30.12.2011 um 16:03 Uhr
Jugendfußball-Amateurbereich (2)
Fortsetzung von Teil 1
C-Jugend
Ab der C-Jugend wird wie bei den "Großen" 11 gegen 11 und auf große Tore gespielt. Die Spielzeit beträgt 70 Minuten, also 35 Minuten für eine Halbzeit. Weiterhin gibt es neben den Kreisklassen auch die Leistungsklasse. Der Modus zum Auf- und Absteigen ist sowohl bei den D-, C-, B- und A-Jugendlichen gleich. Ab dieser Klasse kommt dann auch die Niederrheinliga hinzu, die dann in den leistungsorientierten Leistungsbereich reicht. Dort trifft man auch häufiger auf die Mannschaften des jüngeren Jahrgangs von RW Oberhausen, MSV Duisburg oder Rot-Weiß Essen. Mit allen höheren Ligen, die ab jetzt dazukommen würden, werde ich mich nicht weiter beschäftigen, da sie in meinen Augen nicht mehr zum Amateurfußball gehören. Der Meister der Niederrheinliga tritt zum Spiel gegen den Meister der anderen Staffel an, da es zwei Niederrheinligen gibt. Der 2. - 4. schaffen den direkten Klassenerhalt. Die letzten drei Vereine steigen ab und die anderen Teams kommen in die Qualifikationsrunde und treten dort in 3er-Gruppen mit den Meistern der Leistungsklassen sämtlicher Kreise des Verbandes an. Aus diesen 3er-Gruppen steigen am Ende die ersten beiden Vereine auf.
B-Jugend
Die B-Junioren spielen ebenfalls auf dem ganzen Platz. Die Spieldauer beträgt 2X 40 Minuten. Der Modus zwischen den Klassen Kreisklasse, Leistungsklasse und Niederrheinliga ist identisch zu dem Modus der C-Jugend. Ab dieser Altersklasse ist es für den Trainer wichtig nicht nur auf das fußballerische Training zu achten, was mittlerweile auch immer mehr taktische Feinheiten umfasst, sondern auch auf die Verlockungen des Alkohols einzugehen. Wer möchte am Sonntagmorgen beim Spiel schon betrunkene Spieler haben.
In der C- und B-Jugend zeigt sich meiner Meinung nach, ob vorher wirklich genug getan wurde, um Spaß zu vermitteln und Fußball zur "Lifetime-Sportart" zu machen. Natürlich liegt es nicht nur am falschen Training, wenn dies gelingt, doch ist dies ein wichtiger Grund.
A-Jugend
Die A-Jugendzeit sollte der Vorbereitung für die Senioren dienen. Letztendlich sollte der Erfolg in den Ergebnissen hinter dem Ziel möglichst viele Spieler in die eigene erste Mannschaft zu bringen hinten anstehen. Für jeden Verein sollte es doch das Ziel sein möglichst viele Spieler aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft einzubauen. Hier sollte viel Wert auf die taktische Ausbildung gelegt werden. Hilfreich ist eine enge Zusammenarbeit mit den Senioren, sodass bei frühem Erreichen der Ziele die A-Jugendlichen zu Senioren erklärt werden und Einsätze bei den Senioren bekommen. Bei der 2. und 3. Mannschaft ist dies erst ab April erlaubt. Außerdem wäre eine Trainingseinheit pro Woche bei einem dem Seniorenteams sinnvoll, um den Spielern zu zeigen, dass man auf sie setzt.
