28.10.2011 um 10:39 Uhr
Geschrieben von HassanS04
"Es war die Bordsteinkante"
Es ist Nacht, der Regen plätschert auf die großen Blätter. Alles was man sehen kann sind zwei leuchtende Augenpaare in der Dunkelheit. Nein, das ist kein Auszug aus einer Tier-Dokumentation...

... dennoch kommt ein bestimmter Bundesligaspieler dieser Assoziation sehr nahe. Lewis Holtby, bekennender Straßenfußballer. Im großen Dschungel der Bundesliga steht er für eine bestimmte Gattung von Fußballspielern. Er ist ein Kicker, einer der sich vieles selbst hat beibringen müssen. Anders als Mogli aus dem Dschungelbuch sprach er nicht zu den Tieren, aber führte trotzdem gewisse Unterredungen. Konversationen der besonderen Art. Der Schalker mit der Nummer 10 auf dem Rücken sagt über sich selbst: "Mein Trainer war die Bordsteinkante." Nach der Schule wurde alles in die Ecke geschmissen und es ging mit Freunden auf den harten Asphalt oder den Ascheplatz. Eine lehrreiche Zeit.

Trotz der großen Aufmerksamkeit, die er als Bundesligaprofi bekommt, ist er auf dem Teppich geblieben. Man könnte auch sagen auf dem Asphalt. Er bezeichnet sich selbst als bodenständigen Dorfjungen. Schaut sich heute noch Kreisligaspiele an, weiß wo er herkommt und hat dieses nie abgelegt. Die Tatsache dass er sich trotz des Aufstiegs zum Nationalspieler stets verbessern möchte zeigt, dass er weiter hungrig ist. Er will weiterkommen, wachsen und noch besser werden. Wie ein Raubtier welches sich ständig ernähren muss, hat Lewis einen Wissenshunger. Denn "im Fußball gibt es keine 100%. Irgendwas kannst du immer verbessern." Er weiß dass er das richtige tut und das gibt ihm ein bestimmtes Gefühl. Nämlich das Kribbeln welches man verspürt in die Veltins-Arena einzulaufen. "In diesen 90 Minuten ist es wie auf einer Showbühne. Die Leute bezahlen dafür dich zu sehen", das könnte einen jungen Menschen leicht verführen abzuheben. Doch Lewis Holtby bezeichnet sein Umfeld als demütig und sich selbst somit auch. Unmittelbar nach einem Sieg wird gefeiert, geduscht und dann geht es nach Hause. "Ich habe ein Umfeld das auf dem Boden geblieben ist."

Dennoch weiß, der in Gerderath wohnende Musterprofi, dass man sich auch mal was gönnen sollte. Das tut er, jedoch mit Sinn und Verstand. Mittlerweile ist der Kapitän der U21-Nationalmannschaft deutschlandweit bekannt. Er geht mit Kappe aus dem Haus und schützt sein Privatleben, denn "man wird schon erkannt und angesprochen." Welches für ihn aber nicht wirklich schlimm ist. Das er selbstbewusst die Nummer Zehn auf dem Rücken trägt ist für ihn keine Last. Lewis hat Erfahrung gesammelt und sagt: "Vor ein, zwei Jahren hätte ich mir einen Kopf gemacht, aber jetzt bin ich da nicht mehr so. Im Profibereich stehen auf dem Trikot der Name und die Nummer. Und ist das die Zehn, dann ist das halt so."
Geschrieben von:
Hassan Talib Haji im Auftrag von Timm Rotter Media und Red Bull Deutschland - Für die Veröffentlichung aller drei Bilder liegt eine Genehmigung vor!
Das komplette große Interview geführt von Jan Cremer in der Oktoberausgabe von - The Red Bulletin - oder HIER - Glück auf...

... dennoch kommt ein bestimmter Bundesligaspieler dieser Assoziation sehr nahe. Lewis Holtby, bekennender Straßenfußballer. Im großen Dschungel der Bundesliga steht er für eine bestimmte Gattung von Fußballspielern. Er ist ein Kicker, einer der sich vieles selbst hat beibringen müssen. Anders als Mogli aus dem Dschungelbuch sprach er nicht zu den Tieren, aber führte trotzdem gewisse Unterredungen. Konversationen der besonderen Art. Der Schalker mit der Nummer 10 auf dem Rücken sagt über sich selbst: "Mein Trainer war die Bordsteinkante." Nach der Schule wurde alles in die Ecke geschmissen und es ging mit Freunden auf den harten Asphalt oder den Ascheplatz. Eine lehrreiche Zeit.

