21.01.2008 um 15:04 Uhr
gralshüter des deutschen fußball
die meldung ist schon einige tage alt. man hatte also genug zeit sie sickern zu lassen. die erkenntnis hat sich inzwischen gesetzt und dennoch bleibt die frage: klinsi und der fcb - warum tut er sich das an? hat er die anfeindungen vergessen die ihm in seiner zeit als bundestrainer beständig aus münchen entgegenwehten? reicht ihm die erfahrung nicht, die er zu spielerzeiten bei bayern sammeln konnte?
klinsmann hin oder her - solange hoeneß und rummenigge die geschicke des vereins leiten, wird bayern auf internationaler ebene mittel- und langfristig ohne weiteren erfolg bleiben.
bayern-fans werden jetzt laut aufschreien, vielleicht auch zurecht. mit klinsmann ist ein neuer messias im anflug, der den alten heilsbringer hitzfeld beerben wird und den fc bayern endlich ins 21. jahrhundert führen soll. dass hitzfeld vor nicht allzu langer zeit noch als retter der ästhetik vor der ergebnisfußballerischen ödnis eines felix magath gefeiert wurde, bleibt hierbei nur noch als randnotiz im gedächtnis. umso verschwommener scheint die erinnerung, dass magath dereinst von just diesem heilsbringer eine mannschaft in körperlich desolatem zustand übernahm, um sie wieder in den stand der fitness zu versetzen.
aber jetzt wird ja alles besser werden...
haben wir diesen satz so oder so ähnlich nicht schon einmal gehört oder gelesen? hieß es nicht schon vor und während des ersten drittels der laufenden saison so? uli hat endlich die wie seinen augapfel gehütete porto-schatulle geöffnet, um die herren ribéry, toni und klose in den zirkus allianz-arena zu lotsen, und das publikum in den logen dankte es ihm und den akteuren auf dem rasen anfangs mit artigem applaus. dass jener artige applaus inzwischen verstummt ist, hat viele faktoren die medial weidlich abgegrast worden sind und die ich hier nicht näher beleuchten will. fakt ist, dass die vor saison avisierte überlegenheit sich bislang nicht materialisiert hat, auch weil die direkte konkurrenz (allen voran werder und der hsv) allem unbill zum trotz sich weigert, einfach kleinbeizugeben.
da nach bajuwarischen selbstverständnis die dominanz der heimischen liga und des pokals eine selbstverständlichkeit darstellt, pendelt das hauptaugenmerk stets zwischen wiederholung des cl-erfolgs von 2001 und sicherung des nationalen status quo. letztere wurde und wird seit jeher primär über bewußte schwächung der inländischen konkurrenz bewerkstelligt, die überlegene finanzlage machts ja möglich. schlüsselspieler direkter gegner um den platz an der sonne wurden und werden beständig abgeworben, auch wenn sie sich bei bayern zumeist nur auf der bank wiederfinden. auf ehrenhaftes gebahren wird bisweilen gern verzichtet, schließlich kann es nur ein alpha-tier im rudel geben. wie hoeneß und die springer-presse im schlepptau umgekehrt auf ein 'informelles gespräch' werders mit einem seiner wichtigsten spieler, noch dazu am vorabend eines uefa-cup halbfinals, reagiert hätte, brauche ich wohl nicht detailliert auszumalen. aber wie der fall klose zeigt darf der uli das.
schließlich handelt es sich ja bei den großen bayern nach eigenem ermessen um die gralshüter des deutschen fußballs. wo wäre denn der deutsche fußball im internationalen vergleich, so wird den eigenen fans und der konkurrenz gerne suggeriert, ohne den fcb? die rhetorik spielt natürlich auf die konstanten erfolge auf internationaler bühne an, die die bayern seit den späten siebzigern vorweisen können. gleichzeitig rühmt man sich an der säbener strasse, seit menschengedenken die meisten nationalspieler abzustellen. die zugegeben müßige frage, wo die anderen vereinen jetzt stünden, wenn bayern die letzten jahrzehnte nicht beinahe ausschließlich national geplündert hätte, gehört ebenso ins reich der hypothese, wie die frage nach dem stand der nationalmannschaft, wenn einige spieler statt zu bayern mal ins ausland gewechselt wären.
