05.Dezember 2008
18.05.2008 um 01:54 Uhr
Saisonfazit - kurz und bündig
Nun ist es also vorbei mit einer Saison der bayerischen Dominanz, einem internationalen Lebenszeichen, viel Idiotie um die begehrten Ränge 2-5 und einem starrsinnigen Absteiger.
Doch der Reihe nach und von oben bis unten ergibt sich ein stimmiges und zukunftsweisendes Tabellenbild:
Der deutsche Meister ist nach einem Jahr des Umbruchs - der wirklich große Wandel in der Struktur wird noch zu bestaunen sein - ab sofort wieder der FC Bayern München. Und wird es auch bleiben. Es fragt sich nur, wie lange?
Wie lange dauert es, bis die weiteren ambitionierten Teams der Bundesliga ihre eigenen Schwächen abstellen, die sie so liebenswert, weil unberechenbar machen? Bis sie selbst zu international konkurrenzfähigen Teams werden, die nicht nur aufgrund gewisser Sympathiewerte für Aussenseiterrollen in den europäischen Wettbewerben Erfolge feiern dürfen?
Wird es gar mit Felix Magath der Mann sein, unter dessen Regie die Bayern doch erst die Weichen für die Zukunft stellen mussten, der am Ende mit seinem VfL Wolfsburg für die größte positive Überraschung der Saison sorgte? Wenn der VfL konstant weiter nach Magaths Konzept arbeitet, welches er als Alleinherrscher nun tatsächlich erfolgreich umgesetzt hat, dann erwartet uns im nächsten Jahr zunächst ein starkes UEFA-Cup-Quartett aus den beiden qualifizierten Magath- und Jol-Teams und den Nachrückern. Hier kann uns - sofern das Fairplay-Ziel erreicht wird - Frankfurt um Fenin und Co. positiv überraschen, wie sie dies in der Rückrunde ankündigten. Bei Dortmund hingegen hinterlässt die Saison ein großes Fragezeichen und einen klaren Abwärtstrend in die Ungewissheit, der durch die internationale Teilnahme eine Spielzeit erwarten lässt, die der Saison der größten Enttäuschung 2007/08 gefährlich ähnlich verlaufen könnte. Die mit Topstars gespickte Elf ähnelt den Nürnberger Illusionisten verdächtig, so dass die Doll(?)-Truppe im nächsten Jahr schon früh für ein gutes Punktepolster sorgen muss.
So bleibt mir nun noch der Blick auf die Abstiegsränge, mit einer Prognose für die bevorstehende Saison: So leicht, wie im Jahr 2008 wird es die Bielefelder Arminia nicht mehr haben, um die Klasse zu erhalten. Immerhin stehen mit den enttäuschenden Aufsteigern Duisburg und Rostock, sowie den erwähnten erfolgsgeblendeten Franken die schlechtesten Teams der Liga zurecht auf den letzten Rängen, doch mit den Aufsteigern Gladbach, Köln und - es würde der Qualität der Liga wohl zu Gute kommen - Hoffenheim steht ein hochkarätiges und ambitioniertes Trio davor, die Liga aufzumischen.
Man darf sich daher auf eine starke Bundesliga 2008/09 freuen mit einem designierten Meister, der seine Probleme nur mit Kämpfernaturen, wie Cottbus, und aufbegehrenden Dorfkickern haben dürfte. Während sich Wolfsburg um den Anschluss an das Führungstrio bemüht, stehen Stuttgart, Leverkusen, Berlin und Dortmund vor einer unsicheren Zukunft und der Aussicht auf das Niemandsland.
Gegen den Abstieg geht es dagegen für den KSC, die sich dafür schon sehr geeignet präsentierten in der Rückserie, die Dauerbrenner Bielefeld, Bochum und Cottbus, sowie erwartungsgemäß die drei Aufsteiger, deren Erstligapotenzial von der Form der Zweitligaleistungsträger um Friend, Ndjeng, Novakovic, Broich etc. abhängt.
