30.11.2010 um 16:04 Uhr
Taktische Analyse "El Classico"
Es war die höchste «Clásico» Klatsche der Madrilenen seit der Saison 1993/1994 ( damals ebenfalls 5:0 ), doch einen Tag später sucht die Fußballwelt nach Erklärungen für dieses unglaubliche Ergebnis.
Schon nach nicht einmal 10 Minuten stellte man sich als objektiver Betrachter dieses Matches die Frage, was sich das eigentliche Genie Jose Mourinho bei seiner taktischen Ausrichtung seiner Mannschaft gedacht hatte.
Die 4er Abwehrkette um Ramos, Pepe, Carvalho und Marcelo agierte relativ offensiv. Sie wollten die Torgefährlichkeit der Katalnen vor allem durch eine gut agierende Abseitsfalle stoppen und die Fußballkünstler möglichst weit weg von Cassilas Tor halten.
Diese Taktik brachte einen vor allem ins Staunen, da Mourinho erst vor einem guten halben Jahr mit einer perfekt ausgedachten Strategie den FC Barcelona mit Inter Mailand zum Verzweifeln brachte und im Nou Camp über 90min kaum Chancen zuließ.
Durch 2 sehr,sehr defensive 4er Kette konnte Messi zwar gelegentlich einen Mailänder Spieler stehen lassen, doch hatte dann sofort den nächsten Gegenspieler vor sich und brachte in den kompletten 90min mehr oder weniger keine einzige nennenswerte Aktion. Darüber hinaus waren alle 11 Spieler von Inter nur darauf bedacht den Angriff von Barca auszubremsen. Doch gestern spielte Mourinho mit Spielern wie Özil und Di Maria im Mittelfeld, die die letzten Wochen zwar herausragende Leistungen abgeliefert hatten, jedoch das Verteidigen nur vom Hörensagen kennen. Will man gegen den FC Barcelona den Platz mit einem positiven Ergebnis verlassen, so müssen sich alle 11 Spieler in den Dienst der Mannschaft stellen.
Kannte man Mourinho bisher immer als unbequemen Gegner für Barca, so lud er gestern die Katalanen nahezu dazu ein, Tore zu schießen.
Bleibt aus Madrider Sicht zu hoffen, dass man im Rückspiel in der Offensive mehr Akzente setzen kann durch zum Beispiel Kaka und Higuain, die beide gestern verletzungsbedingt ausfielen.
Denn entschieden ist die spanische Meisterschaft noch lange nicht, auch wenn das gestern ein Klassenunterschied gewesen sein mag ...
Schon nach nicht einmal 10 Minuten stellte man sich als objektiver Betrachter dieses Matches die Frage, was sich das eigentliche Genie Jose Mourinho bei seiner taktischen Ausrichtung seiner Mannschaft gedacht hatte.
Die 4er Abwehrkette um Ramos, Pepe, Carvalho und Marcelo agierte relativ offensiv. Sie wollten die Torgefährlichkeit der Katalnen vor allem durch eine gut agierende Abseitsfalle stoppen und die Fußballkünstler möglichst weit weg von Cassilas Tor halten.
Diese Taktik brachte einen vor allem ins Staunen, da Mourinho erst vor einem guten halben Jahr mit einer perfekt ausgedachten Strategie den FC Barcelona mit Inter Mailand zum Verzweifeln brachte und im Nou Camp über 90min kaum Chancen zuließ.
Durch 2 sehr,sehr defensive 4er Kette konnte Messi zwar gelegentlich einen Mailänder Spieler stehen lassen, doch hatte dann sofort den nächsten Gegenspieler vor sich und brachte in den kompletten 90min mehr oder weniger keine einzige nennenswerte Aktion. Darüber hinaus waren alle 11 Spieler von Inter nur darauf bedacht den Angriff von Barca auszubremsen. Doch gestern spielte Mourinho mit Spielern wie Özil und Di Maria im Mittelfeld, die die letzten Wochen zwar herausragende Leistungen abgeliefert hatten, jedoch das Verteidigen nur vom Hörensagen kennen. Will man gegen den FC Barcelona den Platz mit einem positiven Ergebnis verlassen, so müssen sich alle 11 Spieler in den Dienst der Mannschaft stellen.