bei allen scheinbaren unzulänglichkeiten, wenn uli hoeneß sich einer sache als manager rühmen kann, dann seinem finanzpolitischen wirken! er hat den fcb so aufgestellt, dass klaus allofs bei dessen übernahme des operativen tagesgeschäfts am 1.7.2009 finanziell aus dem vollen schöpfen kann.
denn erst wenn hoeneß und hoffentlich auch bald rummenigge weg sind, muß der konkurrenz vor den großen bayern wieder wirklich bang sein. bis dahin regiert nämlich weiter das ego. da wird wieder der dampfkochtopf geöffnet wenn es wiederholt ein fan wagt, die stimmung im zirkus zu kritisieren. der eigene trainer oder die eigenen spieler werden über die presse madig gemacht oder die konkurrenz in der gewißheit der nationalen pole position herablassend beäugt. daß man international momentan nur die zweite geige spielt wird in diesem zusammenhang geflissentlich übersehen. ebenso wie die tatsache, dass eine im kader stärker aufgestellte nationale konkurrenz international weiter kommen könnte, was zu einer besseren positionierung in der 5-jahres-wertung der uefa und somit theoretisch zu einer mehrung der in zukunft zu verhandelnden fernsehgelder führen könnte. noch ein beispiel für altrusimus á la hoeneß und rummenigge gefällig? da wird ein weitere zusammenarbeit des dfb mit adidas durchgeboxt - zum wohle des deutschen fußballs versteht sich - was will man denn mit doppelt soviel geld (was der dfb in flächendeckenderes scouting und verstärkte ausbildung stecken könnte) wenn man sich seines künftigen sponsorings durch die herzogenauracher weiter sicher sein will?
die laufende saison beweist: junge nationalspieler mit perspektive werden weiter behutsam aufgebaut (poldi, schweini, schlaudraff, jansen), und dürfen sogar in uefa-cup-krimis wie in braga oder gegen saloniki ein stahlbad nehmen. es wird zeit dass der neue besen kommt! dabei ist die laufende spielzeit ohnehin nur eine übergangssaison. alle drei titel sollten es dennoch schon sein. und 2008/09 greift man mit den gottgleichen kräften des heilands auch endlich wieder nach den champions league sternen (ob mit schweini, poldi und schlaudraff steht auf einem anderen zettel, dazu an anderer stelle mehr).
und wenn der messias, wie die heilsbringer vor ihm, es wider erwarten doch nicht schaffen sollte, die bajuwarische arche wieder in himmlische fahrwasser zu steuern, dann scharrt der nächste erretter schon mit den hufen. und dieser trät sogar den namen eines apostels: matthäus.
klinsmann hin oder her - solange hoeneß und rummenigge die geschicke des vereins leiten, wird bayern auf internationaler ebene mittel- und langfristig ohne weiteren erfolg bleiben.
bayern-fans werden jetzt laut aufschreien, vielleicht auch zurecht. mit klinsmann ist ein neuer messias im anflug, der den alten heilsbringer hitzfeld beerben wird und den fc bayern endlich ins 21. jahrhundert führen soll. dass hitzfeld vor nicht allzu langer zeit noch als retter der ästhetik vor der ergebnisfußballerischen ödnis eines felix magath gefeiert wurde, bleibt hierbei nur noch als randnotiz im gedächtnis. umso verschwommener scheint die erinnerung, dass magath dereinst von just diesem heilsbringer eine mannschaft in körperlich desolatem zustand übernahm, um sie wieder in den stand der fitness zu versetzen.
