29.06.2011 um 23:30 Uhr
Wahlkampf beim VfB Stuttgart
Helmut Roleder war heute auf seiner Wahlkampftour zu Besuch in Leonberg und hat dabei einen seiner Aussage nach kleinen Teil seines Konzepts (er meinte es hätte insgesamt 160 Seiten) vorgestellt.
Zu Beginn ging er kurz auf Herrn Mäuser und dessen bei seiner Pressekonferenz vorgestellten 10 Punkte Plan ein, worauf Roleder meiner Meinung nach allgemein versuchte Mäuser beim Namen zu nennen, sondern immer nur allgemein vom "Kandidaten" redete. Roleder sinngemäß: "Was war da denn bisher los, wenn der neue Kandidat gleich 10 verbesserungswürdige Punkte vorstellt?". Sprach in dem Zusammenhang durch die Blume auch von Klüngelei und Vetterleswirtschaft.
Denkt er ist durch seinen sportlichen und wirtschaftlichen Hintergrund jetzt bereit für diese Aufgabe. Nicht nur selbstständig, sondern er war vorher auch Angestellter in verantwortlicher Person. Hat nach seinem gezwungenen Karriereende hinter den Kulissen beim VfB gearbeitet und Einblicke gekriegt.
Sein Konzept steht unter dem Motto "Schwaben bereit für Europa" – erörterte Bereiche
- wirtschaftsstarke Region, Firmen nicht genug eingebunden
- eigene Jugend stärken und Spieler ggf. auch mal halten
- allgemeines Image und die Philosophie des Vereins
- Scouting, sehr grosser Bereich, der gerade von Bobic de facto aufgebaut wird. Dort zu viel in die Hose gegangen. Nannte Beispiel, wo ein Spieler quasi per Kuhhandel vergeben wurde und man die Manager von 3 Vereinen eingeflogen und in unterschiedliche Zimmer gesetzt hat und dann haben sich diese gegenseitig hochbieten dürfen. Den Zuschlag bekam der VfB.
- mehr Konstanz auf der Trainerposition, hohe Fluktuation dort kostet in vielerelei Hinsicht Geld (jeder Trainer will Wunschspieler, Abfindungen), will dort eine gewisse Philosophie, Trainer sehr wichtiges Glied der Kette und muss gestärkt werden
- Einbindung von ehemaligen Spielern, pro Spiel gibt es (nur?) 16 Karten für ehemalige Spieler, will diese überhaupt in irgendeiner Form eingebunden haben, meinte als er bei Bayern Karten haben wollte hat er mit Dremmler geredet.
- "Imagetransfer" bzw Überhaupt erstmal ein "Image" schaffen, mehr Mitspracherecht für Mitglieder, er trägt den VfB im Herzen, derzeit keine Wahl, unter ihm würde bzw. soll es Wettbewerb geben, hätte kein Problem bei erfolgreicher Wahl im Juli gegen andere Kandidaten anzutreten in 4 Jahren
- "Aufschwung durch Umschwung", "Machtzirkel durchbrechen"
- will keinen Keil reintreiben, hat dann über die MV und das Prozedere geredet, sprach von einer gewissen Feigheit bei einer öffentlich Abstimmung (manche würden sich nicht trauen und der Herdentrieb siegen)
- Ist die Einführung des Sportbeirats mit Hansi Müller etc. rechtlich ok? Keine externen Personen drin, würden sich quasi nur die sowieso verantwortlichen Personen in einem neuen Gremium öfter treffen
- Sprach dann (und hier interpretiere ich jetzt) eine gewisse Wagenburgmentalität beim Verein an – Motto: "Wir gegen den Rest! Alles ist toll und keiner versteht uns!"
- die allgemein bekannten Sachen zur MV, Satzung etc., gab neulich mal einen Bericht, wonach eine "echte" Wahl evtl. nicht konform mit den DFL-Regeln sein soll, stimmt nicht
- fordert die Leute zu einem kritischen Hinterfragen und Wortmeldungen bei der MV auf
- lt. interner (?) Aufstellung wurden in den letzten Jahren bei Spielertransfers insgesamt 100m € verbrannt
- macht das nicht aus Geltungssucht, sondern weil er dem Verein helfen will
Wortmeldungen
Was könnte er bewirken? Will Stärke zeigen, denkt er hätte durch seinen sportlichen Hintergrund ein anderes Auftreten ggü. Hundt als Staudt, mehr Widerstand gegen Hundt, Staudt da lt. ihm zugetragenen Meinungen zu weich, AR soll sich aufs Wesentliche konzentrieren, tauscht sich derzeit schon regelmässig mit Staudt aus
Wie sollen Spieler gehalten werden? (Das kam in meiner Ausführung bisher etwas kurz) meinte er wolle nicht andauernd mitbestimmen, aber Spielern in die Augen schauen und Transfers zumindest abnicken, Spieler sollen sich 100% mit dem VfB identifizieren. Wirtschaft einbinden ($$$$) -> Image des Vereins schaffen, konstante Vereinssphilosophie und Strategie
Zu Barners Artikel heute – Barner wollte ihn gestern erreichen, Mahnbescheid ist falsch, kann nur Amtsgericht – ER hat den Verein auf die ausstehenden Zahlungen aufmerksam gemacht, hat davon abgesehen einen regen Austausch mit Staudt, da nie ein Wort gefallen, was sagt es über den Verein wenn dieser nix merkt? Wieso gleich über die Presse gehen?
