26.04.2010 um 17:47 Uhr
Wie hälst dus mit dem Stadion2?
Was sind die Alternativen zur Arena?
In München gibt es 2 weitere Stadien. Die Stadien in Ingolstadt, Haching und Augsburg kommen wahrhaftig nicht in Frage. Kein Verein spielt auf Dauer in einer fremden Stadt, Fußball ist kein Eishockey, Vereine können sich nicht verschieben.
Für das Olympiastadion sprechen die billigeren Mietkosten, die Erfüllung sämtlicher Sicherheits - und sonstigen Regelungen. Dagegen spricht die Kälte und Leere, die von diesem Stadion ausgeht. 60 fühlte sich hier niemals wohl, und auch das Fassungsvermögen ist viel zu groß.
Das Grünwalder Stadion
Das Grünwalder Stadion wurde 1911 eröffnet und gehörte dem TSV 1860 München bis 1937, ehe es an die Stadt München verkauft wurde. Der Verkauf resultierte aus finanziellen Gründen, allerdings waren dies andere als heute. Das Stadion diente mehreren Vereinen (u.a. auch dem FC Bayern) als Spielstätte. Der umfangreiche Ausbau des Stadions war für den Verein alleine nicht zu stemmen.
Das Stadion blieb bis zum Bau des Olympiastadions eines der größten Stadien in Deutschland. Es blieb aber immer das 60er Stadion (Das Sechzger). Um an dieser Stelle mal den Kaiser höchstselbst zu zitieren; "[Der TSV 1860 München] war so etwas wie Bayerns Antwort auf Schalke. Die Liebe zu dem Klub, die anscheinend erblich ist, die durch den Abstieg zu den Amateuren, durch lange Jahre in die Bedeutungslosigkeit nicht erlischt, ist nur schwer zu erklären. 1860 gilt als volkstümlich(…) Das Grünwalder Stadion hieß im Volksmund das Sechziger-Stadion, wir waren da nur zu Gast."
Als das Olympiastadion eröffnet wurde spielte 60 in der 2.Liga. Das große neue Stadion lockte natürlich viele Zuschauer an (der inoffizielle Zuschauerrekord sind 90.000 beim Spiel der Löwen gegen den Rivalen Augsburg im Jahre 1973), während das Grünwalder mit neuen Sicherheitsvorkehrungen und Umbaumaßnahmen aufgrund von Brand – und Orkanschäden zu kämpfen hatte. Bis zum Zwangsabstieg 1982 spielten die Löwen mal hier mal da. Die Mehrzahl der Spiele wurde allerdings im Grünwalder ausgetragen.
Der Mythos beginnt
Der Verein war nach dem gescheiterten und fest eingeplanten Wiederaufstieg 1982 finanziell gescheitert. Auch die 37 Tore von Rudi Völler reichten nicht zum Aufstieg. Die Löwen mussten in die Bayernliga und sich mit Gegnern wie Bayreuth oder Unterhaching messen. Doch die Fans blieben treu und für Bayernligamaßstäbe sensationell zahlreich – und stets mit dabei: Das Grünwalder Stadion! Wie auch der Verein mit dem Aufstieg des FC Bayern zu Münchens und anschließend Deutschlands sportlicher Nummer 1 leiden musste, so litt auch das Grünwalder unter der damals modernen Spielstätte Olympiastadion. So fanden sich Stadion und Löwe (ganz gleich ob Spieler oder Fan, ob groß oder klein) aufs Neue.
Es ist wie eine gute Beziehung. Man erlebt zusammen extrem gute Zeiten wie die goldenen 60er Jahre mit einer Meisterschaft und einem Pokalsieg, aber man hält auch in sehr schlechten Zeiten zusammen. Es gibt einem Halt und Sicherheit.