aber jetzt wird ja alles besser werden...
haben wir diesen satz so oder so ähnlich nicht schon einmal gehört oder gelesen? hieß es nicht schon vor und während des ersten drittels der laufenden saison so? uli hat endlich die wie seinen augapfel gehütete porto-schatulle geöffnet, um die herren ribéry, toni und klose in den zirkus allianz-arena zu lotsen, und das publikum in den logen dankte es ihm und den akteuren auf dem rasen anfangs mit artigem applaus. dass jener artige applaus inzwischen verstummt ist, hat viele faktoren die medial weidlich abgegrast worden sind und die ich hier nicht näher beleuchten will. fakt ist, dass die vor saison avisierte überlegenheit sich bislang nicht materialisiert hat, auch weil die direkte konkurrenz (allen voran werder und der hsv) allem unbill zum trotz sich weigert, einfach kleinbeizugeben.
da nach bajuwarischen selbstverständnis die dominanz der heimischen liga und des pokals eine selbstverständlichkeit darstellt, pendelt das hauptaugenmerk stets zwischen wiederholung des cl-erfolgs von 2001 und sicherung des nationalen status quo. letztere wurde und wird seit jeher primär über bewußte schwächung der inländischen konkurrenz bewerkstelligt, die überlegene finanzlage machts ja möglich. schlüsselspieler direkter gegner um den platz an der sonne wurden und werden beständig abgeworben, auch wenn sie sich bei bayern zumeist nur auf der bank wiederfinden. auf ehrenhaftes gebahren wird bisweilen gern verzichtet, schließlich kann es nur ein alpha-tier im rudel geben. wie hoeneß und die springer-presse im schlepptau umgekehrt auf ein 'informelles gespräch' werders mit einem seiner wichtigsten spieler, noch dazu am vorabend eines uefa-cup halbfinals, reagiert hätte, brauche ich wohl nicht detailliert auszumalen. aber wie der fall klose zeigt darf der uli das.
schließlich handelt es sich ja bei den großen bayern nach eigenem ermessen um die gralshüter des deutschen fußballs. wo wäre denn der deutsche fußball im internationalen vergleich, so wird den eigenen fans und der konkurrenz gerne suggeriert, ohne den fcb? die rhetorik spielt natürlich auf die konstanten erfolge auf internationaler bühne an, die die bayern seit den späten siebzigern vorweisen können. gleichzeitig rühmt man sich an der säbener strasse, seit menschengedenken die meisten nationalspieler abzustellen. die zugegeben müßige frage, wo die anderen vereinen jetzt stünden, wenn bayern die letzten jahrzehnte nicht beinahe ausschließlich national geplündert hätte, gehört ebenso ins reich der hypothese, wie die frage nach dem stand der nationalmannschaft, wenn einige spieler statt zu bayern mal ins ausland gewechselt wären.
bei allen scheinbaren unzulänglichkeiten, wenn uli hoeneß sich einer sache als manager rühmen kann, dann seinem finanzpolitischen wirken! er hat den fcb so aufgestellt, dass klaus allofs bei dessen übernahme des operativen tagesgeschäfts am 1.7.2009 finanziell aus dem vollen schöpfen kann.
denn erst wenn hoeneß und hoffentlich auch bald rummenigge weg sind, muß der konkurrenz vor den großen bayern wieder wirklich bang sein. bis dahin regiert nämlich weiter das ego. da wird wieder der dampfkochtopf geöffnet wenn es wiederholt ein fan wagt, die stimmung im zirkus zu kritisieren. der eigene trainer oder die eigenen spieler werden über die presse madig gemacht oder die konkurrenz in der gewißheit der nationalen pole position herablassend beäugt. daß man international momentan nur die zweite geige spielt wird in diesem zusammenhang geflissentlich übersehen. ebenso wie die tatsache, dass eine im kader stärker aufgestellte nationale konkurrenz international weiter kommen könnte, was zu einer besseren positionierung in der 5-jahres-wertung der uefa und somit theoretisch zu einer mehrung der in zukunft zu verhandelnden fernsehgelder führen könnte. noch ein beispiel für altrusimus á la hoeneß und rummenigge gefällig? da wird ein weitere zusammenarbeit des dfb mit adidas durchgeboxt - zum wohle des deutschen fußballs versteht sich - was will man denn mit doppelt soviel geld (was der dfb in flächendeckenderes scouting und verstärkte ausbildung stecken könnte) wenn man sich seines künftigen sponsorings durch die herzogenauracher weiter sicher sein will?
