22.03.2011 um 15:10 Uhr
Tollhaus Bundesliga
Die deutsche Fußball-Bundesliga präsentiert sich derzeit wie ein riesengroßer Kinderspielplatz. Jeder darf alles, nichts ist nicht erlaubt - es geht drunter und drüber. Es ist nun die Zeit gekommen, ein wenig über die Bundesliga und ihre aktuellen Vorgänge zu reflektieren.
Trainer
Bäumchen, wechsel dich. Wenigstens da war der FC Bayern München mal Erster in dieser Saison: Van Gaal zum Saisonende raus, Nachfolge (noch) offen. Ob dieser Vorgang gut oder schlecht war, möchte ich jetzt gar nicht beurteilen. Es war jedenfalls die Initialzündung für ein heiteres Kommen und Gehen der - wohl gemerkt - Trainer und nicht - wie sonst - der Spieler.
Van Gaal folgte Armin Veh in Hamburg. Sein Co-Trainer Oenning übernahm, bis wann, weiß immer noch keiner, außer natürlich den HSV Verantwortlichen. Die wiederum mussten auch gehen (Hoffmann und Kraus raus, Jarchow rein), was einige HSV Idioten dazu veranlasste, dem Hamburger Aufsichtsrat Morddrohungen zu schicken.
Weiter ging es mit Magath. Toennis gefiel der Magath wohl urplötzlich nicht mehr (180 Grad Drehung und so), sodass er kurzerhand von den Aufgaben als Vorstand, Geschäftsführer, Manager und Trainer entbunden wurde. Skandal! Rangnick, der vor wenigen Wochen noch in Hoffenheim zurückgetreten wurde (Gustavo Transfer, etc.) und dabei nicht einmal mehr seine Ehrenrunde drehen durfte, wurde gefragt und übernahm.
Magath, inzwischen aus Gelsenkirchen geflüchtet, bekam schließlich einen Anruf vom Automobilkonzern mit dem "V" am Anfang und dem "W" am Ende und übernahm bereitwillig deren Gurkentruppe, die zuvor noch für gefühlte 4 Tage von Pierre "the O-leg" Littbarski trainiert und von Dieter Hoeneß für gefühlte 500 Millionen Euro zusammengewürfelt wurde. Hoeneß hatte übrigens auch Steve McClaren zu verantworten, der mittlerweile undercover die Al-Quida-Kampftruppen in aller Öffentlichkeit blamiert.
Die Geschehnisse in Wolfsburg und auf Schalke liefen parallel zu Don Jupp Heynckes' Zeitspielerei in Leverkusen. Der wollte eigentlich schon längst zu den Bayern und wollte bloß nicht der erste sein, der so etwas Unmoralisches wie einen Wechsel anstellt. Als Leverkusen sich mit Robin Dutt vom SC Freiburg (die übrigens Sorg und Streich als neue Trainer vorstellten) einig wurde, konnte auch er schließlich bekannt geben, dass er zum Saisonende "aufhört". Offiziell war das "Karriereende", das er nun in München wieder aufleben lassen wird, natürlich schon längst verkündet.
Last, but not least: die Versager aus Frankfurt. Trauen sich Wochen lang nicht, Michael Skibbe für die wirklich gute Arbeit in der Hinrunde und der wirklich beschissenen Arbeit in der Rückrunde rauszuschmeißen, nur um dann dem Mainstream zu folgen und den Rausschmiss Skippes zu verkünden. Neuer Nachfolger: Christoph Daum, der insgeheim immer mit einem Wechsel nach der Saison zum FC Köln geliebäugelt hat. Aber auch der ist sich mit Frank Schäfer, der ironischerweise derzeit einer der besten Trainer der Liga ist, bekanntlich ja noch nicht allzu sicher und will dem baldigen Klassenerhalts-Coach (noch) keinen neuen Vertrag anbieten.
Fair Play
Erst der FSV Mainz in Dortmund, dann der Aggro-Ballack in Leverkusen. Das so oft propagierte "Fair Play" (Say no to Racism, Fair Play for the World and longer, bla bla) wird derzeit mit Füßen getreten.
Da darf der Mainzer Karnevalsverein einfach weiterspielen, obwohl ein Dortmunder "verletzt" (jeder Mann außer Dr. Felix Brych weiß, wie sehr diese "Verletzung" schmerzen kann) am Boden liegt. Entgegen aller Erwartungen entsteht daraus natürlich ein Tor, Herr Brych. ;) Wahrscheinlich wäre hier einfach eine umfassendere Regel angebracht, die klar regelt, wann der Schiedsrichter einen Angriff unterbinden muss, sofern es die gegnerische Mannschaft des Verletzten nicht eh schon tut. Auch vom "Trainer des Jahres" Tuchel erwarte ich hier mehr Fingerspitzengefühl.
Apropos Fingerspitzengefühl: sowas scheint Michael Ballack, immerhin (Ex-)Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, nie gelernt zu haben. Der ohnehin schon mit wenig Intelligenz ausgestattete Ballack stellt sich nach einem starkten Spiel in Leverkusen einfach mal auf den Zaun und singt feucht-fröhlich "Scheiß FC Köln". Als man ihm sagt, wie dumm das war, will er der breiten Öffentlichkeit verklickern, dass es ihm so ins Wort gelegt sei.
