05.08.2009 um 22:05 Uhr
Geschrieben von Sebastinho
BMW F1 - Die Unvollendete (2)
TEIL 1
2007 - Es geht vorwärts!
Das Duo Nick Heidfeld und Robert Kubica, welches seit Ungarn 2006 im Einsatz ist, bleibt auch mit Beginn der neuen Saison bestehen und soll sich bis zum heutigen Tage nicht ändern.
Nach einem sehr soliden Premierenjahr, mit zwei Podestplatzierungen als Highlights, soll der nächste Schritt in Richtung Spitze gemacht werden.
Eine besondere Herausforderung stellten die Regeländerungen dar, die mit der neuen Saison in Kraft traten. Ein Vorteil zugunsten BMWs war das "Einfrieren" der Motoren, denn diese sollten ab der Saison 2007 bis zum Jahr 2010 nicht mehr verändert werden. Aus der Sicht von BMW eine erfreuliche Änderung, gelten doch die Motoren aus München als äußerst konkurrenzfähig.
Negativ für die Weiß-Blauen ist die Einführung des Einheitsreifens. Um dem damaligen "Reifenkrieg" zwischen Bridgestone und Michelin ein Ende zu setzen, wurde ein Reifenmonopol einführt. Weil Bridgestone den Zuschlag erhielt, musste sich BMW umstellen, die im vergangenen Jahr mit Michelin-Reifen an den Start gingen.
Auf Grund dieser Änderungen nahm die Aerodynamik eine weitaus wichtigere Rolle ein, konnte hier am ehesten ein Fortschritt erzielt werden. Große Hoffnungen werden deshalb in den Supercomputer Albert 2 gesetzt.
Dieser wurde im Dezember 2006 in Betrieb genommen und konnte somit nur einen geringeren Einfluss auf den F1.07 nehmen, was die Planungsphase angeht. Allerdings versprach sich BMW einen Vorteil beim Entwicklungstempo sowie den zukünftigen Modellen.
Mit dem F1.07 gelang BMW gegenüber dem Vorjahr zwar ein großer Schritt nach vorne. Podestplätze waren jedoch angesichts der McLaren- und Ferrari-Dominanz nur schwer möglich, haben diese beiden Teams sämtliche Siege und Poles untereinander ausgemacht.
Somit langte es nur zum inoffiziellen Titel "Best of the rest", der jedoch aller Ehren wert gewesen ist, wenn man bedenkt, dass sich BMW bereits im zweiten Jahr als Werksteam den dritten WM-Rang bei den Konstrukteuren sichern konnte. Zumindest was die wahren Kräfteverhältnisse angeht.
Im Zuge der Spionageaffäre wurden McLaren-Mercedes sämtliche Punkte bei den Konstrukteuren annulliert, so dass BMW am Ende der Saison sogar den zweiten WM-Platz belegte.
Entgegen dem angestrebten Ziel reichte es zwar, wie 2006, nur für zwei Podestplätze. Dafür war's diesmal ein zweiter sowie ein dritter Platz, die jeweils durch Nick Heidfeld erzielt wurden. Überhaupt sei erwähnt, dass Heidfeld in jenem Jahr gegenüber Kubica deutlich die Oberhand behielt.
Anders als im Premieren(halb)jahr konnte Kubica mit keinen besonderen Highlights auffallen. Im Gegenteil, mit einem schrecklichen Unfall beim Montreal sorgte der Krakauer für einen gewaltigen Schock bei sämtlichen F1-Fans. Es gleicht einem Wunder, dass ihm bei diesem Crash nichts schlimmeres widerfuhr und bewies ein weiteres Mal, welch hohes Sicherheitsniveau die heutigen Formel 1-Autos aufweisen.
Obwohl Kubica aus dessen Sicht im nächsten Rennen hätte fahren können, musste er beim USA GP passen. Dies ermöglichte das Debütrennen Vettels, der als (bis dato) jüngster Fahrer aller Zeiten an einem Grand Prix teilnahm und mit dem achten Platz gleich für einen Punkt sorgte. Im Laufe der Saison trennten sich Wege von BMW und Sebastian Vettel, der als Red Bull-Junior den ausgemusterten Scott Speed als Toro Rosso-Stammfahrer ersetzte.
Letztendlich stellte die Saison 2007 einen Erfolg dar. Das Etappenziel "regelmäßig aufs Podest fahren" wurde zwar nicht erreicht. Allerdings drang BMW in die Phalanx der großen Drei ein und bewies, dass Siege in naher Zukunft möglich sind.
