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Bergziegen


Gründer: Dino_Thunder | Mitglieder: 28 | Beiträge: 9
25.03.2017 | 7114 Aufrufe | 6 Kommentare | 1 Bewertungen Ø 10.0
Bergziegen Talk
Panel der Frührjahrsklassiker
Die Frühjahrsklassiker im Check

Hallo Zusammen,

Die Radsportsaison hat in den letzten 2-3 Wochen so richtig Fahrt aufgenommen und ab diesem Wochenende stehen mit Gent-Wevlegem, der Flandernrundfahrt und dem vielleicht berühmtesten Eintagesrennen der Welt Paris-Roubaix die berüchtigen Nordklassiker an. Grund genug für uns Radsportnerds sich einmal zusammen zu setzen und zu diskutieren. Als kleinen Zusatz dürft ihr dann auch noch unsere Meinungen zu den Ardennenklassikern lesen. Viel Spaß !

Sagan ist schlagbar, aber nur wenn andere die eigenen Erfolgschancen opfern und nicht mit ihm zusammenarbeiten.


King_James_1FCK: Ja, die anderen müssen etwas Kreatives versuchen und sich drauf einstellen das Sagan angreifen wird und es nicht im Sprint einer großen Gruppe entschieden wollen wird. Man kann versuchen vor Sagan anzugreifen oder sein Hinterrad zu halten und ihn dann die meiste arbeite machen lassen. Wenn man mit ihm zusammen fährt und die Arbeit gleichmäßig aufteilt brauch sich außer vielleicht Van Avermaet kaum jemand Chancen auszurechnen. Sagen ist in Top-Form und daher nicht umsonst DER Favorit.

Kunikunde: Nein, da würde ich nicht mit king gehen. Sagan mag auf dem Papier der beste Sprinter jeder kleinen Gruppe sein, hat aber die blöde Angewohnheit, den letzten Kilometer zu verbocken. Sei es ein Finish beim Omloop, wo er seine eigene Kraft überschätzt, und den weiteren Kurvenweg fahren muss, oder in Sanremo, wo er den Sprint zu früh anzieht, und er fast noch von Kwiatkowski und fast auch noch Alaphilippe abgefangen wird. Und hinzu kommt, dass es mittlerweile auch andere reinrassige" Sprinter gibt, die gut über die Paves und Hellingen kommen (Demare, Degenkolb, Kristoff und evtl. Gaviria), und das wären mir zu viele gute Sprinter um zu sagen, dass Sagan nur schlagbar ist, wenn die anderen die Mithilfe verweigern.

Bart_Simpson: Das Team Bora muss sich natürlich erst noch finden in den ganzen Frühjahrsklassikern, dennoch ist Sagan stark genug bei allen Rennen vor mitzufahren. Die Frage ist also hat man überhaupt Chancen das Rennen zu gewinne, wenn man nicht mit Sagan zusammenarbeitet? Er hat die Fähigkeiten im Sprint einer großen Gruppe zu gewinnen, kann aber gleichzeitig auch das Feld auseinnander fahren. Da ist es schwer für die anderen Teams eine Taktik zu finden, welche Sagan nicht irgendwie in die Karten spielt.


DavidSilva21x3: Das sehe ich mit Abstrichen schon so. Paris Roubaix hat das ja letzes Jahr auch etwas gezeigt. Da haben nach dem Sturz alle auf Cancellara und Sagan geguckt und die beiden sind da ja zusammen gefahren wie die Wahnsinnigen bis Cancellara nochmal gestürzt ist. Abhängen kann man Sagan nicht es geht also nur wenn man es wie kürzlich Kwiatkowski macht und die arbeit verweigert, um ihn dann am Ende evtl doch zu übersprinten. Das Problem wird sein, dass man außer bei Roubaix Sagan vermutlich nicht zermürben kann, weil er an den Hellingen vermutlich mit der stärkste sein wird und so wie ich ihn kenne selbst die Initiative ergreifen wird.


Quickstep hat nur dann eine Chance wenn Sie ähnliches schaffen wie bei Roubaix 2017.