Anfang der 90er Jahre beginnt der sportliche Aufstieg der Löwen. Nach 1991 folgt 1993 abermals der Aufstieg in die 2.Liga und dieses Mal marschieren die Löwen gleich komplett durch in die 1.Liga. Mittendrin – natürlich – das Grünwalder Stadion. Die Anhänger möchten es beileibe nicht austauschen gegen das große Olympiastadion, sie wünschen einen Ausbau des Grünwalder bzw. Maßnahmen um die ständig verschärften Sicherheitsbedingungen erfüllen zu können. Es wird geplant, getan und versucht die Stadt München von der Notwendigkeit zu überzeugen, bis ein gewisser Uli Hoeneß im Sommer 1991 rein hypothetisch überlegte ob der FC Bayern eventuell nicht ein eigenes Stadion bauen will. Die Stadt legt jegliche Pläne für das Grünwalder auf Eis. Drei große Stadien sind in ihren Augen eins zuviel.
Gegen den Willen der Fans ziehen die Löwen 1995 ins Olympiastadion und bleiben dort bis zum Abstieg im Jahre 2004. Doch es wird nie eine Liebesbeziehung, denn jeder Löwenfan weiß: Das Oly (oder jetzt die Arena) ist vielleicht praktisch im Erfolgsfall, es schmeichelt einem mit hohem Zuschauerzahlen oder schönen Logenplätzen. Aber es gibt einem keinen Halt, es ist kein Zuhause sondern eher ein Luxushotel, in welchem man gerne 2,3 Nächte absteigt, jedoch nicht dauerhaft drin wohnen möchte.
Mitte der 90er passen ins Grünwalder noch knapp 30.000 Zuschauer, in den 70er Jahren waren es sogar über 40.000, mittlerweile soll es nur noch den 3.Ligamaßstäben der Amateurteams genügen. Vielleicht 15.000 Zuschauer dürfen noch hinein (genau Angaben gibt es hier nicht, 2004/05 als 60 im Grünwalder spielte waren es 21.500). Definitiv zu wenig für die Löwen, die auch in einer mehr als mäßigen Saison 2010 einen Zuschauerschnitt von weit über 20.000 haben. Ein massiver Umbau wäre von Nöten. Ein Umbau, der aus juristischen Gründen nicht zu stark sein darf, denn sonst gilt er als Neubau. Und ein Stadionneubau mitten in der Stadt im 21. Jahrhundert ist nun mal nicht mehr mit dem heutigen Gesetzgeber vereinbar. Dieser Umbau würde Geld kosten. Geld, welches der TSV 1860 München nicht besitzt.
Viel hängt von dem Willen der Stadt, aber auch von der Stadion GmbH (und damit des FCB) ab. Die Stadt muss ein neues Grünwalder politisch durchsetzen, Gelder bereitstellen, mit den Bayern muss die vertragliche Lage in der Arena geklärt werden.
Wichtig bei diesem Vorhaben wäre eine geschickte Abwägung zwischen Druck (z.B. über die Fans) und geschicktes Verhandeln durch die Führung des TSV 1860 München.
Am Enthusiasmus der Fans soll und würde das Vorhaben nicht scheitern, an der Kompetenz und der ehrlichen Absicht der Vorstandes habe ich allerdings große Zweifel. Statt das Große und Ganze (nämlich die Rückkehr nach Giesing) im Blick zu haben, mittel – oder vielleicht sogar langfristig zu planen, wird in meinen Augen (ich hoffe ich täusche mich) versucht mit Störfeuern und Sticheleien gegen die Stadt und den FC Bayern die Fans kurzfristig auf ihre Seite zu ziehen und von der eigenen Inkompetenz abzulenken.
Ich persönlich sehe drei Szenarien:
1) Den baldigen sportlichen Aufstieg, womit man sich das "Hotel" Allianz Arena leisten kann. Dieses Szenario hat allerdings den Haken, dass aufgrund der hohen Mietkosten ständig Spieler verkauft werden müssen.
2) Ein ständiges Hin und Her, dass für Unruhe sorgt und dem Verein die Kraft und die Ressourcen nimmt ein langfristiges Konzept zu erarbeiten.
3) Es reißen sich alle am Riemen, es wird ein Konzept für die Finanzierung des Grünwalder erarbeitet, die Vertragslage mit den Bayern geklärt und mit allen Seiten kooperiert. Eventuell mit dem Ziel in 5,7,8 Jahren wieder auf Giesings Höhen eine echte Heimat zu haben.
Wenn ich mir die Ereignisse der letzten Jahre durch den Kopf gehen lasse, ist Szenario 2 für mich leider am wahrscheinlichsten
.
