25.07.2010 um 18:05 Uhr
Fernando is faster than you!
"Fernando is faster than you! Can you confirm you understood that message?"
So oder so ähnlich mussten vor wenigen Minuten die Formel 1-Zuschauer und -fans weltweit mit ansehen und anhören wie Rob Smedley in der 48. Rennrunde des Deutschland-Grand Prix Felipe Massa die Botschaft ins Ohr spricht, die nur mit einem Wort zu definieren ist:
Stallorder!
Ein enttäuschtes Raunen geht durch das Motodrom, als Felipe seine Führung nach Turn 6 an Fernando Alonso übergibt indem er nur mit Halbgas beschleunigt. Und irgendwie kann sich am Ende niemand so richtig freuen über den Sieg von Alonso, der das gesamte Wochenende hinweg so dominiert hatte und seinen Ankündigungen Taten folgen ließ!
Auf den Bildschirmen sehe ich, wie Domenicali schon vor der Zieldurchfahrt von einer Meute Journalisten belagert wird. Natürlich gibt es nur ein Thema:
Stallorder!
Eine Weisung, ein Befehl, eine "Handlungsempfehlung" für das Verhalten der Fahrer im Team also; spricht der Brockhaus. Eine Teamorder umfasst demnach die generellen Verhaltensregeln eines Fahrers im Team. Schon bei den Briefings werden diese Besprochen.
Szenario 1: "Bleibst du beim Start auf Position zwei, riskiere nichts. Hauptziel ist die Zielankunft! Wir brauchen heute die Punkte für die WM."
Szenario 2: "Heute gibt es nur ein Ziel: der Sieg. Dein Teamkollege ist in deiner Nähe. Fabriziert keinen Crash!"
Aber auch der reaktive Eingriff im Rennen auf Situationen, die unbesprochen blieben ist eine solche Weisung.
"39.1 - Team orders which interfere with a race result are prohibited." So heißt es in den Regularien.
Die Problematik: Was ist Teamorder?
Hat die FIA geglaubt mit diesem einen Satz den Positionstausch zwischen zwei Fahrern eines Teams als Folge eines Team-Befehls zu verhindern? Wie, wenn nicht einmal geklärt ist, was die Bedeutung des Wortes überhaupt ist? Hätte nicht klar in den Regeln geschrieben sein sollen: "Team orders which interfere with a race result due to an active instruction by any team staffer by radio are prohibited."? Oder so ähnlich...
Zumindest hätte so schon ausgeschlossen werden können, dass die Regelinterpretationsmöglichkeit besteht, dernach eine Teamorder schon eine Rennanweisung aus einem Pre-Briefing ist.
So könnte beispielsweise argumentiert werden, die Entscheidung von Red Bull beim vergangenen Grand Prix in Silverstone den vermeintlich besseren, weil neueren Frontflügel von Webbers Auto an Vettels Auto zu montieren und ihm so einen Vorteil zu verschaffen, sei Teamorder.
Man bevorteilt so Vettel, verschafft ihm in der Theorie den Vorteil für das Qualifying, damit für seine Startposition im Rennen und man beeinträchtigt dadurch ganz ohne Zweifel das Rennresultat im Sinne des aktuellen Paragraphen aus dem Sportlichen Regelement der Formel 1!
Wieso wird da nicht geschrieben, es sei Stallorder und deswegen eine Bestrafung gefordert?
Oder anders herum gefragt:
Wieso wäre es keine Stallorder gewesen, wenn man mit den Piloten Massa und Alonso im Pre-Briefing besprochen hätte:
"Jungs, wenn die Rennsituation eintreffen sollte, dass du Felipe vor Nando liegst, dann tauscht ihr die Positionen. Verbremse dich einfach und lass Nando vorbei."
Natürlich...es wäre dann gemunkelt worden darüber, jedoch wäre ganz sicher nichts geschehen! Nun gab es diese zwar nicht ausdrückliche aber unmissverständliche Botschaft ins Ohr von Felipe. Seine Art und Weise vom Gas zu gehen und es so offensichtlich zu machen, spiegelt sein Gefühl wieder beraubt worden zu sein. Aber von wem?
Vom Team! Es heißt ja auch Teamorder!
