15.12.2010 um 20:58 Uhr
Jippi,Jippi ,Yeah mit Krawall
und Remmidemmi Richtung Abstieg
Samstag 04.12.2010, 16.13 Uhr - Borussia führt nach einem durchwachsenem Spiel 1:0 gegen das Überraschungsteam aus Hannover, hat das Spiel bis dato im Griff und das bis dahin faire geführte Duell, plätschert so langsam in die Halbzeitpause. Gladbach will vor der Halbzeit nicht mehr, Hannover kann es nicht. Halbzeit, lecker Bierchen oder besser Glühwein und dem ersten Saisonheimsieg entgegenfiebern. Denkste.Danke Raul, wäre ja auch schlimm wenn gewohntes sich plötzlich ändern würde....
Rindersteak, medium oder durch? Nein blutig...
Raul? Was hat Schalke 05´s spanischer Tor-Opa mit Borussia zu tun? Außer, dass dieser wie so viele Bundesligaspieler sein erstes Saisontor gegen Mönchengladbach schießen durfte nichts. Also was war passiert?
Mönchengladbachs "Profi" Raul Bobadilla, seineszeichens volltätowierter, unter Alkohol-fahrender, Rehamaßnahmen-ausfallenlassender, Dopingproben-verweigernder, immer Ärger machender, "Starstürmer" hatte wieder zugeschlagen oder sagen wir eher zugetreten. Ein "handelsüblicher" Zweikampft mit Hannovers Pinto nahe der Mittellinie und ein wenig hakeln , sowie Fuß klammern bewegten Raul Bobadilla dazu, den Oberschenkel des am Boden liegenden Pintos mit dem Ball zu verwechseln Kurz: Gladbachs Enfant terrible trat Hannovers Spieler irgendwo zwischen Oberschenkel und Weichteile. Mensch Boba, da konnte der Juan Arango gegen den Hoffenheimer aber viel besser zielen... Naja, ist wohl fehlende Technik. Die Folge war selbstverständlich eine rote Karte.
Doch damit nicht genug. Scheinbar hat Raul Bobadilla die ganze Woche über, ein paar hundert Gramm blutiges, fast noch rohes Rinderstaek im "La Pampa", am alten Markt zuviel gegessen. Scheinbar sich im "Rinderwahn" befindend, wollte er Sergio Pinto und dem Schiedsrichter an die Wäsche. Büffel Boba gegen den Rest des Feldes, eine Rudelbildung wie es sie sonst nur bei Wölfen oder Schlittenhunden in der Arktis gibt. Wenigstens hat Thorben Marx an diesem Tag einen halbwegs guten erwischt und gewinnt das entscheidende Duel gegen Gladbachs laufendes Steakhaus. Marx ging dazwischen, sonst hätte Bobadilla mit Sicherheit noch das ein oder andere hannoversche Steak gerissen und den Schiedsrichter als Absacker verspeist. "Nein Mann, ich will noch nicht gehen, ich will nochn bisschen pöbeln - Jippi, Jippi Yeah, Krawall und Remmidemmi."
Anschließend stapfte Raul "Agressiva", scheinbar hungrig, Richtung Kabine um auf halbem Wege dem 4. Offiziellen noch etwas "nettes" zu flüstern. Eine Einladung für ein Candlelight-Dinner im Steakhaus wird es wohl nicht gewesen sein, was sich Schiedsrichter Nr. 4 auf seinen Block notierte... Bobadillas Tritt in die Scheibe der Türe des Spielereinganges zeugt nicht gerade davon.
Es wurde auch noch ein wenig Fußball gespielt - ein wenig
Ach ja, gespielt wurde auch noch an diesem kalten Wintertag. 73 Minuten lang eigentlich recht anständig und couragiert, ohne zu glänzen aber auch ohne großartig zu patzen. Borussias 6er hatten einen halbwegs guten Tag erwischt - Thorben Marx machte das was er kann, unermüdlich laufen und das mal ohne viel hinterherlaufen zu müssen. Darüberhinaus rettete er Bobadilla vor einem Lynchmord.
