21.12.2010 um 11:47 Uhr
Spielsystem 4-2-3-1
Wie funktioniert eigentlich das 4-2-3-1 System??
Asrom hat vor 3 - 4 Jahren mit dem Coach Luciano Spalletti mit dem berühmten 4-2-3-1 System gepsielt.
Damals waren folgende Spieler in der Startaufstellung:
Doni
Cassetti Mexes Juan Riise
De Rossi Pizzarro
Mancini Perrotta Vucinic
Totti
Das war die typische Startaufstellung von Asrom, die dazu geführt haben Siege gegen Olimpique Lyon ( 0:2 ) oder gegen Chelsea ( 3:1 ) einzufahren.
Jedoch, stellt man sich ständig die Frage wie kann ein Team wie Asrom, die eigentlich nur aus einem richtigen Star wie Francesco Totti gegen Chelsea oder in Lyon gegen Lyon gewinnen??
Die nächste Frage ist, wie lässt sich also das 4-2-3-1 spielen??
Um einen guten und schönen Fußball zu spielen wie das von Asrom damals, braucht man erstmal auch eine gute Abwehr.
Zur dieser Zeit, hatte Asrom auch eine recht gute Abwehr, da sie 2 Erfahrungsspieler in der Innenverteidung hatten die selten Fehler gemacht haben.
Doch das wichtigste der Abwehr war, die Flügelspieler die ständig mit nach vorne arbeiten mussten um überzahl auf der jeweiligen Seite zu erreichen.
Wenn dann auch ein Außenverteidiger nach vorn gelaufen ist, dann wurde es zur eine 3er Kette, wenn dann plötzlich beide nach vorne gelaufen sind, dann hat sich einer zwischen De Rossi oder Pizzarro fallen gelassen, um noch eine Überzahl gegenüber den anderen Angreifer zu haben.
Kommen wir jetzt zu den Kern des 4-2-3-1 und zwar die 2 Spieler vor der Abwehr, im diesem Fall De Rossi und Pizzarro.
De Rossi, der in Italien wegen seiner aggressiven Spielweise, des öfteren mit Gattuso verglichen wird, war für die Balleroberung zustäding.
Er war der Spieler, der die Bälle von den Gegner abgenommen hat und die er dann weiter an Pizzarro abgespielt hat, damit er einen vernüftigen Spielaufbau machen konnte.
Wenn dann ein Verteidiger zu fiel nach vorne gelaufen ist, war es auch zu 85 prozent De Rossi der sich fallen gelassen hat und der die Dreier Kette vollständig gemacht hat.
Als der Ball dann zu Pizzarro gelangen ist, hat er das Spiel gemacht.
Entweder einen langen Diagonalen Pass zu den Flügelspielern oder kurze Pässe mit den am nähsten anspielbaren Spieler.
Die zweite Auswahl war die, die er am häufigsten vollzogen hatte.
Als dann der Ball dann in die gegneriche Hälfte gespielt wurde, kam dann das schöne des 4-2-3-1 und dass was Asrom die Siegeserfolge gegen stärkeren Mannschaften gebracht hat.
Da meistens die Flügelspieler sich mit nach vorne begeben haben, hatte Asrom eine Überzahl an Spieler an den Flügel.
Wenn dann nur einer zwischen und Riise und Cassetti nach vorn gegeben hatte, ist dann selbstverständlich De Rossi mit nach vorne gegangen und Pizzarro ist dann etwas hinter ihm geblieben und einen verlorenen Ball schnellst möglichst abzufangen.
Die Aufgabe von Perrotta dann, war eine sehr einfache Aufgabe, was aber nicht alle Trainer gesehen haben.
Im Grunde genommen war seine Aufgabe nur, einen Verteiger der Gegnerischen Abwehr aus der Abwehrkette raus zu locken um eine Lücke für die jeweiligen Flügelspieler zu bilden, die sich dann perfekt in die Gasse eingesetzt haben und dann hat sich Totti etwas fallen gelassen um einen weitern Abwehrspieler raus zu locken und in die Lücke hat sich dann Perrotta wieder eingesetzt, der dann zum Stürmer von Asrom wurde und Totti zum OMF Spieler wurde und nicht mehr die Sturmspitze war.