King_James_1FCK: Nein denke ich nicht unbedingt, kommt halt aber drauf an für wen sie fahren. Denke Boonen hat kaum eine Chance wenn er nicht mit Vorsprung auf die Favoriten um Sagan, Van Avermaet und Vanmarcke auf die letzten 25Km kommt. Wenn sie es schaffen würden das Feld um Gaviria an der Spitze zu halten und Sagan, Vanmarcke und Co nicht weg kommen traue ich dem Kolumbianer auch zu alle zu Übersprinten.

Kunikunde: Diesbezüglich stehe ich unter dem Eindruck des heute gefahrenen Dwars door Vlaanderen, bei dem Quick-Step derart dominant gefahren ist. Nicht nur, weil am Ende Platz 1 und 2 aus der 4-köpfigen Spitzengruppe als Resultat standen, sondern auch aufgrund des starken Eindrucks von Stybar und Terpstra. Wenn man sich den Kader ansieht, und sich in die Lage des Teamchefs hineinversetzt, bekommt man ein richtiges Bild, wie schwer es sein wird, dort einen klaren Kapitän auszumachen. Man hat mit Lampaert, Stybar, Terpstra Fahrer, die viele Kilometer vor Ende sich absetzen könnten, oder Leute wie Alaphilippe, Gilbert und Martin, welche quasi jeden Hügel in den letzten 30-40 Kilometern aggressiv angehen könnten oder als dritte Option, falls die Ausreißenden Quick-Step Fahrer gestellt würden, hätte man Gaviria und Trentin als schnelle Leute aus dem Hauptfeld parat, die sich komplett verstecken konnten. Diese Vielseitigkeit alleine macht sie in meinen Augen in jedem Rennen zum Mitfavoriten.

Bart_Simpson: Quickstep hat immer noch die meisten Optionen einen oder mehrere Klassiker zu gewinnen. Man hat immer noch genug Fahrer von Qualität, sei es im Sprint, oder als Ausreißer. Aber hat nicht jedes Team irgendwie nur ne Cahnce ein Rennen zu gewinnen, wenn man auf Angriff fährt?

DavidSilva21x3: Ich würde zumindestens sagen, dass das ihre beste Chance ist. Ja Quickstep hat den besten Kader und es ist nicht mal knapp, aber es fehlt einfach der Siegfahrer. Boonen ist das nicht mehr. Stybar ist ein Tier (der fährt den Paterberg auch mal auf der großen Scheibe), aber wie oft gewinnen die solche Rennen ? Das Problem ist auch, dass man so tief besetzt ist, dass der Kapitän meistens nicht klar ist. Das kann eine Stärke sein wenn man zusammenarbeitet wie das Lampaert und Gilbert bei Dwars doors Vlanderen gemacht haben, aber in der Vergangenheit war das bei Quickstep eher eine Schwäche, denn in den letzen Jahren hat man sicg bei den Nordklassikern trotz starkem Kader nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Deshalb: Wenn Sie attackieren wie jetzt bei DDV dann haben Sie beste Chancen, gegen Sagan und van Avermaet würde ich aber trotzdem immer auf die beiden Herrschaften tippen.


Paris Roubaix wird nach Hayman 2016 auch dieses Jahr wieder einen Überraschungssieger haben.

King_James_1FCK: Ja denn niemand wird mit Sagan fahren wollen und Bora wird Sagan kein Team zur Seite stellen können das ihm lange genug helfen kann. Daher wird eine Gruppe durch kommen und eigentlich wäre jeder der nicht das Regenbogen Trikot trägt als Sieger ja schon eine Überraschung.

Kunikunde: Da king es schon so schön anspricht: Was wäre denn eine Überraschung? Das ist immer eine Sache der Definition. Wenn man sagt, alles außer Sagan wäre eine solche Überraschung, dann ist es wahrscheinlich, dass wie wieder einen solchen Sieger haben. Wenn man allerdings eine breitere Palette an Favoriten aufführt, würde ich eher dahin tendieren, dass der Sieger möglicherweise einige überraschen wird, aber definitiv kein solche Schockmoment entstehen wird, wie bei Hayman im vergangenen Jahr.

Bart_Simpson: Nein, die Favoriten werden sich in diesem Jahr durchsetzten, wer auch immer es sein wird.