Es geht um Millionen, um Punkte, um die WM! Das vergessen viele. Aber ich persönlich habe Verständnis für Teaminterne Hierarchien. Niemand bekommt eine gute Position geschenkt. Hierarchien entstehen nicht mutwillig, sondern sind die Folge von Leistungen. Aus der Team-Perspektive ist es das völlig Nachvollziehbarste seinen stärksten Fahrer zu unterstützen um seine eigenen Chancen zu erhöhen! Das gibt es in jedem Team! Das gehört zu jedem Teamsport dazu! Nur darf es nicht so peinlich vorgeführt werden wie vorhin.
Die Aufgabe der FIA für die nächsten Tage lautet also:
Reglement klarifizieren, das Team bestrafen!
Teamorder ist "nur" verboten. Es gibt kein Strafmaß, aber einen Präzedenzfall: 2002 in Zeltweg!
Strafe damals: Ermahnung und eine Millionen Dollar Strafe für Schumacher (die das Team bezahlte), weil er Barrichello damals auf die höchste Stufe des Siegerpodests ließ und so gegen eine andere Regel verstieß.
Jedoch ist Ferrari Wiederholungstäter. Vielleicht sollte überlegt werden diesmal keine Geldstrafe auszusprechen sondern eine Strafe die wirklich "weh tut": dem Team die Punkte für den Doppelsieg aberkennen!
Aber die Fahrer bestrafen?
Ich möchte dazu Fernando Alonso zitieren:
"C'mon! This is ridiculous!"
Die Piste gehört euch
Keep Racin'!
Manül
So oder so ähnlich mussten vor wenigen Minuten die Formel 1-Zuschauer und -fans weltweit mit ansehen und anhören wie Rob Smedley in der 48. Rennrunde des Deutschland-Grand Prix Felipe Massa die Botschaft ins Ohr spricht, die nur mit einem Wort zu definieren ist:
Stallorder!
Ein enttäuschtes Raunen geht durch das Motodrom, als Felipe seine Führung nach Turn 6 an Fernando Alonso übergibt indem er nur mit Halbgas beschleunigt. Und irgendwie kann sich am Ende niemand so richtig freuen über den Sieg von Alonso, der das gesamte Wochenende hinweg so dominiert hatte und seinen Ankündigungen Taten folgen ließ!
Auf den Bildschirmen sehe ich, wie Domenicali schon vor der Zieldurchfahrt von einer Meute Journalisten belagert wird. Natürlich gibt es nur ein Thema:
Stallorder!
Eine Weisung, ein Befehl, eine "Handlungsempfehlung" für das Verhalten der Fahrer im Team also; spricht der Brockhaus. Eine Teamorder umfasst demnach die generellen Verhaltensregeln eines Fahrers im Team. Schon bei den Briefings werden diese Besprochen.
Szenario 1: "Bleibst du beim Start auf Position zwei, riskiere nichts. Hauptziel ist die Zielankunft! Wir brauchen heute die Punkte für die WM."
Szenario 2: "Heute gibt es nur ein Ziel: der Sieg. Dein Teamkollege ist in deiner Nähe. Fabriziert keinen Crash!"
Aber auch der reaktive Eingriff im Rennen auf Situationen, die unbesprochen blieben ist eine solche Weisung.
"39.1 - Team orders which interfere with a race result are prohibited." So heißt es in den Regularien.
Die Problematik: Was ist Teamorder?
Hat die FIA geglaubt mit diesem einen Satz den Positionstausch zwischen zwei Fahrern eines Teams als Folge eines Team-Befehls zu verhindern? Wie, wenn nicht einmal geklärt ist, was die Bedeutung des Wortes überhaupt ist? Hätte nicht klar in den Regeln geschrieben sein sollen: "Team orders which interfere with a race result due to an active instruction by any team staffer by radio are prohibited."? Oder so ähnlich...
Zumindest hätte so schon ausgeschlossen werden können, dass die Regelinterpretationsmöglichkeit besteht, dernach eine Teamorder schon eine Rennanweisung aus einem Pre-Briefing ist.
So könnte beispielsweise argumentiert werden, die Entscheidung von Red Bull beim vergangenen Grand Prix in Silverstone den vermeintlich besseren, weil neueren Frontflügel von Webbers Auto an Vettels Auto zu montieren und ihm so einen Vorteil zu verschaffen, sei Teamorder.
Man bevorteilt so Vettel, verschafft ihm in der Theorie den Vorteil für das Qualifying, damit für seine Startposition im Rennen und man beeinträchtigt dadurch ganz ohne Zweifel das Rennresultat im Sinne des aktuellen Paragraphen aus dem Sportlichen Regelement der Formel 1!
