15.08.2011 um 02:28 Uhr
Geschrieben von GForce
NFL Preview 11 Green Bay Packers
Rückblick
Es war eine Wahnsinns-Saison! Gestartet mit begründeten Titelambitionen, gab es schnell eine Vielzahl an Rückschlägen, in Form von Verletzungen mehrerer Schlüsselspieler. Einem Auf und Ab folgte ein wildes Finish, mit sechs Siegen in Folge und einem unfassbar guten Aaron Rodgers, das von dem Sieg im Super Bowl XLV gekrönt wurde und die Lombardi Trophy zum 13x nach Hause brachte.
Es dieses Jahr keine spektakulären Neuzugänge, aber eine Vielzahl an brillianten Spielern, die von der injured reserve zurückkehren und die Heldentruppe verstärken. Weiterhin gibt es zwar ein paar Abgänge zu verzeichnen, jedoch keine Entscheidenden - das Gros der Truppe konnte zusammengehalten werden.
Wenn es ein Thema gibt, das sich (neben Verletzungen) wie ein roter Faden durch die Saison zog und wohl ganz oben auf dem Stundenplan der diesjährigen camps steht, ist es das Laufspiel:
Offense
Das running game war nach Ryan Grants Ausfall schlichtweg nicht existent. Sollten die Gegner es schaffen Rodgers und sein Passspiel zu stoppen, wird es eng. Daher:
Das Prunkstück der offense ist Super Bowl MVP, Aaron Rodgers. Dieses Jahr wird für ihn Chance und Herausforderung zugleich. Vor dem Erklimmen der Spitze in 2010, war er ein junger, aufstrebender QB, aber ohne einen playoff-Sieg. Nun ist er amtierender Super Bowl- Champion und MVP. Mit der Ehre geht auch eine Menge Verantwortung einher. Eine Verantwortung, die in seiner Rolle als leader getragen werden möchte. Andersrum, wenn die One-man-show des letzten Jahres, mit neuen, alten Anspielpartnern den nächsten Level erreicht, ist die NFC North in Not.
Daher gilt für die offensive line: Take care of >The Man<. Die sacks müssen reduziert werden. Hier war der Abschied von T Mark Tauscher keine Überraschung, da ihm zwei starke first-round picks der beiden vergangenen Jahre im Nacken saßen. Veteran Chad Clifton wird in der O-Line weiter als left tackle agieren und Assistenz von seinen Thronfolgern, Bryan Bulaga, Derek Sherrod und T.J. Lang bekommen.
Das aktuelle receiving corps, das leztes Jahr die Kohlen aus dem Feuer holte, ist pickepackevoll. So umfasst das Arsenal: unterrated Greg Jennings, Vollprofi Donald Driver, Jordy Nelson und James Jones. Mit TE Jermichael Finley kehrt eine weitere Waffe für Rodgers zurück.
Betrachtet man die 2010er Saison, haben die Packers dieses Jahr ein Luxusproblem: Nachdem das Laufspiel mehr oder weniger Brach lag und nur Rodgers sich ab und an eine Gehirnerschütterung bei einem Lauf abholte, kam plötzlich wie aus dem Nichts James Starks und führte die Packers mit seinen spektakulären runs zum championship ring. Mit Ryan Grant gibt es nun ein richtiges Kopf-an-Kopf Rennen um den starting job. Auf der FB-Position konnte man Publikumsliebling John Kuhn für weitere Jahre an die Packers binden.

