05.Dezember 2008
20.04.2008 um 03:19 Uhr
NBA Playoffs 2008
Endlich ist es wieder soweit! Basketballfans aus aller Welt können sich auf den spannendsten Teil der NBA-Saison freuen, denn die Playoffs stehen vor der Tür. Und diese versprechen heuer spannend wie nie zu werden. Nicht zuletzt dank der neu formierten Celtics, den kürzlichen Blockbuster Trades um die Lakers und Mavericks und auch dank der Golden State Warriors. Moment, die Warriors haben sich doch gar nicht qualifiziert werdet ihr hier einwenden. Vollkommen richtig, denn im bärenstarken Westen zogen sie letztendlich den Kürzeren gegen die Nuggets. Doch ihr jetz schon legendärer (und für uns Dirk Fans immer noch schmerzhafter) Triumph über die topgesetzten Mavericks hat uns gezeigt das alles möglich ist. Eine Erkenntnis aus der vor allem die Mavs nach einer mehr als durchwachsenen Saison neuen Mut ziehen dürften.
Hier die Matchups im Osten:
Boston Celtics (1) – Atlanta Hawks (8)
Die Celtics gehen als der große Favorit in die Ost-Playoffs. Kaum jemand würde wohl gegen ein Conference-Finale zwischen den Kelten und den Pistons wetten. Nur zu verständlich aufgrund der großartigen 66-16 Bilanz währen der regulären Saison. Seine Hoffnungen stützt der Traditionsklub natürlich auf sein Startrio aus 3-Punktwaffe Ray Allen, mehrfach All-Star Paul Pierce und Dauer-MVP-Kandidat Kevin Garnett, der nach verlorenen Jahren bei den Losern aus Minnesota nach einem Championshipring lechzt. Nicht zu unterschätzen ist auch der viel angewzeifelte 2. Jahr Point Guard Rajon Rondo, der im Schatten der Big Three eine mehr als ordentliche Kampagne spielt. Ergänz wird dieses Quartett vom grundsoliden Center Kendrick Perkins sowie einer Bank um Veteranen wie PJ Brown, Sam Cassell oder Rookie Big Man Glen â019â019Big Babyâ019â019 Davis.
Die vor jungen Talent nur so strotzenden Hawks schoben sich letztlich mit allerletzter Kraft noch knapp vor den Pacers aus Indiana über den Playoff-Zielstrich. Das junge Team um Allstar Joe Johnson und Überathlet Josh Smith schloss mit dem Trade von Mike Bibby zwar die Lücke auf der Spielgestalterposition, der durchschlagende Erfolg aber blieb aus und so bleibt wohl nur die Hoffnung, dass das talentierte Team weiter reift. Hoffnung, die vor allem ein Mann nährt: der 2-fache College-Champion Al Horford. Der Power Forward, bei den Hawks allerdings als Center eingesetzte Rookie agierte, v.a. für einen Rookie unter den Brettern äußerst dominant, was knapp 10 Rebounds im Schnitt dokumentieren. Zwischenzeitlich rüttelte er heftig am designierten Rookie of the Year Thron von Kevin Durant.
Fazit: Ein klarer Sieg für die Celtics. Klasse und Routine setzten sich gegen rohes Talent durch: 4-0
Detroit Pistons (2) – Philadelphia 76ers (7)
Das Team aus Detroit geht schon traditionell als Favorit in die Playoffs im Osten, zwar heuer nicht als DER Favorit aufgrund der Wiedergeburt der Celtics, dennoch trauen ihnen nicht wenige sogar den ganz großen Wurf zu. Das Team blieb seit dem letzten Triumph im Gerüst erhalten. Lediglich die alternde Defensivmaschine Ben Wallace wurd nach Chicago abgegeben. Bleiben also Point Guard Chauncey Billups, der immer noch Nerven aus Stahl besitzt, Off Guard Rip Hamilton, Rasheed Wallace sowie Tayshaun Prince und Veteran Antonio Mc Dyess. Dazugemischt eine frische Brise Rodney Stuckey, eine der großen Rookie Überraschungen des Jahres, sowie die sich immer besser entwickelnden Youngster, wie Jason Maxiell oder Amir Johnson. Ihr Vorteil gegenüber den Cetics könnte sein, dass sie nicht den unbedingten Druck haben den Titel zu holen, da sich der eben angesprochene Kern um Billups und Co. schon mit einem Championshipring schmücken kann.
Gegner sind also die Sixers. Ohne Allen Iverson. Und trotzdem in den Playoffs. Da müssen einige Kritiker, die das Team aus Philly nach dem Iverson Trade auf Jahre im Keller verschwinden sahen wohl Abbitte leisten. Doch vor allem Andre Iguodala, der seit dem Abgang A.I.â019s das Gesicht des Teams ist und regelmäßig mit seinen Stats die volle Bandbreite des Statistikbogen füllt und der für â019â019 The Answer â019â019 gekommene Point Guard André Miller, einer der am meist unterschätztesten Einser der Liga sorgten für den überraschenden Erfolg. Hinzu kommt mit Samuel Dalembert einer der stärkeren Center im Osten und der starke Iguodala-Klon, Rookie Thaddeus Young. In der Breite dürfte das Team also deutlich besser besetzt sein als einst beim Finaleinzug mit Iverson. Aber eben auch ohne den alles überragenden Protagonisten vom Schlage des mehrfachen Liga Topscorers.