Wieso wird da nicht geschrieben, es sei Stallorder und deswegen eine Bestrafung gefordert?
Oder anders herum gefragt:
Wieso wäre es keine Stallorder gewesen, wenn man mit den Piloten Massa und Alonso im Pre-Briefing besprochen hätte:
"Jungs, wenn die Rennsituation eintreffen sollte, dass du Felipe vor Nando liegst, dann tauscht ihr die Positionen. Verbremse dich einfach und lass Nando vorbei."
Natürlich...es wäre dann gemunkelt worden darüber, jedoch wäre ganz sicher nichts geschehen! Nun gab es diese zwar nicht ausdrückliche aber unmissverständliche Botschaft ins Ohr von Felipe. Seine Art und Weise vom Gas zu gehen und es so offensichtlich zu machen, spiegelt sein Gefühl wieder beraubt worden zu sein. Aber von wem?
Vom Team! Es heißt ja auch Teamorder!
Es geht um Millionen, um Punkte, um die WM! Das vergessen viele. Aber ich persönlich habe Verständnis für Teaminterne Hierarchien. Niemand bekommt eine gute Position geschenkt. Hierarchien entstehen nicht mutwillig, sondern sind die Folge von Leistungen. Aus der Team-Perspektive ist es das völlig Nachvollziehbarste seinen stärksten Fahrer zu unterstützen um seine eigenen Chancen zu erhöhen! Das gibt es in jedem Team! Das gehört zu jedem Teamsport dazu! Nur darf es nicht so peinlich vorgeführt werden wie vorhin.
Die Aufgabe der FIA für die nächsten Tage lautet also:
Reglement klarifizieren, das Team bestrafen!
Teamorder ist "nur" verboten. Es gibt kein Strafmaß, aber einen Präzedenzfall: 2002 in Zeltweg!
Strafe damals: Ermahnung und eine Millionen Dollar Strafe für Schumacher (die das Team bezahlte), weil er Barrichello damals auf die höchste Stufe des Siegerpodests ließ und so gegen eine andere Regel verstieß.
Jedoch ist Ferrari Wiederholungstäter. Vielleicht sollte überlegt werden diesmal keine Geldstrafe auszusprechen sondern eine Strafe die wirklich "weh tut": dem Team die Punkte für den Doppelsieg aberkennen!
Aber die Fahrer bestrafen?
Ich möchte dazu Fernando Alonso zitieren:
"C'mon! This is ridiculous!"
Die Piste gehört euch

Keep Racin'!
Manül
Aufrufe: 4990 | Kommentare: 87 | Bewertungen: 20 | Erstellt:25.07.2010
ø 7.2
KOMMENTARE
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25.07.2010 | 22:28 Uhr
+1
0
Manül :
Natürlich war das heute Teamorder...das steht außer Frage! Deswegen hat die FIA jetzt eigentlich nicht nur über die Strafe zu bestimmen, sondern eine Grundsatzentscheidung in dieser Problematik zu treffen.Da muss Klarheit her!
Was Nandos Funkspruch betrifft: Das war meine größte Freude heute...^^
Es ist zwar schon warscheinlich, dass er sich darüber geärgert hat nicht an Massa vorbei zu kommen, obwohl er schneller konnte. Allerdings weiß auch jeder, dass die eingespielten Funksprüche nicht live gesendet werden, sondern etwas später. Ob er die konkrete Situation meinte oder ob Smedley ihm vorher einen Witz erzählt hat...könnte eben auch sein. :D
Abgesehen davon ist das noch harmlos im Vergleich zu Dingen, die man sonst so sagt...^^ Eigentlich müssten einem die Ingenieure dafür leid tun, was sie sich manchmal so anhören müssen... =)
25.07.2010 | 22:36 Uhr
0
0
Dr_D :
Smedley erzählt Witze während des Rennens? Noch dazu dem Alonso? Ist der nicht für Massa zuständig? 
Eine interessante Komponente brachten die Sky Jungs noch ins Spiel. Jean Todt, der FIA Präsident ist der Vater von Nicolas Todt, Manager von Massa. Hm...
Wie war das noch mit Spruch auf dem Hosenbandordern?
