05.02.2012 um 11:24 Uhr
Geschrieben von leader_of_the_pack
Die Free Agents der Packers
Der Schuldige für das frühe und enttäuschende Playoff-Aus der Green Bay Packers war schnell gefunden: Die Defense! Egal ob beim Pass-Rush oder in der Secondary, es besteht dringender Handlungsbedarf. Doch bevor man das Team im Draft verstärken kann, gilt es das Team während der Free Agency Phase zusammenzuhalten. Während der Abgang einiger Spieler keinen Verlust darstellen würde, sind andere hingegen zu wertvoll, um sie ziehen zu lassen. Außerdem läuft der Vertrag des meist gehypten Ersatzquarterback der NFL aus
Matt Flynn
Sollen die Packers einen Quarterback, der mit 480 Yards und 6 Touchdowns gegen die Detroit Lions zwei neue Franchise Rekorde aufgestellt hat und sich in den Geschichtsbüchern vor Spielern wie Bart Starr, Brett Favre oder Aaron Rodgers platziert hat für einen Compensatory Pick ziehen lassen? Sollte General Manager Ted Thompson ihn franchisen? Oder soll man, wie einige Journalisten in den USA meinen, in den nächsten Jahren auf ihn setzen und Aaron Rodgers ihn einem Mega-Trade abgeben? Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll das Risiko einzugehen Flynn zu franchisen, vor allem weil der diesjährige OC Joe Philbin, den es nach Miami gezogen hat, ein großer Fan von Flynn ist und ihn zu den Dolphins holen will. Mit einem Trade könnte man einen First Round Pick im Draft bekommen, statt nur eines 4th- oder 5th Round Picks als Kompensation. Allerdings geht mit der Entscheidung Matt Flynn zu franchisen auch ein großes Risiko einher, denn sollte kein Trade zu Stande kommen, hätte man einen hochbezahlten Quarterback auf der Bank sitzen. Außerdem werden sich die Trade-Verhandlungen als äußerst schwierig gestalten, denn die Packers befänden sich dann in einer schlechten Verhandlungsposition.
Prognose: Franchisen und traden
Pat Lee
Die Erwartungen an den Cornerback waren gering, die Einsatzzeiten ebenso. Nur in den Special Teams kam er zum Einsatz und sorgte dabei immer wieder für haarsträubende Fehler. An Thanksgiving wurde er, lange bevor Ndamukong Suh mit seinem Tritt für Aufruhr sorgte, wegen einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen und am letzten Spieltag der Saison sorgte er für den Lacher des Jahres, als er einen Kickoff an der eigenen 1-Yard Linie fing, nur um dann in die eigene Endzone zurückzulaufen und sich dort hinzuknien, sodass er einen Safety verursachte. Dass sein Vertrag nicht verlängert wird, ist logisch, Lee wird keine große Lücke in Green Bay hinterlassen.
Prognose: Ziehen lassen
Jarrett Bush
Der Cornerback stellte mit 2 Interceptions und 1,5 Sacks zwei neue persönliche Saisonbestleistung aufund konnte vor allem in den Special Teams einige Akzente setzen, doch in der eigentlich gut besetzten Secondary spielt er keine große Rolle. Während er letztes Jahr in den Playoffs mit einem Pick im Super Bowl glänzte, muss er sich dieses Jahr für den erfolgreichen Hail-Mary-Versuch der Giants in der Divisional Round mitverantworten. Seine Zukunft in Green Bay wird vom Gesundheitszustand von Nick Collins und der Frage nach Charles Woodsons Positionswechsel abhängen, aber ein so vielseitiger Spieler wie er, ist immer zu gebrauchen
Prognose: Resignen
Ryan Grant
Nach seiner Verletzung im letzten Jahr konnte der Runningback nicht an die Leistung früherer Jahre anknüpfen. Er musste sich die Snaps mit James Starks, dessen große Stunde in den letztjährigen Playoffs schlug, teilen. Zwar zeigte er in letzten Spielen der Regular Season gute Leistungen, doch sein Fumble in den Playoffs besiegelte die endgültige Niederlage gegen die Giants. Weil davon auszugehen ist, dass die Packers einen Runningback draften und dazu mit Alex Green und Starks zwei junge Runningbacks haben, ist Grant nächste Saison wohl nicht mehr in Green Bay. Außerdem ist damit zu rechnen, dass sich ein Team finden wird, dass Grant einen gut dotierten Vertrag anbieten wird.
