14.03.2011 um 15:44 Uhr
Same Procedure as every Year?
Toughness! Dieses Wort spukt jedem Fan der Dallas Mavericks im Kopf herum. Jedes Jahr qualifizieren sich die Texaner souverän für die Playoffs, nur um dann sang- und klanglos auszuscheiden. Gründe dafür braucht man nicht lange zu suchen. Relativ schnell wird bei genauem Betrachten der Playoffspiele der Mavs klar, dass Spieler, die in der Regular Season Führungsrollen übernehmen plötzlich weder mental noch körperlich stark genug sind, um unter dem größer werdenden Druck Leistung abzurufen. Egal ob in Runde 1 (Warriors 06/07), Runde 2 (Nuggets 08/09) oder erst in den Finals (Heat 05/06), die Jungs um Superstar Dirk Nowitzki versagen in schöner Regelmäßigkeit und sind eigentlich immer selbst verantwortlich dafür.
Ob dieses Problem auch in dieser Postseason auftritt und gegen wen die Mavs in den Playoffs Probleme bekommen könnten, erfahrt ihr hier.
TOUGH?
Der Kader der Dallas Mavericks ist meiner Meinung nach im Vergleich zu den letzten Jahren eindeutig stärker. Dirk Nowitzki legt konstant starke Stats auf und überzeugt durch noch stärkere Treffsicherheit als bislang in seiner Karriere. Dazu scheint er dieses Jahr einen guten Blick für den Mitspieler zu haben, was aufgrund den häufigen Doppelns gegen ihn von enormer Wichtigkeit ist.
Der Backcourt hat die richtige Mischung aus Erfahrung und Unbekümmertheit. Schafft Roddy Beaubois es bis zu den Playoffs in Form zu kommen, so dürfen sich die gegnerischen Guards auf einen exzellenten Passgeber (Kidd) einen Crunchtime-Shooter (Terry) und zwei explosive Combo-Guards (Beaubois/Barea) einstellen. Gerade Barea sorgt mit seinem, seit Monaten stark verbesserten Spiel immer wieder für Energie von der Bank und kann den Mavs einen Schub geben, der in engen Playoff-Schlachten umso wichtiger sein könnte. Gerade dieser Umstand ist der Unterschied zu den letzten Jahren. Die Mavericks besitzen eine Tiefe im Kader, die ihresgleichen sucht. Marion, Barea, Stevenson, Mahinmi, Haywood und Cardinal spielen meist abwechselnd starke Partien und zeigen sich schon in der Regular Season in guter Form. Wenn dann noch Caron Butler fit werden sollte, besitzen die Texaner eine 12-Mann-Rotation in der man, ohne zu überlegen fast jeden Spieler austauschen könnte ohne zu viel Qualität auf dem Court zu verlieren.
Der X-Factor allerdings könnte der kürzlich verpflichtete Corey Brewer werden. Er scort nicht viel und ist offensiv fast nicht zu gebrauchen, aber was er im Stande zu verteidigen ist, ist teilweise große Klasse. Er ist nach meiner Ansicht der Spieler, der tough genug ist einen gegnerischen Superstar über 48 Minuten zu nerven, sodass dieser nie in einen Rhythmus kommt. Ähnliche Fähigkeiten besitzt bei den Mavs sonst nur Shawn Marion. Steht immer einer von beiden auf dem Court, verliert man offensiv sicherlich etwas Firepower (im Vergleich wenn Stojakovic drauf wäre), aber defensive Glanzarbeit ist mit Brewer und Marion in jedem Fall garantiert.
Ob die Toughness aber insgesamt vorhanden ist, ist schwer zu sagen. Wenn man sieht, wieviele Spiele die Mavericks nach großem Vorsprung unnötig spannend machen oder sogar noch verlieren, dann fragt man sich, ob die Mavs die Regular Season einfach nur runterspielen wollen und sich die Kraft für die Playoffs sparen, oder ob sie schon jetzt wieder Anzeichen geben, dass sie nicht fähig sind 48 Minuten konstant guten Basketball zu spielen. Teams wie die Memphis Grizzlies mit ihrer physischen Spielweise warten theoretisch in Runde 1 und die Dallas Mavericks sollten bei einem solchen Matchup gehörig aufpassen nicht wieder in einen der größten Upsets der NBA-Playoffgeschichte zu geraten (Warriors). Das haben weder die Fans, noch Mark Cuban, der sich wie kein zweiter Besitzer mit seinem Verein identifiziert, noch Dirk Nowitzki verdient. Denn während andere Superstars ihren geliebten Verein verlassen, weil das Vertrauen fehlt, blieb Nowitzki seinem Verein treu. Ich denke, dass es vielen Fans auf der ganzen Welt die Tränen in die Augen treiben würde, Nowitziki mit dem Pokal in den Händen zu sehen und in diesem Moment würde wohl auch der Würzburger vergessen, dass er ja eigentlich tough sein soll.
Mein 1. Blog!!!!
Ob dieses Problem auch in dieser Postseason auftritt und gegen wen die Mavs in den Playoffs Probleme bekommen könnten, erfahrt ihr hier.
TOUGH?