26.07.2010 | 00:26 Uhr
+2
0
robson2951989 : Teil 1
Hm, hab so meine Probleme mit dem Blog.Der Vergleich mit der Red-Bull-Kiste hinkt doch wohl gewaltig, dort ging es um ein neues Teil am Auto und nicht um die Entscheidung wer gewinnen darf (auch wenn sich die Chancen dadurch evtl. verändert haben). Nicht falsch verstehen: Die Geschichte war für mich eine Frechheit, weil später auch noch behauptet wurde der Flügel würde fast nichts bringen, da hätte man den von der Fabrik gleich auf den Müll befördern oder an Webbers Auto lassen können. Deswegen sollte Horner auch schön die Füße still halten wenn er sich in den Interviews ausheult aber darum gehts ja nicht.
Bei Alonso (und auch seinen Fans) habe ich das Gefühl, dass er diese bedingungslose Unterstützung nur dann predigt wenn es ihm in den Kram passt. 2007 war davon nicht viel zu sehen. Wobei Hamilton es damals natürlich selbst vergeigt und mich das auch sehr gefreut hat.
Es mag zwar sein, dass der Regeltext in diesem Fall einmal mehr ziemlich schwammig formuliert ist und nicht alle Rennsituationen abdeckt, aber der im Regelwerk formulierte Fall ist doch genau eingetreten. Eine Bestrafung von Ferreri ist eigentlich nicht zielführend, Geld (vor allem bei Beträgen im sechsstelligen Bereich) spielt eine untergeordnete Rolle, in der Konstrukteurswertung hat man nach vorne und nach hinten einen enormen Abstand und das Ziel, Alonso in der Fahrer-WM durch diese Order nach vorn zu bringen, wurde erreicht. Klar, so kann die FIA eigentlich nicht argumentieren, aber eine Strafe muss bei klarem Verstoß gegen die Regeln spürbar sein und da bei der Wahl des Strafmaßes der Spielraum groß ist, kann die FIA den verschafften Vorteil zumindest aufheben, was sie allerdings nicht tut. Die Scheinstrafe von 100000 Dollar hebt diese Regel quasi auf, für die Topteams sind das bisschen Geld und ein eventueller Verlust von ein paar Konstrukteurspunkten Peanuts.
26.07.2010 | 00:36 Uhr
+1
0
robson2951989 : Teil 2
Ich bin übrigens gegen die Regel und fand das aus Fahrersicht ganz gut geschildert von Schumacher im Interview, aber sie existiert nun mal und man hat vor ein paar Jahren die Entscheidung getroffen, Teamorder bestrafen zu wollen. Dann sollte man das jetzt auch tun.Ich würde die Situation übrigens mit der von Hamilton vergleichen als er das SC überholt hat: Es kann nicht sein, dass bewusste Regelverstöße von Fahrern/Teams dazu führen, dass diese ihren Vorteil letztlich behalten wie Hamilton damals. So schwammig wie das Regelwerk formuliert ist muss es für einen Verband möglich sein, eine Strafe mit abschreckender Wirkung auszusprechen, was in der Vergangenheit bei bestimmten Fällen ja auch getan wurde (94 die Strafe gegen Schumacher, Rekordstrafe im Spionage-Skandal, Strafe im Crash-Skandal), wobei der Vorfall jetzt auch nichts weltbewegendes ist im Vergleich zu wirklichen Skandalen.
26.07.2010 | 02:31 Uhr
+1
-1
Zum Thema: Vollste Zustimmung in allen Punkten die du angesprochen hast. Werde in den nächsten Tagen oder Stunden ebenfalls einen Blog schreiben, darüber, wie sinnvoll oder sinnfrei so eine Regel überhaupt ist und was für Auswirkungen sie wirklich hat.
Aber ein grandioser Blog, 10 Punkte.
26.07.2010 | 11:56 Uhr
+1
0
t33mu :
Teamorder ist eben nur begrenzt nachvollziehbar. Es geht hier um die WM, klar. Man muss aber auch sehen, dass im gestrigen Rennen Massa der beste Fahrer war und das Rennen deshalb gewinnen hätte müssen. Und so wird halt der Zuschauer veräppelt, weil sich am Ende jemand auf dem Podest feiern lässt, der halt nicht ganz oben auf das Treppchen gehört.
Auch die Aussagen von Alonso und Domenicali nach dem Rennen waren Lug und Trug. Dem Zuschauer wird nicht nur der falsche Sieger präsentiert - nein - der Zuschauer muss sich auch noch anlügen lassen. Peinlich ist das!