Nachdenken könnte auch hier vielleicht schmerzen...
Trainer
Bäumchen, wechsel dich. Wenigstens da war der FC Bayern München mal Erster in dieser Saison: Van Gaal zum Saisonende raus, Nachfolge (noch) offen. Ob dieser Vorgang gut oder schlecht war, möchte ich jetzt gar nicht beurteilen. Es war jedenfalls die Initialzündung für ein heiteres Kommen und Gehen der - wohl gemerkt - Trainer und nicht - wie sonst - der Spieler.
Van Gaal folgte Armin Veh in Hamburg. Sein Co-Trainer Oenning übernahm, bis wann, weiß immer noch keiner, außer natürlich den HSV Verantwortlichen. Die wiederum mussten auch gehen (Hoffmann und Kraus raus, Jarchow rein), was einige HSV Idioten dazu veranlasste, dem Hamburger Aufsichtsrat Morddrohungen zu schicken.
Weiter ging es mit Magath. Toennis gefiel der Magath wohl urplötzlich nicht mehr (180 Grad Drehung und so), sodass er kurzerhand von den Aufgaben als Vorstand, Geschäftsführer, Manager und Trainer entbunden wurde. Skandal! Rangnick, der vor wenigen Wochen noch in Hoffenheim zurückgetreten wurde (Gustavo Transfer, etc.) und dabei nicht einmal mehr seine Ehrenrunde drehen durfte, wurde gefragt und übernahm.
Magath, inzwischen aus Gelsenkirchen geflüchtet, bekam schließlich einen Anruf vom Automobilkonzern mit dem "V" am Anfang und dem "W" am Ende und übernahm bereitwillig deren Gurkentruppe, die zuvor noch für gefühlte 4 Tage von Pierre "the O-leg" Littbarski trainiert und von Dieter Hoeneß für gefühlte 500 Millionen Euro zusammengewürfelt wurde. Hoeneß hatte übrigens auch Steve McClaren zu verantworten, der mittlerweile undercover die Al-Quida-Kampftruppen in aller Öffentlichkeit blamiert.
Die Geschehnisse in Wolfsburg und auf Schalke liefen parallel zu Don Jupp Heynckes' Zeitspielerei in Leverkusen. Der wollte eigentlich schon längst zu den Bayern und wollte bloß nicht der erste sein, der so etwas Unmoralisches wie einen Wechsel anstellt. Als Leverkusen sich mit Robin Dutt vom SC Freiburg (die übrigens Sorg und Streich als neue Trainer vorstellten) einig wurde, konnte auch er schließlich bekannt geben, dass er zum Saisonende "aufhört". Offiziell war das "Karriereende", das er nun in München wieder aufleben lassen wird, natürlich schon längst verkündet.
Last, but not least: die Versager aus Frankfurt. Trauen sich Wochen lang nicht, Michael Skibbe für die wirklich gute Arbeit in der Hinrunde und der wirklich beschissenen Arbeit in der Rückrunde rauszuschmeißen, nur um dann dem Mainstream zu folgen und den Rausschmiss Skippes zu verkünden. Neuer Nachfolger: Christoph Daum, der insgeheim immer mit einem Wechsel nach der Saison zum FC Köln geliebäugelt hat. Aber auch der ist sich mit Frank Schäfer, der ironischerweise derzeit einer der besten Trainer der Liga ist, bekanntlich ja noch nicht allzu sicher und will dem baldigen Klassenerhalts-Coach (noch) keinen neuen Vertrag anbieten.
Fair Play
Erst der FSV Mainz in Dortmund, dann der Aggro-Ballack in Leverkusen. Das so oft propagierte "Fair Play" (Say no to Racism, Fair Play for the World and longer, bla bla) wird derzeit mit Füßen getreten.
Da darf der Mainzer Karnevalsverein einfach weiterspielen, obwohl ein Dortmunder "verletzt" (jeder Mann außer Dr. Felix Brych weiß, wie sehr diese "Verletzung" schmerzen kann) am Boden liegt. Entgegen aller Erwartungen entsteht daraus natürlich ein Tor, Herr Brych. ;) Wahrscheinlich wäre hier einfach eine umfassendere Regel angebracht, die klar regelt, wann der Schiedsrichter einen Angriff unterbinden muss, sofern es die gegnerische Mannschaft des Verletzten nicht eh schon tut. Auch vom "Trainer des Jahres" Tuchel erwarte ich hier mehr Fingerspitzengefühl.
Apropos Fingerspitzengefühl: sowas scheint Michael Ballack, immerhin (Ex-)Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, nie gelernt zu haben. Der ohnehin schon mit wenig Intelligenz ausgestattete Ballack stellt sich nach einem starkten Spiel in Leverkusen einfach mal auf den Zaun und singt feucht-fröhlich "Scheiß FC Köln". Als man ihm sagt, wie dumm das war, will er der breiten Öffentlichkeit verklickern, dass es ihm so ins Wort gelegt sei.
Nachdenken könnte auch hier vielleicht schmerzen...
Aufrufe: 225 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 0 | Erstellt:22.03.2011
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