26.08.2009 um 16:31 Uhr
Schon Feuer unterm Bullen Dach
3 Spieltage wurden bisher in der Oberliga gespielt - Die Bilanz für Red-Bull sieht mit 2 Siegen und dem 1:1 im Skandalspiel auf Jenas 2. Platz eigentlich sehr gut aus. Jedoch nur auf den 1. Blick. Dass Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz auf Erfolg steht, ist geschichtlich überliefert. Als die Eishockeytruppe RB Salzburg durchhing, musste der Coach zum Rapport. "Für Platz 7 braucht's keine Flügel!" schleuderte Mateschitz dem Verschüchterten entgegen. Die Cracks wurden Meister, der Trainer überlebte. Auch die Leipziger Erfüllungsgehilfen um Präsident Andres Sadlo sind von Mateschitz' Geist durchdrungen. Die Folge: Nach nur 3 Spielen ist schon Feuer unterm Dach.
Kurz vor knapp einen Punkt in Jena gerettet, beim 4:0 gegen Zwickau nach 45 Minuten den Dienst quittiert, dann der Lastminute-2:1-Sieg bei den Borea Kickern aus Dresden: Souverän ist anders. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke, durch die eine ganze Herde leibhaftiger Bullentiere breitbeinig tänzeln könnte. Präsident Andreas Sadlo verfährt nach dem Motto 'wehret den Anfängen' :"Mit sieben Punkten aus 3 Spielen jammern wir auf sehr hohem Niveau, aber wir erwarten viel mehr von der Mannschaft. Die Qualität ist da, die Umsetzung unbefriedigend. Wir haben insgesamt nur 1 gute Halbzeit gespielt." Zum 2:1 gegen Borea Dresden fiel ihm nur folgendes ein: "Da waren wir richtig schlecht". Er will die Spieler um Kapitän Ingo Hertzsch nicht unter Druck setzen, ein Gegurke wie beim 2:1 will er aber auch nicht mehr sehen.
Finanziell muss sich keiner der Spieler beklagen, es wurde eine Art Sorglospaket geschnürt, unter anderem wird eine so hohe Siegesprämie bezahlt, wie manch andere Spieler in der Oberliga als Monatsgehalt bekommen. Mit Matthias Wentzel haben die Spieler eine Unterstützung bei Wohnungssuche und Behördengängen, gleichzeitig sichtet dieser Spiele und Spieler. Jüngster Wentzel-Coup: Eine Kooperation mit der sportwissenschaftlichen Fakultät der Uni Leipzig. Leipzig-Cheftrainer Tino Vogel bekommt künftig übert jeden seiner Fussballer alle möglichen und unmöglichen Daten, hat sozusagen den gläsernen Untergebenen vor sich.
Erste Auswertungen haben gezeigt: Die Kameraden sind topfit, könnten jedes Team in Grund und Boden rennen. Was hindert die Fussballer also ?
Coach Vogel hat ein Kopfproblem ausgemacht, bringt wohl schon am kommenden Spiel gegen Germania Halberstadt zwei, drei Spieler aus dem 2. Glied in Stellung. Die Kämpen Thomas Kläsener und Ingo Hertzsch fordern gebetsmühlenartig aggressivere Gangart, während Präsident Sadlo schon etwas lauterer über Kaderveränderungen nachdenkt: "Wir halten die Augen offen, bis zum 31. August wird sich noch etwas tun."
Zur Zeit hat man den Rostocker Sebastian Albert im Probetraining, dieser wirbelte beim gestrigen Freundschaftsspiel gegen die sächsische U21-Auswahl auf der rechten Seite. Am Ende stand ein 4:0 (Tore: 2x Reimann, Höfler, Kläsener) auf der Anzeigetafel. Für den 22-jährigen Albert spricht die Expertise von RB-Torwarttrainer Perry Bräutigam, der Albert noch aus gemeinsamen Rostocker Zeiten kennt. Fast wäre Albert unter dem damaligen Chefcoach Frank Pagelsdorf Stammspieler in der 2.Liga geworden. Auch seine Herkunft spricht für den jungen Spieler, kommt er doch ursprünglich aus Markranstädt, würde also für Identifikation sorgen, und so erhofft man sich bei RB, auch gleich mehr Zuschauer zum nächsten Spiel anlocken.
Auf der Suche nach nach einem Teamarzt und einer medizinischen Rundumbetreuung hilft den Rasenballern neuerdings ein nicht ganz unbekannter Arzt. Dr. Bernd Pansold, Leiter des Red-Bull-Leistungsdiagnostik- und Trainingszentrum in Thalgau bei Salzburg, betreut mit einem Expertenteam über 500 Athleten aus den verschiedensten Sportarten. Er gilt als einer der erfolgreichsten Leistungsdiagnostiker, hat allerdings auh eine Vergangenheit.
Er war von 1968 bis 1990 Arzt beim SCDynamo Berlin und tief in das DDR-Staatsplanthema 14.25 - Leistungssteigerung mit unterstützenden Mitteln - verstrickt.
Bei Red Bull kennt man offenbar keine Berührungsängste. Und gedopt sind die Rasenballer garantiert nicht, siehe die maue Nummer bei Borea Dresden.
