07.12.2011 um 17:05 Uhr
Quo Vadis Markus Babbel Teil 2
Manager Preetz verkündete nun, dass eine Entscheidung über Babbel bis zum Rückrundenstart gefällt werden soll. Jedoch wird das eigentliche Problem nicht mit der Unterschrift oder der Nicht-Unterschrift von Babbel enden. Zuviel Kredit verlor er in den letzten Wochen bei den Fans und die Zweifel werden, nur durch eine Unterschrift nicht hinweg geweht werden. Hertha BSC ist aktuell ein Verein in einem sehr gefährlichen Zustand. Die Fans und die Mannschaft wuchsen im letzten Jahr eng zusammen und man hatte das Gefühl mit Babbel einen Trainer gefunden zu haben, der Hertha zumindest in sichere Gewässer lenken kann. Dieses ganze Konstrukt gerät aktuell in Gefahr und ein Ausgang ist nur schwer abzusehen...
Sollte Babbel seinen Vertrag nicht verlängern, muss sich Manager Preetz nach Alternativen umschauen. Aber gibt es denn überhaupt welche? Namen wie Büskens oder Rangnick machen die Runde, aber ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann wie Büskens, der in Fürth großartiges geleistet hat, dies aufgibt um bei Hertha das Ruder zu übernehmen. Und selbst wenn hätte man da doch ständig die Befürchtung, ob nicht eines Tages der Traum des Schalke-Trainers in ihm hervorbricht. Auch für Rangnick gäbe es nach einem Burnout bessere Städte als Berlin um wieder als Trainer langsam und ruhig ins Geschäft zurück zu finden (wenn er das überhaupt will).
Die ideale Lösung wäre ein Trainer der eine Bindung zum Verein Hertha BSC hat, jedoch gibt es da nicht viele. Kjetil Rekdal trainiert aktuell den Aalesunds FK in Norwegen und scheiterte als Trainer in Deutschland bereits in Kaiserslautern. Ein weiterer Name mit Hertha Vergangenheit wäre Eyjólfur Sverrisson der in seiner Zeit bei Hertha ein absoluter Publikumsliebling war. Es gibt jedoch starke Zweifel, ob er in der Lage ist Hertha BSC als Cheftrainer zu übernehmen, da er keine Erfahrung als Vereinstrainer besitzt.
Bleiben die, die in Berlin schon einmal das Zepter schwingen durften. Falko Götz und Jürgen Röber springen da jedem Herthaner sofort ins Gedächnis. Falko Götz trainiert aktuell die Nationalmannschaft Vietnams und Jürgen Röber genießt aktuell das Leben ohne den ständigen Stress des Trainerberufs.
Ganz gleich mit wem Hertha BSC in die Rückrunde oder in die Saison 2012/2013 gehen mag, ich wünsche mir endlich mal wieder einen Trainer, der sich mit dem Verein identifiziert und das so äußert. Eine Schwalbe mächt nämlich noch keinen Sommer und ein Tattoo noch keinen Herthaner.
Was auch immer mit Babbel passieren mag, Hertha BSC steht vor schwierigen Monaten und die Geschichte kann sich in verschiedene Richtungen entwickeln.
Zurück zu Teil 1
Sollte Babbel seinen Vertrag nicht verlängern, muss sich Manager Preetz nach Alternativen umschauen. Aber gibt es denn überhaupt welche? Namen wie Büskens oder Rangnick machen die Runde, aber ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann wie Büskens, der in Fürth großartiges geleistet hat, dies aufgibt um bei Hertha das Ruder zu übernehmen. Und selbst wenn hätte man da doch ständig die Befürchtung, ob nicht eines Tages der Traum des Schalke-Trainers in ihm hervorbricht. Auch für Rangnick gäbe es nach einem Burnout bessere Städte als Berlin um wieder als Trainer langsam und ruhig ins Geschäft zurück zu finden (wenn er das überhaupt will).
Die ideale Lösung wäre ein Trainer der eine Bindung zum Verein Hertha BSC hat, jedoch gibt es da nicht viele. Kjetil Rekdal trainiert aktuell den Aalesunds FK in Norwegen und scheiterte als Trainer in Deutschland bereits in Kaiserslautern. Ein weiterer Name mit Hertha Vergangenheit wäre Eyjólfur Sverrisson der in seiner Zeit bei Hertha ein absoluter Publikumsliebling war. Es gibt jedoch starke Zweifel, ob er in der Lage ist Hertha BSC als Cheftrainer zu übernehmen, da er keine Erfahrung als Vereinstrainer besitzt.