@ robson2951989:
Ich stimme dir zu. Alonso hatte sich letztens zurecht darüber beschwert, dass Hamilton, nachdem er Alsono ausgebremst und das Safety-Car überholt hatte, nur eine Durchfahrtstrafe bekam - und das auch noch zu einem Zeitpunkt im Rennen, als das alles keine Rolle mehr spielte.
Nun profitiert Alonso von den milden Bestrafungen der FIA.
Die Leidtragenden sind die fairen Fahrer wie Vettel, Webber oder Button.
26.07.2010 | 12:26 Uhr
+1
-1
impen :
Ich finde die ganze Sache ist auch in gewissen Maße betrug, wenn man mal an die Leute denkt die auf Massa als Sieger gesetzt haben und dann wird kurz vor schluss alonso vorbeigelassen
26.07.2010 | 12:30 Uhr
+1
-1
Manül :
@D: nunja....der boxenfunk ist eine herrliche sache...es kann lustig sein und es kann alles weggepiept werden... 
smedley hat, ebenso wie stella auch die funkverbindung ins andere auto...in diesem fall wäre es aber wohl eher stella gewesen...da hast du recht :D
sorry... =)
@robson: wir brauchen garnicht erst darüber anfangen zu diskutieren, ob das teamorder war oder nicht: war es natürlich! ohne zweifel!
die definition des wortes teamorder ist aber eben nur eine weisung, die auch vor dem rennen oder ganz allgemein regeln zwischen den fahrern beschreibt. und so gesehen könnte - also: könnte - man das mit red bull so auslegen. die regel ist einfach zu schwammig, ebenso fehlt auch ein strafmaß. da sind wir dann ja wieder einer meinung. denn punkte abziehen wäre der richtige schritt...ich befürchte nach den heutigen meldungen aber fast schon, dass der WMSC seine lieblingsstrafe aussprechen wird: 2 rennen auf bewährung.
damit wäre das feuer frei auf paragraph 39.1 :D
@teemu: allerdings halte ich eine bestrafung der fahrer für erstens: ausgeschlossen, zweitens: unangemessen.
zu alonso (stör dich nicht an meinem avatar
): natürlich hat er gestern davon profitiert. aber er war das ganze wochenende und auch im rennen schneller als massa (wir können gerne die statistiken auspacken :P). ich will damit nicht gutheißen, dass massa platz machen musste. aber diesen nummer eins status - den man ihm gestern ganz offiziell zugesprochen hat - hat er sich erarbeitet. und aus teamsicht macht es nur sinn. allerdings ist das nicht die art, wie es geschehen sollte...
26.07.2010 | 12:30 Uhr
+1
-1
Manül :
ich weiß, dass das natürlich einige leute wieder auf den plan ruft, aber nun in jeder aussage wieder den "schuldig"-stempel zu suchen....komm... =)den boxenfunk von massa hört er nicht mit! er war gestern wohl einer der wenigen, die das also nicht gehört haben. gestatte ihm die frage, was mit felipe los war. hätte er krassere weil ausdrücklichere forderungen für diese anweisung gemacht, dann hätte whiting uns die auch eingespielt.
und wie soll er sich nach dem rennen verhalten, wenn er nicht weiß, was die allgemeinheit weiß?
also ich finde nicht, dass man da wieder in alte kerben schlagen muss...aber das überlasse ich jedem selbst.
hass ist ja immer eine form von neid. das ist jetzt nicht auf dich konkret bezogen, aber auf einige kommentare hier allgemein bei spox!
hasst ihn, lacht ihn aus, für was auch immer...aber diskutiert nicht über TEAMorder und wollt ihn bestrafen :D
nunja...im sinne des sports hoffe ich auf den abzug der 42punkte für ferrari...nicht aber für die fahrer. sie sind die angestellten! und das gilt für jedes andere team auch! nur habe ich offenbar für diesen fall das falsche profilbild :P
liebe grüße
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Ferrai muß bestraft werden und zwar nicht mit einer Geldstrafe. Ferrai sollte seine Fahrer mal ins Gebet nehmen, insbesondere Massa, denn er hätte die Möglichkeit das besser aussehen zu lassen.
"This is ridiculous." Diesen Ausspruch von Alonso verstehe ich übrigens nicht wirklich. Zu der Zeit als der Spruch im TV zu hören war hat Massa sich doch nur gewehrt, ich nenne das Racing. Oder war der Platztausch schon vor dem Rennen angewiesen?