Michael Braedley musste zunächst auch nicht ständig hinterherlaufen, stattdessen gelang ihm ein Zufalls-Freistoßtor. Ein Freistoß, als Flanke gedacht, ging an Freund und Feind vorbei ins Netz der Hannoveraner. 1:0 Borussia - bis zur besagten 43. Spielminute tat sich nicht viel. Einzig großartig zu bemängeln am Spiel unserer "Doppelsechs" war, dass immer wieder klaffende Loch zwischen Offensive und Defensive. Hier muss einfach intelligenter sowie besser verschoben und dirigiert werden. Im Prinzip war das Spiel an diesem Samstagnachmittag eines zum abgewöhnen. Wenig kreatives, wenig schönes und wenig zwingendes, was bei Hannover aufgrund von 3 gewonnenen Spielen in Serie, sowie Platz verwunderte. Von Borussia hingegen durfte nicht mehr erwartet werden als bedingungsloser Kampf und einem Sieg, egal wie. Kampf und Krampf bestimmten also die Partie, in der die Fohlen trotz der Unterzahl bis zur 73. Minute weitesgehend alles im Griff hatten und sich der erste "Heimdreier" abzeichnete. Denkste die Zweite...
Wie so oft patzten die üblichen Verdächtigen. Eigentlich ist ein Gegner an der Außenlinie, solange man ihn nicht nach innen lässt keine Gefahr und leicht zu verteitigen - eigentlich - denn da wurde die Rechnung ohne die Herren Marx, Daems und Callsen-Bracker gemacht. Marx und Daems wurden außen umkurvt wie eine Pylone beim Fahhradführerscheintest der Grundschule, der Hannoveraner flankt und Callsen-Bracker kommt gegen den kurz zuvor eingewechselten Hanke zu spät. 1:1, 73. Spielminute, Mike Hanke. Mike Hanke? Der Mike Hanke? Jawohl der Mike Hanke! Hätte der EX-NATIONALSPIELER (!!!) Hanke nicht schon 2 mal in den Wochen davor getroffen, hätte er spätestens im Borussia-Park sein ersten Saisontor erzielt. Als Hanke eingewechselt wurde schreib ich meinem Bruder noch:" Pass auf Hanke...der macht eins...der ist so einer"
Von nun an spürte man förmich die Angst zu versagen, die Angst vor einer Niederlage. Mein Bruder schaffte es noch so gerade zu schreiben:" Pass auf, jetzt verlieren die noch" - Klingelingeling nur 2 Minuten später 1:2, 75. Spielminute Ya Konan, gleiche Seite, fast identische Entstehung. Nach dem Tor machte es die Borussia dem Wetter gleich, sie waren Schockgefroren und unfähig sich aus dieser Lethargie zu befreien. 1 oder 2 Halbchancen brachten die Fohlen noch zu stande, was jedoch nichts daran änderte mal wieder mit leeren Händen da zu stehen.
Nachschlag im Steakhaus
Für die meisten Fans, den Verantwortlichen Borussias und die Spieler ist Raul Bobadilla und seine rote Karte der Knackpunkt des Spiel und Boba der Buhmann. So ist es auch und nicht anders, denn er hat seiner Mannschaft damit einen "Bärendienst" erwiesen. Völlig dumm, an der Stelle derart auszuflippen und somit den Sieg leichtfertig aus der Hand zu geben. In jeder Kreisligamannschaft gäbe es eine interne Strafe, zusätzlich zur Verbandsstrafe und nach dem Spiel in der Vereinskneipe nichts zu essen. Boba nichts zu essen? Besser nicht, nachher fällt er noch vom Fleisch und kann sich noch seltener durchsetzen. Seitens Borussia muss etwas passieren, etwas wirklich dickes. Wieviele Eskapaden kann Bobadilla noch bringen? Eigentlich ist er bereits jetzt nicht mehr tragbar für die Mannschaft, von seinen meistens mehr als dürftigen Leistungen mal abgesehen.