Defense
Auch Defensive Coordinator, Dom Capers, arbeitet 2011 am Laufspiel. Insgesamt beendete man die Saison auf einem zweiten Platz bezüglich sacks und interceptions, einem zweiten bei erlaubten Punkten und einem fünften Platz, was yards allowed angeht. Dieser Wert wird aber deutlich durch die sehr gute Passverteidigung geschönt, die mit einem passer rating von 67.23 abschloss und damit die Spitzenposition der NFL für sich beanspruchte. Bei der Laufverteidigung waren es 4.64! yards per carry - 28ter Platz!
Die Aufgabenstellung führt zu folgenden Personalentscheidungen:
Clay Matthews hat einen immensen Anteil zum Super Bowl Sieg beigetragen. Er ist unverzichtbar! Einzig die Frage nach seinem Partner ist noch nicht gänzlich geklärt: Zurzeit streiten sich Brad Jones, Frank Zombo und Erik Walden um den vakanten Platz, wobei Letzterer wohl die facemask leicht vorne hat.
Die CB-Positionen sind qualitativ hochwertig, mit dem zukünftigen Hall of Famer, Charles Woodson, und seinem Protégé, Tramon Williams, besetzt. Dahinter wartet Sam Shields. Wenn die Passverteidigung auch nur ansatzweise die Leistung der letzten Spielzeit abrufen kann, von Verletzungen verschont bleibt und Woodsons Alter nicht plötzlich ein Thema wird, gibt es hier nichts zu befürchten.
Die Achillesferse der Packers defense ist die D-Line. Hier muss man den alten Veteranen und defensive lineman Cullen Jenkins ersetzen (Eagles). Die Hoffnung steckt man dabei in Mike Neal, der 2010 seine komplette rookie season wegen einer Schulterverletzung verpasst hat. Gefährlich wird es hier, wenn Neal den Ansprüchen nicht gerecht werden kann.
Sollte die line nicht halten, warten dahinter mit A.J. Hawk und Demond Bishop zwei junge, dennoch gestandene ILBs, die ihre Verträge kürzlich erst verlängerten und damit einen Generationenwechsel im Zentrum vollendet haben. Denn zeitgleich verlassen mit Nick Barnett (Bills) und Brandon Chillar zwei langgediente LB den Verein.

Special Teams
Auch hier spielt das Laufspiel eine tragende Rolle: das return game war ungeheuerlich schlecht. Daher hat man sich second-round draft pick Randall Cobb gesichert, der in den special teams Gas geben soll. Mit K Mason Crosby, einem durchschnittlichen Kicker, hat man derweil einen neuen Vertrag abgeschlossen. Walk-off field goals sind nicht so sein Ding. Punter bleibt derweil Tim Masthay, der sich auch im grauen Mittelfeld tummelt.

Coaching staff
Mike McCarthy ist ein offensives mastermind, seine Abstimmung mit Rodgers wird immer besser und das er auch unter widrigsten Umständen funktioniert wie ein Uhrwerk und ein Team zum Sieg führen kann, hat er letztes Jahr bewiesen. Die vergangene Saison ist Geschichte, nun geht es wieder von neuem los - mit allen Herausforderungen und Problemen. Dies gilt es für ihn zu vermitteln.
Flankiert wird er einerseits von Dom Capers, einem der top defensive coordinators - seit er in Green Bay die defense ordnet, funktioniert sie tadellos.
Auf der anderen Seite ist Joe Philbin, der die offense richtet. Sein Thema: Konstanz. Die Punkteausbeute war ein Fiasko. So schwankten die Zahlen auf dem scoreboaed teilweise zwischen 45 und unter 10. Mit dem neu entdeckten Laufspiel, sollte hier deutlich mehr möglich sein.
Zu guter Letzt: TT. Viele halten Ted Thompson für einen der Hauptgründe des Erfolgs - und das nicht zu Unrecht. Seit 2005 im Amt, hat der GM ein talentiertes, junges Team um einen funktionierenden Kern gebaut. Dieses Jahr musste er sein Können wieder unter Beweis stellen und dabei die Packers >draft-and-develop philosophy< beherzigen.

