02.01.2011 um 18:37 Uhr
Lang lebe der König
Die Endphase eines jeden Jahres ist ja eigentlich als ruhige, erholsame, besinnliche und schlussendlich dann auch teilweise verkaterte Zeit geplant. Sogar das deutsche Fernsehen entscheidet sich dann öfter mal für Filme statt Ballermann- und Sozialfall-TV-Junkfood. Zwar für schlechte Filme, aber der Gedanke zählt ja. Und Gedanken hatte man auch in der neuen deutschen Fußballhochburg Hoffenheim, vor allem bei König Hopp.
Aber von vorne: was ist passiert? Die TSG verkauft ihren wichtigsten Spieler, Luiz Gustavo, in der Winterpause an den FC Bayern München. Als Kostenpunkt werden rund 15 Millionen Euro kolportiert. Im Vorfeld dieses Transfers war bereits bekannt geworden, dass der Trainer der TSG, Ralf Rangnick, über die Absicht Gustavo zu verkaufen, nicht informiert worden ist. Im neuen Jahr wurde der Wechsel dann perfekt gemacht und im Gegenzug hat Rangnick darum gebeten seinen Vertrag aufzulösen und ist somit nicht mehr Trainer der Kraichgauer.
Dieser Vorgang dürfte hauptsächlich Bayern-Fans freuen, Hoffenheim-Fans verwundern und den Rest maximal überraschen. So ist eben das Tagesgeschäft: ein Trainer kommt, ein Trainer geht. Und wie jedes Mal zuvor auch, gibt es jetzt wieder zwei Seiten, zwei Meinungen.
Die einen sagen: Rangnick hat Recht und ist nur konsequent. Er hat also das, was Oliver Kahn beim FC Bayern irgendwann mal dringlich vermisst hat. Denn sportlich ist es schon relativer Harakiri einen Gustavo mitten in der Saison abzugeben und dafür David Alaba auszuleihen. Und wenn Rangnick tatsächlich nicht darüber informiert wurde, ist seine Konsequenz auch zwischenmenschlich nachvollziehbar.
Die anderen sagen: Hopp wirtschaftet eben solide, wenn er die Chance hat 15 Millionen zu bekommen, nimmt er sie wahr. Immerhin ist Hoffenheim damit mit einem Schlag im Transferplus. Und in Zeiten in denen sich viele Clubs vor Schulden gar nicht mehr retten können, ist das eben nur vernünftig. Dass Rangnick diesen Weg nicht mittragen will, das zeigt nur, dass er zu feige ist unter diesen Bedingungen zu arbeiten.
Wer jetzt Recht hat? Das ist schwer zu beantworten, aber ich bin da eher bei Ralf Rangnick. Wenn er tatsächlich nicht informiert wurde, muss er kündigen. Wie Felix Magath befragt zu diesem Vorgang bei SPORT1 schon sinngemäß sagte: Der Trainer wird am Ende für den sportlichen Misserfolg und Erfolg verantwortlich gemacht. Wenn dann aber Entscheidungen am Trainer vorbei getroffen werden, die aber er verantworten muss, dann ist das nicht haltbar. Aber… im Grunde ist mir das völlig egal. Denn die eigentliche Frage ist doch:
Warum reden alle über Dietmar Hopp? Wieso verhandelt Rummenigge mit Hopp? Wieso plaudert Hopp in den Medien über den Transfer? Und wieso einigt sich Hopp mit Rangnick auf die Vertragsauflösung?
Kurz nachgeschaut: Hopp bekleidet bei der TSG 1899 Hoffenheim kein Amt, das ihm laut Statuten, die Macht gibt, ins operative Geschäft einzugreifen. Er ist weder Präsident, noch Manager, noch Sportdirektor. Er besitzt offiziell einfach nur 49% der Anteile am Verein. So wie es vorgeschrieben ist. "Ich habe kein Problem damit, auch wenn ich kapitalmäßig 99 Prozent stelle" sagte Hopp dazu in einem Interview. Hopp ist Hoffenheim, Hoffenheim ist Hopp. Die 50 1-Regel sollte genau das verhindern.
Doch wenn man sich mit der Person Dietmar Hopp ein wenig beschäftigt, wird man feststellen, dass Macht für ihn schon immer etwas Anziehendes gehabt zu haben scheint. Und damit ist er ganz sicher nicht allein. Macht ist geil - doch der Weg dorthin kann sich unterscheiden.
