29.05.2010 um 05:09 Uhr
Repräsentative Umfrage?
Als ich die Meldung "Englands Fans glauben nicht an Titelgewinn" gelesen habe, schwante mir nichts Gutes. Ich bin davon ausgegangen, dass "The Sun" oder "The News Of The World" wieder mal Leute nach ihrer Meinung gefragt haben. Aber als ich lesen musste, dass die renommierte Zeitung "The Times", die Umfrage gemacht hatte, war ich geschockt.
Sie haben 5.000 Leute gefragt! Das ist so als hätte man die gesamte Dorfbevölkerung von Hoffenheim, um ihre Meinung gefragt und diese als "Meinung des deutschen Volkes" verkaufen würde. Dieser Artikel sagt doch nur aus, dass die wenigen englischen Fans, die gefragt worden sind, realistisch sind und anerkennen, dass Spanien die beste Mannschaft der Welt ist. Jedoch fehlt mir immer wieder das Verständnis dafür, wie man die Meinung von wenigen Leuten als Aussage eines ganzen Landes mit über 50 Millionen Menschen verkaufen kann.
Es ist schon schlimm genug, dass sich so viele Leute mit solchen unwichtigen, aber als repräsentativen Umfragen beschäftigen. Es nehmen ein paar 1000 Leute daran Teil und die Entscheidung der Mehrheit, die sich wiederum auf wird als Meinung eines ganzen Landes verkauft. Ich kann es verstehen, wenn n-tv einem Monat vor der Bundestagswahl die Zuschauer nach ihrer Meinung fragen - solche Umfragen haben als "Stimmungsbarometer" vor einem wichtigen Ereignis sicherlich eine gewisse Daseinsberechtigung.
Jedoch halte ich wenig von solchen Umfragen, wenn es um Sport, vor allem Fußball geht, weil meistens nach Sympathie und nicht nach objektivem Sachverstand abgestimmt wird und beim Fußball "normalerweise" die beste und nicht die mir sympathischste Mannschaft gewinnt. Jedoch kann jeder selber entscheiden, in wie fern eine solche Umfrage bedeutend ist. Ich bezweifel nämlich, dass bei einer solchen Umfrage in Deutschland die Niederlande oder England, wegen der starken Rivalität und trotz der offensichtlichen Stärke, weit vorne landen können.
Und wenn man schon eine solche Umfrage machen möchte, muss auch eine repräsentative Anzahl befragt werden. Wenn man 5000 Bayern-Fans fragen würde, wer nächstes Jahr deutscher Meister wird ist das schon eine Sache, aber die Meinung von 5000 Engländer sagt gar nichts darüber aus, was das ganze Land glaubt.
Da ich wie gesagt wenig von Umfragen und mehr von Diskussionen halte, bin ich mal so frei und sage meine eigene Meinung zu der Frage nach den WM-Favoriten. Jeder der meinen Beitrag kann sich frei fühlen, meine Meinung zu zustimmen oder kritisieren, aber ich werde ganz bestimmt nicht anhand von vielleicht 50 Kommentaren die Meinung der gesamten Spox-Community, geschweige denn die "Meinung der Deutschen" herausfinden können.
Für mich sind Spanien, Argentinien und England die Favoriten. Brasilien und Holland gehören meiner Meinung nach zum erweiterten Favoritenkreis.
Spaniens erste Mannschaft gleicht einer Weltauswahl:
Casillas, Arbeloa, Piqué, Puyol, Ramos, Fabregas, Iniesta, Xavi, Silva, Torres & Villa - da kann aber mal gar keiner mithalten! Müsste ich mir eine Weltauswahl zusammenbasteln könnte ich die spanische erste 11 mit Ausnahme von Arbeloa (Maicon ist der beste Außenverteidiger der Welt) übernehmen. Spaniens Kader besteht egtl fast nur aus Real Madrid (4), Barcelona (7) und Valencia (3) und das sind nun wahrlich nicht grade die schlechtesten Mannschaften Europas.
Argentinien halte ich auch für sehr stark, obwohl die Verteidigung nicht optimal besetzt ist. Aber wer vorne Messi, Tevez, Di Maria, Agüero, Higuain und Milito hat kann sich das egtl erlauben. Maradona hat ein Luxusproblem, das Löw gerne hätte - er hat zu viele Stürmer in Topform und nur maximal 3 Plätze in der Anfangself. Mit Mascherano, Cambiasso und Veron haben sie jedoch weltklasse Mittelfeldspieler, die den Angreifern von Defensivaufgaben befreien.