Ausblick & Key Facts:
-der Kern des Teams wurde zusammengehalten und ist intakt;
-die key players schützen;
-die Schwachstellen rund um den Lauf in beide Richtungen beheben;
-ein leichtes Risiko in den lines;
Prediction: 11-5
Es war eine Wahnsinns-Saison! Gestartet mit begründeten Titelambitionen, gab es schnell eine Vielzahl an Rückschlägen, in Form von Verletzungen mehrerer Schlüsselspieler. Einem Auf und Ab folgte ein wildes Finish, mit sechs Siegen in Folge und einem unfassbar guten Aaron Rodgers, das von dem Sieg im Super Bowl XLV gekrönt wurde und die Lombardi Trophy zum 13x nach Hause brachte.
Es dieses Jahr keine spektakulären Neuzugänge, aber eine Vielzahl an brillianten Spielern, die von der injured reserve zurückkehren und die Heldentruppe verstärken. Weiterhin gibt es zwar ein paar Abgänge zu verzeichnen, jedoch keine Entscheidenden - das Gros der Truppe konnte zusammengehalten werden.
Wenn es ein Thema gibt, das sich (neben Verletzungen) wie ein roter Faden durch die Saison zog und wohl ganz oben auf dem Stundenplan der diesjährigen camps steht, ist es das Laufspiel:
Offense
Das running game war nach Ryan Grants Ausfall schlichtweg nicht existent. Sollten die Gegner es schaffen Rodgers und sein Passspiel zu stoppen, wird es eng. Daher:
Das Prunkstück der offense ist Super Bowl MVP, Aaron Rodgers. Dieses Jahr wird für ihn Chance und Herausforderung zugleich. Vor dem Erklimmen der Spitze in 2010, war er ein junger, aufstrebender QB, aber ohne einen playoff-Sieg. Nun ist er amtierender Super Bowl- Champion und MVP. Mit der Ehre geht auch eine Menge Verantwortung einher. Eine Verantwortung, die in seiner Rolle als leader getragen werden möchte. Andersrum, wenn die One-man-show des letzten Jahres, mit neuen, alten Anspielpartnern den nächsten Level erreicht, ist die NFC North in Not.
Daher gilt für die offensive line: Take care of >The Man<. Die sacks müssen reduziert werden. Hier war der Abschied von T Mark Tauscher keine Überraschung, da ihm zwei starke first-round picks der beiden vergangenen Jahre im Nacken saßen. Veteran Chad Clifton wird in der O-Line weiter als left tackle agieren und Assistenz von seinen Thronfolgern, Bryan Bulaga, Derek Sherrod und T.J. Lang bekommen.
Das aktuelle receiving corps, das leztes Jahr die Kohlen aus dem Feuer holte, ist pickepackevoll. So umfasst das Arsenal: unterrated Greg Jennings, Vollprofi Donald Driver, Jordy Nelson und James Jones. Mit TE Jermichael Finley kehrt eine weitere Waffe für Rodgers zurück.
Betrachtet man die 2010er Saison, haben die Packers dieses Jahr ein Luxusproblem: Nachdem das Laufspiel mehr oder weniger Brach lag und nur Rodgers sich ab und an eine Gehirnerschütterung bei einem Lauf abholte, kam plötzlich wie aus dem Nichts James Starks und führte die Packers mit seinen spektakulären runs zum championship ring. Mit Ryan Grant gibt es nun ein richtiges Kopf-an-Kopf Rennen um den starting job. Auf der FB-Position konnte man Publikumsliebling John Kuhn für weitere Jahre an die Packers binden.

Defense
Auch Defensive Coordinator, Dom Capers, arbeitet 2011 am Laufspiel. Insgesamt beendete man die Saison auf einem zweiten Platz bezüglich sacks und interceptions, einem zweiten bei erlaubten Punkten und einem fünften Platz, was yards allowed angeht. Dieser Wert wird aber deutlich durch die sehr gute Passverteidigung geschönt, die mit einem passer rating von 67.23 abschloss und damit die Spitzenposition der NFL für sich beanspruchte. Bei der Laufverteidigung waren es 4.64! yards per carry - 28ter Platz!
Die Aufgabenstellung führt zu folgenden Personalentscheidungen:
Clay Matthews hat einen immensen Anteil zum Super Bowl Sieg beigetragen. Er ist unverzichtbar! Einzig die Frage nach seinem Partner ist noch nicht gänzlich geklärt: Zurzeit streiten sich Brad Jones, Frank Zombo und Erik Walden um den vakanten Platz, wobei Letzterer wohl die facemask leicht vorne hat.
Die CB-Positionen sind qualitativ hochwertig, mit dem zukünftigen Hall of Famer, Charles Woodson, und seinem Protégé, Tramon Williams, besetzt. Dahinter wartet Sam Shields. Wenn die Passverteidigung auch nur ansatzweise die Leistung der letzten Spielzeit abrufen kann, von Verletzungen verschont bleibt und Woodsons Alter nicht plötzlich ein Thema wird, gibt es hier nichts zu befürchten.
Die Achillesferse der Packers defense ist die D-Line. Hier muss man den alten Veteranen und defensive lineman Cullen Jenkins ersetzen (Eagles). Die Hoffnung steckt man dabei in Mike Neal, der 2010 seine komplette rookie season wegen einer Schulterverletzung verpasst hat. Gefährlich wird es hier, wenn Neal den Ansprüchen nicht gerecht werden kann.
Sollte die line nicht halten, warten dahinter mit A.J. Hawk und Demond Bishop zwei junge, dennoch gestandene ILBs, die ihre Verträge kürzlich erst verlängerten und damit einen Generationenwechsel im Zentrum vollendet haben. Denn zeitgleich verlassen mit Nick Barnett (Bills) und Brandon Chillar zwei langgediente LB den Verein.