WM-Rang:
2. Platz (101 Punkte)
Fahrer-WM:
N. Heidfeld (5. / 61 Punkte)
R. Kubica (6. / 39 Punkte)
S. Vettel (14. / 6 Punkte) [1 Pkt im BMW]
2008 - Der Meilenstein
Der F1.08 soll der große Wurf sein. Der erste Sieg soll her. Und gegen eine Pole Position hätten die Verantwortlichen sicherlich ebenfalls nichts einzuwenden.
Diese gibt es beinahe beim ersten Qualifying der Saison. Robert Kubica scheitert in Melbourne denkbar knapp, stellt aber mit seinem zweiten Platz unter Beweis, dass BMW in 2008 von Anfang an bei der Musik ist.
Im Rennen ist er weniger von Glück verfolgt, wird er doch durch diverse Safety-Car zurück- und von Nakajima endgültig aus dem Rennen geworfen. Anders Nick Heidfeld, der beim Saisonstart den zweiten Platz belegt.
Die positiven Ergebnisse setzen sich beim nächsten Rennen in Malaysia fort. Diesmal ist es Kubica, der den zweiten Podestplatz erklimmen kann. Zwei zweite Plätze nach zwei Rennen lassen erste WM-Träume aufkommen. Mit Heidfeld's schnellster Runde beim Malaysia GP, für beide Seiten eine Premiere.
Zwei Wochen später geht der BMW-Freudentaumel weiter. Kubica sorgt für die so prestigeträchtige erste Pole Position in der Teamgeschichte von BMW-Sauber. Durch einen verpatzten Start vergibt er die Möglichkeit auf den ersten Sieg, platziert sich als Dritter jedoch äußerst knapp hinter den Ferrari-Piloten Massa und Räikkönen.
BMW spielt endgültig im Konzert der Großen und ist mittlerweile ein regelmäßiger Kandidat auf dem Podest. Vor allem Kubica beweist sein großes Talent durch konstante Leistungen und es ist auch er, der für den ersten BMW-Sieg als Werksteam in der Geschichte der Formel 1 sorgt.
Bezeichnenderweise in Montreal. Ein Jahr nach seinem schlimmen Unfall. Geschichten, wie sie nur der Sport schreiben kann. Gekrönt wird die Leistung durch den zweiten Platz von Heidfeld. Und das Kubica die Führung bei den Fahrern übernimmt, ist mehr als eine Randnotiz.
Endlich ist BMW dort, wo sie sich selber sehen. An der Spitze.
Zugleich ist dieser Moment der Wendepunkt. Anstatt konsequent am aktuellen Modell weiter zu entwickeln, werden die Ressourcen verstärkt in KERS sowie das Auto für 2009 investiert. Sehr zum Ärger von Kubica, der seine lange Zeit intakten WM-Chancen peu à peu aufgeben muss und dies öffentlich mehrfach beklagt. Zwischenzeitlich wird BMW sogar von Toro Rosso und Renault überholt, die in der ersten Saisonhälfte zum Teil deutlich in Schach gehalten wurden.
Am Ende fehlen Kubica 25 Pkt. auf den Champion Hamilton, BMW hingegen 37 auf den Konstrukteurs-WM Ferrari.
Unterm Strich sind die Ziele erfüllt, aber es bleibt der Makel der verpassten WM-Chance.
Dies soll sich 2009 ändern. So sieht es auch der Vier-Jahres-Plan vor. KERS und die massiven Regeländerungen sollen BMW in die Karten spielen. Eigentlich....
TEIL 3
2007 - Es geht vorwärts!
Das Duo Nick Heidfeld und Robert Kubica, welches seit Ungarn 2006 im Einsatz ist, bleibt auch mit Beginn der neuen Saison bestehen und soll sich bis zum heutigen Tage nicht ändern.
Nach einem sehr soliden Premierenjahr, mit zwei Podestplatzierungen als Highlights, soll der nächste Schritt in Richtung Spitze gemacht werden.
Eine besondere Herausforderung stellten die Regeländerungen dar, die mit der neuen Saison in Kraft traten. Ein Vorteil zugunsten BMWs war das "Einfrieren" der Motoren, denn diese sollten ab der Saison 2007 bis zum Jahr 2010 nicht mehr verändert werden. Aus der Sicht von BMW eine erfreuliche Änderung, gelten doch die Motoren aus München als äußerst konkurrenzfähig.