Samstag 04.12.2010, 16.13 Uhr - Borussia führt nach einem durchwachsenem Spiel 1:0 gegen das Überraschungsteam aus Hannover, hat das Spiel bis dato im Griff und das bis dahin faire geführte Duell, plätschert so langsam in die Halbzeitpause. Gladbach will vor der Halbzeit nicht mehr, Hannover kann es nicht. Halbzeit, lecker Bierchen oder besser Glühwein und dem ersten Saisonheimsieg entgegenfiebern. Denkste.Danke Raul, wäre ja auch schlimm wenn gewohntes sich plötzlich ändern würde....
Rindersteak, medium oder durch? Nein blutig...
Raul? Was hat Schalke 05´s spanischer Tor-Opa mit Borussia zu tun? Außer, dass dieser wie so viele Bundesligaspieler sein erstes Saisontor gegen Mönchengladbach schießen durfte nichts. Also was war passiert?
Mönchengladbachs "Profi" Raul Bobadilla, seineszeichens volltätowierter, unter Alkohol-fahrender, Rehamaßnahmen-ausfallenlassender, Dopingproben-verweigernder, immer Ärger machender, "Starstürmer" hatte wieder zugeschlagen oder sagen wir eher zugetreten. Ein "handelsüblicher" Zweikampft mit Hannovers Pinto nahe der Mittellinie und ein wenig hakeln , sowie Fuß klammern bewegten Raul Bobadilla dazu, den Oberschenkel des am Boden liegenden Pintos mit dem Ball zu verwechseln Kurz: Gladbachs Enfant terrible trat Hannovers Spieler irgendwo zwischen Oberschenkel und Weichteile. Mensch Boba, da konnte der Juan Arango gegen den Hoffenheimer aber viel besser zielen... Naja, ist wohl fehlende Technik. Die Folge war selbstverständlich eine rote Karte.
Doch damit nicht genug. Scheinbar hat Raul Bobadilla die ganze Woche über, ein paar hundert Gramm blutiges, fast noch rohes Rinderstaek im "La Pampa", am alten Markt zuviel gegessen. Scheinbar sich im "Rinderwahn" befindend, wollte er Sergio Pinto und dem Schiedsrichter an die Wäsche. Büffel Boba gegen den Rest des Feldes, eine Rudelbildung wie es sie sonst nur bei Wölfen oder Schlittenhunden in der Arktis gibt. Wenigstens hat Thorben Marx an diesem Tag einen halbwegs guten erwischt und gewinnt das entscheidende Duel gegen Gladbachs laufendes Steakhaus. Marx ging dazwischen, sonst hätte Bobadilla mit Sicherheit noch das ein oder andere hannoversche Steak gerissen und den Schiedsrichter als Absacker verspeist. "Nein Mann, ich will noch nicht gehen, ich will nochn bisschen pöbeln - Jippi, Jippi Yeah, Krawall und Remmidemmi."
Anschließend stapfte Raul "Agressiva", scheinbar hungrig, Richtung Kabine um auf halbem Wege dem 4. Offiziellen noch etwas "nettes" zu flüstern. Eine Einladung für ein Candlelight-Dinner im Steakhaus wird es wohl nicht gewesen sein, was sich Schiedsrichter Nr. 4 auf seinen Block notierte... Bobadillas Tritt in die Scheibe der Türe des Spielereinganges zeugt nicht gerade davon.
Es wurde auch noch ein wenig Fußball gespielt - ein wenig
Ach ja, gespielt wurde auch noch an diesem kalten Wintertag. 73 Minuten lang eigentlich recht anständig und couragiert, ohne zu glänzen aber auch ohne großartig zu patzen. Borussias 6er hatten einen halbwegs guten Tag erwischt - Thorben Marx machte das was er kann, unermüdlich laufen und das mal ohne viel hinterherlaufen zu müssen. Darüberhinaus rettete er Bobadilla vor einem Lynchmord.