die laufende saison beweist: junge nationalspieler mit perspektive werden weiter behutsam aufgebaut (poldi, schweini, schlaudraff, jansen), und dürfen sogar in uefa-cup-krimis wie in braga oder gegen saloniki ein stahlbad nehmen. es wird zeit dass der neue besen kommt! dabei ist die laufende spielzeit ohnehin nur eine übergangssaison. alle drei titel sollten es dennoch schon sein. und 2008/09 greift man mit den gottgleichen kräften des heilands auch endlich wieder nach den champions league sternen (ob mit schweini, poldi und schlaudraff steht auf einem anderen zettel, dazu an anderer stelle mehr).
und wenn der messias, wie die heilsbringer vor ihm, es wider erwarten doch nicht schaffen sollte, die bajuwarische arche wieder in himmlische fahrwasser zu steuern, dann scharrt der nächste erretter schon mit den hufen. und dieser trät sogar den namen eines apostels: matthäus.
Aufrufe: 464 | Kommentare: 4 | Bewertungen: 6 | Erstellt:21.01.2008
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KOMMENTARE
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22.01.2008 | 17:05 Uhr
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Rechtsaußen83 : Soso
Bin zwar neu hier, habe aber anscheinend innerhalb der ersten 5 Minuten den ersten Bayernhasser schon gefunden. Ich will dir auf den kompletten Eintrag bezogen nicht mal unrecht geben nur sollte es doch bei gewissen Themen wie den Aufbau des FCB zum bestgeführten Club Europas was ausser Frage steht (siehe auf der UEFA Homepage) etwas objektiver geurteilt werden, denn auch wenn man wie ich Bayern Fan ist schauen die meisten doch eher sachlicher darauf denn in deinen erwähnten 70er Jahren hat eben der FCB nicht nur durch die Titel sondern schon mit dem Beginn des "Sparkurses" was für mich einfach nur ein sehr gut geführtes wirtschaftliches Unternehmen erinnert den Grundstein dafür gelegt.
22.01.2008 | 17:06 Uhr
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Rechtsaußen83 : Soso Teil2
Und das hätten auch die von dir erwähnten SVW oder HSV schaffen können mit ihren Vereinen hatten sie doch zu damaliger Zeit mit Seeler oder etwas später Allofs zum Teil bessere Spieler als der FCB nu eben an der Führung hat es gelegen. Und da kannst du noch sooft den Uli als dampfenden Kochtop betiteln, denn umsonst ist er nicht als erster Manager eines Sportvereins zum besten Manager eines wirtschaftliche geführten Unternehmens (sprich FCB) gewählt worden. Und das du die bajuwarische Einstellung und Weltanschauen so verteufelst kann ich nicht verstehen, denn was machte denn denn der VfB Stuttgart nach dem Titelgewinn, sie sprachen offen sofort von der Verteidigung das Titels genauso wie der SVW als er vor ein paar Jahren Meister wurde. Es ist doch jedem sein gutes Recht sich in der Öffentlichkeit so darzustellen wie er es für richtig hält, denn sollte es schiefgehen dann wird er dafürschon seinen Spott ernten.