Da meistens Totti die vorletzte Anspielstation war, und er einer der besten Vorlagengeber damals war, hatte er seine Mitspieler immer in einer guten Schußposition gebracht und seine Mitspieler immer treffen lassen hat.
Die Flügelspieler sind natürlich immer im Rücken der Verteidiger gelaufen und hatte meistens immer Überzahl an deren Seite.
Manchmal war dann auch Totti's fallen lassen gar nicht mehr nötig, weil er manchmal den Ball in einer guten Schußposition bekommen hat und mit seinem Hammerschuss den Ball sofort versenkt hat, nicht umsonst ist er im Jahre 2007 Torschützenkönig der Serie A geworden und hat den goldenen Schuh, also der beste Torschütze Europas geworden.
Jedoch hat das 4-2-3-1 System nicht immer gegen schwächeren Mannschaft geklappt, weil eine schwächere Mannschaft sich mit 10 Leuten hinten reinstellt und dann auf einen Konter wartet und bei einem 4-2-3-1 ist es sehr einfach einen Konter zu kassieren, wenn man nicht vorsichtig ist, und schnell alles überstürtzt.
Außerdem, haben die kleineren Mannschaften direkt Druck auf die 2 6-er gemacht, die das Kern des 4-2-3-1 sind und somit das komplette Spiel von Asrom blockiert und ausgeschaltet haben.
Aufgrund dessen hat Asrom immer wichtige Zähler gegen kleine Mannschaften liegen gelassen.
Bei stärkeren Mannschaften ist es die perfekte Aufstellung, da der 4-2-3-1 eher auf Konter ausgesetzt ist und perfekt für ein Konter ist.
So das ist eine kleine Aufklärung über das 4-2-3-1 und wie es bei meinem Liebelingsverein Asrom gespielt wurde.
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit freundlichen Grüßen,
Valentino.
Asrom hat vor 3 - 4 Jahren mit dem Coach Luciano Spalletti mit dem berühmten 4-2-3-1 System gepsielt.
Damals waren folgende Spieler in der Startaufstellung:
Doni
Cassetti Mexes Juan Riise
De Rossi Pizzarro
Mancini Perrotta Vucinic
Totti
Das war die typische Startaufstellung von Asrom, die dazu geführt haben Siege gegen Olimpique Lyon ( 0:2 ) oder gegen Chelsea ( 3:1 ) einzufahren.
Jedoch, stellt man sich ständig die Frage wie kann ein Team wie Asrom, die eigentlich nur aus einem richtigen Star wie Francesco Totti gegen Chelsea oder in Lyon gegen Lyon gewinnen??
Die nächste Frage ist, wie lässt sich also das 4-2-3-1 spielen??
Um einen guten und schönen Fußball zu spielen wie das von Asrom damals, braucht man erstmal auch eine gute Abwehr.
Zur dieser Zeit, hatte Asrom auch eine recht gute Abwehr, da sie 2 Erfahrungsspieler in der Innenverteidung hatten die selten Fehler gemacht haben.
Doch das wichtigste der Abwehr war, die Flügelspieler die ständig mit nach vorne arbeiten mussten um überzahl auf der jeweiligen Seite zu erreichen.
Wenn dann auch ein Außenverteidiger nach vorn gelaufen ist, dann wurde es zur eine 3er Kette, wenn dann plötzlich beide nach vorne gelaufen sind, dann hat sich einer zwischen De Rossi oder Pizzarro fallen gelassen, um noch eine Überzahl gegenüber den anderen Angreifer zu haben.
Kommen wir jetzt zu den Kern des 4-2-3-1 und zwar die 2 Spieler vor der Abwehr, im diesem Fall De Rossi und Pizzarro.
