12.03.2010 um 04:31 Uhr
Langeweile in Dallas?!
Eigentlich haben die Dallas Mavericks (45-21) derzeit viel Grund zum Jubeln. Beim 96-87-Heimsieg über die New Jersey Nets stand auch weniger der erwartete Pflichtsieg im Fokus, vielmehr freute man sich über die Rückkehr der 7-Foot-Center Brendan Haywood (10 Punkte, 11 Rebounds in 24 Minuten) und Erick Dampier (1 Punkt, 2 Rebounds in 4 Minuten) oder wie Neuzugang Caron Butler es ausdrückte: "That's 14 feet [back] in the middle". Zwar konnte man sich in den letzten Spielen ohne etatmäßigen Center (stattdessen wechselten sich Dirk und Najera auf der Center-Position ab) noch über die Runden retten, doch auf Dauer konnte dies natürlich nicht gutgehen, vor allem gegen Teams mit starken Big Men. Der Zeitpunkt für Jason Terrys Rückkehr ist hingegen nach wie vor ungewiss, genaueres wird man sicherlich am Sonnabend erfahren, wenn er bei Foxsports Southwest als Gesprächspartner von Mark Followill und Bob Ortegel eingeplant ist.
Der schwache Beginn am Mittwochabend gegen die Nets scheint für die Mavericks derzeit wohl zum Standardprogramm zu gehören. Auch in den letzten Spielen gegen die Bulls, Kings und Wolves benötigte es erst eine Auszeit von Coach Rick Carlisle um seine Spieler aufzuwecken. Dass sein Team es sich diesmal erlauben konnte sogar bis zum 2. Viertel im Halbschlaf zu spielen, lag zweifelsohne am Gegner aus New Jersey. Aus einem 18-Punkte-Rückstand innerhalb von 10 Minuten eine Führung zu machen und letztlich das Spiel doch relativ souverän über die Bühne zu bringen, spricht dann aber auch gegen ein schwaches Team wie die Nets wieder für die derzeitige Stärke der Mavs. Ganz nebenbei war dies mal so eben der 13. Sieg in Folge. Dies war in dieser Saison zuvor nur den Cleveland Cavaliers gelungen. Auch die nächsten drei Heimspiele scheinen den Winning Streak am Leben halten zu können. Die Knicks (Samstag) hatte man im ersten Aufeinandertreffen im Januar noch mit 50 Punkten aus der Halle gefegt, die verletzungsgeplagten Bulls (Mittwoch) sind derzeit keine ernstzunehmende Konkurrenz und die schwächelnden Boston Celtics (Samstag in einer Woche) haben erst kürzlich mit 20 Punkten daheim gegen die Memphis Grizzlies verloren. Zudem sollten die längeren Pausen zwischen den Spielen die Möglichkeit bieten, die Neuzugänge Haywood, Butler und Stevenson im Training noch besser ins Spiel zu integrieren und Barea und Terry mehr Zeit geben, fit zu werden.
Wie gesagt, eine Menge Grund zum Jubeln, wäre da nicht das ESPN Power Ranking von John Hollinger, das die Fans in Texas erregt. Zugegeben, dass die Dallas Mavericks trotz ihres 13-Game-Winning-Streaks dort nur auf Position #13 rangieren, erstaunt auch unparteiische Beobachter. So hat sich der ESPN-Analyst unter den Basketballfans in Dallas zur meist diskutierten Person gemacht. Auf die heftige Kritik antwortete Hollinger nun am Donnerstag in seinem Blog auf ESPN, der bei den Fans für noch mehr Aufregung sorgte. "Trollinger", wie er liebevoll von Fans und Reportern aus Dallas getauft wurde, verteidigt darin sein auf Zahlen basierendes Ranking-System damit, dass Dallas den Großteil seiner Spiele nur sehr eng gewonnen hat. Viel interessanter ist hingegen seine Aussage, die Dallas Mavericks würden von allen 12 Teams, die im Ranking vor ihnen stehen (unter anderem Atlanta, Boston, Oklahoma City und Milwaukee), nur gegen Boston und San Antonio in einer 7-Game-Series überleben. Neuer Sprengstoff für die Mavs Fans. Aber worüber soll man sich in Dallas bei dieser Siegesserie auch sonst aufregen?
Der schwache Beginn am Mittwochabend gegen die Nets scheint für die Mavericks derzeit wohl zum Standardprogramm zu gehören. Auch in den letzten Spielen gegen die Bulls, Kings und Wolves benötigte es erst eine Auszeit von Coach Rick Carlisle um seine Spieler aufzuwecken. Dass sein Team es sich diesmal erlauben konnte sogar bis zum 2. Viertel im Halbschlaf zu spielen, lag zweifelsohne am Gegner aus New Jersey. Aus einem 18-Punkte-Rückstand innerhalb von 10 Minuten eine Führung zu machen und letztlich das Spiel doch relativ souverän über die Bühne zu bringen, spricht dann aber auch gegen ein schwaches Team wie die Nets wieder für die derzeitige Stärke der Mavs. Ganz nebenbei war dies mal so eben der 13. Sieg in Folge. Dies war in dieser Saison zuvor nur den Cleveland Cavaliers gelungen. Auch die nächsten drei Heimspiele scheinen den Winning Streak am Leben halten zu können. Die Knicks (Samstag) hatte man im ersten Aufeinandertreffen im Januar noch mit 50 Punkten aus der Halle gefegt, die verletzungsgeplagten Bulls (Mittwoch) sind derzeit keine ernstzunehmende Konkurrenz und die schwächelnden Boston Celtics (Samstag in einer Woche) haben erst kürzlich mit 20 Punkten daheim gegen die Memphis Grizzlies verloren. Zudem sollten die längeren Pausen zwischen den Spielen die Möglichkeit bieten, die Neuzugänge Haywood, Butler und Stevenson im Training noch besser ins Spiel zu integrieren und Barea und Terry mehr Zeit geben, fit zu werden.
Wie gesagt, eine Menge Grund zum Jubeln, wäre da nicht das ESPN Power Ranking von John Hollinger, das die Fans in Texas erregt. Zugegeben, dass die Dallas Mavericks trotz ihres 13-Game-Winning-Streaks dort nur auf Position #13 rangieren, erstaunt auch unparteiische Beobachter. So hat sich der ESPN-Analyst unter den Basketballfans in Dallas zur meist diskutierten Person gemacht. Auf die heftige Kritik antwortete Hollinger nun am Donnerstag in seinem Blog auf ESPN, der bei den Fans für noch mehr Aufregung sorgte. "Trollinger", wie er liebevoll von Fans und Reportern aus Dallas getauft wurde, verteidigt darin sein auf Zahlen basierendes Ranking-System damit, dass Dallas den Großteil seiner Spiele nur sehr eng gewonnen hat. Viel interessanter ist hingegen seine Aussage, die Dallas Mavericks würden von allen 12 Teams, die im Ranking vor ihnen stehen (unter anderem Atlanta, Boston, Oklahoma City und Milwaukee), nur gegen Boston und San Antonio in einer 7-Game-Series überleben. Neuer Sprengstoff für die Mavs Fans. Aber worüber soll man sich in Dallas bei dieser Siegesserie auch sonst aufregen?
Aufrufe: 360 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 1 | Erstellt:12.03.2010
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