England hat meiner Meinung nach die einige der besten Flügelspieler der Welt in ihrem Kader. Vor Aaron Lennon, Theo Walcott, Shawn Wright-Philips und Joe Cole fürchten sich (fast) alle Außenverteidiger. Mit Rooney (26 Tore), Bent (24 Tore) und Defoe (18 Tore) haben die Three Lions 3 Stümer in einer exellenten Verfassung. Mit Lampard haben sie den torgefährlichsten Mittelfeldspieler Europas in ihren Reihen, der in den letzten Jahren häufiger getroffen hat, als Klose und Podolski zusammen.
Holland hat mit Robben, den mit Abstand besten Spieler der vergangenen Budesligasaison in ihren Reihen. Mit Van Bommel, Sneijder und Van der Vaart hat er weltklasse Mittelfeldspieler um sich herum. Da Van Persie wieder fit ist und langsam wieder zu seiner alten Form findet, schätze ich Hollands Sturm wesentlich stärker ein, als "nur" mit Huntelaar und Kuyt, die keine gute Saison absolviert haben. In Hollands Defensive fehlt mir ein wenig Stabilität.
Carlos Dunga hat mit der Nicht-Nominierung von Ronaldinho und Alexandre Pato sicherlich viel riskiert. Man denke nur daran was passiert wäre, hätte Jogi Löw neben Frings, dessen Nicht-Nominierung für viel Unmut sorgte, zusätzlich auf Spielern wie Klose oder Podolski verzichtet hätte, die nun wahrlich keine gute Saison hatten. Seit Jahren setzt er vermehrt auf Spielern, die zwar wenig bei den Erfolgen der brasillianischen Auswahl in der Vergangenheit mitgewirkt haben, die jedoch sowohl in ihren Vereinen, als auch in der Nationalmannschaft gute Leistungen gezeigt haben. Mit u.a. Baptista, Maicon, Luis Fabiano, Melo und Alves haben sie erstaulich viele Schlüsselspieler, die bei der letzten WM nicht einmal nominiert worden sind. Die Spieler mit mehr Erfahrung (Kaká, Lucio und Gilberto Silva), für die die WM die bereits dritte in Folge ist, sind in der Pflicht die junge Mannschaft zu führen. Trotz der jungen Mannschaft, schätze ich die Selecao stärker ein als die europäischen Fußballgroßmächte Frankreich, Italien und Deutschland.
Sie haben 5.000 Leute gefragt! Das ist so als hätte man die gesamte Dorfbevölkerung von Hoffenheim, um ihre Meinung gefragt und diese als "Meinung des deutschen Volkes" verkaufen würde. Dieser Artikel sagt doch nur aus, dass die wenigen englischen Fans, die gefragt worden sind, realistisch sind und anerkennen, dass Spanien die beste Mannschaft der Welt ist. Jedoch fehlt mir immer wieder das Verständnis dafür, wie man die Meinung von wenigen Leuten als Aussage eines ganzen Landes mit über 50 Millionen Menschen verkaufen kann.
Es ist schon schlimm genug, dass sich so viele Leute mit solchen unwichtigen, aber als repräsentativen Umfragen beschäftigen. Es nehmen ein paar 1000 Leute daran Teil und die Entscheidung der Mehrheit, die sich wiederum auf wird als Meinung eines ganzen Landes verkauft. Ich kann es verstehen, wenn n-tv einem Monat vor der Bundestagswahl die Zuschauer nach ihrer Meinung fragen - solche Umfragen haben als "Stimmungsbarometer" vor einem wichtigen Ereignis sicherlich eine gewisse Daseinsberechtigung.
Jedoch halte ich wenig von solchen Umfragen, wenn es um Sport, vor allem Fußball geht, weil meistens nach Sympathie und nicht nach objektivem Sachverstand abgestimmt wird und beim Fußball "normalerweise" die beste und nicht die mir sympathischste Mannschaft gewinnt. Jedoch kann jeder selber entscheiden, in wie fern eine solche Umfrage bedeutend ist. Ich bezweifel nämlich, dass bei einer solchen Umfrage in Deutschland die Niederlande oder England, wegen der starken Rivalität und trotz der offensichtlichen Stärke, weit vorne landen können.
Und wenn man schon eine solche Umfrage machen möchte, muss auch eine repräsentative Anzahl befragt werden. Wenn man 5000 Bayern-Fans fragen würde, wer nächstes Jahr deutscher Meister wird ist das schon eine Sache, aber die Meinung von 5000 Engländer sagt gar nichts darüber aus, was das ganze Land glaubt.
Da ich wie gesagt wenig von Umfragen und mehr von Diskussionen halte, bin ich mal so frei und sage meine eigene Meinung zu der Frage nach den WM-Favoriten. Jeder der meinen Beitrag kann sich frei fühlen, meine Meinung zu zustimmen oder kritisieren, aber ich werde ganz bestimmt nicht anhand von vielleicht 50 Kommentaren die Meinung der gesamten Spox-Community, geschweige denn die "Meinung der Deutschen" herausfinden können.