Wie will er die Macht der Berater einschränken? Scouting mit Datenbank reicht nicht, will Spieler auch als Person kennen und nicht nur aufm Platz (Charakter), geht nicht, wenn nur der Berater am Verhandlungstisch hockt.
Zu Beginn ging er kurz auf Herrn Mäuser und dessen bei seiner Pressekonferenz vorgestellten 10 Punkte Plan ein, worauf Roleder meiner Meinung nach allgemein versuchte Mäuser beim Namen zu nennen, sondern immer nur allgemein vom "Kandidaten" redete. Roleder sinngemäß: "Was war da denn bisher los, wenn der neue Kandidat gleich 10 verbesserungswürdige Punkte vorstellt?". Sprach in dem Zusammenhang durch die Blume auch von Klüngelei und Vetterleswirtschaft.
Denkt er ist durch seinen sportlichen und wirtschaftlichen Hintergrund jetzt bereit für diese Aufgabe. Nicht nur selbstständig, sondern er war vorher auch Angestellter in verantwortlicher Person. Hat nach seinem gezwungenen Karriereende hinter den Kulissen beim VfB gearbeitet und Einblicke gekriegt.
Sein Konzept steht unter dem Motto "Schwaben bereit für Europa" – erörterte Bereiche
- wirtschaftsstarke Region, Firmen nicht genug eingebunden
- eigene Jugend stärken und Spieler ggf. auch mal halten
- allgemeines Image und die Philosophie des Vereins
- Scouting, sehr grosser Bereich, der gerade von Bobic de facto aufgebaut wird. Dort zu viel in die Hose gegangen. Nannte Beispiel, wo ein Spieler quasi per Kuhhandel vergeben wurde und man die Manager von 3 Vereinen eingeflogen und in unterschiedliche Zimmer gesetzt hat und dann haben sich diese gegenseitig hochbieten dürfen. Den Zuschlag bekam der VfB.
- mehr Konstanz auf der Trainerposition, hohe Fluktuation dort kostet in vielerelei Hinsicht Geld (jeder Trainer will Wunschspieler, Abfindungen), will dort eine gewisse Philosophie, Trainer sehr wichtiges Glied der Kette und muss gestärkt werden
- Einbindung von ehemaligen Spielern, pro Spiel gibt es (nur?) 16 Karten für ehemalige Spieler, will diese überhaupt in irgendeiner Form eingebunden haben, meinte als er bei Bayern Karten haben wollte hat er mit Dremmler geredet.
- "Imagetransfer" bzw Überhaupt erstmal ein "Image" schaffen, mehr Mitspracherecht für Mitglieder, er trägt den VfB im Herzen, derzeit keine Wahl, unter ihm würde bzw. soll es Wettbewerb geben, hätte kein Problem bei erfolgreicher Wahl im Juli gegen andere Kandidaten anzutreten in 4 Jahren
- "Aufschwung durch Umschwung", "Machtzirkel durchbrechen"
- will keinen Keil reintreiben, hat dann über die MV und das Prozedere geredet, sprach von einer gewissen Feigheit bei einer öffentlich Abstimmung (manche würden sich nicht trauen und der Herdentrieb siegen)
- Ist die Einführung des Sportbeirats mit Hansi Müller etc. rechtlich ok? Keine externen Personen drin, würden sich quasi nur die sowieso verantwortlichen Personen in einem neuen Gremium öfter treffen
- Sprach dann (und hier interpretiere ich jetzt) eine gewisse Wagenburgmentalität beim Verein an – Motto: "Wir gegen den Rest! Alles ist toll und keiner versteht uns!"
- die allgemein bekannten Sachen zur MV, Satzung etc., gab neulich mal einen Bericht, wonach eine "echte" Wahl evtl. nicht konform mit den DFL-Regeln sein soll, stimmt nicht
- fordert die Leute zu einem kritischen Hinterfragen und Wortmeldungen bei der MV auf
- lt. interner (?) Aufstellung wurden in den letzten Jahren bei Spielertransfers insgesamt 100m € verbrannt
- macht das nicht aus Geltungssucht, sondern weil er dem Verein helfen will
Wortmeldungen
Was könnte er bewirken? Will Stärke zeigen, denkt er hätte durch seinen sportlichen Hintergrund ein anderes Auftreten ggü. Hundt als Staudt, mehr Widerstand gegen Hundt, Staudt da lt. ihm zugetragenen Meinungen zu weich, AR soll sich aufs Wesentliche konzentrieren, tauscht sich derzeit schon regelmässig mit Staudt aus
Wie sollen Spieler gehalten werden? (Das kam in meiner Ausführung bisher etwas kurz) meinte er wolle nicht andauernd mitbestimmen, aber Spielern in die Augen schauen und Transfers zumindest abnicken, Spieler sollen sich 100% mit dem VfB identifizieren. Wirtschaft einbinden ($$$$) -> Image des Vereins schaffen, konstante Vereinssphilosophie und Strategie
Zu Barners Artikel heute – Barner wollte ihn gestern erreichen, Mahnbescheid ist falsch, kann nur Amtsgericht – ER hat den Verein auf die ausstehenden Zahlungen aufmerksam gemacht, hat davon abgesehen einen regen Austausch mit Staudt, da nie ein Wort gefallen, was sagt es über den Verein wenn dieser nix merkt? Wieso gleich über die Presse gehen?
Wie will er die Macht der Berater einschränken? Scouting mit Datenbank reicht nicht, will Spieler auch als Person kennen und nicht nur aufm Platz (Charakter), geht nicht, wenn nur der Berater am Verhandlungstisch hockt.
Aufrufe: 389 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 1 | Erstellt:29.06.2011
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