14.06.2009 um 00:52 Uhr
Niemand will Slomka!
Was haben der VfL Wolfsburg, Eintracht Frankfurt, der HSV und der 1. FC Köln gemeinsam? Sie alle starten in die neue Saison mit einem neuen Trainer. Ginge es nach der Boulevard Presse, würde der Trainer in jedem dieser Fälle Mirko Slomka heißen, doch die Realität sieht anders aus - niemand will Slomka!
Die Spekulationen um Magaths Abgang in Richtung Schalke kamen früh auf. Schon vor Saisonende war klar: "Quälix Felix" verlässt den Werksklub und wechselt zu den Knappen nach Gelsenkirchen. Heißester Nachfolgerkandidat: Slomka. Wer bekam letztendlich den Zuschlag? Armin Veh, Ex-Meistertrainer des VFB Stuttgart.
Zweiter Fall: Martin Jol packt völlig unerwartet seine Koffer und flüchtet nach Amsterdam. Wer folgt ihm? Mirko Slomka? Nein, Brunno Labbadia, der bis dato jeglichen Beweis schuldig blieb, dass er als Trainer zur Elite gehört.
Dritter Fall: Frankfurt sucht einen Nachfolger für Friedhelm Funkel. Wieder macht es nicht Slomka, sondern der nicht unumstrittene Skibbe.
Das Sahnehäubchen: Daum verlässt Köln gen zweite Heimat Istanbul, der FC setzt Slomka einen Trainer vor die Nase, der bisher nur Zagreb trainiert hat und in der Bundesliga nur als Spieler tätig war - Zvonimir Soldo.
Warum möchte niemand Slomka verpflichten?
Die Antwort ist naheliegend: "Kumpeltypen" wie Slomka und Doll sind nicht gefragt. Die Mehrheit orientiert sich am Beispiel Magath, das gezeigt hat: ein harter, erfahrener Hund steht für Erfolg. Junge Trainer hingegen sorgen für kurzfristigen Aufschwung, der dann jedoch im Nichts verpufft - Beispiele: Doll beim HSV, Labbadia in Leverkusen.
Slomka hingegen muss man zugute halten: er ist mit Schalke immerhin Vizemeister geworden. Doch selbst mit Platz zwei war man auf Schalke nicht zufrieden. Schaut man sich allerdings die Mannschaft an, die Slomka zur Verfügung hatte, dann war diese Leistung aller Ehren wert, auch wenn diese durch Patzer der Konkurrenz begünstigt war.
Fazit: Solange "alte Hasen" wie Magath mit ihrer Art Erfolg haben, haben es junge Trainer wie Slomka, Doll und auch Klinsmann sehr schwer, mit ihren neuen Ideen Fuß zu fassen, sich Anerkennung zu verschaffen.
Für Slomka waren es wohl nicht die letzten arbeitslosen Monate. Sympathisch ist, dass er trotz dieser Sachlage nicht um Aufmerksamkeit bettelt wie ein gewisser Lothar Matthäus, sondern die Ruhe bewahrt.
Kopf hoch, Slomka!
Die Spekulationen um Magaths Abgang in Richtung Schalke kamen früh auf. Schon vor Saisonende war klar: "Quälix Felix" verlässt den Werksklub und wechselt zu den Knappen nach Gelsenkirchen. Heißester Nachfolgerkandidat: Slomka. Wer bekam letztendlich den Zuschlag? Armin Veh, Ex-Meistertrainer des VFB Stuttgart.
Zweiter Fall: Martin Jol packt völlig unerwartet seine Koffer und flüchtet nach Amsterdam. Wer folgt ihm? Mirko Slomka? Nein, Brunno Labbadia, der bis dato jeglichen Beweis schuldig blieb, dass er als Trainer zur Elite gehört.
Dritter Fall: Frankfurt sucht einen Nachfolger für Friedhelm Funkel. Wieder macht es nicht Slomka, sondern der nicht unumstrittene Skibbe.
Das Sahnehäubchen: Daum verlässt Köln gen zweite Heimat Istanbul, der FC setzt Slomka einen Trainer vor die Nase, der bisher nur Zagreb trainiert hat und in der Bundesliga nur als Spieler tätig war - Zvonimir Soldo.