Bleiben die, die in Berlin schon einmal das Zepter schwingen durften. Falko Götz und Jürgen Röber springen da jedem Herthaner sofort ins Gedächnis. Falko Götz trainiert aktuell die Nationalmannschaft Vietnams und Jürgen Röber genießt aktuell das Leben ohne den ständigen Stress des Trainerberufs.
Ganz gleich mit wem Hertha BSC in die Rückrunde oder in die Saison 2012/2013 gehen mag, ich wünsche mir endlich mal wieder einen Trainer, der sich mit dem Verein identifiziert und das so äußert. Eine Schwalbe mächt nämlich noch keinen Sommer und ein Tattoo noch keinen Herthaner.
Was auch immer mit Babbel passieren mag, Hertha BSC steht vor schwierigen Monaten und die Geschichte kann sich in verschiedene Richtungen entwickeln.
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Aufrufe: 1531 | Kommentare: 14 | Bewertungen: 8 | Erstellt:07.12.2011
ø 8.3
KOMMENTARE
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07.12.2011 | 18:18 Uhr
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Jürgen Röber

Ich fänds schade wenn Babbel die Hertha verlassen würde ich finde der Typ passt in die Haupstadt
07.12.2011 | 18:33 Uhr
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-2
BadBlue :
Babbel hat ein Problem mit Berlin und der Mentalität hier, das kam schon desöfteren zum Vorschein...In meinen Augen hab ich kein Problem damit wenn er wieder gen Süden möchte, wenn ihm das hier alles zu groß und Bunt ist, kann man nichts machen, er hat den Aufstieg gepackt, das war seine Grundaufgabe, und gut ist.
hab auch kein problem damit das er bleibt, dann soll er sich aber bitte zum Verein und deren Umfeld bekennen, kann er es nicht, dann heisst es halt "und tschüss".
Aus mangel an Kandidaten hoffe ich er das erstmal noch bleibt, denn die Namen Götz und Co, lassen mich angst und bange werden.
Sverisson wäre einer, ist aber dann auch son Experiment, bin gespannt wie das weitergeht...es ist ne komsiche und angespannte Situation gerade, blöd.
ha ho he !
09.12.2011 | 16:54 Uhr
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So finde ich es absolut legitim, wenn sich ein Trainer wie Babbel oder bei uns Thorsten Fink das Ziel setzt bei Bayern Trainer zu werden.
Und wie soll er damit umgehen, wenn er danach gefragt wird?
Soll er lügen?
Oder soll er sagen momentan kein Thema, aber...
Als Außenstehender frage ich mich, ob die Herthaoberen dem Babbel die Entwicklungschancen aufzeigen können, die der gerne hätte.
Denn wenn Babbel eins ist, dann ehrgeizig.
Ich habe (wie gesagt außenstehend) das Gefühl als würde sich Berlin schon mal emotinal von Babbel trennen, damit die körperlliche Trennung nicht mehr so schwer fällt.
09.12.2011 | 17:16 Uhr
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Was ich (als eher Außenstehender) an der ganzen Geschichte nicht verstehe, ist folgendes:
Wenn wohl fraglich ist, ob Babbel seinen Vertrag verlängert, warum kommunizieren dann nicht beide Seiten, dass sie sich in der WInterpause zusammensetzen und schauen, ob sie einen Trade-Off finden?
Dass die mit ihren seltsamen Aussagen Spekulationen anheizen, ist jetzt nicht so wahnsinnig überraschend find ich.
Dass Babbel irgendwann nach München zurückwill, ist klar, aber der Heynckes hat Vertrag bis 2013. Er könnte locker um n Jahr verlängern und schauen, ob sich nächstes Jahr was abzeichnet. Mit Berlin hat er nen ambitionierten Verein, der aktuell aber noch sehr realistische Ziele verfolgt, bessere Entwicklungsmöglichkeiten wird er nicht bekommen.
09.12.2011 | 17:24 Uhr
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Quaks19 : Mitarbeiterführung
Vorweg: Ich kann verstehen, dass man sich als Herthaner über die Geschehnisse aufregt.Aber: Stinkt der Fisch nicht irgendwo vom Kopf her? Ich wäre auch öfter mal gerne in Rom, Barcelona, San Francisco, Sydney, ... aber wenn ich meinem Chef erzähle, dass das nächste Meeting ja nur intern sei und ich gern den Flieger in eine der besagten Städte bekommen möchte, könnte ich vermutlich einen One-Way-Flug buchen. Doch augenscheinlich lässt man Babbel gewähren.