Kurz vor knapp einen Punkt in Jena gerettet, beim 4:0 gegen Zwickau nach 45 Minuten den Dienst quittiert, dann der Lastminute-2:1-Sieg bei den Borea Kickern aus Dresden: Souverän ist anders. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine Lücke, durch die eine ganze Herde leibhaftiger Bullentiere breitbeinig tänzeln könnte. Präsident Andreas Sadlo verfährt nach dem Motto 'wehret den Anfängen' :"Mit sieben Punkten aus 3 Spielen jammern wir auf sehr hohem Niveau, aber wir erwarten viel mehr von der Mannschaft. Die Qualität ist da, die Umsetzung unbefriedigend. Wir haben insgesamt nur 1 gute Halbzeit gespielt." Zum 2:1 gegen Borea Dresden fiel ihm nur folgendes ein: "Da waren wir richtig schlecht". Er will die Spieler um Kapitän Ingo Hertzsch nicht unter Druck setzen, ein Gegurke wie beim 2:1 will er aber auch nicht mehr sehen.
Finanziell muss sich keiner der Spieler beklagen, es wurde eine Art Sorglospaket geschnürt, unter anderem wird eine so hohe Siegesprämie bezahlt, wie manch andere Spieler in der Oberliga als Monatsgehalt bekommen. Mit Matthias Wentzel haben die Spieler eine Unterstützung bei Wohnungssuche und Behördengängen, gleichzeitig sichtet dieser Spiele und Spieler. Jüngster Wentzel-Coup: Eine Kooperation mit der sportwissenschaftlichen Fakultät der Uni Leipzig. Leipzig-Cheftrainer Tino Vogel bekommt künftig übert jeden seiner Fussballer alle möglichen und unmöglichen Daten, hat sozusagen den gläsernen Untergebenen vor sich.
Erste Auswertungen haben gezeigt: Die Kameraden sind topfit, könnten jedes Team in Grund und Boden rennen. Was hindert die Fussballer also ?
Coach Vogel hat ein Kopfproblem ausgemacht, bringt wohl schon am kommenden Spiel gegen Germania Halberstadt zwei, drei Spieler aus dem 2. Glied in Stellung. Die Kämpen Thomas Kläsener und Ingo Hertzsch fordern gebetsmühlenartig aggressivere Gangart, während Präsident Sadlo schon etwas lauterer über Kaderveränderungen nachdenkt: "Wir halten die Augen offen, bis zum 31. August wird sich noch etwas tun."
Zur Zeit hat man den Rostocker Sebastian Albert im Probetraining, dieser wirbelte beim gestrigen Freundschaftsspiel gegen die sächsische U21-Auswahl auf der rechten Seite. Am Ende stand ein 4:0 (Tore: 2x Reimann, Höfler, Kläsener) auf der Anzeigetafel. Für den 22-jährigen Albert spricht die Expertise von RB-Torwarttrainer Perry Bräutigam, der Albert noch aus gemeinsamen Rostocker Zeiten kennt. Fast wäre Albert unter dem damaligen Chefcoach Frank Pagelsdorf Stammspieler in der 2.Liga geworden. Auch seine Herkunft spricht für den jungen Spieler, kommt er doch ursprünglich aus Markranstädt, würde also für Identifikation sorgen, und so erhofft man sich bei RB, auch gleich mehr Zuschauer zum nächsten Spiel anlocken.
Auf der Suche nach nach einem Teamarzt und einer medizinischen Rundumbetreuung hilft den Rasenballern neuerdings ein nicht ganz unbekannter Arzt. Dr. Bernd Pansold, Leiter des Red-Bull-Leistungsdiagnostik- und Trainingszentrum in Thalgau bei Salzburg, betreut mit einem Expertenteam über 500 Athleten aus den verschiedensten Sportarten. Er gilt als einer der erfolgreichsten Leistungsdiagnostiker, hat allerdings auh eine Vergangenheit.
Er war von 1968 bis 1990 Arzt beim SCDynamo Berlin und tief in das DDR-Staatsplanthema 14.25 - Leistungssteigerung mit unterstützenden Mitteln - verstrickt.
Bei Red Bull kennt man offenbar keine Berührungsängste. Und gedopt sind die Rasenballer garantiert nicht, siehe die maue Nummer bei Borea Dresden.
Aufrufe: 420 | Kommentare: 6 | Bewertungen: 3 | Erstellt:26.08.2009
ø 7.0
KOMMENTARE
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26.08.2009 | 17:20 Uhr
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dos_santos :
Laut Zeitungsmeldung steht der Verpflichtung von S. Albert nichts mehr im Wege, der Abschluss soll heute oder in den nächsten Tagen vermeldet werden
26.08.2009 | 19:27 Uhr
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Bailey :
Danke für deine Arbeit bei dem "Update"
Würde mich freuen, auch in Zukunft ab und an was neues über RB Leipzig zu lesen, ich find das Projekt dort hochinteressant!
Von daher: Weiter so!
26.08.2009 | 22:08 Uhr
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27.08.2009 | 05:07 Uhr
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27.08.2009 | 11:12 Uhr
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weiter so
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