Doch eines ist klar: Der TSV 1860 München wird nicht untergehen, genauso wenig wie der Mythos des Sechzger Stadions. Einmal Löwe, immer Löwe!
In München gibt es 2 weitere Stadien. Die Stadien in Ingolstadt, Haching und Augsburg kommen wahrhaftig nicht in Frage. Kein Verein spielt auf Dauer in einer fremden Stadt, Fußball ist kein Eishockey, Vereine können sich nicht verschieben.
Für das Olympiastadion sprechen die billigeren Mietkosten, die Erfüllung sämtlicher Sicherheits - und sonstigen Regelungen. Dagegen spricht die Kälte und Leere, die von diesem Stadion ausgeht. 60 fühlte sich hier niemals wohl, und auch das Fassungsvermögen ist viel zu groß.
Das Grünwalder Stadion
Das Grünwalder Stadion wurde 1911 eröffnet und gehörte dem TSV 1860 München bis 1937, ehe es an die Stadt München verkauft wurde. Der Verkauf resultierte aus finanziellen Gründen, allerdings waren dies andere als heute. Das Stadion diente mehreren Vereinen (u.a. auch dem FC Bayern) als Spielstätte. Der umfangreiche Ausbau des Stadions war für den Verein alleine nicht zu stemmen.
Das Stadion blieb bis zum Bau des Olympiastadions eines der größten Stadien in Deutschland. Es blieb aber immer das 60er Stadion (Das Sechzger). Um an dieser Stelle mal den Kaiser höchstselbst zu zitieren; "[Der TSV 1860 München] war so etwas wie Bayerns Antwort auf Schalke. Die Liebe zu dem Klub, die anscheinend erblich ist, die durch den Abstieg zu den Amateuren, durch lange Jahre in die Bedeutungslosigkeit nicht erlischt, ist nur schwer zu erklären. 1860 gilt als volkstümlich(…) Das Grünwalder Stadion hieß im Volksmund das Sechziger-Stadion, wir waren da nur zu Gast."
Als das Olympiastadion eröffnet wurde spielte 60 in der 2.Liga. Das große neue Stadion lockte natürlich viele Zuschauer an (der inoffizielle Zuschauerrekord sind 90.000 beim Spiel der Löwen gegen den Rivalen Augsburg im Jahre 1973), während das Grünwalder mit neuen Sicherheitsvorkehrungen und Umbaumaßnahmen aufgrund von Brand – und Orkanschäden zu kämpfen hatte. Bis zum Zwangsabstieg 1982 spielten die Löwen mal hier mal da. Die Mehrzahl der Spiele wurde allerdings im Grünwalder ausgetragen.
Der Mythos beginnt
Der Verein war nach dem gescheiterten und fest eingeplanten Wiederaufstieg 1982 finanziell gescheitert. Auch die 37 Tore von Rudi Völler reichten nicht zum Aufstieg. Die Löwen mussten in die Bayernliga und sich mit Gegnern wie Bayreuth oder Unterhaching messen. Doch die Fans blieben treu und für Bayernligamaßstäbe sensationell zahlreich – und stets mit dabei: Das Grünwalder Stadion! Wie auch der Verein mit dem Aufstieg des FC Bayern zu Münchens und anschließend Deutschlands sportlicher Nummer 1 leiden musste, so litt auch das Grünwalder unter der damals modernen Spielstätte Olympiastadion. So fanden sich Stadion und Löwe (ganz gleich ob Spieler oder Fan, ob groß oder klein) aufs Neue.
Es ist wie eine gute Beziehung. Man erlebt zusammen extrem gute Zeiten wie die goldenen 60er Jahre mit einer Meisterschaft und einem Pokalsieg, aber man hält auch in sehr schlechten Zeiten zusammen. Es gibt einem Halt und Sicherheit.
