02.02.2012 um 10:33 Uhr
Geschrieben von FC_Kölle
Müdigkeit
5:00 Uhr:
Schriller Alarm meines Weckers. Fester Schlag meiner Frau. Immenser Druck auf dem vorderen Stirnlappen. Pulsierende Schläfen. Das Gefühl eines toten Rudels Füchse im Mund. Ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Aber alles wird überstrahlt von der Müdigkeit, die scheinbar jede Zelle des Körpers in ihren Besitz gebracht hat.
Doch warum geht es mir so elend? Was war passiert?
Unter der Dusche die ersten Versuche den vorherigen Abend zu rekapitulieren.
Feiern wollten wir, Spaß haben.
Um 20 Uhr hatten wir uns getroffen, in der Kneipe, wie immer.
Stimmung ausgelassen. Jeder redete mit jedem, trank mit jedem.
Unserem Womanizer gelang es sogar einen Treffer zu landen indem er eine Frau ansprach, die sich von nun an zu uns gesellte. Bis hier hin alles gut. Was aber war danach?
6:30 Uhr:
2 Kaffee später und Bonbons lutschend komme ich auf der Arbeit an. Mein desolater Zustand macht mich schnell zum Gespött der Kollegen, wohl wissend dass es ihnen auch schon einmal derart ergangen ist. Doch dann erinnere ich mich einer derjenigen gewesen zu sein, die damals auf ihnen rumhackte. Egal, scheiß Kollegen, scheiß Müdigkeit.
10:00 Uhr:
Mein Zustand bessert sich ein wenig. 2 Tabletten (keine Bayer AG - Erzeugnisse), 2 weitere Kaffees und ein paar Zigaretten später, halten sich nur die Füchse und das mulmige Gefühl.
Mein Kumpel, Teilnehmer am vorherigen Abend und Arbeitskollege ist heute nicht erschienen. In den Gängen werde ich angesprochen, via E-Mail gefragt oder telefonisch kontaktiert was denn mit Ihm sei. Urlaub? Gleittag? Krank? Noch im Rausch?
Sie wieder da. Die Müdigkeit.
12:00 Uhr
Mittagspause. Habe keinen Appetit, aber die Gerüchteküche präsentiert schon die fertige Speise. Kumpel macht krank, weil er noch im Rausch ist und keinen Urlaub oder Gleittag verpulvern möchte. Mahlzeit.
Telefon klingelt. Der Nachbar. Warum gestern nicht im Club? Haben gewartet, war echt toll dort. Viele Volltreffer an Frauen. Toller Abend! Echt toll! Toll!
15:00 Uhr
Ich rufe nun meinen Kumpel an und befrage ihn nach seinem Zustand und seiner Meinung zum letzten Abend.
Geht so, sagt er. War nicht viel los.
Nach dem sich die Dame zu unserem Kumpel gesellte, war er zufrieden, wir waren wegen seiner Zufriedenheit zufrieden, sind in Anekdoten über unsere erfolgreiche Jugend versunken und haben im Rausch des benebelnden Alkohols den Abend, bis zum einsetzen der Müdigkeit und/oder des Vollrausches, über uns ergehen lassen.
Trotz des Alkohols ernüchternd.
17:00Uhr
Feierabend. Erstmal nach Hause. Erstmal auf die Couch. Abendplanung steht, trotz anhaltender Müdigkeit, an.
Startpunkt Kneipe, wie immer, 20:00 Uhr. Doch danach?
Könnten in den Club gehen. Dita von Tese. Eintritt 40,0000 Euro, all inclusive. Aber ist Dita von Tese hübsch und Burlesque eine bereichernde Kunst, oder braucht man das nicht?
Kann man woanders mit weniger Geld mehr Unterhaltung haben oder sollten wir, mit mehr Geld, trotz kleinen Geldbeutels, uns noch mehr Unterhaltung zusichern?
Bekommt der Womanizer unserer Gruppe zu viel Aufmerksamkeit der Frauen und lässt uns blass aussehen, oder sollten sich die anderen mehr zutrauen und versuchen aus seinem Schatten zu treten und den Spott beim Scheitern in Kauf nehmen?
Diese Gespräche werden den Nachmittag über mit sämtlichen Freunden diskutiert. Ein eindeutiges Ergebnis? Fehlanzeige.
19:59 Uhr
Eingang Kneipe. Trotz des gestrigen Abends, trotz sinnloser Diskussionen im Vorfeld, Vorfreude!
Ich betrete den Laden. Ziel: Der Club und dort länger und schöner und besser und weiter zu feiern. So wie damals, so wie früher.
20:00 Uhr
Bis bald Müdigkeit
Schriller Alarm meines Weckers. Fester Schlag meiner Frau. Immenser Druck auf dem vorderen Stirnlappen. Pulsierende Schläfen. Das Gefühl eines toten Rudels Füchse im Mund. Ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Aber alles wird überstrahlt von der Müdigkeit, die scheinbar jede Zelle des Körpers in ihren Besitz gebracht hat.
