25.09.2009 um 13:03 Uhr
Nicht alles ist Gold was glänzt!
Ein Traum vieler junger Fußballer ist es, einmal das Trikot des großen FC Bayern München tragen zu dürfen. Ein Privileg, welches nur wenigen Nachwuchskickern vorbehalten ist. Doch in der Ganzen Euphorie bleiben die Schattenseiten oft im Verborgenen.
Schon seit ich laufen kann war klar, dass die schönste Nebensache der Welt einmal ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben sein wird. Schon mit 3 Jahren begann ich bei meinem Heimatverein direkt um die Ecke meine ersten „Schussversuche". Schnell kristallisierte sich heraus, dass ich alle Voraussetzungen für einen guten Fußballer mitbrachte. Langsam wurde die Schule immer mehr zur Nebensache, anstatt Hausaufgaben schoss ich lieber stundenlang den Ball gegen unser Garagentor.
Wie das Leben so spielt, landete ich in einer Mannschaft mit ebenfalls sehr begabten Nachwuchsspielern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerten wir unsere Leistungen enorm. Wir gewannen Kreismeisterschaften und große Turniere. Mit dem Erfolg wuchs auch der Bekanntheitsgrad, deshalb war es nur eine Frage der Zeit bis auch die „großen" Münchner Vereine auf uns aufmerksam wurden. Während eines lokalen Wettkampfes wurde ich sowohl zum Torschützenkönig, als auch zum besten Spieler gewählt. Nicht mal zwei Tage später klingelte das Telefon. Mit diesem Anruf begann der Traum vom Profifußballer in greifbare Nähe zu rücken. Der große FC Bayern hatte mein Talent erkannt und wollte mich für seine Jugendmannschaft verpflichten.
Die ersten Eindrücke waren unglaublich – trainieren direkt neben den Superstars! Meine Fußballwelt veränderte sich schlagartig. Turniere auf der ganzen Welt gegen Jugendmannschaften der ausländischen Topvereine, Balljunge bei den Profis im Stadion, eine komplette Ausrüstung des Vereins und sogar ein paar wenige Autogramme wurden verlangt.
Doch mit der Zeit kamen dann immer mehr negative Eindrücke zum Vorschein. Welch enormer Druck auf uns jungen Menschen lastete, wurde von Außenstehenden nicht wahrgenommen. Schule, Training, Schlafen bestimmten meinen Alltag. Das Konkurrenzdenken unter uns Spielern und den Eltern, aber auch der Neid auf Erfolgserlebnisse Anderer, stellte die Freude am Spiel immer häufiger ins Abseits. Die ursprünglichen Tugenden wie Spielwitz, Kreativität aber vor allem die Leidenschaft zum Sport „Fußball", welche mich auszeichneten, gingen dadurch immer mehr verloren.
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man sich entscheiden muss welchen Weg man einschlagen möchte. Entweder ist der unbeugsame Wille vorhanden sein Ziel um jeden Preis zu verfolgen und sich damit die geringe Chance zu erhalten, vielleicht doch irgendwann sein Hobby zum Beruf zu machen, oder man orientiert sich anderweitig.
Rückblickend waren meine Jahre beim FC Bayern eine unglaubliche Erfahrung, auf die ich auch heute noch stolz bin. Wenn ich heute im Fernsehen einige meiner ehemaligen Mitspieler verfolge, tue ich das mit Bewunderung, da ich weiß welchen Weg Sie gegangen sind…
Ehrinho
Schon seit ich laufen kann war klar, dass die schönste Nebensache der Welt einmal ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben sein wird. Schon mit 3 Jahren begann ich bei meinem Heimatverein direkt um die Ecke meine ersten „Schussversuche". Schnell kristallisierte sich heraus, dass ich alle Voraussetzungen für einen guten Fußballer mitbrachte. Langsam wurde die Schule immer mehr zur Nebensache, anstatt Hausaufgaben schoss ich lieber stundenlang den Ball gegen unser Garagentor.
Wie das Leben so spielt, landete ich in einer Mannschaft mit ebenfalls sehr begabten Nachwuchsspielern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerten wir unsere Leistungen enorm. Wir gewannen Kreismeisterschaften und große Turniere. Mit dem Erfolg wuchs auch der Bekanntheitsgrad, deshalb war es nur eine Frage der Zeit bis auch die „großen" Münchner Vereine auf uns aufmerksam wurden. Während eines lokalen Wettkampfes wurde ich sowohl zum Torschützenkönig, als auch zum besten Spieler gewählt. Nicht mal zwei Tage später klingelte das Telefon. Mit diesem Anruf begann der Traum vom Profifußballer in greifbare Nähe zu rücken. Der große FC Bayern hatte mein Talent erkannt und wollte mich für seine Jugendmannschaft verpflichten.