Weiter würde ich nicht in Klinsmann den Messias sehen wobei ich dir recht geben muss das wie du es sagtest ein neuer Besen her muss, wobei ich das nur auf die sportliche Leitung beziehen würde. Denn im wirtschaftlcihen Bereich gibt es ohne Frage zur Zeit ausser Uli und Kalle nur den Allofs der auf dem selben Niveau zu sehen ist nur der ist eben (noch) nicht beim FCB. Natürlich gebe ich dir in dem Thema aber wieder recht das man von denen aus das abwerten des Trainers oder der Spieler über die Presse zu lassen hat. Aber was ich mir hier mal wünschen würde wäre wirklich eien objektivere Sicht der Dinge egal ob man nun Bayern hasst oder liebt oder einen anderen Verein oder was auch immer.
23.01.2008 | 12:23 Uhr
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flolow : objektivität
zunächst einmal danke für deinen kommentar. den ersten teil deines kommentar habe ich mit KEINEM satz in abrede gestellt. dass bayern zu den wirtschaftlich bestgeführtesten vereinen in europa zählt, steht außer frage und wurde von mir zwar nicht explizit benannt aber dennoch angedeutet, siehe finanzpolitisches wirken. ob der svw einen ähnlichen wirtschaftlichen werdegang hätte hinlegen können wie der fcb halte ich für fraglich, da münchen als stadt bereits ein anderes ökonomisches umfeld bietet, als bremen dies tut. (einzugsgebiet, infrastruktur, angesiedelte industrie, sprich mögliche großsponsoren etc.) und das thema hsv zeigt ja, dass man sich dort finanziell schon in anderen sphären bewegt als beim großen nordkonkurrenten von der weser.
und was ich mit klinsmann und messias meinte, scheint auch nicht angekommen zu sein. einerseits ist es doch für dich als objektiven bayernfan bestimmt auch bemerkenswert, dass einer, der zu seinen bundestrainerzeiten nichts als schmähungen von der isar erntete und der keinerlei erfahrung in der arbeit mit vereinsmannschaften aufweisen kann, in großem pomp und gloria vorgestellt wird, oder? und dass man für den fall der fälle eine '1b-lösung' in petto hatte nimmt sich zumindest für mich auch als bemerkenswert aus. klar wirst du sagen, wäre doch blöd wenn mann keine alternative zur ersten option hat...
zurück zum messias. mein punkt ist, dass der fcb seit dem champions-league triumph 2001 krampfhaft versucht international ein bein auf den boden zu bringen. magath wurde geholt um die unfitte manschaft wieder fitzumachen und gleichzeitig sprach der wurstfabrikant von einer bayernmannschaft die vom kader stärker sei, als die siegermannschaft um effe und co. als magath dann letzte saison trotz zweier double in folge das zeitliche segnete wurde hitzfeld (ZURÜCK!!!)geholt, um das spielerische element wiederzubeleben. über den erfolg läßt sich angesichts solcher spiele wie gegen den msv, die eintracht oder bei der hertha streiten.
23.01.2008 | 12:24 Uhr
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flolow : objektivität2
und komm mir nicht mit der mauertaktik der gegner - die bösen gäste in der allianzarena stellen sich ja nur hinten rein. eine spielerisch so stark besetzte mannschaft wie bayern muss da ein mittel gegen finden. im grunde befindet sich der fcb seit der cl 01 doch auf der suche. den platz in der buli hat man ja schon länger gefunden, doch jetzt fragt man sich immer mehr, wer bin ich in europa? wo will ich hin? die trainer magath und hitzfeld (beides auf ihre art heilsbringer) konnten die erwartungen des bestgeführtesten fussball-wirtschaftsunternehmens europas nicht (wieder-)erfüllen, also wird ein neuer heiland aus dem hut gezaubert, der den fcb endlich wieder in die beletage des europäischen fußballs zurückführen soll - da wo er wirtschaftlich zweifelsohne hingehört, nur mit dem sportlichen hakt es noch ein wenig. aber das wird ja unter klinsi schon...
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