05.Dezember 2008
17.02.2008 um 23:57 Uhr
Was hinter den Fusionen steht
In letzter Zeit gibt es einen neuen Trend im eSport zu verzeichnen. Nachdem alles mit vielen Spielerwechseln angefangen hat, fusionieren nun ganze Teams oder gar Clans. Doch warum werden die ganzen Wechsel und Fusionierungen durchgeführt? Was steckt dahinter?
Das bekannteste und größte Beispiel ist die Fusionierung von starComa und n!faculty zum 01. Januar 2008. Nicht nur für die Spieler ändert sich einiges, auch im Management ergänzt man sich gegenseitig. Ein anderes Beispiel ist die Zusammenlegung der Wechsel des kompletten Team NoA's zu mTw, die dort den internationalen Bereich abdecken, während das bestehende Team die nationalen Ligen unsicher macht. Conrad "csc" Conrad in einem kleinen Statement für Looki.de: "Durch die Fusion mit NoA, einem der erfolgreichsten Projekte der Welt, können wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam gestärkt im internationalen Wettbewerb mitwirken. Gleichzeitig strukturieren wir mTw um, so dass wir in naher Zukunft noch effektiver arbeiten können und sowohl für die Spieler als auch für die Leser unserer Seite bald deutlich bessere Gegegenbeiten bieten können. Ein neues Gesicht von mTw ist gerade in Arbeit. Wartet noch ein wenig ab, da kommt etwas ganz großes!
In den letzten Jahren ist die internationale Konkurrenz aus den asiatischen Ländern drastisch gestiegen. In Akademien für eSport werden dort Nachwuchsspieler trainiert und ausgebildet, während hier zu Lande das daddeln noch nicht einmal als Sport angesehen wird und nur eine Randgruppe der Bevölkerung belegt. Um sich diesen Druck standzuhalten und auch die nationale Spitze zu erklimmen schrecken sogar Clans wie starComa, die es über zehn Jahre schon gibt, nicht davor ihren Namen zu wechseln.
In den WorldCyberGames 2007 haben die deutschen Teams nur den 5. Platz mit einer Goldmedaille belegt, ein Jahr zuvor immerhin den 3. Platz. 2003 konnten die deutschen Teams sogar die WorldCyberGames dominieren. Immer vorne mit dabei sind die Länder Südkorea und China, oftmals noch die USA, die in Spielen wie Tony Hawks punkten. Der ewige Medaillenspiegel zeigt aber die klare Dominanz von Südkorea, die mit 19 Gold-, 9 Silber- und 10 Bronzemedaillen vor den USA mit 11 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen und Deutschland mit 10 Gold-, 6 Silber- und 11 Bronzemedaillen führen.
Um gegen solche Länder wie Südkorea standhalten zu können werden die Spieler gebündelt, eine Elite erstellt, sehr zum Leidwesen der nationalen Ligen. Dort wird es immer eintönig, es gibt nur wenige Clans, die die ESL Pro Series gewinnen können, doch zwischen diesen wird es immer spannender. Gehälter von mehreren tausenden Euros im Monat gibt ein Top-Clan aus, hauptsächlich durch Sponsoren und Preisgeldern finanziert.
Wir sind gespannt, ob die ganzen Fusionierungen aufgehen und Deutschland wieder einen Aufschwung im internationalen eSport-Geschäft verzeichnen kann.
Das bekannteste und größte Beispiel ist die Fusionierung von starComa und n!faculty zum 01. Januar 2008. Nicht nur für die Spieler ändert sich einiges, auch im Management ergänzt man sich gegenseitig. Ein anderes Beispiel ist die Zusammenlegung der Wechsel des kompletten Team NoA's zu mTw, die dort den internationalen Bereich abdecken, während das bestehende Team die nationalen Ligen unsicher macht. Conrad "csc" Conrad in einem kleinen Statement für Looki.de: "Durch die Fusion mit NoA, einem der erfolgreichsten Projekte der Welt, können wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam gestärkt im internationalen Wettbewerb mitwirken. Gleichzeitig strukturieren wir mTw um, so dass wir in naher Zukunft noch effektiver arbeiten können und sowohl für die Spieler als auch für die Leser unserer Seite bald deutlich bessere Gegegenbeiten bieten können. Ein neues Gesicht von mTw ist gerade in Arbeit. Wartet noch ein wenig ab, da kommt etwas ganz großes!
In den letzten Jahren ist die internationale Konkurrenz aus den asiatischen Ländern drastisch gestiegen. In Akademien für eSport werden dort Nachwuchsspieler trainiert und ausgebildet, während hier zu Lande das daddeln noch nicht einmal als Sport angesehen wird und nur eine Randgruppe der Bevölkerung belegt. Um sich diesen Druck standzuhalten und auch die nationale Spitze zu erklimmen schrecken sogar Clans wie starComa, die es über zehn Jahre schon gibt, nicht davor ihren Namen zu wechseln.
In den WorldCyberGames 2007 haben die deutschen Teams nur den 5. Platz mit einer Goldmedaille belegt, ein Jahr zuvor immerhin den 3. Platz. 2003 konnten die deutschen Teams sogar die WorldCyberGames dominieren. Immer vorne mit dabei sind die Länder Südkorea und China, oftmals noch die USA, die in Spielen wie Tony Hawks punkten. Der ewige Medaillenspiegel zeigt aber die klare Dominanz von Südkorea, die mit 19 Gold-, 9 Silber- und 10 Bronzemedaillen vor den USA mit 11 Gold-, 6 Silber- und 4 Bronzemedaillen und Deutschland mit 10 Gold-, 6 Silber- und 11 Bronzemedaillen führen.
Um gegen solche Länder wie Südkorea standhalten zu können werden die Spieler gebündelt, eine Elite erstellt, sehr zum Leidwesen der nationalen Ligen. Dort wird es immer eintönig, es gibt nur wenige Clans, die die ESL Pro Series gewinnen können, doch zwischen diesen wird es immer spannender. Gehälter von mehreren tausenden Euros im Monat gibt ein Top-Clan aus, hauptsächlich durch Sponsoren und Preisgeldern finanziert.
Wir sind gespannt, ob die ganzen Fusionierungen aufgehen und Deutschland wieder einen Aufschwung im internationalen eSport-Geschäft verzeichnen kann.
Aufrufe: 163 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 1 | Erstellt:17.02.2008
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