11.Oktober 2008
12.04.2008 um 10:36 Uhr
Rafamania in Bremen
Wie ein Duracel-Hase hüpft er auf und ab. Die Enden seines Stirnbandes baumeln dabei unaufhaltsam im Dreivierteltakt. Energie pur – verpackt in 1,85 Meter Körpergröße. Oberarme wie Dynamit, das auf seine Entzündung wartet. Ein optischer Leckerbissen, den er wie gewohnt durch ein knappes Achselshirt betont. Nur die Nationalhymnen können Rafael Nadal in seinem Bewegungsdrang stoppen. Kurzzeitig. Jedenfalls solange, bis der spanische Nationalheld anfängt, seinem Beruf nachzugehen.
Um im Bild des Duracel-Hasen zu bleiben: Er trommelte Deutschlands Nummer zwei Nicolas Kiefer am Freitag in drei Sätzen vom Tennisplatz. Mit Topspin-Schlägen, die mehr Umdrehungen haben als so mancher hochprozentige Schnaps. Und einer Beinarbeit, die im Welttennis selten aufzufinden ist. Kiefer prophezeite vor der Partie treffend: "Um gewinnen zu können, benötige ich meinen besten und Nadal einen schlechten Tag." Zumindest ersteres funktionierte anfangs. Gereicht hat es trotzdem nicht.
Gegen einen Nadal, der in seiner Heimat Popstar-Status genießt. Die Rafamania ist längst über die mallorquinischen Grenzen geschwappt. Wo der 21-Jährige auftaucht, erreicht das Kreischbarometer seinen Höchststand. So auch in Bremen. Autogramme, Fotos, Schweißbänder – der ganz normale Wahnsinn eben.
Nur ein Problem hat Rafael Nadal. Ein Hosenproblem nämlich. Amüsant und bedenklich zugleich, wie sich der Weltranglistenzweite regelmäßig vor jedem Ballwechsel die Hose zurechtzupft. Ist die spanische Unterwäsche etwa nicht bequem genug? Oder ist das Gezwicke und Gezwacke etwa nur Ritual? Sei es drum: Die Marotte zeigt Wirkung. Immerhin ist Rafa, wie er liebevoll genannt wird, seit 2005 ununterbrochen die Nummer zwei der Tenniswelt. In Kürze erscheint übrigens seine Biographie "Die Geschichte meines Phänomens". Bremen wird darin jedoch kein Kapitel gewidmet sein. Selbst dann nicht, wenn er hier am Sonntag höchstpersönlich – mit einem Sieg gegen Philipp Kohlschreiber – den Einzug ins Davis Cup-Halbfinale sicherstellt.
Um im Bild des Duracel-Hasen zu bleiben: Er trommelte Deutschlands Nummer zwei Nicolas Kiefer am Freitag in drei Sätzen vom Tennisplatz. Mit Topspin-Schlägen, die mehr Umdrehungen haben als so mancher hochprozentige Schnaps. Und einer Beinarbeit, die im Welttennis selten aufzufinden ist. Kiefer prophezeite vor der Partie treffend: "Um gewinnen zu können, benötige ich meinen besten und Nadal einen schlechten Tag." Zumindest ersteres funktionierte anfangs. Gereicht hat es trotzdem nicht.
Gegen einen Nadal, der in seiner Heimat Popstar-Status genießt. Die Rafamania ist längst über die mallorquinischen Grenzen geschwappt. Wo der 21-Jährige auftaucht, erreicht das Kreischbarometer seinen Höchststand. So auch in Bremen. Autogramme, Fotos, Schweißbänder – der ganz normale Wahnsinn eben.
Nur ein Problem hat Rafael Nadal. Ein Hosenproblem nämlich. Amüsant und bedenklich zugleich, wie sich der Weltranglistenzweite regelmäßig vor jedem Ballwechsel die Hose zurechtzupft. Ist die spanische Unterwäsche etwa nicht bequem genug? Oder ist das Gezwicke und Gezwacke etwa nur Ritual? Sei es drum: Die Marotte zeigt Wirkung. Immerhin ist Rafa, wie er liebevoll genannt wird, seit 2005 ununterbrochen die Nummer zwei der Tenniswelt. In Kürze erscheint übrigens seine Biographie "Die Geschichte meines Phänomens". Bremen wird darin jedoch kein Kapitel gewidmet sein. Selbst dann nicht, wenn er hier am Sonntag höchstpersönlich – mit einem Sieg gegen Philipp Kohlschreiber – den Einzug ins Davis Cup-Halbfinale sicherstellt.
Aufrufe: 22 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 0 | Erstellt:12.04.2008
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