DavidSilva21x3: Das kommt immer auf den Rennverlauf an. Roubaix läd zumindestens dazu ein, dass eher mal ein Fahrer gewinnt mit dem man vorher nicht so gerechnet hat. Im gegensatz zu den Rennen in Flandern ist das Profil eher flach, dass heißt Es ist nicht ganz so anspruchsvoll wie dies krasse nhellingen wie der Paterberg oder Kwaremont, an denen Leute wie Haymann dann tendenziell doch eher nochmal eliminiert werden können. Trotzdem glaube ich dass 2017 einer aus dem zugegeben nicht kleine Pool der bekannten Namen gewinnen wird.


Cancellara hinterlässt ein großes Loch. Welche Jungstars können diese Vakuum vielleicht schon dieses Jahr nutzen ?

King_James_1FCK: Da würde ich auf die beiden jungen Belgier setzten die letztes Jahr schon gute Ansätze gezeigt haben und zuletzt bei Kuurne-Brüssel-Kuurne bereits ihre gute Form nachgewiesen haben, Jasper Stuyven von Trek und Tiesj Benoot von Lotto. Für den Sieg sollte es vielleicht noch nicht ganz reichen aber über einen der Beiden auf dem Podium würde ich mich nicht wundern.

Kunikunde: Auf Benoot sollte man wirklich achten, war jetzt mehrfach schon vorne dabei, und es fehlt eigentlich nur noch dieser eine Triumph, um wirklich ganz in die Liste der Top-Fahrer vorzustoßen. Bei Stuyven und Theuns hingegen fürchte ich, dass es dieses Jahr nichts wird, denn solange bei Trek ein Degenkolb startet, ist er der Leader. Senechal und Teunissen wären noch Namen für solide Ergebnisse. Aber wirklich einen Sprung in die Top5 würde ich bei halbwegs normalem Rennverlauf nur Benoot zutrauen, aber für einen Sieg sehe ich auch hier die Zeit noch nicht ganz gekommen.

Bart_Simpson: Ich sehe ehrlich gesagt keine Jungstars welche dieses Vakuum füllen können. Sicher ist als Erfolg für Stuyven und Co. ein Erfolg in die Top 8 zu fahren, aber für Cancellara, zählte eben nur der Sieg und naturgemäß ist jetzt die nächste Generation mit Degenkolb, Sagan dran. Die übernächste Generation muss also noch etwas warten.

DavidSilva21x3: Das sehe ich ähnlich wie meine Vorredner. Stuyven und Benoot sind hier wohl die populärsten Namen. Lampaert war vor zwei jahren bei Degenkolbs Erfolg schon stark und hat das bei DDV wieder gezeigt. Trotzdem Fahrer wie Boonen und Cancellara gibt es nicht oft. Zurzeit und in den nächsten Jahren wird Sagan der Dominator sein. Inwiefern die genannten da das Potential haben in der Regelmäßigkeit Siege einzufahren weiß ich nicht. Ich glaube aber nicht, dass einer der 3 mehr als einmal Flandern oder Roubaix gewinnen wird in seiner Karriere (was übrigens überhaupt nicht schlimm ist)

Streckenänderung beim Amstel-Gold Race: Gut oder wird es jetzt zu einfach für hügelfeste Sprinter ?

King_James_1FCK: Schwer zu sagen, könnte gut sein das Fahrer wie Sagan (ja der schon wieder) oder Matthews da ganz vorne mit mischen können, Grundsätzlich finde ich es aber schon mal nicht schlecht das die Veranstalter nach den wirklich lahmen letzten ausgaben versuchen was zu verändern. Denke zwar ehr man hätte in die andere Richtung gehen sollen und mehr Anstiege rein bauen statt weniger da es traditionell ja kein Rennen für Sprinter ist aber man wird abwarten müssen wie es letztlich ausgeht.