Doch warum geht es mir so elend? Was war passiert?
Unter der Dusche die ersten Versuche den vorherigen Abend zu rekapitulieren.
Feiern wollten wir, Spaß haben.
Um 20 Uhr hatten wir uns getroffen, in der Kneipe, wie immer.
Stimmung ausgelassen. Jeder redete mit jedem, trank mit jedem.
Unserem Womanizer gelang es sogar einen Treffer zu landen indem er eine Frau ansprach, die sich von nun an zu uns gesellte. Bis hier hin alles gut. Was aber war danach?
6:30 Uhr:
2 Kaffee später und Bonbons lutschend komme ich auf der Arbeit an. Mein desolater Zustand macht mich schnell zum Gespött der Kollegen, wohl wissend dass es ihnen auch schon einmal derart ergangen ist. Doch dann erinnere ich mich einer derjenigen gewesen zu sein, die damals auf ihnen rumhackte. Egal, scheiß Kollegen, scheiß Müdigkeit.
10:00 Uhr:
Mein Zustand bessert sich ein wenig. 2 Tabletten (keine Bayer AG - Erzeugnisse), 2 weitere Kaffees und ein paar Zigaretten später, halten sich nur die Füchse und das mulmige Gefühl.
Mein Kumpel, Teilnehmer am vorherigen Abend und Arbeitskollege ist heute nicht erschienen. In den Gängen werde ich angesprochen, via E-Mail gefragt oder telefonisch kontaktiert was denn mit Ihm sei. Urlaub? Gleittag? Krank? Noch im Rausch?
Sie wieder da. Die Müdigkeit.
12:00 Uhr
Mittagspause. Habe keinen Appetit, aber die Gerüchteküche präsentiert schon die fertige Speise. Kumpel macht krank, weil er noch im Rausch ist und keinen Urlaub oder Gleittag verpulvern möchte. Mahlzeit.
Telefon klingelt. Der Nachbar. Warum gestern nicht im Club? Haben gewartet, war echt toll dort. Viele Volltreffer an Frauen. Toller Abend! Echt toll! Toll!
15:00 Uhr
Ich rufe nun meinen Kumpel an und befrage ihn nach seinem Zustand und seiner Meinung zum letzten Abend.
Geht so, sagt er. War nicht viel los.
Nach dem sich die Dame zu unserem Kumpel gesellte, war er zufrieden, wir waren wegen seiner Zufriedenheit zufrieden, sind in Anekdoten über unsere erfolgreiche Jugend versunken und haben im Rausch des benebelnden Alkohols den Abend, bis zum einsetzen der Müdigkeit und/oder des Vollrausches, über uns ergehen lassen.
Trotz des Alkohols ernüchternd.
17:00Uhr
Feierabend. Erstmal nach Hause. Erstmal auf die Couch. Abendplanung steht, trotz anhaltender Müdigkeit, an.
Startpunkt Kneipe, wie immer, 20:00 Uhr. Doch danach?
Könnten in den Club gehen. Dita von Tese. Eintritt 40,0000 Euro, all inclusive. Aber ist Dita von Tese hübsch und Burlesque eine bereichernde Kunst, oder braucht man das nicht?
Kann man woanders mit weniger Geld mehr Unterhaltung haben oder sollten wir, mit mehr Geld, trotz kleinen Geldbeutels, uns noch mehr Unterhaltung zusichern?
Bekommt der Womanizer unserer Gruppe zu viel Aufmerksamkeit der Frauen und lässt uns blass aussehen, oder sollten sich die anderen mehr zutrauen und versuchen aus seinem Schatten zu treten und den Spott beim Scheitern in Kauf nehmen?
Diese Gespräche werden den Nachmittag über mit sämtlichen Freunden diskutiert. Ein eindeutiges Ergebnis? Fehlanzeige.
19:59 Uhr
Eingang Kneipe. Trotz des gestrigen Abends, trotz sinnloser Diskussionen im Vorfeld, Vorfreude!
Ich betrete den Laden. Ziel: Der Club und dort länger und schöner und besser und weiter zu feiern. So wie damals, so wie früher.
20:00 Uhr
Bis bald Müdigkeit
Aufrufe: 377 | Kommentare: 6 | Bewertungen: 3 | Erstellt:02.02.2012
ø 10.0
KOMMENTARE
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02.02.2012 | 10:45 Uhr
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taneu :
Mir gefällt das. Ist das eine Parabel?
02.02.2012 | 10:48 Uhr
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02.02.2012 | 18:43 Uhr
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02.02.2012 | 22:43 Uhr
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Habe übrigens KEINE Benachrichtigung über diesen Beitrag bekommen... grrrrr! Nur zufällig gefunden. Hallo, Aufpasser, nehmt das mal zur Kenntnis, dass manchmal die Benachrichtigungen nicht funktionieren!
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