05.Dezember 2008
21.05.2008 um 10:16 Uhr
Leverkusen in der Krise
Eine sehr durchwachsene Saison fand für Bayer kurz vor Saisonende ihren negativen Höhepunkt, genauer gesagt am 34.Spieltag. Im Herzschlagfinale standen vier Team: Bayer, der HSV, Wolfsburg und Stuttgart. Der Ausgang ist bekannt, bei landete auf Platz Sieben, was nicht einmal zum UI-Cup reicht. Sogar die Berliner Hertha und der BVB dürfen sich auf den UEFA-Cup freuen, während Bayern zum Zuschauen verdammt ist, trotz eines wesentlich schöneren Fußballs und eines wesentlich stärkere Kaders. Doch wo lagen die Probleme,wo muss gehandelt werden und was wird passieren?
1. Der Trainer
Michael Skibbe kam nur aufgrund seines früheren Engagments als Co-Trainer vom jetzigen Sportdirektor Rudi Völler an den Job. Doch lange kann Völler ihn nicht mehr schützen, erst recht nicht, weil Skibbe nicht einmal den UEFA-Cup erreichte. Skibbe wird gehen müssen, und das ist auch gut so. Zwar ermöglichte er es jungen Talenten wie Adler den Sprung in die Startelf, aber er konnte den drastischen Leistungsabfall am Ende der Saison nicht stoppen. Sein Klub hatte beste Chancen auf das Erreichen des UEFA-Cups, konnte es aus eigener Kraft vor eigenem Publikum schaffen und verpatzte es. So wurde das Saisonziel, Platz 4, deutlich verfehlt, und die Einnahmen aus dem Europapokal werden nächste Saison auch noch fehlen. Keine Frage, Skibbe muss gehen.
Michael Skibbe mit angespannter Miene. Er wird wohl gehen müssen.
2. Der Sturm
Sowohl Barbarez als auch Gekas entäuschten. Einzig Kießling lieferte anständige Leistungen. Der zur Winterpause verpflichtete Bulykin kam zuletzt immer besser in Fahrt, wahrscheinlich brauchte er Zeit, um sich in Deutschland zurechtzufinden. Zur neuen Saison wurde Helmes vom 1.FC Köln verpflichtet. In den Planungen zur neuen Saison werden wohl Kießling und Helmes stürmen, Bulykin wird der Ersatzmann für beide sein und Gekas und Barbarez müssen sich durch starke Leistungen in der Vorbereitung beweisen. Für Barbarez könnte der Zug aber auch schon abgefahren sein, und er muss die Karriere beenden oder wird ausgemustert.
Theofanis Gekas konnte die Erwartungen in Leverkusen nicht erfüllen.
3. Schneider fehlte
In dieser Saison traf das Verletzungspech die große Führungspersönlichkeit Bernd Schneider. Simon Rolfes vertrat den Kapitän, Rolfes ist abe selber noch einer der unerfahreneren und konnte die Routine des Kapitäns nicht ersetzen. Mit Schneider hätte man wohl mindestens Platz Sechs erreicht, da die Spieler sich an ihm ein Beispiel auf dem Rasen nehmen können.
Bernd Schneider verzweifelt: Eine Verletzung plagt ihn.
4. Die Abwehr
Die Abwehr der Leverkusener war nicht immer die souveränste. Manuel Friedrich war gesetzt, leistete sich aber immer wieder Fehler und konnte seine Aufgabe als Abwehrchef nicht genug erfüllen. Dass Leverkusen nur 40 Gegentreffer kassiert hat, verdankt das Team in erster Linie René Adler, Während Friedrich vor der Saison noch in der Startelf der Nationalmannschaft stand, darf er nun nicht einmal mit nach Mallorca zu Jogis Casting. Hier würde ein erfahrener Routinier helfen, z.B. Daniel van Buyten, der aber beim FC Bayern bleiben möchte. Eine andere Idee wäre Valerien Ismael von Hannover 96. Ein großer Fehler wäre es aber, Spieler, die ihren Zenit schon überschritten haben, nur der Erfahrung wegen zu verpflichten wie z.B. Wörns und Kovac. Im Moment befindet sich der Werksklub in Gesprächen mit dem 23-Jährigen Brasilianer Thiago, also wieder ein Mann für die Zukunft statt einem Routinier.
5. Unerfahrenheit
Bayer integrierte einige jungen Spieler in die Startelf. Diesen Spielern fehlt manchmal der große Leader auf dem Platz. Schneider, der sich eine Verletzung zuzog, ist aber auch nicht der Typ, der gerne lautstark wird wie ein Torsten Frings oder ein Mark van Bommel. Hier müsste sich Völler nach einem geeignetem Spieler umsehen. Tomas Galasek vom 1.FC Nünberg wäre da eine Idee, falls dieser sein Formtief wieder überwinden kann.
Simon Rolfes soll schon Leader sein, obwohl er auch noch einen bräuchte.