Negativ für die Weiß-Blauen ist die Einführung des Einheitsreifens. Um dem damaligen "Reifenkrieg" zwischen Bridgestone und Michelin ein Ende zu setzen, wurde ein Reifenmonopol einführt. Weil Bridgestone den Zuschlag erhielt, musste sich BMW umstellen, die im vergangenen Jahr mit Michelin-Reifen an den Start gingen.
Auf Grund dieser Änderungen nahm die Aerodynamik eine weitaus wichtigere Rolle ein, konnte hier am ehesten ein Fortschritt erzielt werden. Große Hoffnungen werden deshalb in den Supercomputer Albert 2 gesetzt.
Dieser wurde im Dezember 2006 in Betrieb genommen und konnte somit nur einen geringeren Einfluss auf den F1.07 nehmen, was die Planungsphase angeht. Allerdings versprach sich BMW einen Vorteil beim Entwicklungstempo sowie den zukünftigen Modellen.
Mit dem F1.07 gelang BMW gegenüber dem Vorjahr zwar ein großer Schritt nach vorne. Podestplätze waren jedoch angesichts der McLaren- und Ferrari-Dominanz nur schwer möglich, haben diese beiden Teams sämtliche Siege und Poles untereinander ausgemacht.
Somit langte es nur zum inoffiziellen Titel "Best of the rest", der jedoch aller Ehren wert gewesen ist, wenn man bedenkt, dass sich BMW bereits im zweiten Jahr als Werksteam den dritten WM-Rang bei den Konstrukteuren sichern konnte. Zumindest was die wahren Kräfteverhältnisse angeht.
Im Zuge der Spionageaffäre wurden McLaren-Mercedes sämtliche Punkte bei den Konstrukteuren annulliert, so dass BMW am Ende der Saison sogar den zweiten WM-Platz belegte.
Entgegen dem angestrebten Ziel reichte es zwar, wie 2006, nur für zwei Podestplätze. Dafür war's diesmal ein zweiter sowie ein dritter Platz, die jeweils durch Nick Heidfeld erzielt wurden. Überhaupt sei erwähnt, dass Heidfeld in jenem Jahr gegenüber Kubica deutlich die Oberhand behielt.
Anders als im Premieren(halb)jahr konnte Kubica mit keinen besonderen Highlights auffallen. Im Gegenteil, mit einem schrecklichen Unfall beim Montreal sorgte der Krakauer für einen gewaltigen Schock bei sämtlichen F1-Fans. Es gleicht einem Wunder, dass ihm bei diesem Crash nichts schlimmeres widerfuhr und bewies ein weiteres Mal, welch hohes Sicherheitsniveau die heutigen Formel 1-Autos aufweisen.
Obwohl Kubica aus dessen Sicht im nächsten Rennen hätte fahren können, musste er beim USA GP passen. Dies ermöglichte das Debütrennen Vettels, der als (bis dato) jüngster Fahrer aller Zeiten an einem Grand Prix teilnahm und mit dem achten Platz gleich für einen Punkt sorgte. Im Laufe der Saison trennten sich Wege von BMW und Sebastian Vettel, der als Red Bull-Junior den ausgemusterten Scott Speed als Toro Rosso-Stammfahrer ersetzte.
Letztendlich stellte die Saison 2007 einen Erfolg dar. Das Etappenziel "regelmäßig aufs Podest fahren" wurde zwar nicht erreicht. Allerdings drang BMW in die Phalanx der großen Drei ein und bewies, dass Siege in naher Zukunft möglich sind.
WM-Rang:
2. Platz (101 Punkte)
Fahrer-WM:
N. Heidfeld (5. / 61 Punkte)
R. Kubica (6. / 39 Punkte)
S. Vettel (14. / 6 Punkte) [1 Pkt im BMW]
2008 - Der Meilenstein
Der F1.08 soll der große Wurf sein. Der erste Sieg soll her. Und gegen eine Pole Position hätten die Verantwortlichen sicherlich ebenfalls nichts einzuwenden.
Diese gibt es beinahe beim ersten Qualifying der Saison. Robert Kubica scheitert in Melbourne denkbar knapp, stellt aber mit seinem zweiten Platz unter Beweis, dass BMW in 2008 von Anfang an bei der Musik ist.
Im Rennen ist er weniger von Glück verfolgt, wird er doch durch diverse Safety-Car zurück- und von Nakajima endgültig aus dem Rennen geworfen. Anders Nick Heidfeld, der beim Saisonstart den zweiten Platz belegt.