Kannte man Mourinho bisher immer als unbequemen Gegner für Barca, so lud er gestern die Katalanen nahezu dazu ein, Tore zu schießen.
Bleibt aus Madrider Sicht zu hoffen, dass man im Rückspiel in der Offensive mehr Akzente setzen kann durch zum Beispiel Kaka und Higuain, die beide gestern verletzungsbedingt ausfielen.
Denn entschieden ist die spanische Meisterschaft noch lange nicht, auch wenn das gestern ein Klassenunterschied gewesen sein mag ...
Aufrufe: 1295 | Kommentare: 5 | Bewertungen: 0 | Erstellt:30.11.2010
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KOMMENTARE
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30.11.2010 | 20:23 Uhr
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Di Maria und Özil mögen defensiv nicht die Schlechtesten sein, allerdings nicht mit der Leistung von Pandev und Eto'o damals im Champions League Duell gegen Barca vergleichbar.
Ich schreibe lediglich, dass für Real die Hoffnung besteht, dass im Rückspiel mehr Offensivpower vorhanden ist - eben mit Kaka und mit Higuain.
Dass sie eine neues Defensivkonzept benötigen ist sowieso diskussionlos.
30.11.2010 | 20:34 Uhr
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yii_ :
Mourinho hatte einen gewaltigen Fehlgriff in seiner Startaufstellung und der hieß özil, auch wenn es einige hier nicht hören wollen.Madrid wurde ausgepasst im Mittelfeld, ein alleiniger defensiver Mittelfeldspieler - Xabi Alonso - der sowieso schon kein guter Zweikämpfer/Balleroberer ist war zuwenig. Deswegen wurde auch Diarra in der HZ gebracht. Hat aber auch nichts geändert, denn die Teamleistung hat überhaupt nicht gepasst.
Tut mir leid, aber ich finde den Blog viel zu kurz, um auch nur die Taktik ein kleines bischen anzukratzen. Wird ja mehr über Barca:Inter als Barca:Real geschrieben...
30.11.2010 | 20:37 Uhr
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Zu Özil und den anderen:
Das mag sein, aber dennoch reden wir ja erstmal von den Fähigkeiten, gestern konnten sie es nicht zeigen, aber deine Formulierung "vom Höensagen" ist zudem sehr extrem.
Desweiteren sollte Higuain jetzt auch nicht die Top-Waffe sein, wenn dann Kaka als exzellenter Konterspieler, wobei es dann einen Härtefall mit Özil geben könnte, Kaka ist defensiv zudem schlampig, außerdem bezweifle ich, dass Mou CR7 nochmal auf Außen bringen wird gegen Barca.
Also nochmal Sorry wegen der Sache mit Messi, dann kriegst du 9 Punkte von dir.
Wenn dir solche Themen generell Speß machen/liegen (so scheint es), dann komm doch mal in der taktikecke vorbei.
30.11.2010 | 20:39 Uhr
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Aber gestern war viel mehr die Botschaft und Barcas Spiel als die taktik wichtig
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gutes Thema, ordentlicher Versuch.
Deine Beobachtung bzgl. Reals Abseitslinie ist ja korrekt, auch, dass Mou gestern auf keinen Fall fehlerfrei war in seinen Entscheidungen.
Wo ich dir aber nicht zustimmen kann:
1) "Messi (...) brachte in den kompletten 90min mehr oder weniger keine einzige nennenswerte Aktion"
Waaaaaaaaaaaaaaaaas?
Messi war super, brilliant, von einem anderen Stern, er war doch der Hauptinitiator, der Künstler, er war genialer als genial.
2)Di Maria und özil sind defensiv sogar recht gut, vor allem Letzterer. Aber özil war ineffektiv, weil Pep und Xavi zu genial waren.
3)Wieso schreibst du im letzten Abschnitt, dass Real vor allem offensiv mehr Akzente setzen soll? Erstmal bräuchte man ein geeignetes Defensivkonzept.
Auch hätte ich den Schwerpunkt eher auf Barca gelegt, sie waren einfach nur überragend....