Michael Braedley musste zunächst auch nicht ständig hinterherlaufen, stattdessen gelang ihm ein Zufalls-Freistoßtor. Ein Freistoß, als Flanke gedacht, ging an Freund und Feind vorbei ins Netz der Hannoveraner. 1:0 Borussia - bis zur besagten 43. Spielminute tat sich nicht viel. Einzig großartig zu bemängeln am Spiel unserer "Doppelsechs" war, dass immer wieder klaffende Loch zwischen Offensive und Defensive. Hier muss einfach intelligenter sowie besser verschoben und dirigiert werden. Im Prinzip war das Spiel an diesem Samstagnachmittag eines zum abgewöhnen. Wenig kreatives, wenig schönes und wenig zwingendes, was bei Hannover aufgrund von 3 gewonnenen Spielen in Serie, sowie Platz verwunderte. Von Borussia hingegen durfte nicht mehr erwartet werden als bedingungsloser Kampf und einem Sieg, egal wie. Kampf und Krampf bestimmten also die Partie, in der die Fohlen trotz der Unterzahl bis zur 73. Minute weitesgehend alles im Griff hatten und sich der erste "Heimdreier" abzeichnete. Denkste die Zweite...
Wie so oft patzten die üblichen Verdächtigen. Eigentlich ist ein Gegner an der Außenlinie, solange man ihn nicht nach innen lässt keine Gefahr und leicht zu verteitigen - eigentlich - denn da wurde die Rechnung ohne die Herren Marx, Daems und Callsen-Bracker gemacht. Marx und Daems wurden außen umkurvt wie eine Pylone beim Fahhradführerscheintest der Grundschule, der Hannoveraner flankt und Callsen-Bracker kommt gegen den kurz zuvor eingewechselten Hanke zu spät. 1:1, 73. Spielminute, Mike Hanke. Mike Hanke? Der Mike Hanke? Jawohl der Mike Hanke! Hätte der EX-NATIONALSPIELER (!!!) Hanke nicht schon 2 mal in den Wochen davor getroffen, hätte er spätestens im Borussia-Park sein ersten Saisontor erzielt. Als Hanke eingewechselt wurde schreib ich meinem Bruder noch:" Pass auf Hanke...der macht eins...der ist so einer"
Von nun an spürte man förmich die Angst zu versagen, die Angst vor einer Niederlage. Mein Bruder schaffte es noch so gerade zu schreiben:" Pass auf, jetzt verlieren die noch" - Klingelingeling nur 2 Minuten später 1:2, 75. Spielminute Ya Konan, gleiche Seite, fast identische Entstehung. Nach dem Tor machte es die Borussia dem Wetter gleich, sie waren Schockgefroren und unfähig sich aus dieser Lethargie zu befreien. 1 oder 2 Halbchancen brachten die Fohlen noch zu stande, was jedoch nichts daran änderte mal wieder mit leeren Händen da zu stehen.
Nachschlag im Steakhaus
Für die meisten Fans, den Verantwortlichen Borussias und die Spieler ist Raul Bobadilla und seine rote Karte der Knackpunkt des Spiel und Boba der Buhmann. So ist es auch und nicht anders, denn er hat seiner Mannschaft damit einen "Bärendienst" erwiesen. Völlig dumm, an der Stelle derart auszuflippen und somit den Sieg leichtfertig aus der Hand zu geben. In jeder Kreisligamannschaft gäbe es eine interne Strafe, zusätzlich zur Verbandsstrafe und nach dem Spiel in der Vereinskneipe nichts zu essen. Boba nichts zu essen? Besser nicht, nachher fällt er noch vom Fleisch und kann sich noch seltener durchsetzen. Seitens Borussia muss etwas passieren, etwas wirklich dickes. Wieviele Eskapaden kann Bobadilla noch bringen? Eigentlich ist er bereits jetzt nicht mehr tragbar für die Mannschaft, von seinen meistens mehr als dürftigen Leistungen mal abgesehen.
Aufrufe: 973 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 0 | Erstellt:15.12.2010
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