Für mich sind Spanien, Argentinien und England die Favoriten. Brasilien und Holland gehören meiner Meinung nach zum erweiterten Favoritenkreis.
Spaniens erste Mannschaft gleicht einer Weltauswahl:
Casillas, Arbeloa, Piqué, Puyol, Ramos, Fabregas, Iniesta, Xavi, Silva, Torres & Villa - da kann aber mal gar keiner mithalten! Müsste ich mir eine Weltauswahl zusammenbasteln könnte ich die spanische erste 11 mit Ausnahme von Arbeloa (Maicon ist der beste Außenverteidiger der Welt) übernehmen. Spaniens Kader besteht egtl fast nur aus Real Madrid (4), Barcelona (7) und Valencia (3) und das sind nun wahrlich nicht grade die schlechtesten Mannschaften Europas.
Argentinien halte ich auch für sehr stark, obwohl die Verteidigung nicht optimal besetzt ist. Aber wer vorne Messi, Tevez, Di Maria, Agüero, Higuain und Milito hat kann sich das egtl erlauben. Maradona hat ein Luxusproblem, das Löw gerne hätte - er hat zu viele Stürmer in Topform und nur maximal 3 Plätze in der Anfangself. Mit Mascherano, Cambiasso und Veron haben sie jedoch weltklasse Mittelfeldspieler, die den Angreifern von Defensivaufgaben befreien.
England hat meiner Meinung nach die einige der besten Flügelspieler der Welt in ihrem Kader. Vor Aaron Lennon, Theo Walcott, Shawn Wright-Philips und Joe Cole fürchten sich (fast) alle Außenverteidiger. Mit Rooney (26 Tore), Bent (24 Tore) und Defoe (18 Tore) haben die Three Lions 3 Stümer in einer exellenten Verfassung. Mit Lampard haben sie den torgefährlichsten Mittelfeldspieler Europas in ihren Reihen, der in den letzten Jahren häufiger getroffen hat, als Klose und Podolski zusammen.
Holland hat mit Robben, den mit Abstand besten Spieler der vergangenen Budesligasaison in ihren Reihen. Mit Van Bommel, Sneijder und Van der Vaart hat er weltklasse Mittelfeldspieler um sich herum. Da Van Persie wieder fit ist und langsam wieder zu seiner alten Form findet, schätze ich Hollands Sturm wesentlich stärker ein, als "nur" mit Huntelaar und Kuyt, die keine gute Saison absolviert haben. In Hollands Defensive fehlt mir ein wenig Stabilität.
Carlos Dunga hat mit der Nicht-Nominierung von Ronaldinho und Alexandre Pato sicherlich viel riskiert. Man denke nur daran was passiert wäre, hätte Jogi Löw neben Frings, dessen Nicht-Nominierung für viel Unmut sorgte, zusätzlich auf Spielern wie Klose oder Podolski verzichtet hätte, die nun wahrlich keine gute Saison hatten. Seit Jahren setzt er vermehrt auf Spielern, die zwar wenig bei den Erfolgen der brasillianischen Auswahl in der Vergangenheit mitgewirkt haben, die jedoch sowohl in ihren Vereinen, als auch in der Nationalmannschaft gute Leistungen gezeigt haben. Mit u.a. Baptista, Maicon, Luis Fabiano, Melo und Alves haben sie erstaulich viele Schlüsselspieler, die bei der letzten WM nicht einmal nominiert worden sind. Die Spieler mit mehr Erfahrung (Kaká, Lucio und Gilberto Silva), für die die WM die bereits dritte in Folge ist, sind in der Pflicht die junge Mannschaft zu führen. Trotz der jungen Mannschaft, schätze ich die Selecao stärker ein als die europäischen Fußballgroßmächte Frankreich, Italien und Deutschland.
Aufrufe: 2586 | Kommentare: 17 | Bewertungen: 7 | Erstellt:29.05.2010
ø 6.7
KOMMENTARE
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29.05.2010 | 08:18 Uhr
+1
-1
Holland wird aber wohl vor lauter Schönspielerei wieder vorher die Segel streichen müssen, Argentinien wird an Mama Tonna scheitern (ist kein Trainer), und bei England kommt es darauf an, wie sie als Mannschaft harmonieren!
Spanien ist am Besten besetzt, dann Brasilien und England!
Frankreich und Italien sehe ich nicht ganz vorne - und Deutschland ist/wird 'ne Wundertüte!