Die ersten Eindrücke waren unglaublich – trainieren direkt neben den Superstars! Meine Fußballwelt veränderte sich schlagartig. Turniere auf der ganzen Welt gegen Jugendmannschaften der ausländischen Topvereine, Balljunge bei den Profis im Stadion, eine komplette Ausrüstung des Vereins und sogar ein paar wenige Autogramme wurden verlangt.
Doch mit der Zeit kamen dann immer mehr negative Eindrücke zum Vorschein. Welch enormer Druck auf uns jungen Menschen lastete, wurde von Außenstehenden nicht wahrgenommen. Schule, Training, Schlafen bestimmten meinen Alltag. Das Konkurrenzdenken unter uns Spielern und den Eltern, aber auch der Neid auf Erfolgserlebnisse Anderer, stellte die Freude am Spiel immer häufiger ins Abseits. Die ursprünglichen Tugenden wie Spielwitz, Kreativität aber vor allem die Leidenschaft zum Sport „Fußball", welche mich auszeichneten, gingen dadurch immer mehr verloren.
Irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man sich entscheiden muss welchen Weg man einschlagen möchte. Entweder ist der unbeugsame Wille vorhanden sein Ziel um jeden Preis zu verfolgen und sich damit die geringe Chance zu erhalten, vielleicht doch irgendwann sein Hobby zum Beruf zu machen, oder man orientiert sich anderweitig.
Rückblickend waren meine Jahre beim FC Bayern eine unglaubliche Erfahrung, auf die ich auch heute noch stolz bin. Wenn ich heute im Fernsehen einige meiner ehemaligen Mitspieler verfolge, tue ich das mit Bewunderung, da ich weiß welchen Weg Sie gegangen sind…
Ehrinho
Aufrufe: 7131 | Kommentare: 53 | Bewertungen: 35 | Erstellt:25.09.2009
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KOMMENTARE
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27.09.2009 | 12:51 Uhr
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Siegnio :
Schade...das Thema ist sehr geil, vor allem interessant das von einem zu hören der live dabei war...allerdings wäre das ganze in einer ausführlichen art und weise ein richtig geiler blog geworden.
27.09.2009 | 12:56 Uhr
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So richtig was erfahren tut man nicht, und das ist schade, weil dein Schreibstil einiges an Potenzial geboten hätte, dass man auch versteht was du schreibst - diese Eigenschaft lassen viele Blogs/Kommentare hier schmerzlich vermissen.
Vielleicht, und das wäre eine Anregung von mir, schreibst du den Blog nochmal neu und gehst dann ins Detail und versorgst Leute wie mich, die sich sehr für deine Geschichte interessieren, mit noch mehr Hintergründen und Anekdoten.
Auf jeden Fall, und da wiederhole ich mich gerne, bietet deine Geschichte großes Potenzial... also bitte: Schreib's noch einmal Ehrinho :).
Trotzdem 8 Punkte für das interessante Thema und den schön ausformulierten Blog!
27.09.2009 | 13:11 Uhr
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Jullusi :
Schliesse mich meinen Vorschreibern an. Sehr interessantes Thema was allerdings viel zu wenig Inhalt bietet. So liesst es sich wie eine tolle Einführung für einen interessanten Blog, der dann leider schlagartig aufhört - denn das was du unterm Strich an Details lieferst kann man sich grösstenteils auch denken! Der Vorschlag den Blog neuzuschreiben und dann wirklich zu "informieren" ist wirklich gut und hat locker das Potential richtig gut zu sein. Was du meines Erachtens auch noch machen könntest, wäre ein wenig Humor oder Sarkasmus am ein oder anderen örtchen, so ist dein Stil sehr kurzatmig. Für nen ausführlicheren Blog würdest locker 9-10 Pkt. bekommen, für diesen hier leider nur 5 von mir.
27.09.2009 | 13:50 Uhr
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So wirkt das ganze ziemlich oberflächlich.
27.09.2009 | 15:52 Uhr
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ich will ja jetzt nichts unterstellen, aber ich hoffe das du dich da mal zu äußerst.
27.09.2009 | 16:09 Uhr
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his_iceness : @ realmadrio
warum glaubst du ihm das nicht? kann doch gut sein. ich hab früher auch gegen mein garagentor gekickt. macht man halt so.Aber: trotzdem war der blog echt inhaltslos und kurz.
27.09.2009 | 16:14 Uhr
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27.09.2009 | 16:31 Uhr
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Risi96 :
Ja, dass stimmt das sieht man von Außen nicht.Eine Frage noch: In deinem letzten Satz sagst du, du siehst ehemalige Kollegen. Welche sind as denn?
27.09.2009 | 17:52 Uhr
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Fredery :
Geiles Thema....wäre ein großartiger Blog, wäre er ein bisschen länger....vielleicht kannst du den ja noch ausbessern....wäre echt geil.Das von einem zu hören der es selbst erlebt hat, ist ein geiles thema....
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