Die positiven Ergebnisse setzen sich beim nächsten Rennen in Malaysia fort. Diesmal ist es Kubica, der den zweiten Podestplatz erklimmen kann. Zwei zweite Plätze nach zwei Rennen lassen erste WM-Träume aufkommen. Mit Heidfeld's schnellster Runde beim Malaysia GP, für beide Seiten eine Premiere.
Zwei Wochen später geht der BMW-Freudentaumel weiter. Kubica sorgt für die so prestigeträchtige erste Pole Position in der Teamgeschichte von BMW-Sauber. Durch einen verpatzten Start vergibt er die Möglichkeit auf den ersten Sieg, platziert sich als Dritter jedoch äußerst knapp hinter den Ferrari-Piloten Massa und Räikkönen.
BMW spielt endgültig im Konzert der Großen und ist mittlerweile ein regelmäßiger Kandidat auf dem Podest. Vor allem Kubica beweist sein großes Talent durch konstante Leistungen und es ist auch er, der für den ersten BMW-Sieg als Werksteam in der Geschichte der Formel 1 sorgt.
Bezeichnenderweise in Montreal. Ein Jahr nach seinem schlimmen Unfall. Geschichten, wie sie nur der Sport schreiben kann. Gekrönt wird die Leistung durch den zweiten Platz von Heidfeld. Und das Kubica die Führung bei den Fahrern übernimmt, ist mehr als eine Randnotiz.
Endlich ist BMW dort, wo sie sich selber sehen. An der Spitze.
Zugleich ist dieser Moment der Wendepunkt. Anstatt konsequent am aktuellen Modell weiter zu entwickeln, werden die Ressourcen verstärkt in KERS sowie das Auto für 2009 investiert. Sehr zum Ärger von Kubica, der seine lange Zeit intakten WM-Chancen peu à peu aufgeben muss und dies öffentlich mehrfach beklagt. Zwischenzeitlich wird BMW sogar von Toro Rosso und Renault überholt, die in der ersten Saisonhälfte zum Teil deutlich in Schach gehalten wurden.
Am Ende fehlen Kubica 25 Pkt. auf den Champion Hamilton, BMW hingegen 37 auf den Konstrukteurs-WM Ferrari.
Unterm Strich sind die Ziele erfüllt, aber es bleibt der Makel der verpassten WM-Chance.
Dies soll sich 2009 ändern. So sieht es auch der Vier-Jahres-Plan vor. KERS und die massiven Regeländerungen sollen BMW in die Karten spielen. Eigentlich....
TEIL 3
Aufrufe: 1146 | Kommentare: 10 | Bewertungen: 7 | Erstellt:05.08.2009
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KOMMENTARE
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06.08.2009 | 07:56 Uhr
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mary33 :
Das nenne ich eine entsprechende Würdigung der Leistung, die BMW über die Jahre gebracht hat.sehr gut gemacht, daher auch 10 P
06.08.2009 | 11:52 Uhr
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War schon stark was BMW und vor allem Kubica in der letzten Saison auf die Beine gestellt hat. Sehr schade dass man den Fokus dann falsch gesetzt hat und das wie sich zeigen wird umsonst....
06.08.2009 | 12:52 Uhr
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06.08.2009 | 14:18 Uhr
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Red_7 :
Ich weiß nicht ob man noch einen Sprung nach oben geschafft hätte wenn man sich anders konzentriert hätte, den letztendlich waren die Bedingungen für den Sieg in Montreal äußerst günstig (due to Roter Ampel). Ich habe das jetzt nicht im Kopf aber theoretisch wäre da doch nur was gegangen wenn Ferrari und McLaren noch ein paar mehr Punkte weggeworfen hätten.
06.08.2009 | 15:15 Uhr
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rblackman : Danke Sebastinho!!!
Danke!!! 10P Genial!!!
Ich wohne ca. 5 KM von Hinwil (BMW-Sauber Sitz in der Schweiz) und mir schlägt diese Sache ganz schön auf den Magen!!!
Das Schumi zurück kommt ist ein Glück für die F1, aber was ich nicht mehr hören mag sind seine Fans... sorry!!! Komentare wie: jetzt ist die F1endlich wieder interessant... / Nach 3 Jahren endlich wieder ein F1 Rennen schauen.../ ich schau nur wenn Schumi fährt... bringen mich zum K...!!!
