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Olympia 2016


Gründer: Voegi | Mitglieder: 7 | Beiträge: 1
31.07.2016 | 9920 Aufrufe | 26 Kommentare | 5 Bewertungen Ø 10.0
Straßenrennen und EZF
Preview Olympia Radsport
Wer holt sich die Medaillen?

Olympia und der Straßenradsport
Das Straßenrennen war schon bei der ersten modernen Neuaflage der Spiele 1896 im Programm, von 1900-1932 wurde allerdings nur ein Zeitfahren ausgetragen, ab 1936 bis einschließlich 1992 war jedoch für Individualisten nur das Straßenrennen im Programm. Von 1960-1992 gab es allerdings noch ein Mannschaftszeitfahren mit vier Fahrern auf ein einer Länge von ca. 100 Km.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden bei Olympia auch im Radsport bis 1992 keine Profis zugelassen. Die osteuropäischen Fahrer konnten aber nicht wie in anderen Sportarten auf dem Drahtesel dominieren, lediglich drei Goldmedaillen (und eine Bronzemedaille) gab es für den "Ostblock" in diesem Zeitraum. Doch auch die anderen Medaillengewinner konnten später im Profibereich keinen großen Durchbruch erzielen, lediglich der Belgier Walter Godefroot (später berühmt-berüchtigter Sportlicher Leiter vom Team Telekom) sollte nach dem 3.Platz 1964 in Tokio bei den Profis für Furore sorgen. Die andere Ausnahme ist der Deutsche Olaf Ludwig bei dem besonderen Straßenrennen 1988 in Seoul: Der spätere Gewinner des grünen Trikots bei der Tour de France errang für die DDR die Goldmedaille, die westdeutschen Fahrer Bernd Gröne und Christian Henn (der auch noch eine ordentliche Profikarriere absolvieren sollte) komplettierten das deutsche Podium.
Mit der Profizulassung ab 1996 kamen dann deutlich prominenterer Fahrer zu olympischen Medaillenehren. 1992 gewann der später tödlich verunglückte Italiener Fabio Carsatelli (92 noch als Amateur gestartet), der Schweizer Klassikerfahrer Pascal Richard konnte das Rennen 1996 in Atlanta für sich entscheiden. Ab dem Jahre 2000 sah man nur noch Weltklassefahrer als Sieger und z.T. auf dem Podium: Jan Ullrich, Paolo Bettini, Samuel Sanchez und zuletzt in London Alexander Winokurow. Doch auch hier zeigte sich eine Besonderheit im olympischen Rennen: Bis auf Bettini 2004 galten die anderen drei bei dem jeweiligen Profil nicht als Topfavoriten, so gilt das olympische Straßenrennen eher als ziemlich unvorhersehbar.

Anders als beim 1996 wieder eingeführten Zeitfahren, dort gab es Siege von Top- oder Mitfavoriten: Indurain (1996), Cancellara (2008), Wiggins (2012) und insbesondere Wjateschlaw Jekimov der bisher als einziger Straßenradsportler bei zwei olympischen Spielen (2000 und 2004) die Goldmedaille und überhaupt zwei Medaillen holen konnte - letzteres ist in diesem Jahr nur bei Tony Martin, Chris Froome, Rigberto Uran und Fabian Cancellara möglich.


Straßenrennen (6.August, ab 14.30 Uhr MESZ, Zielalnkunft gegen 21 Uhr)