Hopp sagte über Gustavo gönnerhaft er wolle ihm keine Steine in den Weg legen, da müsse man auch mal Menschlichkeit walten lassen. Aber bitte nur da: Bei SAP war Hopp mit dafür verantwortlich, dass es dort keinen Betriebsrat gibt, bei der TSG beschnitt er die Mitgliederstimmrechte soweit es auch nur geht und im mitentscheidenden Beirat sitzen sein Sohn und andere Freunde. Hopp ist nicht interessiert an Konsens, er will entscheiden. Und in der Welt eines Ökonomen reicht es 99% zu besitzen, um zu entscheiden.
Doch Fußball war noch nie die Welt des Dietmar Hopp. Und eigentlich würde man denken, dass in der Welt des deutschen Fußballs 49% eben 49% sind - und das reicht eben nicht, um alleine zu entscheiden. Eigentlich.
Die wahren Absichten des Menschen Dietmar Hopps kann man nicht beurteilen, vielleicht mögen sie sogar edel sein. Es ist gut, dass er so viel für den guten Zweck spendet - auch wenn man es eigentlich nicht wissen müsste. Und es sei jedem Hoffenheim-Fan gegönnt, dass er einen Verein hat und somit die Möglichkeit Bundesliga-Fußball zu erleben.
Doch Hopp gefährdet die Grundfeste des deutschen Vereinswesens: die Demokratie. Er herrscht monarchisch über seine Ego-Trutzburg, er nimmt all die positiven Aspekte, das Lob, die Anerkennung, die Bundesverdienstorden mit Vergnügen mit. Aber wenn es Reibung gibt, wenn es Ärger gibt, dann entscheidet er allein und andere müssen es ausbaden. Doch das Kernproblem hat er offenbar nicht verstanden. Und leider gibt es in Hoffenheim noch nicht genügend "Pöbel" (Fans), um dem Herrscher Einhalt zu gebieten.
Nun mag man mir persönliche Antipathie gegenüber Hopp und Hoffenheim oder Neid und Missgunst - um es mit Udo Lattek zu sagen - unterstellen. Aber ganz ehrlich: Ich kenne Hopp nicht, vielleicht ist er ein netter Mensch, auch wenn er in seiner Außendarstellung auf mich etwas heuchlerisch wirkt. Aber ich weiß sicher: ich bin nicht neidisch darauf, der folgsame Anhänger eines einzelnen reichen Mannes zu sein und zu "königlichen" Entscheidungen "Ja und Amen" zu sagen. Da nutzt es auch nichts, wenn auf dem Papier alles in Ordnung aussieht. Denn was Recht ist, muss nicht immer richtig sein. Oder nicht?
Nachtrag: Da diese sehr gute WDR-Doku wieder bei Youtube zu sehen ist, gibt es hier den Link dazu. Sie ist zwar etwas veraltet, gibt aber einen guten Ausblick auf die zwei Gesichter des Dietmar Hopp: Klick mich!
Aber von vorne: was ist passiert? Die TSG verkauft ihren wichtigsten Spieler, Luiz Gustavo, in der Winterpause an den FC Bayern München. Als Kostenpunkt werden rund 15 Millionen Euro kolportiert. Im Vorfeld dieses Transfers war bereits bekannt geworden, dass der Trainer der TSG, Ralf Rangnick, über die Absicht Gustavo zu verkaufen, nicht informiert worden ist. Im neuen Jahr wurde der Wechsel dann perfekt gemacht und im Gegenzug hat Rangnick darum gebeten seinen Vertrag aufzulösen und ist somit nicht mehr Trainer der Kraichgauer.
Dieser Vorgang dürfte hauptsächlich Bayern-Fans freuen, Hoffenheim-Fans verwundern und den Rest maximal überraschen. So ist eben das Tagesgeschäft: ein Trainer kommt, ein Trainer geht. Und wie jedes Mal zuvor auch, gibt es jetzt wieder zwei Seiten, zwei Meinungen.
Die einen sagen: Rangnick hat Recht und ist nur konsequent. Er hat also das, was Oliver Kahn beim FC Bayern irgendwann mal dringlich vermisst hat. Denn sportlich ist es schon relativer Harakiri einen Gustavo mitten in der Saison abzugeben und dafür David Alaba auszuleihen. Und wenn Rangnick tatsächlich nicht darüber informiert wurde, ist seine Konsequenz auch zwischenmenschlich nachvollziehbar.