Kunikunde: Sonst haben die Hügel-Spezialisten versucht, die hügelfesten Sprinter rauszufahren, und nun werden die hügelfesten Sprinter versuchen, die klassischen Sprinter rauszufahren. Die Gruppen versuchen sich gegenseitig zu eliminieren, ohne einen der nächsten Gruppe mitzuziehen. Und genau darin kann das Problem bestehen. Solange ein vermeintlich zu starker Sprinter in der Führungsgruppe ist, wird diese Gruppe nicht zusammenarbeiten. Wobei dieses Problem meines Erachtens nach zu viel Gewichtung bekommt, denn fast immer am Ende von solchen Eintagesklassikern kommt es nicht auf die Sprintfähigkeit auf dem Papier an, sondern die Frische (siehe Omloop-/Sanremo-Finish oder heutiges Dwars door Vlaanderen, wo der auf dem Papier stärkste mit Gilbert sich nicht hat absetzen können).
Und jetzt fehlt dennoch eine klare Antwort auf die Frage, die ich wahrlich nicht beantworten kann, da ich nicht mit Sicherheit sagen kann, wie es abläuft. Früher konnten die Hügelasse auf den letzten Anstieg warten und davonziehen, aber der Bemelerberg (900m a 4,5%) wird kaum einen Sprinter eliminieren. Da dieser in den letzten 40 Kilometern der schwierigste Anstieg ist müsste es schon deutlich vorher zu Angriffen kommen: Wohl am Kruisberg (600m a 8,8%) und am Eyserbosweg (900m a 9,3%) jeweils knapp 40 Kilometer vor dem Ziel. Und Angriffe, die so früh könnten den Sprintern, auch so manch hügelfestem, durchaus Probleme bereiten, gerade, wenn sich die Sprinterteams hinten nicht einig sind, können Ausreißergruppen sehr schnell viel Vorsprung rausfahren.
Ich hätte aber auch die Variante bevorzugt, das Rennen eher schwerer als leichter zu machen. Il Lombardia zeigt immer wieder, wie geil ein hartes Eintagesrennen sein kann.

Bart_Simpson: Die Fahrer machen das Rennen, nicht der Kurs. Von daher muss man einfach abwarten, welche Fahrer nominiert werden und wie die Teams fahren lassen. Setzten viele Teams auf Sprinter, ist dies natürlich gut möglich. Es gibt aber auch genug hügelfeste Roller welche andere Interessen haben.

DavidSilva21x3: Da bin ich bei Bart. War das Amstel früher auch so langweilig ? Ich glaube nicht. Vielleicht ist das Rennen im Finale einfach zu einfach. Wir sind uns einig, dass wir Attacken wollen und das am besten 40-50 km vor dem Ziel mit einzelnen Grüppchen. Aber vllt ist das in der heutigen Zeit nicht mehr möglich und mit Hinblick auf Doping in der Vergangenheit ist das diesbzgl. vllt auch keine schlechte Entwicklung.


Valverde ist an der Mur de Huy wieder nicht zu schlagen. Der Flèche Wallone besticht einmal mehr durch langeweile bis zum letzten KM.

King_James_1FCK: Normal müsste auch Valverde eigentlich langsam mal merken wie alt er mitlerweile ist aber ich traue ihm auch den 4. Sieg in Folge wieder zu. Allerdings würde ich Momentan ehr auf Alaphilippe oder Kwiatkowski setzten als auf den alten Spanier.
Langweilig wird der Fleche leider wieder werden und es reicht wenn man die letzten 10Km schaut. Die Teams scheinen sich alle seit Jahren darauf geeinigt zu haben die Entscheidung am letzten Anstieg zu suchen und jeder hat wohl jemand dabei der sich so Chancen ausrechnet wodurch dann keiner vorher die Initiative ergreifen wird. Schade.

Kunikunde: In den Eintagesrennen habe ich Valverde nach wie vor auf der Rechnung. Zwar ist die Konkurrenz wie immer groß, aber Valverde bleibt Valverde. Man würde sich wünschen, dass sich Fahrer des erweiterten Favoritenkreises trauen, früher anzugreifen. Wenn die Top-Teams wie Quick-Step(Gilbert, Martin und Alaphilippe), BMC (van Avermaet), Movistar (Valverde), Bora (Sagan) und Sky (Kwiatkowski, Henao und Poels) aber zusammenarbeiten (und das werden sie, wenn jeder einen Favoriten in den eigenen Reihen hat), sieht es für Ausreißer schlecht aus. Interessant könnte es aber werden, wenn eben diese Teams ihre Co-Kapitäne in die Ausreißergruppen schicken. Dann könnte es eng werden, aber nur dann. Ansonsten läuft es wieder auf ein Grande Finale hinaus.

Bart_Simpson: Valverde wird nich zu schlagen sein, er hat an der Katalonien-Rundfahrt einmal mehr gezeigt, dass solche Einkünfte einfach ihm gehören.
Der Fleche Wallone ist ein wenig in einer Identitätskrise, jedoch weiß ich auch nicht wie man das Rennen wieder spannender macht.