Die Strecke



Es sind sich alle einig dass die diesjährige Strecke das schwerste Profil für eine olympische Strecke seit langer Zeit ist, wenn gar nicht das schwierigste Profil aller Zeiten. Wer einen Vergleich ziehen möchte, irgendwo zwischen den beiden Klassikern Lüttich-Bastogne-Lüttich und vor allen der Lombardeirundfahrt trifft es gut.
Los geht es an der Copacobana und die ersten 40 Kilometer sind flach zum Einrollen, doch dann geht es auf die erste von zwei Rundstrecken die insgesamt viermal befahren wird. Hier treffen die Fahrer auf hügeliges Terrain mit zwei kategorisierten Anstiegen die jeweils viermal befahren werden müssen: Der Grumari (4.Kategorie, 1,2 Km, 7% durchschnittlich steil, ein paar meter sind es gar 17%) und der Grota Funda (4.Kat, 2,1 Km, 4,5%). Ein 2 Kilometer langes Kopflasterstück auf dieser Runde wurde auf Bitten der UCI asphaltiert, so sollte die erste Hälfte natürlich nicht für eine Vorentscheidung sorgen, aber man verbraucht hier schon die ersten Kraftreserven.
Nach ca. 140 Km gibt es ein paar flache Überführungskilometer auf die zweite entscheidene Runde die insgesamt dreimal befahren wird. Dreimal kurz hintereinander folgt der Anstieg zum Vista Chinesa (1.Kat, 8,5 Km, 5,7% Durchschnitt mit Spitzen bis zu 15%). Der Berg ist ziemlich unregelmäßig, die ersten 4 km ist das steilste Stück. Es folg eine kurze Abfahrt, bevor es in der Gegensteigung kurz nochmal recht steil wird, gegen Ende wird es jedoch flacher.

Am Scheitelpunkt ist kaum Erholung angesagt denn es folgt eine 6 Kilometer lange technisch komplizierte Abfahrt. Nach der dritten Abfahrt führt ein 20 Km langes Flachstück wieder zurück an die Copacobana bis zum Zielstrich.
Uneinig ist man ob es eher was für wirkliche Bergexperten oder hügelige Klassikerfahrer ist, es ist auch durchaus denkbar wegen des Flachstückes am Schluss dass eine Gruppe zwischen 10-20 Mann um die Medaillen sprinten wird. Auf jeden Fall muss man klettern können, aufgrund des Profils und der maximalen Teamstärke kann wohl eine einzelne Nation kaum das Renngeschehen kontrollieren was auf etliche Attacken in der 2.Runde schließen lässt. Und selbst wenn das Rennen sich als langweiliger Flop erweist: Auch die Landschaft soll optisch ein absolutes Highhlight sein, einschalten sollte sich lohnen.

Favoriten (nach Nationen)

Spanien (5 Fahrer)
Alejandro Valverde, Joaquim Rodriguez, Imanol Erviti, Ion Izagirre, Jonathan Castroviejo
Die Spanier haben eine klare Hierarchie, bis auf Joker Rodriguez wird für Valverde gefahren der auch bei den Buchmachern momentan der Topfavorit ist. Klassikererfahren, das Profil liegt ihm sehr gut und bei einer großen Gruppe am Ende sollte Valverde einer der Endschnellsten sein. Die große Frage ist aber: Wie fit ist der Spanier, der nicht nur die Tour sondern auch den Giro davor voll gefahren ist, wirklich noch? Zur Not hat man wie beschrieben auch noch Purito der als zweite Option in die Medaillenränge vorstoßen kann.

Italien (5 Fahrer)
Vicenzo Nibali, Fabio Aru, Alessandro de Marchi, Diego Rosa, Damiano Caruso
Für das andere Südeuropäische Land gilt fast dasselbe: Nibali soll es richten, Aru scheint in diesem jahr nicht an das Jahr 2015 anknöpfen können und ist auch nicht unbedingt der Mann für Eintagesrennen. Nibali hat im letzten Jahr die Lombardeirundfahrt gewonnen und auch seine Wettquoten lassen aufs Podium schließen, bloß auch hier muss man nach der Form schauen.

Kolumbien (5 Fahrer)
Esteban Chavez, Rigbeto Uran, Sergio Henao, Miguel Angel Lopez, Jarlinson Pantano
Wäre es eine reine Bergankunft könnte man ein Edelmetall für die Südamerikaner fest einplanen, aber es ist nicht und Kolumbianer sind alles andere als Klassikerexperten. Kolumbien wird eine der Nationen sein die ständig attackieren wird, bloß taktisch hat man hier fünf Einzelkäpfer die alle gewinnen können und dementsprechend wohl nicht zusammen für Einen fahren werden.

