23.10.2008 um 13:53 Uhr
Le Tour – Dem Untergang nahe?
Oder hat sie diesen Punkt bereits überschritten?
Sicher ist, dass die Tour im nächsten Jahr aus 21 Etappen zusammengesetzt ist.
Sicher ist auch, dass die öffentlich-rechtlichen Sender im Deutschen Fernsehen bereits jetzt schon genug haben. Genug von anhaltenden Gerüchten und noch schlimmer: immer neuen Vergehen, die aufgedeckt werden. Keine Nation behält dabei scheinbar eine weiße Weste. Wer ist noch ein Star der Szene? Wem darf man noch trauen? Die Entscheidung der Anstalten ist auf jeden Fall und ohne wenn und aber nachvollziehbar. Ob es jedoch tatsächlich zum Ausstieg aus der Berichterstattung kommt, hängt noch in der Luft. Diese scheint den Tour-Oberen dagegen langsam auszugehen.
Was passiert mit der Rundfahrt, wenn die Masse nicht mehr hinsieht?
In Deutschland wurden bereits Veranstaltungen eingeäschert. Zieht diese Entwicklung auch bei unseren Nachbarn Kreise, wird es langsam sehr dunkel am Horizont. Ob dabei neue Regeln bezüglich höherer Strafen nach Doping-Vergehen eine Verbesserung der Situation einläuten, steht in den Sternen. Und wie sieht es mit dem Image aus? Aus Sicht der Sponsoren ist es wohl in erster Linie dieses, was den Ausschlag gibt in Anbetracht einer fraglichen Zukunft.
Nicht ganz unbedeutend, wird allem Anschein nach die Entscheidung der Europ. Rundfunkunion (EBU) sein. Sollte das Fernsehen weiter senden müssen, könnte dies noch eine vorerst letzte Chance für den Radsport bedeuten. Andernfalls gäbe es möglicherweise nur noch einen Mann, der das Ruder herumreißen könnte: Lance Armstrong. Er möchte noch einmal zeigen was er kann. Von seiner Rückkehr könnte der ganze Radsport profitieren.
Ich bin schon jetzt gespannt auf das, was kommt – oder auch nicht.
Sicher ist, dass die Tour im nächsten Jahr aus 21 Etappen zusammengesetzt ist.
Sicher ist auch, dass die öffentlich-rechtlichen Sender im Deutschen Fernsehen bereits jetzt schon genug haben. Genug von anhaltenden Gerüchten und noch schlimmer: immer neuen Vergehen, die aufgedeckt werden. Keine Nation behält dabei scheinbar eine weiße Weste. Wer ist noch ein Star der Szene? Wem darf man noch trauen? Die Entscheidung der Anstalten ist auf jeden Fall und ohne wenn und aber nachvollziehbar. Ob es jedoch tatsächlich zum Ausstieg aus der Berichterstattung kommt, hängt noch in der Luft. Diese scheint den Tour-Oberen dagegen langsam auszugehen.
Was passiert mit der Rundfahrt, wenn die Masse nicht mehr hinsieht?
In Deutschland wurden bereits Veranstaltungen eingeäschert. Zieht diese Entwicklung auch bei unseren Nachbarn Kreise, wird es langsam sehr dunkel am Horizont. Ob dabei neue Regeln bezüglich höherer Strafen nach Doping-Vergehen eine Verbesserung der Situation einläuten, steht in den Sternen. Und wie sieht es mit dem Image aus? Aus Sicht der Sponsoren ist es wohl in erster Linie dieses, was den Ausschlag gibt in Anbetracht einer fraglichen Zukunft.
Nicht ganz unbedeutend, wird allem Anschein nach die Entscheidung der Europ. Rundfunkunion (EBU) sein. Sollte das Fernsehen weiter senden müssen, könnte dies noch eine vorerst letzte Chance für den Radsport bedeuten. Andernfalls gäbe es möglicherweise nur noch einen Mann, der das Ruder herumreißen könnte: Lance Armstrong. Er möchte noch einmal zeigen was er kann. Von seiner Rückkehr könnte der ganze Radsport profitieren.
Ich bin schon jetzt gespannt auf das, was kommt – oder auch nicht.
Aufrufe: 384 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 2 | Erstellt:23.10.2008
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Allein die Entscheidung, dass er wieder starten darf, und die UCI damit ihre eigenen Regeln missachtet (auch wenn es nur um ein paar Tage geht. Entweder man hat Regeln oder keine) bringt kein gutes Licht auf das Comeback.
Noch schlimmer als die Fahrer, geben meiner Meinung nach die internationalen und nationalen Verbände ein Bild totaler Desorientierung ab. Uneinigkeit, Machtgerangel, Eitelkeiten, Imkompetenz, das ist das Bild welches zur Zeit abgeliefert wird.
Auf Schar- (schnarrchh)ping möchte ich gar nicht weiter eingehen...
Leider, muss man sagen, ist der Radsport noch gar nicht so weit unten amgekommen, wie Du es oben beschreibst. Jedenfalls nicht International. Denn in Italien und Spanien hält sich die allg Empörung doch sehr in Grenzen.
Von daher wird sich der Trend nach unten weiter fortsetzen, bis auch der letzte Sponsor/TV-Anstalt keinen Bock mehr hat, diesen (eigentlich sehr bewundernswerten) Sport zu unterstützen.