1. Der Trainer
Michael Skibbe kam nur aufgrund seines früheren Engagments als Co-Trainer vom jetzigen Sportdirektor Rudi Völler an den Job. Doch lange kann Völler ihn nicht mehr schützen, erst recht nicht, weil Skibbe nicht einmal den UEFA-Cup erreichte. Skibbe wird gehen müssen, und das ist auch gut so. Zwar ermöglichte er es jungen Talenten wie Adler den Sprung in die Startelf, aber er konnte den drastischen Leistungsabfall am Ende der Saison nicht stoppen. Sein Klub hatte beste Chancen auf das Erreichen des UEFA-Cups, konnte es aus eigener Kraft vor eigenem Publikum schaffen und verpatzte es. So wurde das Saisonziel, Platz 4, deutlich verfehlt, und die Einnahmen aus dem Europapokal werden nächste Saison auch noch fehlen. Keine Frage, Skibbe muss gehen.
Michael Skibbe mit angespannter Miene. Er wird wohl gehen müssen.
2. Der Sturm
Sowohl Barbarez als auch Gekas entäuschten. Einzig Kießling lieferte anständige Leistungen. Der zur Winterpause verpflichtete Bulykin kam zuletzt immer besser in Fahrt, wahrscheinlich brauchte er Zeit, um sich in Deutschland zurechtzufinden. Zur neuen Saison wurde Helmes vom 1.FC Köln verpflichtet. In den Planungen zur neuen Saison werden wohl Kießling und Helmes stürmen, Bulykin wird der Ersatzmann für beide sein und Gekas und Barbarez müssen sich durch starke Leistungen in der Vorbereitung beweisen. Für Barbarez könnte der Zug aber auch schon abgefahren sein, und er muss die Karriere beenden oder wird ausgemustert.
Theofanis Gekas konnte die Erwartungen in Leverkusen nicht erfüllen.
3. Schneider fehlte
In dieser Saison traf das Verletzungspech die große Führungspersönlichkeit Bernd Schneider. Simon Rolfes vertrat den Kapitän, Rolfes ist abe selber noch einer der unerfahreneren und konnte die Routine des Kapitäns nicht ersetzen. Mit Schneider hätte man wohl mindestens Platz Sechs erreicht, da die Spieler sich an ihm ein Beispiel auf dem Rasen nehmen können.
Bernd Schneider verzweifelt: Eine Verletzung plagt ihn.
4. Die Abwehr
Die Abwehr der Leverkusener war nicht immer die souveränste. Manuel Friedrich war gesetzt, leistete sich aber immer wieder Fehler und konnte seine Aufgabe als Abwehrchef nicht genug erfüllen. Dass Leverkusen nur 40 Gegentreffer kassiert hat, verdankt das Team in erster Linie René Adler, Während Friedrich vor der Saison noch in der Startelf der Nationalmannschaft stand, darf er nun nicht einmal mit nach Mallorca zu Jogis Casting. Hier würde ein erfahrener Routinier helfen, z.B. Daniel van Buyten, der aber beim FC Bayern bleiben möchte. Eine andere Idee wäre Valerien Ismael von Hannover 96. Ein großer Fehler wäre es aber, Spieler, die ihren Zenit schon überschritten haben, nur der Erfahrung wegen zu verpflichten wie z.B. Wörns und Kovac. Im Moment befindet sich der Werksklub in Gesprächen mit dem 23-Jährigen Brasilianer Thiago, also wieder ein Mann für die Zukunft statt einem Routinier.
5. Unerfahrenheit
Bayer integrierte einige jungen Spieler in die Startelf. Diesen Spielern fehlt manchmal der große Leader auf dem Platz. Schneider, der sich eine Verletzung zuzog, ist aber auch nicht der Typ, der gerne lautstark wird wie ein Torsten Frings oder ein Mark van Bommel. Hier müsste sich Völler nach einem geeignetem Spieler umsehen. Tomas Galasek vom 1.FC Nünberg wäre da eine Idee, falls dieser sein Formtief wieder überwinden kann.
Simon Rolfes soll schon Leader sein, obwohl er auch noch einen bräuchte.

Aufrufe: 101 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 1 | Erstellt:21.05.2008
ø 9.0
NEUESTE KOMMENTARE KOMMENTIEREN
COMMUNITY LOGIN
ANZEIGE
SPOX - Twitter
Statistik
Suche




XANAX :
schau mal in der ersten zeile, das heisst wohl bayer und nicht bayern!
ansonsten sehr gelungener blog, wie immer von dir!