Warum möchte niemand Slomka verpflichten?
Die Antwort ist naheliegend: "Kumpeltypen" wie Slomka und Doll sind nicht gefragt. Die Mehrheit orientiert sich am Beispiel Magath, das gezeigt hat: ein harter, erfahrener Hund steht für Erfolg. Junge Trainer hingegen sorgen für kurzfristigen Aufschwung, der dann jedoch im Nichts verpufft - Beispiele: Doll beim HSV, Labbadia in Leverkusen.
Slomka hingegen muss man zugute halten: er ist mit Schalke immerhin Vizemeister geworden. Doch selbst mit Platz zwei war man auf Schalke nicht zufrieden. Schaut man sich allerdings die Mannschaft an, die Slomka zur Verfügung hatte, dann war diese Leistung aller Ehren wert, auch wenn diese durch Patzer der Konkurrenz begünstigt war.
Fazit: Solange "alte Hasen" wie Magath mit ihrer Art Erfolg haben, haben es junge Trainer wie Slomka, Doll und auch Klinsmann sehr schwer, mit ihren neuen Ideen Fuß zu fassen, sich Anerkennung zu verschaffen.
Für Slomka waren es wohl nicht die letzten arbeitslosen Monate. Sympathisch ist, dass er trotz dieser Sachlage nicht um Aufmerksamkeit bettelt wie ein gewisser Lothar Matthäus, sondern die Ruhe bewahrt.
Kopf hoch, Slomka!
Aufrufe: 1270 | Kommentare: 7 | Bewertungen: 8 | Erstellt:14.06.2009
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KOMMENTARE
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14.06.2009 | 02:15 Uhr
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TheFCB4Life :
Der arme
14.06.2009 | 02:26 Uhr
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Flipps :
Gerade wenn der Blog anfängt interessant zu werdn,kommst du zu Ende.Das ist schade.
Ich geb dir 5 Punkte,weil du Potenzial,das da ist auslässt,aber eine gute Einleitung hättest/hast
14.06.2009 | 15:46 Uhr
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Buchi039 :
Ja schade, der Blog hätte wirklich mehr potenzial gehabt und in deiner Aufzählung fehlt noch Leverkusen.
7P
15.06.2009 | 17:35 Uhr
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er wurde vizemeister und kam bis ins viertelfinale der championsleague.
aber nach dem misslungengen experiment mit klinsmann und dem misserfolg von labbadia in der rückrunde trauen sich die vereine nicht mehr, risiken einzugehen, und bervozugen erfahrene trainer.
16.06.2009 | 13:10 Uhr
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Deckard :
tja, muß ich dir leider auch punktabzüge wie meine vorkritiker geben. du beginnst wirklich toll mit beispielen, erläuterst, ziehst die ersten schlüsse, aber das eigentliche thema, nämlich "warum will niemand slomka", läßt du ziemlich schnell abflachen. vielleicht solltest du nochmal recherchieren und den eigentlichen kernpunkt dann wirklich genau durchleuchten. wäre nämlich schade um das thema, dass äußerst interessant gewählt war und um dass es sich lohnt.
mein fazit: bring´s einfach zu ende, dann kriegst du die 10 locker, denn bis hierhin hat alles, inklusive dem letzten satz
, gepasst.
16.06.2009 | 14:23 Uhr
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Rocky8 : @ Deckard
Danke für die Kritik. Den von dir angeführten Kritikpunkt kann ich im Nachhinein gut nachvollziehen.
16.06.2009 | 14:30 Uhr
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Kharax :
Ich finde, du hast es dir zu leicht gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur an der "Kumpelart" liegt. Es müssen noch andere Beweggründe gegen Slomka sprechen.
Ich denke auch nicht, dass "Kumpeltypen" immer nur kurzfristigen Erfolg haben im gegensatz zum Kaliber Magath. Der Herr Magath hat in seiner Karriere auch noch nie richtig lange erfolgreich gearbeitet.
Ich vermute eher Slomka hat zu hohe Gehaltsansprüche und sein angeblich ausufernder Trainerstab schreckt die Vereine ab.
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