Die anderen sagen: Hopp wirtschaftet eben solide, wenn er die Chance hat 15 Millionen zu bekommen, nimmt er sie wahr. Immerhin ist Hoffenheim damit mit einem Schlag im Transferplus. Und in Zeiten in denen sich viele Clubs vor Schulden gar nicht mehr retten können, ist das eben nur vernünftig. Dass Rangnick diesen Weg nicht mittragen will, das zeigt nur, dass er zu feige ist unter diesen Bedingungen zu arbeiten.
Wer jetzt Recht hat? Das ist schwer zu beantworten, aber ich bin da eher bei Ralf Rangnick. Wenn er tatsächlich nicht informiert wurde, muss er kündigen. Wie Felix Magath befragt zu diesem Vorgang bei SPORT1 schon sinngemäß sagte: Der Trainer wird am Ende für den sportlichen Misserfolg und Erfolg verantwortlich gemacht. Wenn dann aber Entscheidungen am Trainer vorbei getroffen werden, die aber er verantworten muss, dann ist das nicht haltbar. Aber… im Grunde ist mir das völlig egal. Denn die eigentliche Frage ist doch:
Warum reden alle über Dietmar Hopp? Wieso verhandelt Rummenigge mit Hopp? Wieso plaudert Hopp in den Medien über den Transfer? Und wieso einigt sich Hopp mit Rangnick auf die Vertragsauflösung?
Kurz nachgeschaut: Hopp bekleidet bei der TSG 1899 Hoffenheim kein Amt, das ihm laut Statuten, die Macht gibt, ins operative Geschäft einzugreifen. Er ist weder Präsident, noch Manager, noch Sportdirektor. Er besitzt offiziell einfach nur 49% der Anteile am Verein. So wie es vorgeschrieben ist. "Ich habe kein Problem damit, auch wenn ich kapitalmäßig 99 Prozent stelle" sagte Hopp dazu in einem Interview. Hopp ist Hoffenheim, Hoffenheim ist Hopp. Die 50 1-Regel sollte genau das verhindern.
Doch wenn man sich mit der Person Dietmar Hopp ein wenig beschäftigt, wird man feststellen, dass Macht für ihn schon immer etwas Anziehendes gehabt zu haben scheint. Und damit ist er ganz sicher nicht allein. Macht ist geil - doch der Weg dorthin kann sich unterscheiden.
Hopp sagte über Gustavo gönnerhaft er wolle ihm keine Steine in den Weg legen, da müsse man auch mal Menschlichkeit walten lassen. Aber bitte nur da: Bei SAP war Hopp mit dafür verantwortlich, dass es dort keinen Betriebsrat gibt, bei der TSG beschnitt er die Mitgliederstimmrechte soweit es auch nur geht und im mitentscheidenden Beirat sitzen sein Sohn und andere Freunde. Hopp ist nicht interessiert an Konsens, er will entscheiden. Und in der Welt eines Ökonomen reicht es 99% zu besitzen, um zu entscheiden.
Doch Fußball war noch nie die Welt des Dietmar Hopp. Und eigentlich würde man denken, dass in der Welt des deutschen Fußballs 49% eben 49% sind - und das reicht eben nicht, um alleine zu entscheiden. Eigentlich.
Die wahren Absichten des Menschen Dietmar Hopps kann man nicht beurteilen, vielleicht mögen sie sogar edel sein. Es ist gut, dass er so viel für den guten Zweck spendet - auch wenn man es eigentlich nicht wissen müsste. Und es sei jedem Hoffenheim-Fan gegönnt, dass er einen Verein hat und somit die Möglichkeit Bundesliga-Fußball zu erleben.
Doch Hopp gefährdet die Grundfeste des deutschen Vereinswesens: die Demokratie. Er herrscht monarchisch über seine Ego-Trutzburg, er nimmt all die positiven Aspekte, das Lob, die Anerkennung, die Bundesverdienstorden mit Vergnügen mit. Aber wenn es Reibung gibt, wenn es Ärger gibt, dann entscheidet er allein und andere müssen es ausbaden. Doch das Kernproblem hat er offenbar nicht verstanden. Und leider gibt es in Hoffenheim noch nicht genügend "Pöbel" (Fans), um dem Herrscher Einhalt zu gebieten.