Ich musste jahrelang zusehen wie Sauber im Mittelfeld rumkurvt und einfach keinen Schritt vorwerts kahm... Dann gings rappide aufwerts als BMW einstieg und ich durfte endlich mal von Rennen zu Rennen wie all ihr Erfolgsverwöhnten Schumi-Fans auf Siege hoffen... Es war eine wunderbare Zeit!!! Doch diese Euphorie ist leider schon lange wieder vorbei... Ich muss feststellen dass BMW-Sauber sogar im hinteren Feld rumeiert ;o(
Peter Sauber arbeitet jetzt mit aller Kraft dass er wieder ein Team auf die Reihe bekommt... Ich hoffe es so sehr!!! Sonst habe ich nur noch Buemi, habe aber grosse Hoffnungen... er ist sau schnell ;o)
Ich schaue aber auch F1 wenn meine Lieblinge nicht gewinnen... Schämt euch!!! Es gibt auch neue Deutsche Fahrer die sogar schon wieder um die WM fahren!!!
07.08.2009 | 14:31 Uhr
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Vollkommen richtig. Der von dir genannte Zwischenfall in der Boxengasse hat den Sieg Kubica's in Kanada stark begünstigt.
Allerdings glaube ich schon, dass BMW eine WM-Chance verspielt hat. Bis zum Kanada-GP war BMW stark bei der Musik und in den vorherigen Rennen fehlten oft nur fünf Sekunden auf den Sieger. Mit einer noch besseren Entwicklungsarbeit hätte man diesen Rückstand egalisieren können.
Und nicht vergessen, es war die bis dato starke Konstanz, die Kubica zum WM-Kandidaten machte. Diese kam in den Rennen nach Kanada abhanden.
Es steht außer Frage, dass es trotz allem sehr schwer geworden wäre Ferrari und McLaren zu schlagen. Die Chance war aber dennoch vorhanden.
@rblackman: Ein freundliches Grüezi in die Schweiz!
Ich habe selber ein Jahr lang in Zürich gelebt und obwohl die Fabrik in Hinwil nur einen Steinwurf entfernt lag, kam ich nie dazu dorthin zu fahren. Dafür habe ich die Kartbahn Rümlang nördlich von Zürich in sehr guter Erinnerung,

Jedenfalls bin ich wie Du überrascht, wie viele Leute plötzlich wieder Formel 1 schauen wollen. Trotz seines damaligen Rücktritts stand für mich eine Abkehr von der Formel 1 niemals zur Debatte, zumal mit Räikkönen ein (damals) würdiger Nachfolger parat stand. Bereut habe ich es nie, vor allem da die beiden vergangenen Jahre aus meiner Sicht spannend wie schon lange nicht mehr waren und das aktuelle Fahrerfeld für das beste seit Mitte der 90er ist.
Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass ein Nachfolger gefunden wird, der das BMW-Team übernimmt. Ob es Sauber/Piquet ist oder Mr. X, soll mir an dieser Stelle egal sein.
07.08.2009 | 14:46 Uhr
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Red_7 : Sebastinho
Das könnte man sicherlich ausrechnen. Hätte es für Kubica zum Titel gereicht, wenn er immer als "best of the Rest" hinter dem Viererpack (oder bei Ausfällen halt auch weniger).
Denn das BMW schneller geworden wäre als Ferrari und McLaren glaube ich nicht...
07.08.2009 | 14:57 Uhr
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Nette Idee, ist aber nicht ganz zu einfach zu berechnen. Allerdings gab es Grand Prix wie in Ungarn, in dem Kubica 8. wurde, obwohl er als 4. ins Rennen ging. Nur zum Vergleich: Der Qualifünfte Glock wurde Zweiter.
Im jenem Ungarn GP wählte BMW / Kubica (?) eine unglückliche Strategie, indem sie beim ersten Boxenstopp nur die Hinterreifen wechselten. Ein Fehler, wie das Rennen zeigen sollte.
Außerdem haben Renault sowie Toro Rosso gezeigt, wie man sich massiv verbessern kann. Vor allem Renault war am Ende sehr stark. Etwas, was man von BMW mit einer besseren Ausgangslage hätte erwarten können.
07.08.2009 | 15:02 Uhr
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Red_7 :
OK ausrechnen ist der falsche Ausdruck. Überschlagen trifft es eher.Und die taktischen Missgriffe wären auch bei einem schnelleren Auto passiert.
Wie gesagt, ich glaube nicht das er auch mit einem "ausentwickelten" Auto keine andere Chance gehabt hätte als rein zuhalten in den Zweikampf...
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3. Platz (135 Punkte)
Fahrer-WM:
R. Kubica (4. / 75 Punkte)
N. Heidfeld (6. / 60 Punkte)