Special Teams
Auch hier spielt das Laufspiel eine tragende Rolle: das return game war ungeheuerlich schlecht. Daher hat man sich second-round draft pick Randall Cobb gesichert, der in den special teams Gas geben soll. Mit K Mason Crosby, einem durchschnittlichen Kicker, hat man derweil einen neuen Vertrag abgeschlossen. Walk-off field goals sind nicht so sein Ding. Punter bleibt derweil Tim Masthay, der sich auch im grauen Mittelfeld tummelt.

Coaching staff
Mike McCarthy ist ein offensives mastermind, seine Abstimmung mit Rodgers wird immer besser und das er auch unter widrigsten Umständen funktioniert wie ein Uhrwerk und ein Team zum Sieg führen kann, hat er letztes Jahr bewiesen. Die vergangene Saison ist Geschichte, nun geht es wieder von neuem los - mit allen Herausforderungen und Problemen. Dies gilt es für ihn zu vermitteln.
Flankiert wird er einerseits von Dom Capers, einem der top defensive coordinators - seit er in Green Bay die defense ordnet, funktioniert sie tadellos.
Auf der anderen Seite ist Joe Philbin, der die offense richtet. Sein Thema: Konstanz. Die Punkteausbeute war ein Fiasko. So schwankten die Zahlen auf dem scoreboaed teilweise zwischen 45 und unter 10. Mit dem neu entdeckten Laufspiel, sollte hier deutlich mehr möglich sein.
Zu guter Letzt: TT. Viele halten Ted Thompson für einen der Hauptgründe des Erfolgs - und das nicht zu Unrecht. Seit 2005 im Amt, hat der GM ein talentiertes, junges Team um einen funktionierenden Kern gebaut. Dieses Jahr musste er sein Können wieder unter Beweis stellen und dabei die Packers >draft-and-develop philosophy< beherzigen.

Ausblick & Key Facts:
-der Kern des Teams wurde zusammengehalten und ist intakt;
-die key players schützen;
-die Schwachstellen rund um den Lauf in beide Richtungen beheben;
-ein leichtes Risiko in den lines;
Prediction: 11-5
Aufrufe: 4807 | Kommentare: 19 | Bewertungen: 19 | Erstellt:15.08.2011
ø 8.7
KOMMENTARE
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15.08.2011 | 08:02 Uhr
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Bei der Offense hätte ich aber wohl 4,5 oder 5 Helme gegeben. Nach Grant's Rückkehr dürfte das Running Game wieder ein größerer Faktor werden. Und auch wenn die O-Line nicht die beste der NFL ist, so ist sie, wie du ja auch geschrieben hast, stark verjüngt worden, was doch auf eine bessere Zukunft hoffen lässt.
15.08.2011 | 08:19 Uhr
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wenn ja ist er ja auch eine Art neu Verpflichtung
15.08.2011 | 08:50 Uhr
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15.08.2011 | 15:24 Uhr
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Red_7 :
Wenn er dann wieder vernünftig Coachen kann...Mittlerweile haben wir eine kleine Versehrten-Truppe an der Seitenlinie. Joe D ist ja auch noch da...
Aber es geht hier ja schließlich um den Champion. Natürlich wird Green Bay es nicht schaffen Back-to-Back Championship zu erringen. Die Defense hat in der letzten Saison über Gebühr gespielt und mal schauen ob dieses Jahr für Rodgers das Wörtchen "Protection" nicht heißt die Beine selber in die Hand zu nehmen.
Denn sind wir ehrlich das ist in der letzten Saison glimpflich mit seiner Gehirnerschütterung abgelaufen und hätte beinahe die Playoffs gekostet. Playoffs sind aber eigentlich ein muss...
15.08.2011 | 18:41 Uhr
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Die NFC North wird sicherlich von den Packers dominiert werden, daran besteht mMn kein Zweifel. Danach ist alles möglich - es sind POs.!
15.08.2011 | 20:43 Uhr
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LFC :
spontan fällt mir auf: Special Teams !? Sorry, aber da widerspreche ich dir... Crosby sehe ich mindestens als überdurchschnittlich an, auch wenn ich ihm den verschissenen Kick gegen die Bears nicht verzeihen werde.. egal, das ist eine Sache zwischen Crosby und mir
aber keiner, der jetzt viel danebensemmelt - besonders wenn man die vielen FG-Upfucks der letzten Season berücksichtigt.aber vor allem Masthay ist einer der besten Punter der NFL mMn - ich bin froh, dass man letztes Jahr einen guten Mann dort hatte und Masthay hat in engen Spielen mit den starken Punts die Defense zumindest vorübergehend etwas entlastet hat.
beim Return gebe ich dir wohl Recht, da vermisse ich einen guten Mann.. Shields konnte da nicht viel reißen, aber man hat mit Cobb einen guten Mann dafür und schlimmer kann es nicht werden. Von daher denke ich, dass wenn Cobb einschlägt, Green Bay ziemlich starke Special Teams zu bieten hat.
ansonsten finde ich dich und die Bewertungen sehr bescheiden
beim Staff hat man mit McCarthy, Capers & Thompson ein Trio, das sich absolut sehen lassen kann.also mal ehrlich, wenn wir nicht eine plötzliche Problemzone bekommen wie die Penalties vor einiger Zeit oder die O-Line (die ich aber nicht unterschätzen würde) und wir natürlich einigermaßen verletzungsfrei bleiben - auch wenn wir es letztes Jahr bravourös gemeistert haben - dann sollte eine Playoff-Teilnahme kein Problem sein. In der NFL würde ich nichts ausschließen, aber rational gesehen sehe ich der Saison sehr optimistisch entgegen
16.08.2011 | 00:01 Uhr
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GForce : @Crosby
Ich weiss nicht. Ich kann mich i-wie nicht mit Crosby anfreunden. Er ist ein brauchbarer kicker, aber für besser halte ich ihn, nachdem was man bisher gesehen hat, nicht.Klar, es gibt ein paar Punkte zu berücksichtigen:
Er kickt unter sehr undankbaren Konditionen in Green Bay und der division generell.
MM ließ ihn viele lange field goals probieren, was seine stats fallen ließ. Aber auch hier, wie in der Gesamtwertung, hängt er seinen Kollegen hinterher - nur 19ter von 25. Die Leistung von 40+ und 50+ war grausam.
Seine Reichweite scheint dabei nicht das Problem zu sein, sondern seine Genauigkeit.
Hier gibt es einige böse Erinnerungen an uprights, die getroffen wurden oder near misses.

