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Golf@spox


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28.09.2010 um 16:20 Uhr
Geschrieben von xxlhonk
Golfleikon S Part1
Nachdem wir hier das R wie Regeln beschrieben haben, jetzt der Buchstabe S. Und der kommt gleich in zwei Teilen daher.

Sandhindernis
Siehe Bunker.

Sandbunker
Besonders zahlreich um die Greens gelegen, verscherzen manchem Golfer einen anständigen Score, aber auch ein Sandbunker als Fairwaybunker auf halber Strecke bedarf eines besonderen Könnens, um von dort die Reststrecke eventuell mit einem Schlag zu überwinden.

Sandwedge
Ein in den dreißiger Jahren von Gene Sarazen erfundener Schläger mit extrem starkem Loft (Winkel) und einer besonders geformten Sohle, der sich vor allem für die Schläge aus dem Sand eines Bunkers eignet. Zudem ist er verhältnismäßig kurz. Der Schlägerkopf wird dabei unter dem Ball durch den Sand geführt, so dass der Ball steil herausgehoben wird und nach entsprechend kurzem Flug landet - möglichst auf dem Grün.

Schaft
Die Schäfte der Schläger waren bis in die zwanziger Jahre ausschließlich aus Hickory-Holz, das durch seine lange Faser über eine besondere Zähigkeit verfügte. Danach setzte sich mehr und mehr der Stahlschaft durch. In den achtziger Jahren hielten die ersten Kunststoff-Schäfte Einzug in die Golfszene.

Schenken
Geschenkt bekommt man meistens einen Putt, der sehr knapp am Loch liegen bleibt. Schenken kann man aber auch das Loch bei einem Lochwettspiel oder gar das Match. Bei Zählspielturnieren ist das Schenken allerdings nicht erlaubt.

Schlag
Als Schlag gilt die Bewegung des Schlägers mit der Absicht, den Ball zu treffen. Und jeder Schlag zählt.

Schlägerblatt
ist die Schlagfläche des Schlägerkopfes.

(/b)Schlägereigenschaften(/b)
Die verschiedenen Eigenschaften der Schläger resultieren aus ihrer unterschiedlichen Konstruktion. Zwei Fakten dominieren. 1. Die Länge der Schäfte und 2. der Loft, d. h. der Winkel/Schrägegrad der Schlagfläche am Schlägerkopf.
Obgleich hier sicherlich viel Imponderabilien mitspielen, wie beispielsweise die verwendeten Materialien im Schaft und Kopf, verschiedene Fabrikate oder auch die körperlichen Gegebenheiten des Spielers, kann man folgende Daten als Grundregel ansehen - für einen guten Amateur, und lediglich als Faustregel

Schläger ausrichten
Das Platzieren des Schlägers hinter dem Ball in der Ansprechposition.

Schnupperkurs
Ein erstes Rein-Schnuppern in den Sport. Die Gelegenheit für Anfänger zunächst einmal die die ersten Unterweisungen zu erhalten, ohne einem Club beitreten zu müssen.

Schwung
(englisch swing) Damit ist der gesamte Bewegungsablauf beim Schlag eines Balles gemeint. Und der ist hochgeradig komplex. Entscheidend bleibt pauschalisiert, dass die Schlagfläche des Schlägerkopfes square (gerade) an den Ball gebracht wird und im Moment des Ballkontaktes ihre größte Geschwindigkeit erreicht. Es gibt wohl keine zwei Menschen, die über genau den gleichen Schwung verfügen.



Score
(dt: Ergebnis) Der Score wird nach dem Spielen von jedem Loch in die entsprechende Spalte der Scorekarte (Zählkarte) eingetragen, so dass sich nach 18 Löchern der Gesamt-Score addieren lässt. Siehe auch Scorekarte

Scratch
Ein Scratch-Spieler hat das Handicap Null, d.h. er spielt den Platzstandart.

Semirough
Grasstreifen zwischen Fairway und Rough, dessen Schnitthöhe zwischen der des Fairways und der des Roughs liegt.

Senior
Ein Senior ist nicht etwa ein Spieler, der durch verminderte physische Kräfte oder durch ein schlechteres psychologisches Nervenkostüm als Senior, bezeichnet werden müsste, sondern man wird im Golfsport in dem Moment Senior, wenn man das 55. Lebensjahr erreicht hat. Bei Pros und Damen wird man schon im 50. Lebensjahr Senior. Auf der US Tour gibt es die Champions Tour wo die Pros ab 50 eigene Turniere ausspielen. Die gehen dann allerdings "nur" über drei statt vier Runden. Aktuell dominiert die deutsche Golflegende Bernhard Langer die Tour.

Shank
Ein Fehlschlag bei dem der Ball mit der Stelle zwischen Ferse und Schlägerhals des Schlägerblattes getroffen wird und dadurch nach rechts fliegt (beim Rechtshänder). Auch Socket.

Single-Handicapper
Spieler mit einem einstelligen Handicap (bis 9).

Skin-Game
Die eingeladenen Teilnehmer bestreiten ein Turnier, bei dem der Gewinn eines Loches mit hohen Geldsummen verbunden ist. Wenn niemand das Loch gewonnen hat, verdoppelt sich der Gewinn am nächsten Loch. Es kommt vor, dass ein Spieler durch einen Schlag fünfstellige Dollarsummen gewinnt. Eine Turnier-Variante mit wenigen Teilnehmern, die vor allem in Amerika wegen des Fernsehens sehr gepflegt wird, weil sie bei aller Spannung nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Fingerweg, wenn man Euch dazu einladen will und ihr nicht wirklich gute Golfer seid. Es soll Leute geben, die hier ein kleines Vermögen verloren haben. Auf einer Runde!

Slice
Bei einem Slice beschreibt der Ball einen Bogen nach rechts (beim Rechtshänder) und landet meisten irgendwo, nur nicht auf dem Fairway. Es soll Spieler geben, die in vielen Jahren noch nie die linke Seite eines Fairways aus der Nähe gesehen haben. Wenn der Ball den gleichen schönen Bogen nach links beschreibt, handelt es sich um einen Hook.

Slope-Wert
Setzt die Schwierigkeitswerte eines Golfplatzes für Scratch-(Hcp. circa 0-5) und Bogey- (Hcp. circa 18-22) Golfer ins Verhältnis. Er kann zwischen 55 und 155 liegen. (Dieser Wert sorgt im Wesentlichen dafür, dass sich die Vorgabe jedes Spielers je nach Spielstärke an die Schwierigkeit des zum Spiel ausgewählten Golfplatzes anpasst.)

Sohle
Hat jeder Schuh, aber gemeint ist die Fläche, mit der das Eisen auf dem Boden aufliegt.

Spielbahn/Golfbahn
Der Bereich innerhalb der Platzgrenzen (Ausgrenze), den der Spieler auf dem Weg vom Abschlag zum Grün üblicherweise zu überwinden hat.

Hier dann der zweite Teil des Buchstaben S
Aufrufe: 933 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 3 | Erstellt:28.09.2010
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