17.11.2010 um 09:16 Uhr
Geschrieben von Dreumex
BP: Insolvenz? Nein Danke!
Es ist der 09. Februar 2005.
Ein Tag, den man bei Borussia Dortmund später als Höhepunkt der existenziellen Krise nennen wird.
Der BVB steht so dicht vor der Insolvenz, dass nur die kühnsten Optimisten noch an eine Rettung glauben.
Geschäftsführer Gerd Niebaum muss in dieser schweren Zeit von seinem langjährigen Amt zurücktreten.
Was war passiert?
Bereits seit Dezember 2003 wurde über einen möglichen Finanzcrash beim BVB berichtet. In den Medien kursierten Nachrichten, dass dem Verein eine Schuldenlast von rund 100 Mio. Euro belasten.
Im darauffolgenden Jahr schrieb Borussia Dortmund dann auch keine sportlichen Schlagzeilen mehr, die schwarz-gelbe Finanzkrise hatte alle Medien voll in ihren Bann gezogen. Nahezu täglich fanden sich neue Berichte mit immer schlimmeren Vermutungen ein. Besonders das Journalisten-Duo Freddie Röckenhaus (freier Journalist Süddeutsche) und Thomas Hennecke (Kicker) beschäftigten sich in einem ungewöhnlichen journalistischen Doppelpass intensiv mit diesem Thema.
Das Duo fand zueinander, nachdem Borussia Dortmund im Aug. 2003 in der Qualifikation zur UEFA Champions-League an FC Brügge scheiterte und Gerd Niebaum einen fassungslosen und niedergeschlagenen Eindruck auf der Tribüne hinterließ. Die beiden Journalisten ahnten, dass das Aus in der lukrativen CL mehr als nur ein Rückschlag war.
Röckenhaus und Hennecke konnten aufgrund der langjährigen Arbeit rund um den BVB über ein großes Insiderwissen verfügen und stutzten bei der Tatsache, dass die unabhängig voneinander geführten Recherchen immer in der gleichen Schlussfolgerung mündeten: Borussia Dortmund hat weitaus mehr als nur finanzielle Probleme.
Geschäftsführer Gerd Niebaum versuchte jedoch immer wieder die stark zunehmende Unruhe im Umfeld, besonders bei den Fans, zu beruhigen und erklärte mit Nachdruck, dass die Lage stabil und unter Kontrolle sei. Zuletzt tat er dies im Dezember 2004.
Immer wiederkehrende Fanproteste waren die Folge, denn die Fans wollten sich ihren Verein nicht nehmen lassen.
Gerd Niebaums Versuche, das Umfeld weiter zu beruhigen, scheiterten. Im Februar 2005 wurde dann das ganze Ausmaß der Krise bekanntgegeben.
Borussia Dortmund plagten Schulden in Höhe von 184 Millionen Euro.
Diese Summe setzte sich aus den veröffentlichten 122 Mio. Euro und dem geplanten Stadionrückkauf für das Jahr 2006 zusammen.
Da das Stadion bereits 2002 an Molsiris verkauft und eine jährliche Leasingrate von 17 Mio. verhandelt wurde, war der Verein zum Rückkauf regelrecht gezwungen. Es wurde immer deutlicher, wie viele falsche Entscheidungen in den vergangenen Jahren beim BVB getroffen wurden.
Bei Fans und Verein trat eine Schockstarre ein. Borussia Dortmund musste in einer Pflichtmitteilung an der Börse vermelden, dass sich der Verein in einer existenzbedrohenden Ertrags- und Finanzsituation befindet. Kurz: Der BVB steht kurz vor dem Aus.
Millionen von Fans wurde schonungslos klar, dass ihr geliebter BVB am Rande des Abgrunds stand. Die Angst war überall spürbar, doch es musste etwas geschehen.
Am 15.02.2005 wurde Hans-Joachim Watzke vom Präsidialausschluß zum neuen Geschäftsführer bestellt. Aki Watzke war bereits seit 1996 Vereinsmitglied und seit Nov. 2001 Schatzmeister vom BVB.