Gespielt wird in der A-Jugend genau nach den Regeln der Senioren. Unterschiede gibt es bei der Auswechselregel. Ab der D-Jugend dürfen nur noch 4 Spieler eingewechselt werden. Diese 15 Spieler (D-Jugend: 13) können jedoch so oft ein- und ausgewechselt werden, wie der Trainer es wünscht. Der Modus, der Kreisklasse, Leistungsklasse und Niederrheinliga umfasst ist bis auf eine kleine Kleinigkeit identisch zur C- und B-Jugend. Da es jedoch nur noch 1 Niederrheinliga gibt, statt zwei Staffeln, kommt aus der Qualifikationsgruppe nur eine von den drei Mannschaften in die Niederrheinliga
Meine Meinung
Ich finde den Jugendfußball im Amateurbereich gut aufgestellt. Im Grundlagenbereich wird durch die Fair-Play-Liga dafür gesorgt, dass die Eltern nicht mehr so viel Einfluss auf die Kinder während des Spiels nehmen können. Dadurch können die Kinder einfach spielen und haben mehr Spaß, als wenn ihnen fortlaufend erzählt wird, was sie alles falsch machen. Wird sich an die Vorgaben des Deutschen-Fußball-Bund gehalten und so trainiert, dann werden auch im Amateurbereich gute Kicker ausgebildet. Es werden erst die fußballerischen Techniken trainiert und dann verbessert. Danach wird sich dann um die Taktik gekümmert. Konditionelle Dinge sollten keinesfalls durch stupides Rundenlaufen trainiert werden, sondern durch Spielformen. Dies alles sind wirklich gute Punkte, die dafür sorgen, dass die Kinder das Fußballspielen lernen und gleichzeitig viel Spaß haben. Alles in allem merkt man auch hier, dass der DFB sein Jugendkonzept nach und nach reformiert und verbessert.
Ich würde mich über eure Meinungen zu dem Thema und über Bewertungen sehr freuen!
Jetzt bleibt mir nur noch euch allen einen guten Rutsch in das Jahr 2012 zu wünschen.
C-Jugend
Ab der C-Jugend wird wie bei den "Großen" 11 gegen 11 und auf große Tore gespielt. Die Spielzeit beträgt 70 Minuten, also 35 Minuten für eine Halbzeit. Weiterhin gibt es neben den Kreisklassen auch die Leistungsklasse. Der Modus zum Auf- und Absteigen ist sowohl bei den D-, C-, B- und A-Jugendlichen gleich. Ab dieser Klasse kommt dann auch die Niederrheinliga hinzu, die dann in den leistungsorientierten Leistungsbereich reicht. Dort trifft man auch häufiger auf die Mannschaften des jüngeren Jahrgangs von RW Oberhausen, MSV Duisburg oder Rot-Weiß Essen. Mit allen höheren Ligen, die ab jetzt dazukommen würden, werde ich mich nicht weiter beschäftigen, da sie in meinen Augen nicht mehr zum Amateurfußball gehören. Der Meister der Niederrheinliga tritt zum Spiel gegen den Meister der anderen Staffel an, da es zwei Niederrheinligen gibt. Der 2. - 4. schaffen den direkten Klassenerhalt. Die letzten drei Vereine steigen ab und die anderen Teams kommen in die Qualifikationsrunde und treten dort in 3er-Gruppen mit den Meistern der Leistungsklassen sämtlicher Kreise des Verbandes an. Aus diesen 3er-Gruppen steigen am Ende die ersten beiden Vereine auf.
B-Jugend
Die B-Junioren spielen ebenfalls auf dem ganzen Platz. Die Spieldauer beträgt 2X 40 Minuten. Der Modus zwischen den Klassen Kreisklasse, Leistungsklasse und Niederrheinliga ist identisch zu dem Modus der C-Jugend. Ab dieser Altersklasse ist es für den Trainer wichtig nicht nur auf das fußballerische Training zu achten, was mittlerweile auch immer mehr taktische Feinheiten umfasst, sondern auch auf die Verlockungen des Alkohols einzugehen. Wer möchte am Sonntagmorgen beim Spiel schon betrunkene Spieler haben.
In der C- und B-Jugend zeigt sich meiner Meinung nach, ob vorher wirklich genug getan wurde, um Spaß zu vermitteln und Fußball zur "Lifetime-Sportart" zu machen. Natürlich liegt es nicht nur am falschen Training, wenn dies gelingt, doch ist dies ein wichtiger Grund.
A-Jugend
Die A-Jugendzeit sollte der Vorbereitung für die Senioren dienen. Letztendlich sollte der Erfolg in den Ergebnissen hinter dem Ziel möglichst viele Spieler in die eigene erste Mannschaft zu bringen hinten anstehen. Für jeden Verein sollte es doch das Ziel sein möglichst viele Spieler aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft einzubauen. Hier sollte viel Wert auf die taktische Ausbildung gelegt werden. Hilfreich ist eine enge Zusammenarbeit mit den Senioren, sodass bei frühem Erreichen der Ziele die A-Jugendlichen zu Senioren erklärt werden und Einsätze bei den Senioren bekommen. Bei der 2. und 3. Mannschaft ist dies erst ab April erlaubt. Außerdem wäre eine Trainingseinheit pro Woche bei einem dem Seniorenteams sinnvoll, um den Spielern zu zeigen, dass man auf sie setzt.
