21.05.2008 um 10:52 Uhr
Rehhagels Götterdämmerung
Der Titelverteidiger Griechenland wird diese EM schon nach der Vorrunde verlassen müssen, denn diese Saison kann diese Mannschaft nichts mehr reißen. "König Otto" hat es verpasst, das Team zu erneuern, außer Linksverteidiger Torosidis (22) ist das Team überwiegend gleich geblieben. 2004 profitierte Griechenland noch von ihrer Underdog-Rolle, doch dieses Jahr wird kein Team die Griechen mehr unterschätzen.
Dazu befinden sich nun erneut Spanien und Russland in ihrer Gruppe, schon 2004 konnte Rehhagels Elf keines der beiden Teams besiegen, gegen Spanien ergatterte man zumindest noch einen Punkt, doch gegen Russland musste man sich sogar 1:2 geschlagen geben. Griechenland ist stehengeblieben, aber Russland und Spanien haben sich weiterentwickelt. Außerdem sind 2004 beide auf Kosten Griechenlands ausgeschieden und werden es nun heimzahlen wollen.
Rehhagels größter Triumph seiner Laufbahn
Die größte Schwäche der Griechen ist ihr Torwart: Nikopolidis Zeit ist mit 36 schon vorbei, Zeiten, in denen er quasi Spiele für das Team gewann. Heute läuft es eher anders herum.
Und auch in der Verteidigung sieht es nicht so prickelnd aus: "Der Koloss von Rhodos", Dellas von AEK Athen, hat mit 32 Jahren seine Blütezeit ebenso schon hinter sich und Kyrgiakos von Eintracht Frankfurt spielt nicht immer souverän. Dagegen machen Torosidis auf der linken Seite und Seitaridis auf der linken Seite ordentlich Dampf im Spiel nach vorne. Besonders Torosidis wird sich bei dieser EM ins Rampenlicht spielen- mit Seitaridis als einziger, wohlgemerkt.
Vor der Abwehr spielt die Schaltzentrale des Teams, Katsouranis von Benfica Lissabon. Auf den beiden Flügeln werden Giannakopulus und Kapitän Basinas spielen, beide sind jedoch schon über 30 und werden kaum mehr die Gegner durch schnelle Vorstöße unter Druck setzen können, wie sie es noch 2004 getan haben. Als Spielmacher ist Karagounis gedacht, doch der 31-Jährige Regisseur hat seine beste Zeit schon hinter sich.
Vorne werden entweder Amanatidis, Gekas oder Charisteas stürmen, doch im Grunde ist nur Amanatidis eine ernst zunehmende Gefahr. Die beiden anderen spielen eine sehr schwache Saison in der Bundesliga und es scheint nicht so, als würden sie im Nationalteam besser spielen.
Amanatidis ist die Sturmhoffnung der Griechen, aber er ist auf sich alleine gestellt
Die komplette Startelf ist im Durchschnitt über 29 Jahre alt, das zeigt deutlich,dass das Team nur noch von jenem Erfolg 2004 lebt.
Fazit:
Griechenland wird sowohl gegen Schweden als auch gegen Spanien keine Chance haben und gegen Russland wird es nur zu einem Remis kommen, es sei denn, der Olymp hilft Rehakles. Aber das ist - seien wir ehrlich - eher unwahrscheinlich.
Steinerne Miene bei Rehhagel - ähnlich wird es nach dem Ausscheiden aussehen

Dazu befinden sich nun erneut Spanien und Russland in ihrer Gruppe, schon 2004 konnte Rehhagels Elf keines der beiden Teams besiegen, gegen Spanien ergatterte man zumindest noch einen Punkt, doch gegen Russland musste man sich sogar 1:2 geschlagen geben. Griechenland ist stehengeblieben, aber Russland und Spanien haben sich weiterentwickelt. Außerdem sind 2004 beide auf Kosten Griechenlands ausgeschieden und werden es nun heimzahlen wollen.
Rehhagels größter Triumph seiner Laufbahn
Die größte Schwäche der Griechen ist ihr Torwart: Nikopolidis Zeit ist mit 36 schon vorbei, Zeiten, in denen er quasi Spiele für das Team gewann. Heute läuft es eher anders herum.
Und auch in der Verteidigung sieht es nicht so prickelnd aus: "Der Koloss von Rhodos", Dellas von AEK Athen, hat mit 32 Jahren seine Blütezeit ebenso schon hinter sich und Kyrgiakos von Eintracht Frankfurt spielt nicht immer souverän. Dagegen machen Torosidis auf der linken Seite und Seitaridis auf der linken Seite ordentlich Dampf im Spiel nach vorne. Besonders Torosidis wird sich bei dieser EM ins Rampenlicht spielen- mit Seitaridis als einziger, wohlgemerkt.
Vor der Abwehr spielt die Schaltzentrale des Teams, Katsouranis von Benfica Lissabon. Auf den beiden Flügeln werden Giannakopulus und Kapitän Basinas spielen, beide sind jedoch schon über 30 und werden kaum mehr die Gegner durch schnelle Vorstöße unter Druck setzen können, wie sie es noch 2004 getan haben. Als Spielmacher ist Karagounis gedacht, doch der 31-Jährige Regisseur hat seine beste Zeit schon hinter sich.
Vorne werden entweder Amanatidis, Gekas oder Charisteas stürmen, doch im Grunde ist nur Amanatidis eine ernst zunehmende Gefahr. Die beiden anderen spielen eine sehr schwache Saison in der Bundesliga und es scheint nicht so, als würden sie im Nationalteam besser spielen.
Amanatidis ist die Sturmhoffnung der Griechen, aber er ist auf sich alleine gestellt
Die komplette Startelf ist im Durchschnitt über 29 Jahre alt, das zeigt deutlich,dass das Team nur noch von jenem Erfolg 2004 lebt.
Fazit:
Griechenland wird sowohl gegen Schweden als auch gegen Spanien keine Chance haben und gegen Russland wird es nur zu einem Remis kommen, es sei denn, der Olymp hilft Rehakles. Aber das ist - seien wir ehrlich - eher unwahrscheinlich.
Steinerne Miene bei Rehhagel - ähnlich wird es nach dem Ausscheiden aussehen

Aufrufe: 373 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 1 | Erstellt:21.05.2008
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