Prognose: Ziehen lassen
Howard Green
Während der Defensive Lineman im Super Bowl durch seinen Pass-Rushnoch entscheidenden Anteil an einer Interception hatte, versank er dieses Jahr völlig in der Versenkung. Obwohl er in allen 16 Spielen auf dem Feld stand, konnte er nur mickrige 11 Tackles verbuchen. Als sich Ryan Pickett verletzte, konnte er ihn nicht einmal annähernd ersetzten. Seine schlechten Saisonleistungen unterbot er aber noch im Spiel gegen die Giants, sodass sich die Packers freuen dürfen, dass sein Vertrag ausläuft.
Prognose: Ziehen lassen
Jermichael Finley
Die Erwartungen an den Tight End waren unglaublich hoch, sodass es nicht allzu schlimm ist, dass sie nicht vollständig erfüllt wurden. Der erst 24-jährige Finley, der die letzte Saison wegen einer Verletzung verpasste, machte als guter Receiver auf sich aufmerksam, doch mit Superstars wie Rob Gronkowski kann er nicht mithalten. Er leistete sich zwar viele Drops und auch seine Blocking-Fähigkeiten sind verbesserungswürdig, doch in ihm hat man für die Zukunft einen hervorragenden Tight End.
Prognose: Resignen
Scott Wells
Trotz einer schwachen Leistung im Playoffspiel hat sich der Center seine Pro Bowl Nominierung redlich verdient; zum Einen legte er mit soliden Blocks den Grunstein für das Laufspiel, außerdem ließ er nur selten Druck auf seinen Quarterback zu. Da der 31-jährige auch nicht unbedingt teuer ist, ist davon auszugehen, dass er in Green Bay bleiben wird.
Prognose: Resignen
Erik Walden
Ein Pass-Rusher auf der gegenüberliegenden Seite von Clay Matthews ist das Hauptbedürfnis im Draft, für Erik Walden ist somit kein Platz mehr. Der Linebacker ging mit großen Hoffnungen in die Saison, da er aber überhaupt keinen Druck auf den Quarterback ausüben konnte, hatte der Gegner sogar die Möglichkeit Matthews zu doppeln. Weil er Laufspielzüge nur schwach verteidigte, lief der Gegner bevorzugt über seine Seite, was schließlich auch dazu führte, dass er die Niederlage gegen die Giants nur noch von der Bank erleben durfte.
Prognose: Ziehen lassen
Zur Packers Gruppe geht's hier
Matt Flynn
Sollen die Packers einen Quarterback, der mit 480 Yards und 6 Touchdowns gegen die Detroit Lions zwei neue Franchise Rekorde aufgestellt hat und sich in den Geschichtsbüchern vor Spielern wie Bart Starr, Brett Favre oder Aaron Rodgers platziert hat für einen Compensatory Pick ziehen lassen? Sollte General Manager Ted Thompson ihn franchisen? Oder soll man, wie einige Journalisten in den USA meinen, in den nächsten Jahren auf ihn setzen und Aaron Rodgers ihn einem Mega-Trade abgeben? Meiner Meinung nach wäre es sinnvoll das Risiko einzugehen Flynn zu franchisen, vor allem weil der diesjährige OC Joe Philbin, den es nach Miami gezogen hat, ein großer Fan von Flynn ist und ihn zu den Dolphins holen will. Mit einem Trade könnte man einen First Round Pick im Draft bekommen, statt nur eines 4th- oder 5th Round Picks als Kompensation. Allerdings geht mit der Entscheidung Matt Flynn zu franchisen auch ein großes Risiko einher, denn sollte kein Trade zu Stande kommen, hätte man einen hochbezahlten Quarterback auf der Bank sitzen. Außerdem werden sich die Trade-Verhandlungen als äußerst schwierig gestalten, denn die Packers befänden sich dann in einer schlechten Verhandlungsposition.
Prognose: Franchisen und traden
Pat Lee
Die Erwartungen an den Cornerback waren gering, die Einsatzzeiten ebenso. Nur in den Special Teams kam er zum Einsatz und sorgte dabei immer wieder für haarsträubende Fehler. An Thanksgiving wurde er, lange bevor Ndamukong Suh mit seinem Tritt für Aufruhr sorgte, wegen einer Unsportlichkeit des Feldes verwiesen und am letzten Spieltag der Saison sorgte er für den Lacher des Jahres, als er einen Kickoff an der eigenen 1-Yard Linie fing, nur um dann in die eigene Endzone zurückzulaufen und sich dort hinzuknien, sodass er einen Safety verursachte. Dass sein Vertrag nicht verlängert wird, ist logisch, Lee wird keine große Lücke in Green Bay hinterlassen.