Der Kader der Dallas Mavericks ist meiner Meinung nach im Vergleich zu den letzten Jahren eindeutig stärker. Dirk Nowitzki legt konstant starke Stats auf und überzeugt durch noch stärkere Treffsicherheit als bislang in seiner Karriere. Dazu scheint er dieses Jahr einen guten Blick für den Mitspieler zu haben, was aufgrund den häufigen Doppelns gegen ihn von enormer Wichtigkeit ist.
Der Backcourt hat die richtige Mischung aus Erfahrung und Unbekümmertheit. Schafft Roddy Beaubois es bis zu den Playoffs in Form zu kommen, so dürfen sich die gegnerischen Guards auf einen exzellenten Passgeber (Kidd) einen Crunchtime-Shooter (Terry) und zwei explosive Combo-Guards (Beaubois/Barea) einstellen. Gerade Barea sorgt mit seinem, seit Monaten stark verbesserten Spiel immer wieder für Energie von der Bank und kann den Mavs einen Schub geben, der in engen Playoff-Schlachten umso wichtiger sein könnte. Gerade dieser Umstand ist der Unterschied zu den letzten Jahren. Die Mavericks besitzen eine Tiefe im Kader, die ihresgleichen sucht. Marion, Barea, Stevenson, Mahinmi, Haywood und Cardinal spielen meist abwechselnd starke Partien und zeigen sich schon in der Regular Season in guter Form. Wenn dann noch Caron Butler fit werden sollte, besitzen die Texaner eine 12-Mann-Rotation in der man, ohne zu überlegen fast jeden Spieler austauschen könnte ohne zu viel Qualität auf dem Court zu verlieren.
Der X-Factor allerdings könnte der kürzlich verpflichtete Corey Brewer werden. Er scort nicht viel und ist offensiv fast nicht zu gebrauchen, aber was er im Stande zu verteidigen ist, ist teilweise große Klasse. Er ist nach meiner Ansicht der Spieler, der tough genug ist einen gegnerischen Superstar über 48 Minuten zu nerven, sodass dieser nie in einen Rhythmus kommt. Ähnliche Fähigkeiten besitzt bei den Mavs sonst nur Shawn Marion. Steht immer einer von beiden auf dem Court, verliert man offensiv sicherlich etwas Firepower (im Vergleich wenn Stojakovic drauf wäre), aber defensive Glanzarbeit ist mit Brewer und Marion in jedem Fall garantiert.
Ob die Toughness aber insgesamt vorhanden ist, ist schwer zu sagen. Wenn man sieht, wieviele Spiele die Mavericks nach großem Vorsprung unnötig spannend machen oder sogar noch verlieren, dann fragt man sich, ob die Mavs die Regular Season einfach nur runterspielen wollen und sich die Kraft für die Playoffs sparen, oder ob sie schon jetzt wieder Anzeichen geben, dass sie nicht fähig sind 48 Minuten konstant guten Basketball zu spielen. Teams wie die Memphis Grizzlies mit ihrer physischen Spielweise warten theoretisch in Runde 1 und die Dallas Mavericks sollten bei einem solchen Matchup gehörig aufpassen nicht wieder in einen der größten Upsets der NBA-Playoffgeschichte zu geraten (Warriors). Das haben weder die Fans, noch Mark Cuban, der sich wie kein zweiter Besitzer mit seinem Verein identifiziert, noch Dirk Nowitzki verdient. Denn während andere Superstars ihren geliebten Verein verlassen, weil das Vertrauen fehlt, blieb Nowitzki seinem Verein treu. Ich denke, dass es vielen Fans auf der ganzen Welt die Tränen in die Augen treiben würde, Nowitziki mit dem Pokal in den Händen zu sehen und in diesem Moment würde wohl auch der Würzburger vergessen, dass er ja eigentlich tough sein soll.
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Aufrufe: 1034 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 4 | Erstellt:14.03.2011
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KOMMENTARE
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15.03.2011 | 23:00 Uhr
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Yuck_Fou :
Auf dem Papier und laut der Reg. Season sieht es für Dallas jedes Jahr gut aus, aber die Playoffs sind ein anderes Thema, da kommts auf MatchUps und Taktik an. Man kann nicht vorhersagen ob Dallas Champion wird oder in Runde 1 rausfliegt, man muss abwarten.
Generell denke ich, wenn man auf P2 kommt sind die Conference Finals möglich. Alles bis auf Spurs oder Lakers sollten sehr machbar sein. Spurs und Lakers kann man nicht vorraussagen.
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Offense-technisch war Dallas immer schon sehr weit vorne! Dies Jahr kommt noch die Defense dazu, leider hat man sich die Stärke wieder beraubt indem man Stevenson komplett rausgenommen hat! Nun hat man wieder 2 Guards die nicht im Ansatz das Team pushen wenns hinten um alles geht!
Ich hab keine Ahnung was R.C vor hat, aber die Roddy B Geschichte, könnt Dallas den Kopf kosten! Entweder er kommt richtig in Form, oder man setzt wieder auf den Stevenson (was mir wegen der D eher besser gefällt) anyway.....
-R.C Rota hat schon manchen ein paar Haare gekostet
-Terry wird wie immer abtauchen
-Peja als Butler Ersatz ist nen Witz (Butler wird auch nicht fit)
-Lakers in Runde 2 = totaler Kack
-Kadertiefe ist episch, aber mehr "Namen" als wirklich gute Spieler die mal Eier zeigen
Spät. Runde 2 ist dies Jahr schluss!!