DavidSilva21x3: Darauf wird es hinauslaufen. Valv Pita wird wieder der Topfavorit sein und man wird sich wieder nur die letzten 3 KM anschauen müssen. Ich bin aber gespannt ob z.B. Alaphilippe dort vllt dieses Jahr mal den Streak durchbrechen kann. Wobei die bisherigen Auftritte des nie alternden Spaniers in Katalonien nicht darauf schließen lassen.


Das Ardennentriple wird ist bei aktuellem Rennverlauf kaum noch möglich.

King_James_1FCK: Ich denke es ist noch möglich aber sehr sehr schwer denn wenn man die Entscheidung immer am letzten Anstieg erst sucht ist die Chance als deutlich stärkster Fahrer zu gewinnen viel geringer. Allerdings sehe ich im Moment allgemein keinen Fahrer der der Konkurrenz soweit voraus ist das er zu dem Triple in der Lage wäre.

Kunikunde: Möglich ist es natürlich, aber es ist wie in allen Sportarten. Es gibt einfach zu viele Fahrer, die gewinnen können. Selbst wenn ein Fahrer wie Sagan der Beste ist, so verliert er dennoch mehr Rennen als er gewinnt. Solche Sachen wie das Ardennentriple, oder ein GT-Double sind zurecht selten, weil es eben außergewöhnliche Leistungen erfordert. Dass es nicht regelmäßig passiert, heißt nicht, dass es aufgrund des Rennverlaufs der Fall ist, sondern spricht dafür, dass wir viele starke Fahrer haben.

Bart_Simpson: Es gibt da so 2 bis 3 Fahrer, dennen ich bei idealem Rennverlauf alles zutraue. Dennoch werden wir wohl zum Glück unterschiedliche Sieger sehen.

DavidSilva21x3: Da darf man nicht vergessen, dass es das Ardennentriple einfach so schon kaum gab. Gilbert und Rebellin fallen mir spontan ein und davor gab es das vllt im vorigen Jahrtausend einige wenige Mal. Das ist einfach eine unfassbare Leistung und mit der Streckenänderung beim Amstel wird es jetzt natürlich nicht einfacher.

Was traut ihr den deutschen fahrern zu, irgend jemand der über den helfer status hinauskommt?

King_James_1FCK: Bei den Nord-Klassikern sollte Degenkolb ein Kandidat für Top5/Top10 sein. Alle anderen werden Wohl nur Helferdienste verrichten können.

Bei den Ardennen geht vielleicht was über Spitzengruppen und Ausreißer anders kann ich mir nicht Vorstellen das es dort Deutsche Spitzenergebnisse gibt.

Kunikunde: Degenkolb klar als Trek-Kapitän einer der Top-Favoriten im Norden, und eventuell auch bei der leichteren Fleche Wallone (je nach Rennverlauf). Ansonsten könnte man ein Auge auf Sieberg beim flachen Paris-Roubaix werfen, denn Lotto hat dort keinen wirklich klaren Kapitän, und wenn Sieberg eine gutes Tagesform hat könnte er sein Top-Ergebnis aus dem Vorjahr eventuell wiederholen. Bei den Ardennenklassikern sieht es allerdings nicht nach guten Ergebnissen aus. Degenkolb würde bei harten Rennen Probleme bekommen, und Geschke, dem diese Profile eher liegen, ist aktuell eine Wundertüte.

Bart_Simpson: Degenkolb wird sicher wieder eine gute Rolle spielen, darüberhinaus gibt es keine Fahrer welche für Furore sorgen könnten. Top 15 Plätze wären schon ein Erfolg.

DavidSilva21x3: Da schließe ich mich an. Degenkolb gehört natürlich zu den Top Favoriten dazu, der Rest wird eher Helferdienste ausführen müssen. Für die Ardennenklassiker sehe ich ähnlich schwarz wie ihr, da haben wir einfach niemanden der dort konkurrenzfähig ist um auf Sieg fahren zu können. Gespannt bin ich aber auf Nils Politt, der wird zwar für Kristoff arbeiten müssen, aber auch als Helfer kann man sich ja stark präsentieren wenn man lange vorne dabei sein kann. Kleiner Zusatz: Zwar kein deutscher aber Lukas Pöstlberger aus Österreich vom Bora Team zählt hier ja vllt auch dazu und konnte beim E3 Prijs als 5. überraschen. Sollte Sagan wieder Probleme bekommen (Sturz defekt) könnte er eine Joker Rolle bekommen.