Seine ersten Handlungen waren klar definiert, er musste, gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Thomas Treß, wichtige Schritte einleiten, um den Verein zu retten.
Als ersten und wichtigsten Schritt leitete man am 18.02.2005 eine Zusammenkunft aller 67 Gläubiger ein, um sich juristisch auf sicherem Terrain zu befinden. An diesem Tag sollte sich entscheiden, ob dem BVB noch eine Chance gegeben wird, oder ob der Verein keine Zukunft mehr hat.
Dafür war es notwendig, dass alle 67 Gläubiger dem Sanierungsplan zustimmten. Wenn nur ein einziger Gläubiger dagegen gestimmt hätte, wäre der Weg bereits zu Ende gewesen.
Alle Gläubiger akzeptierten jedoch den Sanierungsplan und einigten sich dem BVB vorerst mal ein Jahr Zeit zu geben, um sich neu aufzustellen und den Sanierungsplan einzuhalten.
Es war der erste Schritt in dieser schwierigen Situation, der BVB war vorerst "gerettet", die Insolvenz abgewendet. Doch selbstverständlich konnte man sich darauf nicht ausruhen, es musste weitergehen.
Bei den Fans war die große Anspannung fürs erste überwunden, ein erleichtertes Aufatmen war allgegenwärtig.
Im zweiten Schritt musste nun also das Jahr genutzt werden.
Die Sponsoringerlöse wurden deutlich erhöht, die Kosten radikal beschnitten, z.B. wurde das Mannschaftsbudget in zwei Schritten von 57 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro gesenkt. In allen Bereichen musste knallhartes Kostenmanagement zu Einsparungen führen. Kein Stein wurde auf dem anderen gelassen.
Finanziell sind in dieser Zeit wichtige Entscheidungen gefallen, doch sportlich verlor der BVB nach und nach an Wettbewerbsfähigkeit. Das musste in Kauf genommen werden, wenn man sich die Entwicklung des Mannschaftsbudgets anschaut.
Im Jahr 2006 hat Borussia Dortmund dann eine Komplettrestrukturierung mit Morgan Stanley hinbekommen und dort sehr viel Unterstützung bekommen. Der ganze Verein wurde von Grund auf neu aufgestellt.
Der BVB war auf einem guten Weg und hatte auch viel Glück. Im Nachhinein betrachtet muss man deutlich sagen, wäre die Finanzkrise nicht 2008, sondern bereits 2006 gekommen, dann wäre für den BVB das Thema definitiv (!) zu Ende gewesen.
Bis heute arbeitet man wieder mit viel Sachverstand und wirtschaftet strikt nach der Vorgabe nicht mehr Geld auszugeben, als man eingenommen hat. Der Schuldenabbau wurde aktiv betrieben und heute kann man stolz auf die Leistungen der Verantwortlichen zurückblicken.
Von Februar 2005 bis Oktober 2010 konnten 125 Mio. Euro an Verbindlichkeiten abgebaut werden.
Heute beträgt der Schuldenstand 59 Mio. Euro, eine Größenordnung die durchaus zu bewegen ist. Es wird versucht jährlich rund 4-5 Mio. Euro der Verbindlichkeiten abzubauen. Schuldenfreiheit bleibt natürlich das große Ziel, doch kann erst für das Jahr 2023/2024 prognostiziert werden. Vorher ist dies ohnehin nicht möglich, da die Stadionfinanzierung, die ja im Wesentlichen die 59 Mio. Euro ausmachen, langfristig angelegt ist. Die letzten Tilgungen sind in den Jahren 2023/2024.
Das Mannschaftsbudget konnte in den letzten vier Jahren wieder etwas angehoben werden, so ist Borussia Dortmund heute in der Lage 35 Mio. Euro in den Lizenzspieleretat zu investieren, was in etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes ausmacht.
Heute merkt man deutlich, diese existenzbedrohende Situation hat alle Fans noch weiter an den BVB herangeführt.
Der geilste Verein der Welt, mit den besten Fans weltweit, er lebt.
Und befindet sich wieder in ruhigen Fahrwassern, auf einem guten Weg.