Großbritannien (5 Fahrer)
Chris Froome, Adam Yates, Gerraint Thomas, Stephen Cummings, Ian Stannard
Alles für Froome? Auch hier hat man mit Yates noch einen Joker. Vom Profil her ist Froome natürlich vorne mit dabei, bloß er kann vieles aber als Klassikerexperte ist er auch noch nicht in Erscheinung getreten. Zuzutrauen wäre es ihm, die Buchmacher sehen aber etwas größere Chancen aufs Edelmetall beim Zeitfahren für ihn.

Belgien (5 Fahrer)
Greg van Avermaet, Tim Wellens, Phillippe Gilbert, Laurens de Plus, Serge Pauwels
Wer Klassikerfahrer sucht sollte mal bei den Belgiern vorbeischauen, insbesondere GvA und Tim Wellens gilt es zu beachten. Man geht allerdings davon aus dass das Profil doch einen Tick zu schwer für die Beneluxstaatler sein sollte, aber sollte das Tempo recht niedrig sein.... ein GvA sollte man besser gegen Ende im letzten Anstieg nicht mehr am Hinterrad haben.

Niederlande (4 Fahrer)
Steven Kruijswijk, Tom Dumoulin, Bauke Mollema, Wout Poels
Die europäischen Kolumbianer: Alle vier mit Siegchancen, deutlich erfahrener in Eintagesrennen und wohl auch eine Nation im Dauerattackemodus. Bloß auch hier die Frage: Für wen fährt man eigentlich im Zweifel? Wohl am wahrscheinlichtsen für Mollema oder Pouls, im schlimmsten Fall fahren dort vier Ich-AG's.

Frankreich (4 Fahrer)
Romain Bardet, Alexis Vuillermoz, Julian Alaphillippe, Warren Barguil
Der größte Wermutstropfen ist das Fehlen von Thibeau Phinot, allerdings hauptsächlich im Zeitfahren, denn die Antwort der Buchmacher auf Chancen auf Edelmetall im Straßenrennen für die Franzosen lautet ganz klar: Oui, Oui, Oui! Der Grund ist Alaphillipe der genug Explosivität sowohl im Anstieg als auch bei einem evtl. Zielsprint hat. Allerdings könnte er noch ein bißchen zu grün hinter den Ohren sein...

One Man Armies
Nun kommen Fahrer die durchaus Chancen auf eine Medaille haben, die aber das größte Problem mit ihrer Mannschaft haben: Sowohl Quantitativ als auch Qualititiv. Wenn man spätestens auf der zweiten Hälfte jede Wasserflasche selber holen muss bleibt nicht mehr viel Kraft jede Attacke, die man auch selber hinterherfahren muss, zu kontern.

Daniel Martin (Irland)
Für die Wettanbieter ist es diese One-Man-Army mit den größten Chancen aufs Podium. Zum einen liegt dem früheren Lombardeisieger das Profil, zum anderen ist es dem zweiten irischen Fahrer Nicolas Roche durchaus zuzutrauen Martin ziemlich lange die Wasserflasche zu reichen.

Michael Kwiatowski/Rafael Majka (Polen)
Eher eine 2-Men-Army, aber die mit großen Problemen ausgestattet. Majka ist kein Mann für Eintagesrennen, für Kwiatowski könnte neben höchst bedenklicher Form das Profil auch einen Tick zu schwer sein.

Rui Costa (Portugal)
War bei der Tour in guter Form, ihn sollte man beachten und nicht auf die leicht Schulter nehmen.

Richie Porte (Australien)
Gute Tour, aber auch kein Klassikerexperte.