Anfang der 90er Jahre beginnt der sportliche Aufstieg der Löwen. Nach 1991 folgt 1993 abermals der Aufstieg in die 2.Liga und dieses Mal marschieren die Löwen gleich komplett durch in die 1.Liga. Mittendrin – natürlich – das Grünwalder Stadion. Die Anhänger möchten es beileibe nicht austauschen gegen das große Olympiastadion, sie wünschen einen Ausbau des Grünwalder bzw. Maßnahmen um die ständig verschärften Sicherheitsbedingungen erfüllen zu können. Es wird geplant, getan und versucht die Stadt München von der Notwendigkeit zu überzeugen, bis ein gewisser Uli Hoeneß im Sommer 1991 rein hypothetisch überlegte ob der FC Bayern eventuell nicht ein eigenes Stadion bauen will. Die Stadt legt jegliche Pläne für das Grünwalder auf Eis. Drei große Stadien sind in ihren Augen eins zuviel.
Gegen den Willen der Fans ziehen die Löwen 1995 ins Olympiastadion und bleiben dort bis zum Abstieg im Jahre 2004. Doch es wird nie eine Liebesbeziehung, denn jeder Löwenfan weiß: Das Oly (oder jetzt die Arena) ist vielleicht praktisch im Erfolgsfall, es schmeichelt einem mit hohem Zuschauerzahlen oder schönen Logenplätzen. Aber es gibt einem keinen Halt, es ist kein Zuhause sondern eher ein Luxushotel, in welchem man gerne 2,3 Nächte absteigt, jedoch nicht dauerhaft drin wohnen möchte.
Mitte der 90er passen ins Grünwalder noch knapp 30.000 Zuschauer, in den 70er Jahren waren es sogar über 40.000, mittlerweile soll es nur noch den 3.Ligamaßstäben der Amateurteams genügen. Vielleicht 15.000 Zuschauer dürfen noch hinein (genau Angaben gibt es hier nicht, 2004/05 als 60 im Grünwalder spielte waren es 21.500). Definitiv zu wenig für die Löwen, die auch in einer mehr als mäßigen Saison 2010 einen Zuschauerschnitt von weit über 20.000 haben. Ein massiver Umbau wäre von Nöten. Ein Umbau, der aus juristischen Gründen nicht zu stark sein darf, denn sonst gilt er als Neubau. Und ein Stadionneubau mitten in der Stadt im 21. Jahrhundert ist nun mal nicht mehr mit dem heutigen Gesetzgeber vereinbar. Dieser Umbau würde Geld kosten. Geld, welches der TSV 1860 München nicht besitzt.
Viel hängt von dem Willen der Stadt, aber auch von der Stadion GmbH (und damit des FCB) ab. Die Stadt muss ein neues Grünwalder politisch durchsetzen, Gelder bereitstellen, mit den Bayern muss die vertragliche Lage in der Arena geklärt werden.
Wichtig bei diesem Vorhaben wäre eine geschickte Abwägung zwischen Druck (z.B. über die Fans) und geschicktes Verhandeln durch die Führung des TSV 1860 München.
Am Enthusiasmus der Fans soll und würde das Vorhaben nicht scheitern, an der Kompetenz und der ehrlichen Absicht der Vorstandes habe ich allerdings große Zweifel. Statt das Große und Ganze (nämlich die Rückkehr nach Giesing) im Blick zu haben, mittel – oder vielleicht sogar langfristig zu planen, wird in meinen Augen (ich hoffe ich täusche mich) versucht mit Störfeuern und Sticheleien gegen die Stadt und den FC Bayern die Fans kurzfristig auf ihre Seite zu ziehen und von der eigenen Inkompetenz abzulenken.
Ich persönlich sehe drei Szenarien:
1) Den baldigen sportlichen Aufstieg, womit man sich das "Hotel" Allianz Arena leisten kann. Dieses Szenario hat allerdings den Haken, dass aufgrund der hohen Mietkosten ständig Spieler verkauft werden müssen.
2) Ein ständiges Hin und Her, dass für Unruhe sorgt und dem Verein die Kraft und die Ressourcen nimmt ein langfristiges Konzept zu erarbeiten.
3) Es reißen sich alle am Riemen, es wird ein Konzept für die Finanzierung des Grünwalder erarbeitet, die Vertragslage mit den Bayern geklärt und mit allen Seiten kooperiert. Eventuell mit dem Ziel in 5,7,8 Jahren wieder auf Giesings Höhen eine echte Heimat zu haben.
Wenn ich mir die Ereignisse der letzten Jahre durch den Kopf gehen lasse, ist Szenario 2 für mich leider am wahrscheinlichsten
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Doch eines ist klar: Der TSV 1860 München wird nicht untergehen, genauso wenig wie der Mythos des Sechzger Stadions. Einmal Löwe, immer Löwe!
