13.05.2011 um 16:32 Uhr
Nadal oder Federer? Djokovic!
Seit Anfang 2004 gibt es genau zwei Tennisspieler, die den ersten Platz der Weltrangliste zwischen sich hin und her schieben. Der Spanier Rafael Nadal Parera und der Schweizer Roger Federer. Nach vielen Jahren packender Duelle und Matches der beiden Platzhirsche hat sich in den letzten Jahren allerdings ein weiterer Spieler an Platz eins herangepirscht und mittlerweile auf Platz zwei festgebissen. Die Rede ist von Novak Djokovic.
Der Serbe begann mit vier Jahren Tennis zu spielen und ging mit Zwölf auf die Münchner Tennis Academy von Nikola Pilic. Das ist nun auch schon wieder zwölf Jahre her, doch hat sich so einiges getan im Leben des Novak Djokovic. In der Zwischenzeit war er nicht nur der erste serbische Tennisspieler, der jemals in die Top Ten der Weltrangliste kam, sondern auch der jüngste Spieler, der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren wenigstens einmal das Halbfinale erreichte. Eine beachtliche Leistung des mittlerweile 24-Jährigen.
Das Jahr lief bislang erdenklich gut für Djokovic: Es stehen 33 Spiele mit keiner einzigen Niederlage zu Buche. Er gewann zum zweiten Mal die Australian Open, in dessen Verlauf er lediglich einen einzigen Satz abgab - in der zweiten Runde wohlgemerkt.
Auch in Dubai bei den Duty Free Championships gewann er. Dabei setzte er sich im Finale gegen Roger Federer durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Dazu kamen die Titel der amerikanischen Indian Wells Masters und der Miami Masters. Beim Turnier in seiner Heimatstadt Belgrad konnte er ebenfalls mit dem Finalsieg auftrumpfen.
Dann ging es auf die iberische Halbinsel - die Madrid Masters standen an. Novak Djokovic besiegte den Spanier Nadal in seiner Heimat und - was vielleicht noch wichtiger ist - in seinem Element, auf Sand. Mit diesem Sieg brach der Serbe einen 25 Jahre alten Rekord von Ivan Lendl, der 1986 29:0 Siege zum Saisonstart einfahren konnte.
Das macht in diesem Jahr summa summarum ganze sechs Turniersiege in Folge. Eine atemberaubende Bilanz, wenn man bedenkt, dass er dabei jeweils drei Mal seine direkten Konkurrenten in der Weltrangliste, die Nummer eins Rafael Nadal und die Nummer drei Roger Federer, bezwang.
So hat sich aus dem Duell Nadal und Federer langsam aber sicher Nadal und Djokovic entwickelt. Und nun schmilzt sogar der Vorsprung des Weltranglistenersten, denn gerade die Niederlage in Madrid am letzten Sonntag hat den Spanier in Bedrängnis gebracht. Schon beim momentan stattfindenden Internazionali d'Italia könnte Djokovic an Nadal vorbeiziehen.
Ein Rechenbeispiel: Sollte Nadal am heutigen Freitag gegen den Kroaten Marin Cilic im Viertelfinale ausscheiden, dann könnte Djokovic mit seinem siebten Turniersieg in Folge die Nummer eins der Weltrangliste erobern. Der Serbe muss im Viertelfinale gegen den Schweden Robin Söderling antreten und hat damit eine wohl schwierigere Aufgabe als der Spanier.
Auch wenn Novak Djokovic nach dem Internazionali d'Italia noch nicht die Nummer eins der Welt sein sollte, so kratzt er doch gewaltig am Thron des nimmermüden Spaniers Nadal. Federer hingegen scheint vom Serben mittlerweile abgehängt, welcher damit unlängst für eine bemerkenswerte Machtverschiebung in der Welt des Tennis sorgte.
Der Serbe begann mit vier Jahren Tennis zu spielen und ging mit Zwölf auf die Münchner Tennis Academy von Nikola Pilic. Das ist nun auch schon wieder zwölf Jahre her, doch hat sich so einiges getan im Leben des Novak Djokovic. In der Zwischenzeit war er nicht nur der erste serbische Tennisspieler, der jemals in die Top Ten der Weltrangliste kam, sondern auch der jüngste Spieler, der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren wenigstens einmal das Halbfinale erreichte. Eine beachtliche Leistung des mittlerweile 24-Jährigen.
Das Jahr lief bislang erdenklich gut für Djokovic: Es stehen 33 Spiele mit keiner einzigen Niederlage zu Buche. Er gewann zum zweiten Mal die Australian Open, in dessen Verlauf er lediglich einen einzigen Satz abgab - in der zweiten Runde wohlgemerkt.
Auch in Dubai bei den Duty Free Championships gewann er. Dabei setzte er sich im Finale gegen Roger Federer durch und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Dazu kamen die Titel der amerikanischen Indian Wells Masters und der Miami Masters. Beim Turnier in seiner Heimatstadt Belgrad konnte er ebenfalls mit dem Finalsieg auftrumpfen.
Dann ging es auf die iberische Halbinsel - die Madrid Masters standen an. Novak Djokovic besiegte den Spanier Nadal in seiner Heimat und - was vielleicht noch wichtiger ist - in seinem Element, auf Sand. Mit diesem Sieg brach der Serbe einen 25 Jahre alten Rekord von Ivan Lendl, der 1986 29:0 Siege zum Saisonstart einfahren konnte.
Das macht in diesem Jahr summa summarum ganze sechs Turniersiege in Folge. Eine atemberaubende Bilanz, wenn man bedenkt, dass er dabei jeweils drei Mal seine direkten Konkurrenten in der Weltrangliste, die Nummer eins Rafael Nadal und die Nummer drei Roger Federer, bezwang.
So hat sich aus dem Duell Nadal und Federer langsam aber sicher Nadal und Djokovic entwickelt. Und nun schmilzt sogar der Vorsprung des Weltranglistenersten, denn gerade die Niederlage in Madrid am letzten Sonntag hat den Spanier in Bedrängnis gebracht. Schon beim momentan stattfindenden Internazionali d'Italia könnte Djokovic an Nadal vorbeiziehen.
Ein Rechenbeispiel: Sollte Nadal am heutigen Freitag gegen den Kroaten Marin Cilic im Viertelfinale ausscheiden, dann könnte Djokovic mit seinem siebten Turniersieg in Folge die Nummer eins der Weltrangliste erobern. Der Serbe muss im Viertelfinale gegen den Schweden Robin Söderling antreten und hat damit eine wohl schwierigere Aufgabe als der Spanier.
Auch wenn Novak Djokovic nach dem Internazionali d'Italia noch nicht die Nummer eins der Welt sein sollte, so kratzt er doch gewaltig am Thron des nimmermüden Spaniers Nadal. Federer hingegen scheint vom Serben mittlerweile abgehängt, welcher damit unlängst für eine bemerkenswerte Machtverschiebung in der Welt des Tennis sorgte.
Aufrufe: 1242 | Kommentare: 4 | Bewertungen: 3 | Erstellt:13.05.2011
ø 7.7
KOMMENTARE
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15.05.2011 | 22:54 Uhr
+1
0
mamö99 :
Mich persönlich freut es ja, dass mit ihm ein wenig frischer Wind kommt. Jahrelang das Duell zwischen Nadal und Federer war doch recht einseitig.
16.05.2011 | 12:01 Uhr
+1
0
Allein diese Siegesserie.. irre!
16.05.2011 | 21:54 Uhr
+1
0
Einfach faszinierend seine Siegesserie und seine Spielweise zur Zeit :))
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Joa gut, soviel zum Rechenbeispiel..