Gespannt bin ich indes, was mit den kickoffs passiert, unter der neuen Regelung. Die Techniken, die er vergangenes Jahr ständig einsetzen musste, gefielen mir ohnehin nicht. Aber das ging nicht von ihm aus.
Das er mit 5/6 in den playoffs solide war, hat mich gefreut, aber dabei hat man oftmals nur das letzte Spiel im Kopf. Bei dem Rest waren es völlig befreite kicks ohne Druck, wie im Georgia Dome. Würde ihn mal gerne einen richtigen pressure kick landen sehen - game-tying oder game-winning field goal mit nur noch ein paar sek. auf den board.
Ich befürchte eher, dass es keinen besseren auf dem Markt gab oder TT das Geld für free-agents sparen wollte. Ob das so gut geklappt hat, darüber bin ich mir allerdings auch noch unklar, da er für 5 Jahre 14.75mil. bekommt. Wären da nicht die dusseligen Panthers, hätten wir uns da ganz schön lächerlich gemacht, IMO.
Aber evtl. rentiert es sich ja noch. Kicker brauchen ja oft eine Zeit um sich richtig einzugrooven - abwarten. Allerdings ist es schade das er auch dieses Jahr keine Konkurrenz im Nacken sitzen hat - die belebt das Geschäft, auch bei Kickern.
16.08.2011 | 00:05 Uhr
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GForce : @Masthay
Nunja, er hat sich im Saisonverlauf deutlich gesteigert. Wenn man sich an den punt return touchdown von Hester erinnern, kommts einem hoch. Kurz darauf wollten sie TM, wenn ich nicht falsch liege, auch vom Hof jagen. Er hat dann seinen Kopf noch mal aus der Schlinge gezogen und richtig Gas gegeben.
Auch TM hat noch Luft nach oben und die Konstanz in den Special Teams kann uns nur gut tun. Crosby wird endlich auch mal den gleichen holder in zwei aufeinander folgenden Saisons haben.

Der Schuss kann aber auch nach hinten losgehen, da die NFC North bis unters Dach voll mit guten returnern ist.

Nur wir sind außen vor (gewesen?).

16.08.2011 | 12:58 Uhr
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Amateur :
13 Lombardi Trophaeen? Da war wohl eher der Wunsch Vater des Gedankens. Einigen wir uns auf 4 x Lombardi und 9 NFL Championships?
Aber ansonsten guter Blog. Ich bin mal gespannt ob "wir" diese Saison in der Lage sein werden unseren Titel zu verteidigen. Das Zeug dazu ist auf jeden Fall vorhanden.
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