Aufrufe: 4537 | Kommentare: 80 | Bewertungen: 42 | Erstellt:26.04.2010
ø 8.6
KOMMENTARE
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26.04.2010 | 18:53 Uhr
+3
-2
riesery :
@LöwengrätscherGut gebrüllt Löwe

Sehr guter Blog der einige interessante Informationen offenbart.
Werd mich evtl noch ausführlicher äußern.
10 P
26.04.2010 | 19:41 Uhr
+1
-1
merci.
wobei ich bisher einen phänomenalen schnitt von 1,0 punkten habe *g*.
gerade eine (sachliche) meinung/einschätzung von "der anderen seite" würd mich interessieren. traurig aber wahr, in gewisser weise sitzen wir ja in einem boot...
26.04.2010 | 20:52 Uhr
+3
-10
ALX :
Gott Ich musste so lachen...gerade hier:
Wichtig bei diesem Vorhaben wäre eine geschickte Abwägung zwischen Druck (z.B. über die Fans) und geschicktes Verhandeln durch die Führung des TSV 1860 München.
Interesannt, sehr Interesannt.
Die 59 haben überhaupt keinen Dunst wie Ihre momentane Lage ist. Ein Mann der nur fürs Sportliche verantwortlich ist, klagt gegen Bayern weil er sich nicht etwas vorwerfen will. T0LL, wie ihr euch einfach total lächerlich gemacht habt. Aber hey was geht ab, wir haben spass daran macht nur weiter so, vielleicht erlebt Ihr auch 2012 als 1.Bundesliga Verein....niemals aufgeben!
Den Leid und den Willen auf die Bundesliga von 59 Fans kann man riechen, aber der Verein kann da nicht mitspielen. Das lustige ist, jedes Jahr wollen die Fans den Aufstig, primäres Ziel (Vorstand). Man muss das einen fertig machen.
Doch eines ist klar: Der TSV 1860 München wird nicht untergehen, genauso wenig wie der Mythos des Sechzger Stadions. Einmal Löwe, immer Löwe!
Putzig
Aber der Spruch ist nicht vollkommen:
Einmal Löwe, immer Löwe in der Amateur Gesellschaft und zwar in allen Bereichen.
Stimmts oder hab ich recht? :)
Zum Auszug, du weisst schon wie die Verhältnisse sind? Das wird nicht billig.
26.04.2010 | 21:10 Uhr
+2
-4
La_Pulga :
Stark! Endlich mal wieder ein Blog, der sich mit einem emotinoal/komplexem Thema auseinandersetzt und in dem es nicht um Labbadia oder CL Halbfinale geht!Ist dir sehr gut gelungen das Ding!
Ich persönlich kann zu der Thematik nicht allzuviel sagen, ich hab einfach zu wenig Ahnung davon, aber eins ist sogar mit völlig klar: Uli Hoeneß hat 1860 München damals nicht aus "Nettigkeit" gerettet, sondern hatte dabei mit Sicherheit eigene Interessen im Sinn... Wie diese ausgesehen haben, kein Plan, wie gesagt ich kenne mich da nicht so aus

Zu den Szenarien: Das 3. wäre natürlich für die 60er das Beste und auch wesentlich realistischer als Szenario Nummer 1, denn ich glaube nicht, dass die Löwen es schaffen nächstes Jahr aufzusteigen...
Ansonsten war der Teil mit Götz ausgezeichnet, die Klammern haben mir gut gefallen!

10 Punkte!
26.04.2010 | 21:13 Uhr
+1
0
löwengraetscher85 : @alx
"Zum Auszug, du weisst schon wie die Verhältnisse sind? Das wird nicht billig."
du hast schon den blog gelesen oder
? wo hab ich denn geschrieben, dass es billig ist? bitte zitier mir das
. die nächsten 4 jahre glaub ich (müsst ich recherchieren) geht eig gar nix. da die stadion gmbh mit einem sponsor einen vertrag über eine anzahl von heimspielen abgeschlossen, die die zahl 20 auf jeden fall übersteigt - ergo: das geht nur wenn 60 auch in der arena kickt. mir geht es um eine langfristige lösung (ich sprech von 5,8 jahren...)