De Rossi, der in Italien wegen seiner aggressiven Spielweise, des öfteren mit Gattuso verglichen wird, war für die Balleroberung zustäding.
Er war der Spieler, der die Bälle von den Gegner abgenommen hat und die er dann weiter an Pizzarro abgespielt hat, damit er einen vernüftigen Spielaufbau machen konnte.
Wenn dann ein Verteidiger zu fiel nach vorne gelaufen ist, war es auch zu 85 prozent De Rossi der sich fallen gelassen hat und der die Dreier Kette vollständig gemacht hat.
Als der Ball dann zu Pizzarro gelangen ist, hat er das Spiel gemacht.
Entweder einen langen Diagonalen Pass zu den Flügelspielern oder kurze Pässe mit den am nähsten anspielbaren Spieler.
Die zweite Auswahl war die, die er am häufigsten vollzogen hatte.
Als dann der Ball dann in die gegneriche Hälfte gespielt wurde, kam dann das schöne des 4-2-3-1 und dass was Asrom die Siegeserfolge gegen stärkeren Mannschaften gebracht hat.
Da meistens die Flügelspieler sich mit nach vorne begeben haben, hatte Asrom eine Überzahl an Spieler an den Flügel.
Wenn dann nur einer zwischen und Riise und Cassetti nach vorn gegeben hatte, ist dann selbstverständlich De Rossi mit nach vorne gegangen und Pizzarro ist dann etwas hinter ihm geblieben und einen verlorenen Ball schnellst möglichst abzufangen.
Die Aufgabe von Perrotta dann, war eine sehr einfache Aufgabe, was aber nicht alle Trainer gesehen haben.
Im Grunde genommen war seine Aufgabe nur, einen Verteiger der Gegnerischen Abwehr aus der Abwehrkette raus zu locken um eine Lücke für die jeweiligen Flügelspieler zu bilden, die sich dann perfekt in die Gasse eingesetzt haben und dann hat sich Totti etwas fallen gelassen um einen weitern Abwehrspieler raus zu locken und in die Lücke hat sich dann Perrotta wieder eingesetzt, der dann zum Stürmer von Asrom wurde und Totti zum OMF Spieler wurde und nicht mehr die Sturmspitze war.
Da meistens Totti die vorletzte Anspielstation war, und er einer der besten Vorlagengeber damals war, hatte er seine Mitspieler immer in einer guten Schußposition gebracht und seine Mitspieler immer treffen lassen hat.
Die Flügelspieler sind natürlich immer im Rücken der Verteidiger gelaufen und hatte meistens immer Überzahl an deren Seite.
Manchmal war dann auch Totti's fallen lassen gar nicht mehr nötig, weil er manchmal den Ball in einer guten Schußposition bekommen hat und mit seinem Hammerschuss den Ball sofort versenkt hat, nicht umsonst ist er im Jahre 2007 Torschützenkönig der Serie A geworden und hat den goldenen Schuh, also der beste Torschütze Europas geworden.
Jedoch hat das 4-2-3-1 System nicht immer gegen schwächeren Mannschaft geklappt, weil eine schwächere Mannschaft sich mit 10 Leuten hinten reinstellt und dann auf einen Konter wartet und bei einem 4-2-3-1 ist es sehr einfach einen Konter zu kassieren, wenn man nicht vorsichtig ist, und schnell alles überstürtzt.
Außerdem, haben die kleineren Mannschaften direkt Druck auf die 2 6-er gemacht, die das Kern des 4-2-3-1 sind und somit das komplette Spiel von Asrom blockiert und ausgeschaltet haben.
Aufgrund dessen hat Asrom immer wichtige Zähler gegen kleine Mannschaften liegen gelassen.
Bei stärkeren Mannschaften ist es die perfekte Aufstellung, da der 4-2-3-1 eher auf Konter ausgesetzt ist und perfekt für ein Konter ist.
So das ist eine kleine Aufklärung über das 4-2-3-1 und wie es bei meinem Liebelingsverein Asrom gespielt wurde.