Die Familie ist sicher ein Argument und es ehrt Babbel, dass er sie so hoch auf seiner Prioritätenliste hängt. Nur wie viele Fernbeziehungen gibt es inzwsichen und wer hat eigentlich nicht schon selbst eine erlebt? Man denke nur an die ganzen Lokführer aus dem Osten in München oder Frankfurt, Studis in der ganzen Republik, die vollen Züge und Flüge am Freitagabend. Machen die auch früher frei? Fährt die S-Bahn auch nur bis zum vorletzten Halt, um noch mit dem Gegenzug gen Heimat aufbrechen zu können.
Entweder Babbel hat extrem gut verhandelt (ergo Preetz extrem dämlich) oder man verpasst es vonseiten des Managements, hier klare und für jeden - inklusive Fans - nachvollziehbare Regeln aufzustellen und durchzusetzen. In diesem Fall höre ich jetzt schon die Ausreden der Spieler, sollte irgendwann in dieser Saison eine Negativspirale in Gang kommen. Und dann hätten sowohl Babbel, als auch der Klub verloren.
Eines hast du jedoch noch nicht angesprochen: Sollte Babbel nicht verlängern - und je länger die Saga dauert, desto wahrscheinlicher ist dieser Ausgang - haben die Spieler die nächste Ausrede. Van Gaal als letzte "lame duck" lässt grüßen. Und dann könnte sich die Frage nach Ersatz schneller stellen, als auch dem größten Babbel-Kritiker liebt ist ...
09.12.2011 | 17:59 Uhr
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vbc96 : Weltfremd
"zum Verein bekennen ..." Das ist doch Blut-Herz-Schmerz-Gesülze. Verträge zwischen Trainern und Vereinen sind immer ein Verhältnis auf Zeit - und zwar ein rein geschäftliches. Und erwartet wird vom Mitarbeiter Trainer Loyalität und vertragsgerechte/r Einsatz/Leistung für seinen Arbeitgeber. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Und da kann ein Trainer sich noch so sehr bekennen, wenn er nicht funktioniert, wird er beurlaubt und abgefunden - alles rechtlich ganz sauber und wenn es gut läuft sogar ohne persönliche Demontage. Babbel hat seinen aktuellen Vertrag bisher erfüllt und ihm übel zu nehmen, dass er nicht so ohne weiteres mit Hurrageschrei einen Folgevertrag unterschreibt und darauf wartet, bis man ihn auch rauswirft, ist nicht legitim und nicht ok. Denn wir haben Vertragsfreiheit. Und wenn für das Zögern persönliche Gründe ursächlich sind, ist auch das ok - wie für jeden Arbeitnehmer auch und es spricht für den Menschen Babbel, dem halt auch noch ein Leben außerhalb des Jobs bedeutsam ist. Babbel ist nichts vorzuwerfen, denn er hat das gehalten, was er versprochen hat. Der Rest ist unfaires und weltfremdes Gesülze romantisch verklärter Träumer.
09.12.2011 | 18:38 Uhr
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Larzy :
Ich verstehe diesen riesigen Aufschrei nicht. Was lässt sich Babbel denn zu Schulden kommen?"Hätte Babbel nicht schon vor seiner Unterschrift in Berlin damit rechnen können, dass sich die Entfernung zu einem Problem entwickeln könnte?"
Das hat er sicherlich. Aber es geht doch gar nicht darum, dass er den Vertrag auflösen will. Es geht um eine Verlängerung. Und da ist es absolut legitim, wenn er sich darüber Gedanken macht, ob er so auf Dauer glücklich wird. Es ist auch absolut legitim, wenn er weitere sportliche Ziele hat, die er mit anderen Vereinen erreichen möchte. Er ist mit Hertha ja nicht verheiratet. Der Wunschtraum von ewiger Mannschaftstreue ist sowohl bei Spielern als auch bei Trainern in den meisten Fällen eben nur ein Traum. So ist das Geschäft.
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Bei dem Namen Falko Götz stellen sich mir allerdings die Nackenhaare auf und Röber will ich auch nicht zurück.
Ein geeigneter Kandidat fällt mir allerdings auch gerade nicht ein....