Auch wenn es dafür natürlich keinen Titel gibt, so bleibt die Leistung der letzten Jahre einer der größten, vor allem aber der wichtigste Erfolg der Vereinsgeschichte!
Ein Tag, den man bei Borussia Dortmund später als Höhepunkt der existenziellen Krise nennen wird.
Der BVB steht so dicht vor der Insolvenz, dass nur die kühnsten Optimisten noch an eine Rettung glauben.
Geschäftsführer Gerd Niebaum muss in dieser schweren Zeit von seinem langjährigen Amt zurücktreten.
Was war passiert?
Bereits seit Dezember 2003 wurde über einen möglichen Finanzcrash beim BVB berichtet. In den Medien kursierten Nachrichten, dass dem Verein eine Schuldenlast von rund 100 Mio. Euro belasten.
Im darauffolgenden Jahr schrieb Borussia Dortmund dann auch keine sportlichen Schlagzeilen mehr, die schwarz-gelbe Finanzkrise hatte alle Medien voll in ihren Bann gezogen. Nahezu täglich fanden sich neue Berichte mit immer schlimmeren Vermutungen ein. Besonders das Journalisten-Duo Freddie Röckenhaus (freier Journalist Süddeutsche) und Thomas Hennecke (Kicker) beschäftigten sich in einem ungewöhnlichen journalistischen Doppelpass intensiv mit diesem Thema.
Das Duo fand zueinander, nachdem Borussia Dortmund im Aug. 2003 in der Qualifikation zur UEFA Champions-League an FC Brügge scheiterte und Gerd Niebaum einen fassungslosen und niedergeschlagenen Eindruck auf der Tribüne hinterließ. Die beiden Journalisten ahnten, dass das Aus in der lukrativen CL mehr als nur ein Rückschlag war.
Röckenhaus und Hennecke konnten aufgrund der langjährigen Arbeit rund um den BVB über ein großes Insiderwissen verfügen und stutzten bei der Tatsache, dass die unabhängig voneinander geführten Recherchen immer in der gleichen Schlussfolgerung mündeten: Borussia Dortmund hat weitaus mehr als nur finanzielle Probleme.
Geschäftsführer Gerd Niebaum versuchte jedoch immer wieder die stark zunehmende Unruhe im Umfeld, besonders bei den Fans, zu beruhigen und erklärte mit Nachdruck, dass die Lage stabil und unter Kontrolle sei. Zuletzt tat er dies im Dezember 2004.
Immer wiederkehrende Fanproteste waren die Folge, denn die Fans wollten sich ihren Verein nicht nehmen lassen.
Gerd Niebaums Versuche, das Umfeld weiter zu beruhigen, scheiterten. Im Februar 2005 wurde dann das ganze Ausmaß der Krise bekanntgegeben.
Borussia Dortmund plagten Schulden in Höhe von 184 Millionen Euro.
Diese Summe setzte sich aus den veröffentlichten 122 Mio. Euro und dem geplanten Stadionrückkauf für das Jahr 2006 zusammen.
Da das Stadion bereits 2002 an Molsiris verkauft und eine jährliche Leasingrate von 17 Mio. verhandelt wurde, war der Verein zum Rückkauf regelrecht gezwungen. Es wurde immer deutlicher, wie viele falsche Entscheidungen in den vergangenen Jahren beim BVB getroffen wurden.
Bei Fans und Verein trat eine Schockstarre ein. Borussia Dortmund musste in einer Pflichtmitteilung an der Börse vermelden, dass sich der Verein in einer existenzbedrohenden Ertrags- und Finanzsituation befindet. Kurz: Der BVB steht kurz vor dem Aus.
Millionen von Fans wurde schonungslos klar, dass ihr geliebter BVB am Rande des Abgrunds stand. Die Angst war überall spürbar, doch es musste etwas geschehen.
Am 15.02.2005 wurde Hans-Joachim Watzke vom Präsidialausschluß zum neuen Geschäftsführer bestellt. Aki Watzke war bereits seit 1996 Vereinsmitglied und seit Nov. 2001 Schatzmeister vom BVB.
Seine ersten Handlungen waren klar definiert, er musste, gemeinsam mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Thomas Treß, wichtige Schritte einleiten, um den Verein zu retten.