Louis Meintjes (Südafrika)
s.Porte


Zeitfahren (10.8. ab 15 Uhr)
Viel wurde im Vorfeld über die Schwierigkeit der Strecke geschrieben, reine Rolleure galten als chancenlos. Als das Profil offiziell veröffentlicht wurde kam den meisten Experten jedoch etwas Zweifel ob nicht etwas übertrieben wurde. Es gibt zwar vier Anstiege, es bleiben aber auch genug relativ flache Kilometer übrig. Zudem gibt es nicht viele Fahrer die sowohl im Flachen sehr schnell sind als auch über Anstiege hinwegbrettern können, reine Rolleure sollten nicht gleich schon die Flinte ins Korn schmeißen.
Die Strecke ist bis auf die ersten und letzten drei Kilometer der Grimarirundkurs aus dem ersten Teil des Straßenrennens. Zwei Runden werden gefahren, d.h. jeweils zweimal steht der Grumari (1,2 Km, 7%) und der Grota Funda (2,1 Km, 4,5%) auf dem Programm. Die ersten 3 Kilometer dieser Runde sind allerdings auch schon recht stark wellig, der Rest außer den beiden Anstiegen fast ganz flach. Die Strecke insgesamt beträgt 54,6 Km. Offiziell werden knapp über 8 Km Anstiege gefahren, 3 Km packen wir noch dazu wegen den ersten Kilometern der Runde und man kommt auf 11 Km Anstiege. Zum Vergleich zwei andere Strecken aus jüngerer Vergangenheit: Das diesjährige erste Einzelzeitfahren der TdF hatte auch 11 Kilometer Anstiege zu bieten bei allerdings nur 37,5 Km. Das Zeitfahren beid er WM in Ponferrada vor 2 Jahren hatte auf 47 km insgesamt ca. 7 Km kategorisierte Aufstiege, da kann man noch 1-2 km nicht kategorisierte Aufstiege dazu rechnen. Oder mit anderen Worten wie zum Anfang geschrieben: Es ist kein leichtes Zeitfahren, das große Monster was fast einem Bergzeitfahren gleicht von dem mal geschrieben wurde aber auch nicht.

Goldkandidaten

Tom Dumoulin (Niederlande)
Eigentlich hätte man ihm bei guter Tagesform vorrausgesetzt die Goldmedaillle schon vor dem Rennen umhängen können - wäre da nicht die 19.Etappe der Tour e France am 22.Juli gewesen. Dumoulin stürzte und brach sich den Unterarm. Dumoulin kann in Rio starten, doch wie fit ist er und wie sehr behindert ihn der Bruch? Ist fitness und Tagesform voll und ganz da dann kann ihn wohl keine schlagen, wenn nicht ist das Rennen offen.

Chris Froome (Großbritannien)
Auch Froome hat gerechtfertigte Ansprüche auf den obersten Platz auf dem Podium, durch die Anstiege kommt ihm das Profil entgegen. Ist Dumoulin in keiner guten Verfassung ist die Chance auf Gold vorhanden, bloß evtl. hat er auch schon zuviel Körner im Straßenrennen verbraucht.

Medaillenkandidaten

Primoz Roglic (Slowenien)
Der Slowene hat zwei astreine Zeitfahren beim Giro absolviert. Kann er dies bestätigen und wie schlägt er sich bei anprechenderen Terrain? Bergfahrer ist er nicht, kann aber durchaus am Ende weit vorne landen.

Tony Martin (Deutschland)
Die deutsche Medaillenhoffnung kommt auf welligen Terrain besser weg als viele andere Zeitfahrspezialisten, doch bei ihm stellt sich eine ganz andere Frage nach der bisherigen Saison: Wie gut ist er im Kampf gegen die Uhr generell noch? Da geht der Daumen leicht nach unten, aber er kann an einen Tag doch noch überraschen.

Richie Porte (Australien)
Porte kommt durch seine Bergfähigkeiten auf welligen Terrain bestens zurecht, auf der Ebene sind die Spezialisten aber etwas schneller. Gold ist eher unwahrsheinlich, auf Silber oder Bronze kann er schon schielen.

Rohan Dennis (Australien)
Die Australier haben ein weiteres Eisen im Feuer, doch Dennis ist nicht so stark bei welligen terrain einzuschätzen; Zudem läuft er seiner Form vom letzten Jahr etwas hinterher.