Fazit: Eine klare Sache für die Kolben, deren enorme Erfahrung siegt gegen das Team aus Phildalphia, das die Postseason Teilnahme trotz negativer Bilanz (40-42) vor allem seiner Zugehörigkeit zum miesen Osten verdankt: 4-1
Orlando Magic (3) – Toronto Raptors (6)
Den großen Leistungssprung in dieser Saison verdanken die Magic natürlich vor allem ihrer Center Urgewalt Dwight Howard, dem Top Rebounder der Liga und designierten Shaq Nachfolger. Zwar fehlt seinen basketballerischen Fähigkeiten nach wie vor der nötige Feinschliff und sein Sprungwurf ist nicht existent, aber Dwight kann nur mit seiner Power und Urgewalt ganze Abwehrreihen beschäftigen. Konzentrieren sich diese aber zu sehr auf Howard schlägt von außen Hidayet Türkoglu zu. Der Türke ist ein enorm wichtiges Puzzleteil im Erfolg der Magic, da er Doubleteams gegen Howard eiskalt bestraft. Nich wenige hätten Hedo heuer schon gern im All-Star Team gesehn. Aufbau Jameer Nelson hingegen hinkt den Erwartungen dieses Jahr dagegen eher etwas hinterher.
Die Kanadier sind jetz schon das 2. Jahr in Folge eine der Überraschungen in der Eastern Conference. Mit ihrem an die europäischen Spitzenteams erinnernden Spielstil weisen sie im Gegensatz zu den Playoffteilnehmern aus Phildalphia und Atlanta immerhin eine ausgeglichene Bilanz auf (41-41). Kopf des Teams ist Power Forward Chris Bosh, der eine großartige Saison spielte. Um ihn herum gruppieren sich mit dem Nummer 1- Pick von 2006 Andrea Bargnani, Jorge Garbajosa oder Rasho Nesterovic viele Europäer sowie Defensivspezialist Anthony Parker (Ex-Euro League Gewinner und MVP). Sogar der Ausfall der etatmäßigen Nummer Eins auf der Eins T.J. Ford konnte lange sehr gut kompensiert werden, da sich in dessen Abwesenheit Spaniens Nationalspieler José Calderon zu einem der Top Point Guards im Westen mauserte, sodass die Raptoren wohl eines der stärksten Point Guard Pärchen der NBA aufwiesen können.
Fazit: Das könnte eine ganz enge Kiste werden. Die überragende Dominanz des Dwight H. gegen kanadischen Teambasketball der besten Sorte. (Noch) mit dem besseren Ende für Dwights Magic: 4-3
Teil 2 folgt
Hier die Matchups im Osten:
Boston Celtics (1) – Atlanta Hawks (8)
Die Celtics gehen als der große Favorit in die Ost-Playoffs. Kaum jemand würde wohl gegen ein Conference-Finale zwischen den Kelten und den Pistons wetten. Nur zu verständlich aufgrund der großartigen 66-16 Bilanz währen der regulären Saison. Seine Hoffnungen stützt der Traditionsklub natürlich auf sein Startrio aus 3-Punktwaffe Ray Allen, mehrfach All-Star Paul Pierce und Dauer-MVP-Kandidat Kevin Garnett, der nach verlorenen Jahren bei den Losern aus Minnesota nach einem Championshipring lechzt. Nicht zu unterschätzen ist auch der viel angewzeifelte 2. Jahr Point Guard Rajon Rondo, der im Schatten der Big Three eine mehr als ordentliche Kampagne spielt. Ergänz wird dieses Quartett vom grundsoliden Center Kendrick Perkins sowie einer Bank um Veteranen wie PJ Brown, Sam Cassell oder Rookie Big Man Glen â019â019Big Babyâ019â019 Davis.
Die vor jungen Talent nur so strotzenden Hawks schoben sich letztlich mit allerletzter Kraft noch knapp vor den Pacers aus Indiana über den Playoff-Zielstrich. Das junge Team um Allstar Joe Johnson und Überathlet Josh Smith schloss mit dem Trade von Mike Bibby zwar die Lücke auf der Spielgestalterposition, der durchschlagende Erfolg aber blieb aus und so bleibt wohl nur die Hoffnung, dass das talentierte Team weiter reift. Hoffnung, die vor allem ein Mann nährt: der 2-fache College-Champion Al Horford. Der Power Forward, bei den Hawks allerdings als Center eingesetzte Rookie agierte, v.a. für einen Rookie unter den Brettern äußerst dominant, was knapp 10 Rebounds im Schnitt dokumentieren. Zwischenzeitlich rüttelte er heftig am designierten Rookie of the Year Thron von Kevin Durant.