Als ersten und wichtigsten Schritt leitete man am 18.02.2005 eine Zusammenkunft aller 67 Gläubiger ein, um sich juristisch auf sicherem Terrain zu befinden. An diesem Tag sollte sich entscheiden, ob dem BVB noch eine Chance gegeben wird, oder ob der Verein keine Zukunft mehr hat.
Dafür war es notwendig, dass alle 67 Gläubiger dem Sanierungsplan zustimmten. Wenn nur ein einziger Gläubiger dagegen gestimmt hätte, wäre der Weg bereits zu Ende gewesen.
Alle Gläubiger akzeptierten jedoch den Sanierungsplan und einigten sich dem BVB vorerst mal ein Jahr Zeit zu geben, um sich neu aufzustellen und den Sanierungsplan einzuhalten.
Es war der erste Schritt in dieser schwierigen Situation, der BVB war vorerst "gerettet", die Insolvenz abgewendet. Doch selbstverständlich konnte man sich darauf nicht ausruhen, es musste weitergehen.
Bei den Fans war die große Anspannung fürs erste überwunden, ein erleichtertes Aufatmen war allgegenwärtig.
Im zweiten Schritt musste nun also das Jahr genutzt werden.
Die Sponsoringerlöse wurden deutlich erhöht, die Kosten radikal beschnitten, z.B. wurde das Mannschaftsbudget in zwei Schritten von 57 Mio. Euro auf 25 Mio. Euro gesenkt. In allen Bereichen musste knallhartes Kostenmanagement zu Einsparungen führen. Kein Stein wurde auf dem anderen gelassen.
Finanziell sind in dieser Zeit wichtige Entscheidungen gefallen, doch sportlich verlor der BVB nach und nach an Wettbewerbsfähigkeit. Das musste in Kauf genommen werden, wenn man sich die Entwicklung des Mannschaftsbudgets anschaut.
Im Jahr 2006 hat Borussia Dortmund dann eine Komplettrestrukturierung mit Morgan Stanley hinbekommen und dort sehr viel Unterstützung bekommen. Der ganze Verein wurde von Grund auf neu aufgestellt.
Der BVB war auf einem guten Weg und hatte auch viel Glück. Im Nachhinein betrachtet muss man deutlich sagen, wäre die Finanzkrise nicht 2008, sondern bereits 2006 gekommen, dann wäre für den BVB das Thema definitiv (!) zu Ende gewesen.
Bis heute arbeitet man wieder mit viel Sachverstand und wirtschaftet strikt nach der Vorgabe nicht mehr Geld auszugeben, als man eingenommen hat. Der Schuldenabbau wurde aktiv betrieben und heute kann man stolz auf die Leistungen der Verantwortlichen zurückblicken.
Von Februar 2005 bis Oktober 2010 konnten 125 Mio. Euro an Verbindlichkeiten abgebaut werden.
Heute beträgt der Schuldenstand 59 Mio. Euro, eine Größenordnung die durchaus zu bewegen ist. Es wird versucht jährlich rund 4-5 Mio. Euro der Verbindlichkeiten abzubauen. Schuldenfreiheit bleibt natürlich das große Ziel, doch kann erst für das Jahr 2023/2024 prognostiziert werden. Vorher ist dies ohnehin nicht möglich, da die Stadionfinanzierung, die ja im Wesentlichen die 59 Mio. Euro ausmachen, langfristig angelegt ist. Die letzten Tilgungen sind in den Jahren 2023/2024.
Das Mannschaftsbudget konnte in den letzten vier Jahren wieder etwas angehoben werden, so ist Borussia Dortmund heute in der Lage 35 Mio. Euro in den Lizenzspieleretat zu investieren, was in etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes ausmacht.
Heute merkt man deutlich, diese existenzbedrohende Situation hat alle Fans noch weiter an den BVB herangeführt.
Der geilste Verein der Welt, mit den besten Fans weltweit, er lebt.
Und befindet sich wieder in ruhigen Fahrwassern, auf einem guten Weg.