Fabian Cancellara (Schweiz)
Je flacher desto besser gilt auch für Cancellara, doch Spartacus wird in seinem vielleicht letzten großen Zeitfahren der Karriere wie immer perfekt vorbereitet sein und alles geben.

Nelson Oliviera (Portugal)
Der Iberer ist ein kleiner Geheimtipp, wie man bei der Tour sehen konnte ist der Portugiese beim Kampf gegen die Uhr dieses Jahr bestens drauf

Außenseiterchancen
Tyler Phinney (USA), Jonothan Castroviejo (Spanien), Vasil Kiryienka (Weissrussland), Vicenco Nibali (Italien), Jan Barta (Tschechien)


Wie kann ich die Rennen live sehen?

Für das Straßenrennen
Am besten per Stream von ARD oder ZDF (beide bieten dias Gleiche Bild und den gleichen Kommentar an), damit schlagt ihr drei Fliegen mit einer Klappe: Ihr könnt theoretisch das ganze Rennen sehen, seid auf jeden Fall live dabei und ihr müsst nicht Florian Naß ertragen. Von der ARD-Übertragnung im Fernsehen sei auch deshalb abgeraten, erstmal wird dort nicht das ganze Renenn gezeigt sondern nur ab und an reingeschaltet. Dann ist es auch nocht ganz klar ob man die Zielankunft live sehen kann, zur gleichen Zeit der erwarteten Zielankunft findet auch ein Schießfinale statt, ist dort ein Deutscher dabei wird die ARD nachvollziehbar dies vorziehen. Also im schlimmsten Fall seht ihr eine Konserve in der Florian Naß irgendwelche Worte brabbelt die nicht zu den gezeigten Bilder passen und wie toll der auf Platz 57 abgeschlagenene Emmanuel Buchmann gefahren ist. Wer also Streamverweigerer ist sollte spätestens jetzt seine Haltung überdenken.

Zeitfahren
Auch wieder Stream, hier lohnt sich evtl. wenn man nur zwischendurch sehen möchte die ARD - macht aber den Ton aus (Naß wird immer noch kommentieren), das Renngeschehen ist da ja nicht allzu schwer zu verstehen und die Zeiten werden eingeblendet.

Sonstiges

Omnium (15.8. ab 21 Uhr)

Dort kämpfen Fernando Gavira (Col, Ettix), Elia Viviani (Ita, Sky), Mark Cavendish (GB, Dimension Data) und Roger Kluge (D, IAM) um die Medaillen mit. Es ist auch nicht mal unwahrscheinlich dass dort das ganze Podium aus Straßenradsportlern gebildet wird, insbesondere Gaviria gilt als größter Favorit auf Gold.

Mountainbike (21.8. ab 15:30 Uhr)

Irgendso ein komischer Kauz den die Wettanbieter durchaus große Chancen auf ein Edelmetall geben fährt da mit.

ø 10.0
KOMMENTARE
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king_james_1FCK
02.08.2016 | 01:59 Uhr
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02.08.2016 | 01:59 Uhr
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schön geschrieben, hab aber auch nix anderes von dir erwartet.

meine favoriten sind valverde und alaphi wenn die franzosen zusammen arbeiten. außer einer 15mann gruppe gewinnt einer von denen beiden den sprint denn in der abfahrt und den flachen km wird alles wieder zusammen rollen und es kommt eine größere gruppe an.

zeitfahren ist nach toms sturz alles offen
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DavidSilva21x3
31.07.2016 | 19:59 Uhr
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31.07.2016 | 19:59 Uhr
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Super Blog Dino, Dumoulin kann ich mir nach der Verletzung aber beim besten Willen nicht vorstellen
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DunkingDonut
31.07.2016 | 18:29 Uhr
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31.07.2016 | 18:29 Uhr
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Super Blog, danke für die Übersicht. Freue mich auf alle vier Rennen!
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Dino_Thunder
MODERATOR
31.07.2016 | 15:39 Uhr
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31.07.2016 | 15:39 Uhr
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Hi Croatia,

auch wenn ich ihn da wirklich gerne bei dem Zeitfahren gesehen hätte mit seinen Verbeserungen, Pinot wird definitiv nicht fahren; Man muss schon fürs Straßenrennen nominiert sein um da zu fahren, extra für das Zeitfahren nominiert zu werden geht leider nicht.
Mich würde es auch nicht wundern wenn Leute wie Cancellara, Martin etc. spätestens nach der ersten Fahrt über Vista Chinesa vom Rad steigen und das Rennen beenden.

