24.07.2010 um 17:50 Uhr
the same procedure as...
Es war alles wir vor vier Jahren bei dem Team rund um Didier Drogba. Wieder war die Elfenbeinküste die Mannschaft, der die meisten Fans und Experten die besten Chancen einräumten das beste Team vom schwarzen Kontinent zu werden und als erstes Nationalteam vom gastgebenden Kontinent 2010 die Runde der letzten vier zu erreichen.
Doch wie vor vier Jahren, als die Welt auf uns schaute, ging wieder eine Mannschaft als klarer Verlierer aus der Auslosung hervor.
Die Elfenbeinküste hatte wie bei der letzten Weltmeisterschaft das "Glück" in der sogenannten "Todesgruppe" zu spielen, die zuvor aus den Niederlanden und den Argentienern bestand, ergänzt wurde die Gruppe noch von damaligen Serbien-Montenegro. Und auch diesmal lief es für die Elefanten nicht gut. Sie bekamen den Rekordchampion Brasilien und den EM Finalisten von 2004 Portugal. Welche Gruppe einfacher zu lösen gewesen wäre sei mal dahin gestellt, allerdings ist mittlerweile bekannt, dass weder die eine, noch die andere Gruppe lösbar war, und so schied die Elfenbeinküste, die zudem noch mit einem nicht fitten Superstar Drogba spielte, wieder frühzeitig aus.
Interessant ist allerdings auch der Verlauf der Gruppenspiele. Wie vor vier Jahren spielte man in den ersten beiden Partien gegen die "Großen", und wie vor vier Jahren war schon nach den beiden Spielen klar, dass das Abenteuer Südafrika ein vorzeitiges Ende nehmen wird. Zwar konnte man sich jeweils mit einem Sieg verabschieden (2006 3:2 gegen Serbien-Montenegro, 2010 3:0 gegen Nordkorea), doch was blieb war die bittere Entäuschung es wieder nicht geschafft zu haben. Der "große Wurf" ist in wieder nicht gelungen, vielmehr war es wieder nur ein " kleines Würfchen" . Wie sich die Bilder doch gleichen...
Dass die beiden triumphierenden Gruppengegner exakt wie vor vier Jahren im Achtelfinale (2006 Holland gegen Portugal/2010 Portugal gegen Spanien) bzw. Viertalfinale (2006 Argentien gegen Deutschland/ 2010 Brasilien gegen Holland) ausschieden, bleibt ein witziger und interessanter Nebeneffekt.
Fakt ist, dass eine afrikanische Mannschaft auf dem Papier noch nie so stark war. Man hatte internationale Spitzenleute wie die Toure-Brüder (Kolo und Yaya), Didier Drogba, Salomon Kalou oder Didier Zokora, gestandene Bundesligalegionäre wie Guy Demel (Hamburger SV) oder Linksverteidiger Boka vom VFB Stuttgart aber auch aufstrebene Jungstars wie "die Stirn" Gervinho. Fakt ist, dass diese Mannschaft 2014 in dieser Bestetzung kaum eine nächste, die dritte Chance, bekommen wird und so hat die goldene Generation ihre Chance verpasst. Man wird sehen welche afrikanische Mannschaft in den nächsten Jahren dem Potenzial dieses Teams der Elfenbeinküste am nächsten kommt.
Zu sagen bleibt, dass diese goldene Generation keine war, da das goldene Element ausgeblieben ist und all das auf das Lospech zu schieben wäre wahrlich zu einfach.
Doch wie vor vier Jahren, als die Welt auf uns schaute, ging wieder eine Mannschaft als klarer Verlierer aus der Auslosung hervor.
Die Elfenbeinküste hatte wie bei der letzten Weltmeisterschaft das "Glück" in der sogenannten "Todesgruppe" zu spielen, die zuvor aus den Niederlanden und den Argentienern bestand, ergänzt wurde die Gruppe noch von damaligen Serbien-Montenegro. Und auch diesmal lief es für die Elefanten nicht gut. Sie bekamen den Rekordchampion Brasilien und den EM Finalisten von 2004 Portugal. Welche Gruppe einfacher zu lösen gewesen wäre sei mal dahin gestellt, allerdings ist mittlerweile bekannt, dass weder die eine, noch die andere Gruppe lösbar war, und so schied die Elfenbeinküste, die zudem noch mit einem nicht fitten Superstar Drogba spielte, wieder frühzeitig aus.
Interessant ist allerdings auch der Verlauf der Gruppenspiele. Wie vor vier Jahren spielte man in den ersten beiden Partien gegen die "Großen", und wie vor vier Jahren war schon nach den beiden Spielen klar, dass das Abenteuer Südafrika ein vorzeitiges Ende nehmen wird. Zwar konnte man sich jeweils mit einem Sieg verabschieden (2006 3:2 gegen Serbien-Montenegro, 2010 3:0 gegen Nordkorea), doch was blieb war die bittere Entäuschung es wieder nicht geschafft zu haben. Der "große Wurf" ist in wieder nicht gelungen, vielmehr war es wieder nur ein " kleines Würfchen" . Wie sich die Bilder doch gleichen...
Dass die beiden triumphierenden Gruppengegner exakt wie vor vier Jahren im Achtelfinale (2006 Holland gegen Portugal/2010 Portugal gegen Spanien) bzw. Viertalfinale (2006 Argentien gegen Deutschland/ 2010 Brasilien gegen Holland) ausschieden, bleibt ein witziger und interessanter Nebeneffekt.
Fakt ist, dass eine afrikanische Mannschaft auf dem Papier noch nie so stark war. Man hatte internationale Spitzenleute wie die Toure-Brüder (Kolo und Yaya), Didier Drogba, Salomon Kalou oder Didier Zokora, gestandene Bundesligalegionäre wie Guy Demel (Hamburger SV) oder Linksverteidiger Boka vom VFB Stuttgart aber auch aufstrebene Jungstars wie "die Stirn" Gervinho. Fakt ist, dass diese Mannschaft 2014 in dieser Bestetzung kaum eine nächste, die dritte Chance, bekommen wird und so hat die goldene Generation ihre Chance verpasst. Man wird sehen welche afrikanische Mannschaft in den nächsten Jahren dem Potenzial dieses Teams der Elfenbeinküste am nächsten kommt.
Zu sagen bleibt, dass diese goldene Generation keine war, da das goldene Element ausgeblieben ist und all das auf das Lospech zu schieben wäre wahrlich zu einfach.
Aufrufe: 455 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 4 | Erstellt:24.07.2010
ø 3.3
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Eine kleine Anmerkung: Würde an deiner Stelle noch ein paar Absätze mehr machen und den Text noch mal fix Korrektur lesen vor dem online-Stellen. Wertet den kompletten Inhalt sofort auf - wird sich bestimmt auch in der Zahl von Kommentaren zu deinen Blogs niederschlagen.