Prognose: Ziehen lassen
Jarrett Bush
Der Cornerback stellte mit 2 Interceptions und 1,5 Sacks zwei neue persönliche Saisonbestleistung aufund konnte vor allem in den Special Teams einige Akzente setzen, doch in der eigentlich gut besetzten Secondary spielt er keine große Rolle. Während er letztes Jahr in den Playoffs mit einem Pick im Super Bowl glänzte, muss er sich dieses Jahr für den erfolgreichen Hail-Mary-Versuch der Giants in der Divisional Round mitverantworten. Seine Zukunft in Green Bay wird vom Gesundheitszustand von Nick Collins und der Frage nach Charles Woodsons Positionswechsel abhängen, aber ein so vielseitiger Spieler wie er, ist immer zu gebrauchen
Prognose: Resignen
Ryan Grant
Nach seiner Verletzung im letzten Jahr konnte der Runningback nicht an die Leistung früherer Jahre anknüpfen. Er musste sich die Snaps mit James Starks, dessen große Stunde in den letztjährigen Playoffs schlug, teilen. Zwar zeigte er in letzten Spielen der Regular Season gute Leistungen, doch sein Fumble in den Playoffs besiegelte die endgültige Niederlage gegen die Giants. Weil davon auszugehen ist, dass die Packers einen Runningback draften und dazu mit Alex Green und Starks zwei junge Runningbacks haben, ist Grant nächste Saison wohl nicht mehr in Green Bay. Außerdem ist damit zu rechnen, dass sich ein Team finden wird, dass Grant einen gut dotierten Vertrag anbieten wird.
Prognose: Ziehen lassen
Howard Green
Während der Defensive Lineman im Super Bowl durch seinen Pass-Rushnoch entscheidenden Anteil an einer Interception hatte, versank er dieses Jahr völlig in der Versenkung. Obwohl er in allen 16 Spielen auf dem Feld stand, konnte er nur mickrige 11 Tackles verbuchen. Als sich Ryan Pickett verletzte, konnte er ihn nicht einmal annähernd ersetzten. Seine schlechten Saisonleistungen unterbot er aber noch im Spiel gegen die Giants, sodass sich die Packers freuen dürfen, dass sein Vertrag ausläuft.
Prognose: Ziehen lassen
Jermichael Finley
Die Erwartungen an den Tight End waren unglaublich hoch, sodass es nicht allzu schlimm ist, dass sie nicht vollständig erfüllt wurden. Der erst 24-jährige Finley, der die letzte Saison wegen einer Verletzung verpasste, machte als guter Receiver auf sich aufmerksam, doch mit Superstars wie Rob Gronkowski kann er nicht mithalten. Er leistete sich zwar viele Drops und auch seine Blocking-Fähigkeiten sind verbesserungswürdig, doch in ihm hat man für die Zukunft einen hervorragenden Tight End.
Prognose: Resignen
Scott Wells
Trotz einer schwachen Leistung im Playoffspiel hat sich der Center seine Pro Bowl Nominierung redlich verdient; zum Einen legte er mit soliden Blocks den Grunstein für das Laufspiel, außerdem ließ er nur selten Druck auf seinen Quarterback zu. Da der 31-jährige auch nicht unbedingt teuer ist, ist davon auszugehen, dass er in Green Bay bleiben wird.
Prognose: Resignen
Erik Walden
Ein Pass-Rusher auf der gegenüberliegenden Seite von Clay Matthews ist das Hauptbedürfnis im Draft, für Erik Walden ist somit kein Platz mehr. Der Linebacker ging mit großen Hoffnungen in die Saison, da er aber überhaupt keinen Druck auf den Quarterback ausüben konnte, hatte der Gegner sogar die Möglichkeit Matthews zu doppeln. Weil er Laufspielzüge nur schwach verteidigte, lief der Gegner bevorzugt über seine Seite, was schließlich auch dazu führte, dass er die Niederlage gegen die Giants nur noch von der Bank erleben durfte.
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Aufrufe: 330 | Kommentare: 5 | Bewertungen: 3 | Erstellt:05.02.2012
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05.02.2012 | 22:58 Uhr
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06.02.2012 | 11:54 Uhr
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06.02.2012 | 18:01 Uhr
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Ich freu mich trotzdem schon jetzt wieder auf September !
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Generell ist die Secondary ja durchaus gut bestückt, dieser Leistungs-Kontrast im Vergleich der beiden letzten Seasons eigentlich unbegreiflich. Es müßte zwangsläufig besser werden 2012 ...