Nun mag man mir persönliche Antipathie gegenüber Hopp und Hoffenheim oder Neid und Missgunst - um es mit Udo Lattek zu sagen - unterstellen. Aber ganz ehrlich: Ich kenne Hopp nicht, vielleicht ist er ein netter Mensch, auch wenn er in seiner Außendarstellung auf mich etwas heuchlerisch wirkt. Aber ich weiß sicher: ich bin nicht neidisch darauf, der folgsame Anhänger eines einzelnen reichen Mannes zu sein und zu "königlichen" Entscheidungen "Ja und Amen" zu sagen. Da nutzt es auch nichts, wenn auf dem Papier alles in Ordnung aussieht. Denn was Recht ist, muss nicht immer richtig sein. Oder nicht?
Nachtrag: Da diese sehr gute WDR-Doku wieder bei Youtube zu sehen ist, gibt es hier den Link dazu. Sie ist zwar etwas veraltet, gibt aber einen guten Ausblick auf die zwei Gesichter des Dietmar Hopp: Klick mich!
Aufrufe: 6796 | Kommentare: 91 | Bewertungen: 20 | Erstellt:02.01.2011
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KOMMENTARE
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02.01.2011 | 19:17 Uhr
+1
-1
Naja, der Trainer, die restlichen Angestellten und vor allem die Fans fehlen da in der Rechnung. Hopp steht finanziell sicherlich dafür gerade, aber die Frage ist doch: Wollen wir sowas? Die 50+1-Regel sagt da eindeutig: nein!
Ansonsten: Einen Gustavo gibt man nicht im Winter ab und riskiert damit wissentlich den Abgang vom Trainer... Harakiri.
02.01.2011 | 19:33 Uhr
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xxlhonk :
Erst einmal ein sehr schöner Blog.Und für deine Verhältnisse sogar sehr differenziert und sachlich.
Das finde ich stark, denn ich weiß wie wenig Du Hopp und den ganzen Laden da magst.
Dafür schon mal mein riesengrosses Danke und
RESPEKT!
Zum Thema:
ich verstehe RR sehr gut. Und sein Handeln war die einzig konsequente Art und Weise und absolut korrekt!
Ich kann aber auch den Verein verstehen, der sagt, man will finanziell unabhängig von Hopp werden, was ja auch alle fordern.
Da muss man auch mal für viel Geld einen Spieler gehen lassen. Zumal der Deal wohl lautete, now or never! Und da Hopp auch sagt, man müsse nicht in die CL.
Dazu steht heute ein toller Artikel in der Süddeutschen.
Aber das Hopp mitredet und entscheidet geht definitiv nicht.
Kohle hin oder her.
Eigentlich wäre jetzt die Zeit, in der die DFL ein Zeichen setzt.
Aer das werden sie nicht.
Und damit den selben Fehler machen wie seit Jahren.
Dem Geld folgen, nicht den Gesetzen.
Das ist der Skandal!
02.01.2011 | 19:44 Uhr
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Ob es jetzt gut für Hoffenheim, Hopp oder sonstwen war Gustavo zu verkloppen und Rangnick zu vergraulen find ich garnicht so interessant...
02.01.2011 | 19:48 Uhr
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riesery :
Bis zum Ende des ersten Drittel des Blogs dachte ich mir.Warum schreibt der jetzt darüber einen Blog wo doch die Frage ob es richtig war oder nicht Gustavo zu verkaufen kombiniert mit der Reaktion Rangnicks schon ausreichend diskutiert wurde im Artikel.Überflüssig.Dann aber kam das Thema auf mit 50+1 und die Machtfrage bei der TSG Hoffenheim.Von diesem Aspekt wurde diese Entscheidung bisher noch nicht beleutet und ich muss sagen sehr interessanter Ansatzpunk.In dieser Richtung habe ich diese Entscheidung noch gar nicht betrachtet.
10 P dafür
02.01.2011 | 19:54 Uhr
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taneu :
Das Thema wird sich von selbst erledigen. Weil Hopp nicht so viel Ahnung vom Fußball hat um Entscheidungen dieser Kategorie fällen zu können. Er tut es trotzdem. Deshalb wird dieses Projekt sterben. Wie alle Projekte vorher, in denen es nur einen Mäzen gab (Saturn Köln Basketball, Fortuna Köln).
