14.10.2010 um 17:04 Uhr
Quo Vadis Herr Schumacher?
Auf die Titelfrage dieses Blogs eine Antwort zu finden scheint recht schwer.
Schumacher gelang es über die Saison hinweg nicht an die starken Leistungen seines Teamkollegen Nico Rosberg heranzukommen.
Anstatt eigene Performanceprobleme anzukreiden, kam zumeist die Entschuldigung seitens Brawn, dass Schumacher die schmalen Vorderreifen nicht auf die richtige Temperatur bringen könne, da er noch die alten, breiteren Rillenreifen gewohnt sei.
Seitens Schumacher hörte man Durchhalteparolen. Das Auto wäre im Moment nicht da wo man es gern hätte. Das Temperaturfenster der Reifen wäre zu unberechenbar.
Seitens RTL konnte man zumindest anfangs der Saison fest damit rechnen, dass die Herren Lauda und König Schumachers Leistung mit den 3 Jahren Pause rechtfertigen würden.
Diese Entschuldigungsversuche hatten letztes Wochenende in Suzuka ein Ende.
In einem denkwürdig "ehrlichen" Interview sprach Schumacher das erste mal über die Kritik die momentan auf ihn einprasselt. Er höre sich Kritik gerne an und räumte teilweise eigene Performance-Schwierigkeiten ein.
Nichts desto trotz blieb seine Message die Selbe. Ausgerechnet sein MGP-01 wäre unberechenbar. Mal würde der F-Schacht nach Plan funktionieren, mal nicht.
Über die Saison verteilt waren es verschiedene Probleme die immer nur an seinem Auto auftreten würden. Vor ein paar Monaten war es übrigens ein Haarriss an seinem MGP-01-Chassis.
Auch kritisierte er die Strategie des Teams, die ihn nicht an Rosberg vorbeilotsen wollten.
Da ist sicherlich etwas dran. Schumacher hätte gute Chancen gehabt den mit Getriebeproblemen gehandicapten Hamilton noch zu stellen.
Als eingefleischter Schumi-Fan möchte man diesen Behauptungen Glauben schenken.
Wo sind die allzu dominanten Tage des Michael Schumacher, in denen er der Konkurrenz um die Ohren fuhr. Heutzutage muss er sich einem Nico Rosberg zumindest in den Qualifyings 12 von 15 mal geschlagen geben.
Man stellt sich abermals die Frage nach dem Sinn seines Comebacks.
Wäre es nicht klüger gewesen die glorreichen Zeiten sein zu lassen und als ewige Legende in die Geschichtsbücher einzugehen?
Anstatt dessen muss er sich von ausgedienten Teamchefs wie Eddie Jordan herbe Kritik gefallen lassen. Mercedes solle ihn erlösen und feuern.
In Interviews macht er den Eindruck als wäre er zwar nicht zufrieden, aber als würde er nicht allzu angefressen in den Flieger Richtung Heimat steigen.
Man vermisst den vor Ergeiz strotzenden Schumi, den einem ein dritter Platz nur ein müdes Lächeln abverlangen konnte und gewinnt den Eindruck als wäre die Formel 1 ein gut bezahltes Hobby für einen Motorsportrentner.
Doch lange kann sich Mercedes das nicht mehr mit ansehen. Es ist kurz vor zwölf.
Gerüchte machen die Runde, dass Brawn ihm noch eine Schonfrist bis Anfang der nächsten Saison gewährt aber danach knallhart abgerechnet wird.
Laut Brawn wäre Schumacher wahrscheinlich schon gefeuert, falls er eben nicht Michael Schumacher wäre.
Wir werden sehen, wie Schumacher sich nächstes Jahr schlagen wird. Werden ihm die Pirelli-Pneus besser liegen? Wird sein MGP-02 Konstanz und Berechenbarkeit aufweisen?
Wird er noch mal an seine alten Leistungen herankommen oder ist das "Schumacher-Zeitalter" bereits durch das "Vettel-Zeitalter" abgelöst worden?
Wie wird er abtreten, falls er sich abermals einem jungen dynamischen Rosberg ergeben muss?
Wie seht ihr das Schumacher-Dilemma?
Schumacher gelang es über die Saison hinweg nicht an die starken Leistungen seines Teamkollegen Nico Rosberg heranzukommen.