Ich hoffe es hat euch gefallen.
Mit freundlichen Grüßen,
Valentino.
Aufrufe: 1942 | Kommentare: 4 | Bewertungen: 3 | Erstellt:21.12.2010
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KOMMENTARE
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21.12.2010 | 15:51 Uhr
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Saitta1992 : Antwort
Hey danke für dein Kommentar!ich weiß, dass da einige Rechtschreibfehler sind, aber ich bin auch kein native deutscher deswegen ist es nicht fehlerfrei!
Ich benutze immer den Ausdruck Asrom, so wie er auf deutsch benutzt wird oder halt Asroma auf italienisch, aber es gibt keinen echten Grund wieso ich das auf dieser Art und Weise benutze.
Asrom hatte Überzahl auf den Flügel egal gegen wen sie gespielt solange es keine Mannschaft war, die sich nur hinten reingestellt haben, von daher war die gegnerische aufstellung uninteressant, sondern der Gegner war sehr wichtig.
4-2-3-1 wird aber meistens auf Konter gesetzt, schau dir doch mal Deutschland gegen England an, 4 Tore und 3 davon Konter Tore! Genauso wie Inter gegen Bayern im CL Finale 2 Tore und alle durch Konter!
Man spielt nur nich auf Konter gegen Mannschaften die nicht stärker sind und sich nur hinten reinstellen aber dann hat man meistens nur Probleme, weil man dann ausgekontert wird.
21.12.2010 | 16:44 Uhr
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possessionplay : @Saitta1992
Ja, das mit den Fehlern ist ja auch nicht so schlimm
Natürlich hört sich das 4-2-3-1 zunächst mal defensiv an und wird von vielen Teams als ein Kontersystem eingesetzt. Deine beiden Beispiele sind natürlich korrekt, dennoch gibt es auch andere Beispiele.
Viele Teams, die auf Dominanz-Fußball aus sind, setzen auf ein 4-3-3, was zunächst mal dem 4-2-3-1 sehr ähnlich war. Spanien zum Beispiel spielte nur Possessionplay und trotzdem war es ein 4-2-3-1, auch wenn es dem 4-2-1-3 ähnelte.
Beispiel 2 wäre hier Bayern, die auch im 4-2-3-1 spielen und offensiv agieren, da sie meistens 65% Ballbesitz haben.
Das 4-2-3-1 ist sehr variabel, man kann damit kontern oder ein Dominanz-Spiel aufbauen, dann ist es ein 4-2-3-1 im 4-2-4, also die offensiven 3 sind auch Stürmer, wie bei Bayern eben. Und als sie diese Saison ein klares 4-2-3-1 spielten, waren sie auch auf Dominanz aus.
http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Wege-der-Zukunft---4-2-3-1-Tei,73911.html
Hier ein Blog zu dem Thema...
...und hier ne interessante Gruppe, die wäre doch vllt. was für dich
http://www.spox.com/myspox/group-blog/Taktikecke,178411.html
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Es waren zwar einige kleine Fehler drin - sprachlich und inhatlich - aber das meiste war sehr richtig. Vor allem deine Beschreibung der "False 9"-Rolle Tottis hat mir gefallen (ebenso die Sache mit Perrotta, sehr interessant) und auch die Beschreibung zum Spielaufbau fand ich wirklich gut.
Allerdings ist das 4-2-3-1 ja nicht nur auf Konter festgelegt, man kann es variabel interpretieren.
Dann hast du doch gesagt, dass die Roma immer überzahl auf den Flügeln hatte? Das stimmt doch nur, wenn der Gegner nicht 4-3-1-2 oder 3-4-2-1 bzw. 3-4-1-2 spielt (was zugegebenermaßen in Italien recht oft noch gespielt wird).
Und wieso hast du immer "Asrom" geschrieben? Ist das so üblich in Italien? Und wenn ja, woher kommt das?
Gute Arbeit in jedem Fall!!