02.01.2011 | 21:46 Uhr
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scholli99 : TMV
Nachdem die erste Freude über den Transfer gewichen war kamen mir genau dieselben Gedanken.... 
Du hast völlig Recht und in WOB läuft das inzwischen ähnlich dreist offensichtlich ab. Einzig Bayer versucht den Schein noch aufrecht zuerhalten....
Mit 50+1 hat das allerdings bei allen dreien sehr wenig zu tun!
Komischerweise bin ich mir aber noch nicht ganz sicher ob die DFL da handeln sollte...
02.01.2011 | 22:43 Uhr
+1
-1
FrankLucaBommel : Idealismus
Schön, dass es noch junge Leute mit Idealismus gibt.In der realen Welt allerdings läuft doch alles "rechtens".
RR ist über 18 Jahre alt, wusste mit wem er ins Bett steigt und kassiert dafür 2 Millionen Euro Brutto im Jahr. Ein nettes "Schmerzensgeld" um die Wünsche eines Milliardärs umzusetzen wie ich finde.
Eine konsequente Art kann ich da bei RR nicht erkennen. Eier auch nicht. Mit dem Geld im Rücken was er verdient hat und mit der Aussicht wieder einen Job zu bekommen (was sicher der Fall ist) ist es leicht diese Entscheidung zu treffen. Da ist nix dabei. Er riskiert ja auch mal gar nichts. Das trotzige Kind mag nicht und zieht bockig von Dannen. That`s it!
Wie der Gesellschafter Vertrag der GmbH aussieht, weiss keiner von uns.
Ist aber auch unwichtig. So lange der Tanner oder jemand anderes mit Prokura da seinen Haken unter den Vertrag macht ( im Namen der GmbH) ist das auch einfach wurscht. Wer da verhandelt ist auch absolut unwichtig.
Herr Hopp hat die Kapelle bezahlt ( also die TSG zu dem gemacht was sie ist, nämlichen einen Bundeligisten) und er sagt folglich auch wo es lang geht. So einfach ist das.
Übrigens ist das nicht nur bei Werksvereinen der Fall.
Wenn ein Sponsor mal einen Spieler bezahlt oder beim Transfer hilft ( wie bei Rewe z.B.
), dann nimmt er auch Einfluss auf den Verein.Vereinfacht gesagt, wer dem Verein Geld bringt, kann Einfluss nehmen.
Ich denke Hopp macht mehr richtig wie viele "Manager" die bisher was angefasst haben. Siehe 1860, S04, Dortmund, Köln oder der HSV als Beispiele.
Ganz sicher ist der Verein für Hopp eine Herzensangelegenheit, denn Geld verdienen wird er zu Lebzeiten sicher nicht mit dem Club. Selbst wenn nicht in Größenordungen die ihn interessieren müssten. Deswegen muss er seine Kohle ja nicht wie manche Saudis sinnlos aus dem Fenster hauen.
Schon mal dran Gedacht, dass in Zeiten von FinancialFairplay ein Club mit schwarzen Zahlen eine gute Position haben kann?
02.01.2011 | 22:48 Uhr
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schon mal daran gedacht, wieso ein Hoffenheim ein andere Fall sein soll als ManCity oder Chelsea?
02.01.2011 | 22:50 Uhr
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Das Financial Fairplay ist vielleicht kein zahnloser Tiger, aber richtig gefährlich wird es für die Klubs nicht.
Bis zu 45 Millionen Verlust mit Kapitalgeber in der Hinterhand kann man innerhalb von 3 Jahren machen. Und dann zählen da nicht mal alle Kosten (auch nicht alle Einnahmen) mit hinein. Trickserei nicht ausgeschlossen.
PS: http://www.spox.com/myspox/blogdetail/Financial-Fairplay---Uebersicht,111141.html
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Ich bin jetzt sehr skeptisch ob Hoffenheim am Ende der Saison viel besser dastehen wird, als Ende der letzten Saison. Bester Spieler weg. Trainer weg.
Ich kann weder verstehen warum Gustavo in der Winterpause wechseln "musste", noch warum der Trainer nicht eingeweiht war.
Sollte letzteres wirklich so gewesen sein musste Rangnick die Brocken hinwerfen.