05.11.2010 um 22:27 Uhr
Teamorder ist 'was für Ferrari!
Das Wort Teamorder findet bei dem sonst so redegewandten Sebastian Vettel keinerlei Bedeutung. Warum auch? Noch ist die Weltmeisterschaft für den 23-jährigen Heppenheimer zu holen. Sein Pech dürfte nach dem mittlerweile dritten Ausfall wegen eines Defektes am Auto nun endgültig verbraucht sein. Das Glück hat er bis hierhin nicht gerade strapaziert. Darauf kann er setzten.
Doch die Zahlen sprechen gegen ihn. 25 Punkte Abstand zum Spitzenreiter Fernando Alonso, 14 Zähler zu seinem Teamkollegen Mark Webber und nur noch zwei Rennen bis zur schwarz-weiß karierten Flagge. Ohne Schützenhilfe geht da nicht mehr viel. Klar, dass die Presse und auch Webber immer wieder über die so umstrittene Teamorder sprechen. Ein wunder Punkt im Reglement, der auch gerne mal mit Füßen getreten wird. Bestes Beispiel ist Ferrari, die -wäre es nach dem Deutschland-Grand Prix zu einem fairen Urteil der FIA gekommen- wahrscheinlich nicht an der Spitze stehen würden. Nach dem Motto "was die können, können wir schon lange", fordert der 34-jährige Australier im Team der roten Bullen in den letzten Tagen Vettel immer wieder dazu auf ihm zu helfen. Betrachtet man die Tatsache, dass überhaupt über so etwas wie Stallorder gesprochen wird, so sind sich doch Fahrer und Presse einig: Sebastian Vettel ist der schnellste Mann im Feld. Eindrucksvoll hat er dies auch im ersten freien Training von Sao Paulo unter Beweis gestellt. Zweimal Bestzeit und mehr als eine Zehntel Vorsprung auf die Konkurrenz.
Möchte Vettel sein Gesicht waren, dann fährt er so lange vorweg, wie er noch Chancen auf den Titel wähnt, auch wenn er dafür über Leichen gehen muss. Gemeint ist damit Red Bull-Teamchef Christian Horner, der seit dem Ausfall seiner beiden Boliden in Südkorea auf der Abschussliste von Team-Gründer Dietrich Mateschitz steht.
Doch die Zahlen sprechen gegen ihn. 25 Punkte Abstand zum Spitzenreiter Fernando Alonso, 14 Zähler zu seinem Teamkollegen Mark Webber und nur noch zwei Rennen bis zur schwarz-weiß karierten Flagge. Ohne Schützenhilfe geht da nicht mehr viel. Klar, dass die Presse und auch Webber immer wieder über die so umstrittene Teamorder sprechen. Ein wunder Punkt im Reglement, der auch gerne mal mit Füßen getreten wird. Bestes Beispiel ist Ferrari, die -wäre es nach dem Deutschland-Grand Prix zu einem fairen Urteil der FIA gekommen- wahrscheinlich nicht an der Spitze stehen würden. Nach dem Motto "was die können, können wir schon lange", fordert der 34-jährige Australier im Team der roten Bullen in den letzten Tagen Vettel immer wieder dazu auf ihm zu helfen. Betrachtet man die Tatsache, dass überhaupt über so etwas wie Stallorder gesprochen wird, so sind sich doch Fahrer und Presse einig: Sebastian Vettel ist der schnellste Mann im Feld. Eindrucksvoll hat er dies auch im ersten freien Training von Sao Paulo unter Beweis gestellt. Zweimal Bestzeit und mehr als eine Zehntel Vorsprung auf die Konkurrenz.
Möchte Vettel sein Gesicht waren, dann fährt er so lange vorweg, wie er noch Chancen auf den Titel wähnt, auch wenn er dafür über Leichen gehen muss. Gemeint ist damit Red Bull-Teamchef Christian Horner, der seit dem Ausfall seiner beiden Boliden in Südkorea auf der Abschussliste von Team-Gründer Dietrich Mateschitz steht.
Aufrufe: 341 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 3 | Erstellt:05.11.2010
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Die "Leiche" wird im schlimmsten Fall der WM-Titel von Webber sein. Das theoretische Szenario - dass der etwas schnellere Vettel mit dem schnellsten Auto im Feld einen Doppelsieg vor Webber in Abu Dhabi einfährt und Alonso den Dritten Platz nach Hause schaukelt - wäre wohl das schlimmste, was daraus resultieren könnte.
Spätestens danach können wir nochmal darüber diskutieren, ob die Teamorder nur was für Ferrari ist =)