Trotz der großen Aufmerksamkeit, die er als Bundesligaprofi bekommt, ist er auf dem Teppich geblieben. Man könnte auch sagen auf dem Asphalt. Er bezeichnet sich selbst als bodenständigen Dorfjungen. Schaut sich heute noch Kreisligaspiele an, weiß wo er herkommt und hat dieses nie abgelegt. Die Tatsache dass er sich trotz des Aufstiegs zum Nationalspieler stets verbessern möchte zeigt, dass er weiter hungrig ist. Er will weiterkommen, wachsen und noch besser werden. Wie ein Raubtier welches sich ständig ernähren muss, hat Lewis einen Wissenshunger. Denn "im Fußball gibt es keine 100%. Irgendwas kannst du immer verbessern." Er weiß dass er das richtige tut und das gibt ihm ein bestimmtes Gefühl. Nämlich das Kribbeln welches man verspürt in die Veltins-Arena einzulaufen. "In diesen 90 Minuten ist es wie auf einer Showbühne. Die Leute bezahlen dafür dich zu sehen", das könnte einen jungen Menschen leicht verführen abzuheben. Doch Lewis Holtby bezeichnet sein Umfeld als demütig und sich selbst somit auch. Unmittelbar nach einem Sieg wird gefeiert, geduscht und dann geht es nach Hause. "Ich habe ein Umfeld das auf dem Boden geblieben ist."

Dennoch weiß, der in Gerderath wohnende Musterprofi, dass man sich auch mal was gönnen sollte. Das tut er, jedoch mit Sinn und Verstand. Mittlerweile ist der Kapitän der U21-Nationalmannschaft deutschlandweit bekannt. Er geht mit Kappe aus dem Haus und schützt sein Privatleben, denn "man wird schon erkannt und angesprochen." Welches für ihn aber nicht wirklich schlimm ist. Das er selbstbewusst die Nummer Zehn auf dem Rücken trägt ist für ihn keine Last. Lewis hat Erfahrung gesammelt und sagt: "Vor ein, zwei Jahren hätte ich mir einen Kopf gemacht, aber jetzt bin ich da nicht mehr so. Im Profibereich stehen auf dem Trikot der Name und die Nummer. Und ist das die Zehn, dann ist das halt so."
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Hassan Talib Haji im Auftrag von Timm Rotter Media und Red Bull Deutschland - Für die Veröffentlichung aller drei Bilder liegt eine Genehmigung vor!
Das komplette große Interview geführt von Jan Cremer in der Oktoberausgabe von - The Red Bulletin - oder HIER - Glück auf...
Aufrufe: 439 | Kommentare: 22 | Bewertungen: 4 | Erstellt:28.10.2011
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KOMMENTARE
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28.10.2011 | 11:38 Uhr
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Danke dir...
28.10.2011 | 12:29 Uhr
+1
-1
SchalkerPitter1904 : Hassan
Mein Schalker Freund,lange nichts mehr von Dir gelesen.
Starker Blog, wie gewohnt, von Dir. Datt gibt wieder ma 1904 Punkte...
@schnum,
watt suchst Du denn unter qualifizierten Schalke-Blogs
28.10.2011 | 12:33 Uhr
+1
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Schnumbi :
@ der_neutrale: du weißt ich mag schalke nicht aber wenn ich was gutes lesen kann über schalke dann von hassan oder rodnox
28.10.2011 | 12:38 Uhr
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Hey mein Freund. Ich platze momentan. Hab viel zu tun, von daher kaum Zeit mal einfach so zu plaudern. Zudem plane ich meinen Umzug nach GE. Will da spätestens im Sommer hin... Danke für dein Lob... ;)
@Schnum und neutraler
Du/Er brauch(s)t mal nen anständigen Verein....
28.10.2011 | 12:44 Uhr
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SchalkerPitter1904 : Hassan
Wer ich??

Drücke Dir die Daumen für deinen Umzug und denke oft an Dich.. Wir müssen, wenn bei Dir etwas Luft ist, uns unbedingt kennenlernen. Persönlich

Glück Auf
28.10.2011 | 12:50 Uhr
+1
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Ruhe Du Bxxer

Hassan und ich sind schon sehr lange Freunde

Da kommst Du nie dran
Schalker halt
28.10.2011 | 13:34 Uhr
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ich bin morgen in der Arena. Vorher bin ich ab 12.30 Uhr im Clubheim des SFCV anzutreffen. Wenn du auch zum Spiel kommst und zufällig Zeit haben solltest, dann würde ich mich freuen wenn du kommst - auf ein kühles Veltins... ... oder auch zwei...
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ganz starkes porträt !