KOMMENTARE
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Contador
28.03.2017 | 17:51 Uhr
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Contador : 
28.03.2017 | 17:51 Uhr
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Contador : 
ja natürlich meinte ich wie Hayman 2016.

Ich halte vanMarke nach seinem Sturz und den Rippenproblemen nicht wirklich für einen Topfavouriten.

Top 10/15 ok, mehr sehe ich da dieses Jahr bei "normalem " Rennverlauf nicht.

Aber vllt lässt man ihn grade deswegen eher mal weg.
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DavidSilva21x3
28.03.2017 | 08:45 Uhr
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28.03.2017 | 08:45 Uhr
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Für Flandern hab ich ja noch Gilbert auf dem Zettel, an den Helligen trau ich dem zu mit GvA und Sagan mithalten zu können und Flandern ist zu schwer für Sprinter um Gaviria Boonen und Co. denke da wird bei Quickstep nach den bisherigen Leistungen für ihn und Stybar gefahren.
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Kunikunde
28.03.2017 | 04:11 Uhr
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Kunikunde : 
28.03.2017 | 04:11 Uhr
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Kunikunde : 
naja, an sich hat qst es ja gescheit gemacht....hatten immer einen vorne drin, bis dann die aktion von terpstra und sagan kam, in der beide nicht nachführen wollten

da hat es sagan genauso wie terpstra selbst verschenkt


was die flandern und paris-roubaix angeht bin ich echt auf katusha gespannt...wenn martin und kristoff mal ohne probleme durchkommen muss man die eigentlich auch auf der rechnung haben...bei qst weiterhin die komplette truppe, bei gent-wevelgem haben sie ja wieder gezeigt, wie sie numerisch auftrumpfen
was ich allerdings erschreckend fand, war die leistung der nachführenden aus dem hauptfeld - ich weiß zwar nicht 100% wer da ganze zeit die arbeit gemacht hat, aber lotto und trek sind schonmal mindestens 2 teams und die schaffen es nicht, gegen ein duo an der spitze bei 20 oder 30 kilometern 40 sekunden aufzuholen.....als sich die dege-gruppe nach hinten hat fallen lassen bin ich fest davon ausgegangen, dass wir nen massensprint sehen

@contador: "dann gewinnt wohl wieder jemand wie 2017" wo ich von dem hayman außenseitesieg 2016 ausgehe^^ und nennst dann mit vanmarcke einen der topfavoriten? keukeleire hingegen wäre wirklich ein krasser außenseitersieg....

sobald sagan irgendwas passiert kann burghardt wirklich nen ergebnis abliefern...ist ja kein schlechter nur halt immer in der helferrolle gewesen
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Contador
27.03.2017 | 23:08 Uhr
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Contador : 
27.03.2017 | 23:08 Uhr
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Contador : 
Bei den Deutschen könnte für Burghart noch was gehen, je nach dem wie Roubaix läuft.
Ist halt immer Lotterie.

Sagan hat jetzt den großen Vorteil das er für Flandern die Favouritenrolle zur Hälfte an vanAvermaet abtreten musstet.

So n Ding wie bei Wevelgem wird sich Quickstep auch nicht mehr leisten, auch wenns sie es hinetrher schöngeredet haben.

Wenn alle gegen Sagan/GVA fahren und nicht um zu gewinnen, dann gewinnt wohl wieder jemand wie 2017.
Mein Tipp van Marcke oder Keukeleire
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king_james_1FCK
26.03.2017 | 13:17 Uhr
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26.03.2017 | 13:17 Uhr
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sehr schön das wir das noch rechtzeitig geschafft haben, schade nur das man das ding auf spox kaum findet :/
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DavidSilva21x3
25.03.2017 | 20:19 Uhr
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25.03.2017 | 20:19 Uhr
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So hier ist das Ding. Wie das mit den Bildern geht bzw warum die nicht angezeigt werden weiß ich auch nicht, ist mir allerdings auch nicht wichtig genug um mich damit jetzt länger als 10 minuten zu beschäftigen. Viel Spaß damit und denkt dran morgen gehts mit Gent Wevlegem los !
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