Anstatt eigene Performanceprobleme anzukreiden, kam zumeist die Entschuldigung seitens Brawn, dass Schumacher die schmalen Vorderreifen nicht auf die richtige Temperatur bringen könne, da er noch die alten, breiteren Rillenreifen gewohnt sei.
Seitens Schumacher hörte man Durchhalteparolen. Das Auto wäre im Moment nicht da wo man es gern hätte. Das Temperaturfenster der Reifen wäre zu unberechenbar.
Seitens RTL konnte man zumindest anfangs der Saison fest damit rechnen, dass die Herren Lauda und König Schumachers Leistung mit den 3 Jahren Pause rechtfertigen würden.
Diese Entschuldigungsversuche hatten letztes Wochenende in Suzuka ein Ende.
In einem denkwürdig "ehrlichen" Interview sprach Schumacher das erste mal über die Kritik die momentan auf ihn einprasselt. Er höre sich Kritik gerne an und räumte teilweise eigene Performance-Schwierigkeiten ein.
Nichts desto trotz blieb seine Message die Selbe. Ausgerechnet sein MGP-01 wäre unberechenbar. Mal würde der F-Schacht nach Plan funktionieren, mal nicht.
Über die Saison verteilt waren es verschiedene Probleme die immer nur an seinem Auto auftreten würden. Vor ein paar Monaten war es übrigens ein Haarriss an seinem MGP-01-Chassis.
Auch kritisierte er die Strategie des Teams, die ihn nicht an Rosberg vorbeilotsen wollten.
Da ist sicherlich etwas dran. Schumacher hätte gute Chancen gehabt den mit Getriebeproblemen gehandicapten Hamilton noch zu stellen.
Als eingefleischter Schumi-Fan möchte man diesen Behauptungen Glauben schenken.
Wo sind die allzu dominanten Tage des Michael Schumacher, in denen er der Konkurrenz um die Ohren fuhr. Heutzutage muss er sich einem Nico Rosberg zumindest in den Qualifyings 12 von 15 mal geschlagen geben.
Man stellt sich abermals die Frage nach dem Sinn seines Comebacks.
Wäre es nicht klüger gewesen die glorreichen Zeiten sein zu lassen und als ewige Legende in die Geschichtsbücher einzugehen?
Anstatt dessen muss er sich von ausgedienten Teamchefs wie Eddie Jordan herbe Kritik gefallen lassen. Mercedes solle ihn erlösen und feuern.
In Interviews macht er den Eindruck als wäre er zwar nicht zufrieden, aber als würde er nicht allzu angefressen in den Flieger Richtung Heimat steigen.
Man vermisst den vor Ergeiz strotzenden Schumi, den einem ein dritter Platz nur ein müdes Lächeln abverlangen konnte und gewinnt den Eindruck als wäre die Formel 1 ein gut bezahltes Hobby für einen Motorsportrentner.
Doch lange kann sich Mercedes das nicht mehr mit ansehen. Es ist kurz vor zwölf.
Gerüchte machen die Runde, dass Brawn ihm noch eine Schonfrist bis Anfang der nächsten Saison gewährt aber danach knallhart abgerechnet wird.
Laut Brawn wäre Schumacher wahrscheinlich schon gefeuert, falls er eben nicht Michael Schumacher wäre.
Wir werden sehen, wie Schumacher sich nächstes Jahr schlagen wird. Werden ihm die Pirelli-Pneus besser liegen? Wird sein MGP-02 Konstanz und Berechenbarkeit aufweisen?
Wird er noch mal an seine alten Leistungen herankommen oder ist das "Schumacher-Zeitalter" bereits durch das "Vettel-Zeitalter" abgelöst worden?
Wie wird er abtreten, falls er sich abermals einem jungen dynamischen Rosberg ergeben muss?
Wie seht ihr das Schumacher-Dilemma?
Aufrufe: 336 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 3 | Erstellt:14.10.2010
ø 4.3
KOMMENTARE
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14.10.2010 | 18:46 Uhr
0
-1
motorfreak : ..
auch wenn es ein eher älteres thema ist, hast du das finde ich ganz gut aufgearbeitet. ich denke, dass der alte es nciht schaffe wird dem rosberg das wasser zu reichen. wird wohl nächste saison noich fahren. mercedes wird ihn glaub ich nicht feuern. dem wird angetragen nahc der nächsten saison zurückzutreten..
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