"Die 59 haben überhaupt keinen Dunst wie Ihre momentane Lage ist. Ein Mann der nur fürs Sportliche verantwortlich ist, klagt gegen Bayern weil er sich nicht etwas vorwerfen will. T0LL, wie ihr euch einfach total lächerlich gemacht habt. "
a) oh 59er, sehr gut, hör ich zum ersten mal :D
b) ich zitiere mal meinen eigenen blog:
"an der Kompetenz und der ehrlichen Absicht der Vorstandes habe ich allerdings große Zweifel. "
oder hier:
"von der eigenen Inkompetenz abzulenken."
willst du meinen blog wiederholen, oder was willst du damit sagen?
im übrigen gefällt mir dieses "ihr" und "euch" nicht. klar bezeichne ich mich auch als löwe, und ein wir-gefühl ist vorhanden - aber nur wenn ich vom verein spreche (von mir aus noch von der mannschaft)
aber wenn der vorstand oder der präsident von 60 eine entscheidung trifft, muss diese doch nicht in meinem sinne sein oder?
wenn der uli hoeneß 10% an audi verkauft, dann war das doch eine entscheidung von uli hoeneß, bzw. des vorstandes&des aufsichtsrates, oder hatte der normale fan (z.b. du) da auch seine finger im spiel?
26.04.2010 | 21:14 Uhr
+1
0
löwengraetscher85 : @alx, teil 2:
PS. ich will auch jedes jahr den aufstieg, ich will immer jedes spiel gewinnen, egal ob ich selbst spiele oder meinen verein unterstütze. alles andere wäre doch quatsch. ich geh doch nicht in die saison und geil mich an einem 13.platz auf nur ich bin auch realistisch. der aufstieg ist sehr unwahrscheinlich.
aber bitte wer sind denn "die fans" die jedes jahr den aufstieg als realistisches ziel betrachten? ich bin ganz ohr
26.04.2010 | 21:23 Uhr
0
0
löwengraetscher85 : @lapulga:
vielen dank!
szenario 3 wäre ein traum, aber die stadionlandschaften in deutschland haben sich in den letzten 15 jahren sowas von verändert. ich kann mir grad nicht vorstellen wie mit der aktuellen führung was gehen soll.
münchen hatte vermutlich noch nie einen derart blauen OB. aber nachdem er sich (wie ein typischer politiker eben) etwas hin und hergewindet hat, wird er von den fans gleich als stadionverbrecher bezeichnet.
so erarbeitet man sich auch keinen kredit...
zum thema götz:
auf den hab ich ja einen riesenhass! wollte eig wenig humor reinpacken, aber bei bestimmten themen muß ich mich in den humor flüchten *g*
was anderes:
wie schauts eig mit den finanzen von S04 aus? die CL-teilnahme sollte ja viele sorgen lindern, oder?
und wie habt ihr eig die veltins arena finanziert? hab das gar nicht mehr im kopf (falls ich das je hatte)
26.04.2010 | 21:27 Uhr
0
-1
La_Pulga :
@löwe: Schalkes Finanzlage ist absolut tiefenentspannt

Man hat schon vor einigen Wochen die Lizenz ohne jegliche Einschränkungen für die kommende Saison bekommen und die ca 20. Mio für die CL machen die Situation natürlich nicht schlechter...
Zum Stadion:
Soweit ich weiß, hat Schalke alles selber finanziert, auf Initiative Assauers, dem wir die Arena zu verdanken haben!
Schalke hat damals leider nicht von der WM profitiert sondern unabhängig davon schon vorher angefangen zu bauen, daher kommen auch die Schulden die sie im Moment haben...
Allerdings bin ich auch da kein Experte, weil ich mich um die Finanzlage im Fussball nicht wirklich kümmere.
Für mich ist es wie für Podolski: "Wichtig is aufm Platz"
26.04.2010 | 22:10 Uhr
0
0
und profitiert schalke eig von den ganzen events die in der veltins arena stattfinden? wie biathlon etc.?
oder an wen geht die kohle die da verdient wird?
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Hier Teil 1:
http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Wie-haelst-du-es-mit-dem-Stadion-,79311.html