Zuallererst freuen wir uns jedoch mit dem deutschen Meister und auf eine großartige Europameisterschaft!
Doch der Reihe nach und von oben bis unten ergibt sich ein stimmiges und zukunftsweisendes Tabellenbild:
Der deutsche Meister ist nach einem Jahr des Umbruchs - der wirklich große Wandel in der Struktur wird noch zu bestaunen sein - ab sofort wieder der FC Bayern München. Und wird es auch bleiben. Es fragt sich nur, wie lange?
Wie lange dauert es, bis die weiteren ambitionierten Teams der Bundesliga ihre eigenen Schwächen abstellen, die sie so liebenswert, weil unberechenbar machen? Bis sie selbst zu international konkurrenzfähigen Teams werden, die nicht nur aufgrund gewisser Sympathiewerte für Aussenseiterrollen in den europäischen Wettbewerben Erfolge feiern dürfen?
Wird es gar mit Felix Magath der Mann sein, unter dessen Regie die Bayern doch erst die Weichen für die Zukunft stellen mussten, der am Ende mit seinem VfL Wolfsburg für die größte positive Überraschung der Saison sorgte? Wenn der VfL konstant weiter nach Magaths Konzept arbeitet, welches er als Alleinherrscher nun tatsächlich erfolgreich umgesetzt hat, dann erwartet uns im nächsten Jahr zunächst ein starkes UEFA-Cup-Quartett aus den beiden qualifizierten Magath- und Jol-Teams und den Nachrückern. Hier kann uns - sofern das Fairplay-Ziel erreicht wird - Frankfurt um Fenin und Co. positiv überraschen, wie sie dies in der Rückrunde ankündigten. Bei Dortmund hingegen hinterlässt die Saison ein großes Fragezeichen und einen klaren Abwärtstrend in die Ungewissheit, der durch die internationale Teilnahme eine Spielzeit erwarten lässt, die der Saison der größten Enttäuschung 2007/08 gefährlich ähnlich verlaufen könnte. Die mit Topstars gespickte Elf ähnelt den Nürnberger Illusionisten verdächtig, so dass die Doll(?)-Truppe im nächsten Jahr schon früh für ein gutes Punktepolster sorgen muss.
So bleibt mir nun noch der Blick auf die Abstiegsränge, mit einer Prognose für die bevorstehende Saison: So leicht, wie im Jahr 2008 wird es die Bielefelder Arminia nicht mehr haben, um die Klasse zu erhalten. Immerhin stehen mit den enttäuschenden Aufsteigern Duisburg und Rostock, sowie den erwähnten erfolgsgeblendeten Franken die schlechtesten Teams der Liga zurecht auf den letzten Rängen, doch mit den Aufsteigern Gladbach, Köln und - es würde der Qualität der Liga wohl zu Gute kommen - Hoffenheim steht ein hochkarätiges und ambitioniertes Trio davor, die Liga aufzumischen.
Man darf sich daher auf eine starke Bundesliga 2008/09 freuen mit einem designierten Meister, der seine Probleme nur mit Kämpfernaturen, wie Cottbus, und aufbegehrenden Dorfkickern haben dürfte. Während sich Wolfsburg um den Anschluss an das Führungstrio bemüht, stehen Stuttgart, Leverkusen, Berlin und Dortmund vor einer unsicheren Zukunft und der Aussicht auf das Niemandsland.
Gegen den Abstieg geht es dagegen für den KSC, die sich dafür schon sehr geeignet präsentierten in der Rückserie, die Dauerbrenner Bielefeld, Bochum und Cottbus, sowie erwartungsgemäß die drei Aufsteiger, deren Erstligapotenzial von der Form der Zweitligaleistungsträger um Friend, Ndjeng, Novakovic, Broich etc. abhängt.
Zuallererst freuen wir uns jedoch mit dem deutschen Meister und auf eine großartige Europameisterschaft!
Aufrufe: 103 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 1 | Erstellt:18.05.2008
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