Auch wenn es dafür natürlich keinen Titel gibt, so bleibt die Leistung der letzten Jahre einer der größten, vor allem aber der wichtigste Erfolg der Vereinsgeschichte!
Aufrufe: 3767 | Kommentare: 19 | Bewertungen: 17 | Erstellt:17.11.2010
ø 9.8
KOMMENTARE
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17.11.2010 | 09:18 Uhr
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Dreumex :
Ich habe in diesem Blog bewusst meine persönlichen Gefühle während dieser Zeit weggelassen und das Thema ganz sachlich bearbeitet, da es heute Abend noch einen Blog von UnrealFabian geben wird, in dem mehrere BVB-Fans in ein paar Sätzen ihre Gefühlslage während dieser schlimmen Krise wiedergeben.
17.11.2010 | 09:24 Uhr
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Rheodred :
Gut und sachlich zusammen gefasst!
Ich überlege, vielleicht doch spontan einen Blog aus meiner persönlichen Sicht zu schreiben, mal sehen.
Eine Ergänzung würde ich zum letzten Satz machen wollen:
Auch wenn es dafür natürlich keinen Titel gibt, so bleibt die Leistung der letzten Jahre einer der größten, vor allem aber der wichtigste Erfolg der Vereinsgeschichte.
17.11.2010 | 09:42 Uhr
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Dreumex :
Danke Rheo,jo find ich gut, habe ich so übernommen, wenn es okay ist.
17.11.2010 | 10:05 Uhr
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war eine schwere zeit und ich erinnere mich ungern zurück, aber man hat sich da rausgekämpft und ist stärker als je zuvor. was dich nicht umbringt, macht dich stärker und der weg den man im moment geht ist mir viel lieber, als der des grossen geldausgebens.
17.11.2010 | 11:21 Uhr
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Mir fehlt bei der Geschichte noch etwas die Rolle von DFB bzw DFL.
In meiner Erinnerung sind bei den damaligen Lizensierungsverfahren
sehr großzügige Maßstäbe angelegt worden.
17.11.2010 | 12:59 Uhr
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Boggler :
Sauber Dreumeux. Sehr sachlich und informativ zu einem Thema das ich im einzelnen begraben in der Konsequenz aber noch sehr präsent habe.
An den Tag am Flughafen DUS kann ich mich .noch genau erinnern. Für das gab und gibt es nur eine Empfindung - blanker Horror!!!
Danach dann die Erleichterung aber eben auch die Ungewissheit was jetzt passieren würde...
Und genau deshalb ist diese aktuelle Phase so überwältigend.
@gartenzwerg: sehr interessante Idee aber kann man das als normaler Fan überhaupt objektiv beurteilen? Die Lizensierung ist für mich absolut undurchsichtig. Sowohl im Falle des BVB als auch von S03+1, 1860 oder Bielefeld...
17.11.2010 | 13:24 Uhr
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Hast das Thema schön sachlich bearbeitet, was bei diesem Thema auch nötig war.
Hast alles verständlich rübergebracht und der Text wirkt auch nicht langweilig.
Wenn man bedenkt dass es dein 1. Blog überhaupt, muss man dir eigentlich sogar 11 Punkte geben, leider gibts nur 10!
17.11.2010 | 14:02 Uhr
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CFonly :
Für mich war es damals (wie wohl für die meisten) einfach nur hoffen und bangen.. viele Dortmundfans sind damals abgesprungen wie von einem Zug der in den Abgrund fährt.
Nun Dortmund nein wir haben es gepackt und ich hoffe das wir uns langsam aber stetig wieder zu einer festen Größe im Europäischen Fussballgeschäft entwickeln.
17.11.2010 | 14:39 Uhr
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Ich möchte nur an dem Bsp. Dynamo Dresden zeigen mit wieviel Glück die Lizenz damals erhalten wurde. Dresden bekam 1995 die Lizenz wegen 10 Mio DM Schulden nicht. Der BVB hat trotz guten Wirtschaftens immernoch ca. das 12-fache an Schulden, ist aber auf einem guten Weg. Weiter so!!! Ohne die phantastischen Fans und die grandiose Arena wäre die BuLi um einiges ärmer gewesen.
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