Gespielt wird in der A-Jugend genau nach den Regeln der Senioren. Unterschiede gibt es bei der Auswechselregel. Ab der D-Jugend dürfen nur noch 4 Spieler eingewechselt werden. Diese 15 Spieler (D-Jugend: 13) können jedoch so oft ein- und ausgewechselt werden, wie der Trainer es wünscht. Der Modus, der Kreisklasse, Leistungsklasse und Niederrheinliga umfasst ist bis auf eine kleine Kleinigkeit identisch zur C- und B-Jugend. Da es jedoch nur noch 1 Niederrheinliga gibt, statt zwei Staffeln, kommt aus der Qualifikationsgruppe nur eine von den drei Mannschaften in die Niederrheinliga
Meine Meinung
Ich finde den Jugendfußball im Amateurbereich gut aufgestellt. Im Grundlagenbereich wird durch die Fair-Play-Liga dafür gesorgt, dass die Eltern nicht mehr so viel Einfluss auf die Kinder während des Spiels nehmen können. Dadurch können die Kinder einfach spielen und haben mehr Spaß, als wenn ihnen fortlaufend erzählt wird, was sie alles falsch machen. Wird sich an die Vorgaben des Deutschen-Fußball-Bund gehalten und so trainiert, dann werden auch im Amateurbereich gute Kicker ausgebildet. Es werden erst die fußballerischen Techniken trainiert und dann verbessert. Danach wird sich dann um die Taktik gekümmert. Konditionelle Dinge sollten keinesfalls durch stupides Rundenlaufen trainiert werden, sondern durch Spielformen. Dies alles sind wirklich gute Punkte, die dafür sorgen, dass die Kinder das Fußballspielen lernen und gleichzeitig viel Spaß haben. Alles in allem merkt man auch hier, dass der DFB sein Jugendkonzept nach und nach reformiert und verbessert.
Ich würde mich über eure Meinungen zu dem Thema und über Bewertungen sehr freuen!
Jetzt bleibt mir nur noch euch allen einen guten Rutsch in das Jahr 2012 zu wünschen.
Aufrufe: 639 | Kommentare: 5 | Bewertungen: 3 | Erstellt:30.12.2011
ø 9.3
KOMMENTARE
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31.12.2011 | 12:44 Uhr
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TuB1904 :
Bitte schreibt doch eure Meinungen als Kommentar. Auch wenn das Thema hier eurer Meinung nach nicht hingehört, ich würde mich freuen zumindest überhaupt Meinungen zu höre
31.12.2011 | 13:36 Uhr
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Oh Mann, ist scho wiedr ne gute Zeit her wo ich in der Jugend gespielt habe
.
Wobei der Rückwechsel ja jetzt auch in den unteren Ligen im Herrenbereich (zuminedstens in Bayern) erlaubt ist. Herrlich in was für Zeiten wir leben.
Mir ist z.b. nicht klar, was eine Leistungsklasse ist.
In Bayern gibts z.B. in der A-Jugend:
Normalklasse, Kreisklasse, Kreisliga, Bezirksoberliga, Bayernliga...
Was ich immer interessant finde, sind die unterschiedlichen Klassen in den verschiedenen Verbänden.
31.12.2011 | 14:22 Uhr
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TuB1904 :
Leistungsklasse ist die Klasse, in der die vermeintlich besten Mannschaften unseres Kreies spielen
01.01.2012 | 12:26 Uhr
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01.01.2012 | 13:47 Uhr
+1
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TuB1904 :
Aus der Leistungsklasse steigen die steigen die beiden letzten Teams ganz normal ab. Der Meister kommt in eine Qualifikationsrunde um den Aufsteig in die Niederrheinliga zu schaffen. Diese Runde muss jedoch mit der Mannschaft der neuen Saison gespielt werden. Dies hat den Vorteil, dass nicht der 1992er Jahrgang sehr stark ist und mit Abstand Meister wird und dann die Mannschaft in die Niederrheinliga kommt, obwohl der 1993er und 1994er Jahrgnag, der ja in der nächsten Saison die Mannschaft bildet, total schwach ist und nur abgeschossen wird. Es soll ein gewisses Grundniveau in dieser Klasse herrschen.
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