Zum Straßenrennen:
Irgendwie habe ichd as gefühl dass spätestens kurz nach der Abfahrt nen paar Leute zusammen sind... Aber trotzdem nur ein oder zwei alleine ins Ziel ankommt, sprich da wird vorher einer versuchen nicht es auf den Zielsprint ankommen zu lassen und entwischt da.
Den Holländern und Kolumbianer traue ich irgendwie nicht über den Weg, gerade die Kolumbianer könnten munter attackieren und irgendwer kommt durch - aber glaube auch dass die im schlimmsten Fall gegen sich selber da fahren.

Ich habe natürlich nichts gegen Tom als Doppelolympiasieger, das würde ich sofort unterschreiben. Aber selbst wenn ihm im Straßenrennen der Bruch nicht behindert, das ist vom Gefühl her der Einzige Niederländer der noch freiwillig die Trinkflaschen holt, auch weil er sich für EZF schont.
Für Sagan wäre glaube ich selbst bei einem langsamen Rennen die dritte Runde die Runde die zuviel ist, daswegen macht er da ja nicht mit.

Zum EZF: Danke für die Infos zu Rolic, den hatte ich wie viele andere erst seit dem Giro auf dem Schirm.
Bei Martin habe ich die Befürchtung nach der bisherigen Saison dass es an sich im EZF einfach nicht mehr reicht.
Wenn Tom wirklich keine Beschränkungen hat dann ist er da eigentlich kaum zu schlagen außer bei mieser Tagesform.
Wenn Froome nichts beim traßenrennen holt dann wird er mächtig sauer sein, der wird dann sicher was im EZF holen.
Und irgendwie habe ich gerade für Platz 3 oder gar 2 Oliviera auf dem Zettel
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Voegi
MODERATOR
31.07.2016 | 14:45 Uhr
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Voegi : 
31.07.2016 | 14:45 Uhr
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Voegi : 
klasse, dass wir eine radsport-preview haben. super übersicht!
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Croatia14
31.07.2016 | 13:52 Uhr
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Croatia14 : 
31.07.2016 | 13:52 Uhr
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Croatia14 : 
Klasse Preview!

Bei Roglic muss ich dir wiedersprechen, der ist die letzten Jahre CT bei Adria Mobil gefahren, und dabei hauptsächlich als Bergfahrer aufgefallen. Beispielsweise bei den Siegen auf der Aserbaidschan- und Slowenien-Rundfahrt letztes Jahr oder dieses Jahr an der Algarve. Umso überraschender waren ja seine Zeitfahrergebnisse. Der Kurs liegt ihm, trotzdem glaube ich nicht an eine Medaille.

Diese sollte im Zeitfahren Dumoulin einsacken, ich würde sonst einfach mal auf Kiriyenka tippen und irgendnen Außenseiter. Für Martin ist es ein Tick zu schwer, Froome fehlt (hoffentlich) die Frische. Falls Thibaut Pinot fährt könnte er ein Kandidat sein.

Im Straßenrennen wäre es für Alejandro natürlich ein sensationeller Abschluss. Pantano könnte der Endschnellste einer größeren Gruppe sein, seine Formkurve dürfte aber schon ein wenig nach unten zeigen. Das Rennen wird durch eine Soloattacke entschieden werden.

Ich tippe auf die Niederländer, sogar mal mutig auf Doppelolympiasieger Dumoulin. Alternativ würde ich auch Sagan auf der Straße in einem langsamen Rennen nicht abschreiben.
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