Fazit: Ein klarer Sieg für die Celtics. Klasse und Routine setzten sich gegen rohes Talent durch: 4-0
Detroit Pistons (2) – Philadelphia 76ers (7)
Das Team aus Detroit geht schon traditionell als Favorit in die Playoffs im Osten, zwar heuer nicht als DER Favorit aufgrund der Wiedergeburt der Celtics, dennoch trauen ihnen nicht wenige sogar den ganz großen Wurf zu. Das Team blieb seit dem letzten Triumph im Gerüst erhalten. Lediglich die alternde Defensivmaschine Ben Wallace wurd nach Chicago abgegeben. Bleiben also Point Guard Chauncey Billups, der immer noch Nerven aus Stahl besitzt, Off Guard Rip Hamilton, Rasheed Wallace sowie Tayshaun Prince und Veteran Antonio Mc Dyess. Dazugemischt eine frische Brise Rodney Stuckey, eine der großen Rookie Überraschungen des Jahres, sowie die sich immer besser entwickelnden Youngster, wie Jason Maxiell oder Amir Johnson. Ihr Vorteil gegenüber den Cetics könnte sein, dass sie nicht den unbedingten Druck haben den Titel zu holen, da sich der eben angesprochene Kern um Billups und Co. schon mit einem Championshipring schmücken kann.
Gegner sind also die Sixers. Ohne Allen Iverson. Und trotzdem in den Playoffs. Da müssen einige Kritiker, die das Team aus Philly nach dem Iverson Trade auf Jahre im Keller verschwinden sahen wohl Abbitte leisten. Doch vor allem Andre Iguodala, der seit dem Abgang A.I.â019s das Gesicht des Teams ist und regelmäßig mit seinen Stats die volle Bandbreite des Statistikbogen füllt und der für â019â019 The Answer â019â019 gekommene Point Guard André Miller, einer der am meist unterschätztesten Einser der Liga sorgten für den überraschenden Erfolg. Hinzu kommt mit Samuel Dalembert einer der stärkeren Center im Osten und der starke Iguodala-Klon, Rookie Thaddeus Young. In der Breite dürfte das Team also deutlich besser besetzt sein als einst beim Finaleinzug mit Iverson. Aber eben auch ohne den alles überragenden Protagonisten vom Schlage des mehrfachen Liga Topscorers.
Fazit: Eine klare Sache für die Kolben, deren enorme Erfahrung siegt gegen das Team aus Phildalphia, das die Postseason Teilnahme trotz negativer Bilanz (40-42) vor allem seiner Zugehörigkeit zum miesen Osten verdankt: 4-1
Orlando Magic (3) – Toronto Raptors (6)
Den großen Leistungssprung in dieser Saison verdanken die Magic natürlich vor allem ihrer Center Urgewalt Dwight Howard, dem Top Rebounder der Liga und designierten Shaq Nachfolger. Zwar fehlt seinen basketballerischen Fähigkeiten nach wie vor der nötige Feinschliff und sein Sprungwurf ist nicht existent, aber Dwight kann nur mit seiner Power und Urgewalt ganze Abwehrreihen beschäftigen. Konzentrieren sich diese aber zu sehr auf Howard schlägt von außen Hidayet Türkoglu zu. Der Türke ist ein enorm wichtiges Puzzleteil im Erfolg der Magic, da er Doubleteams gegen Howard eiskalt bestraft. Nich wenige hätten Hedo heuer schon gern im All-Star Team gesehn. Aufbau Jameer Nelson hingegen hinkt den Erwartungen dieses Jahr dagegen eher etwas hinterher.
Die Kanadier sind jetz schon das 2. Jahr in Folge eine der Überraschungen in der Eastern Conference. Mit ihrem an die europäischen Spitzenteams erinnernden Spielstil weisen sie im Gegensatz zu den Playoffteilnehmern aus Phildalphia und Atlanta immerhin eine ausgeglichene Bilanz auf (41-41). Kopf des Teams ist Power Forward Chris Bosh, der eine großartige Saison spielte. Um ihn herum gruppieren sich mit dem Nummer 1- Pick von 2006 Andrea Bargnani, Jorge Garbajosa oder Rasho Nesterovic viele Europäer sowie Defensivspezialist Anthony Parker (Ex-Euro League Gewinner und MVP). Sogar der Ausfall der etatmäßigen Nummer Eins auf der Eins T.J. Ford konnte lange sehr gut kompensiert werden, da sich in dessen Abwesenheit Spaniens Nationalspieler José Calderon zu einem der Top Point Guards im Westen mauserte, sodass die Raptoren wohl eines der stärksten Point Guard Pärchen der NBA aufwiesen können.
Fazit: Das könnte eine ganz enge Kiste werden. Die überragende Dominanz des Dwight H. gegen kanadischen Teambasketball der besten Sorte. (Noch) mit dem besseren Ende für Dwights Magic: 4-3
Teil 2 folgt
Aufrufe: 543 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 2 | Erstellt:20.04.2008
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