29.05.2010 | 09:02 Uhr
+3
-3
ALX :
1. Spanien
....
2. Brasilien
3. England
....
4. Frankreich
5. Deutschland
6. Argentinien
....
7. Niederlande
8. Italien
...
29.05.2010 | 10:54 Uhr
0
0
yaya2108 : @GerrardTheRed
Danke, ist mir jetzt erst aufgefallen 
Ich glaube Argentinien ist auch ohne Cambiasso, wobei ich die Entscheidung nicht ganz nachvollziehen kann, ziemlich stark besetzt.
29.05.2010 | 12:07 Uhr
+1
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deine bewertung der mannschaften lass ich mal außen vor. das ist ein anderes feld.
aber du hast bzgl repräsentativen umfragen anscheinend keine ahnung *g*. 5.000 leute reichen hier locker für aus. ich kenn die studie nicht im detail, und natürlich können hier fehler gemacht worde sein, sodass das ergebniss verzerrt ist. aber 5.000 :D; das reicht locker.
die umfragen die gemacht werden um bundestagswahlergebnisse "vorherzusagen" basieren auf den daten von ca. 1.300 bis 2.000 leuten... die einschaltquoten werden anhand von daten von max. 50.000 leuten berechnet...
falls du genauere infos haben willst, wie man so eine umfrage gestaltet sodass sie fehlerfrei ist (bezweifle ich jetzt mal bei ner zeitung aber egal...), kannst mir gerne ne PM schicken.
grüße
29.05.2010 | 12:14 Uhr
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Bailey :
@löwengrätscherIst es nicht eh so, dass ab ca. 1300 Leuten in einer Umfrage (repräsentativ ausgewählt) die Ergebniss eh nicht mehr präziser werden, soll heißen dass es dann auch nicht genauer wird sollte man 100.000 Leute mit gleicher Auswahl befragen?
Meine da mal was in der Richtung gelernt zu haben
29.05.2010 | 12:23 Uhr
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ja, rein von der anzahl her reicht das locker. das gesetz der großen zahlen kann man eig ab dieser größenordnung bereits als gültig ansehen. die frage hier ist mehr wer genau befragt wurde:
wie finde ich heraus wer fan ist? wen wild drauf los gefragt wurde, werden auch fußballlaien befragt. das wäre dann nicht repräsentativ für die englischen fans.
falls nur fußballfans befragt worden wären, dann gäbe es eine verzerrung falls man eine repräsentative meinung für das englische volk haben will.
auch interessant wäre, wieviel männlein und weiblein befragt worden sind, ob die leute auch aus allen engl. regionen kommen und inwiefern nicht-engländer (also quasi ausländer) berücksichtigt worden sind.
und ob die leute wirklich per zufallsstichprobe ausgesucht worden sind.
auch interessant wäre, ob die art der fragestellung bereits eine antwort nahelegt etc. etc.
viele interessante fragen die man stellen kann um die validität der ergebnisse anzuzweifeln, aber die bloße anzahl der leute sollte hier nicht das thema sein.
so, mein pensum in sachen klugscheißerei für heute aufgebraucht. verdammt, muß ich mich heut abend bei der n11 zurückhalten
29.05.2010 | 15:34 Uhr
+2
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ELGAUCHO :
Interessant geschrieben, aus dem Favortienkreis würde ich aber die Argentinier entfernen(Maradona bringt als Trainer nicht sehr viel) und Deutschland hinzufügen, die gehören immer zu den Favortien bei einem Turnier.Dann geb ich mal 9 Punkte;)
29.05.2010 | 15:36 Uhr
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-1
29.05.2010 | 15:48 Uhr
+1
0
Xavi_6 :
ziemlich gut geschrieben.mit dem umfrage-verfahren kenn ich mich jetzt nicht aus, das lass ich mal unkommentiert.
zu deinen favoriten: ich teile weitestgehend deine ansichten.
auch dass du argentinien zu den favortien zählst, kann ich gut nachvollziehen.
eine schlechte quali steht nicht unbedingt im zusammenhang mit dem späteren erfolg beim turnier (siehe z.b. brasilien 2002).
ich denke, viele werden sich noch über argentinien wundern.
allerdings würde ich die brasilianer zu den top-favoriten zählen.
wie immer eigentlich, vor allem wenn die wm außerhalb europas stattfindet, sind die brasilianer fast immer sehr erfolgreich.
den holländern räume ich wenige chancen ein, vllt schaffen sie aber die überraschung.
zu spanien und england kann man nicht viel hinzufügen, außer dass torres oder fabreags vllt nicht stamm spielen werden o_O
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Die haben ne starke Quali gespielt und haben auch den Konfederationscup gewonnen.
PS: Cambiasso ist nicht dabei.