05.Dezember 2008
06.10.2008 um 00:30 Uhr
Jeden Tag ein Stückchen besser?
"Jeder Spieler soll jeden Tag ein Stückchen besser werden". So wurde Bayern-Coach Jürgen Klinsmann vor der Saison in zahlreichen Medien zitiert. Ein ambitioniertes Projekt für jemanden, der zuvor noch nie eine Vereinsmannschaft trainiert hat. Was draus geworden ist, kann jeder Fußball-Interessierte der aktuellen Liga-Tabelle entnehmen. Der FC Bayern auf Platz 11, hinter Clubs wie dem FC Köln oder der TSG Hoffenheim. Der FC Bayern verschwunden im Mittelmaß. Eben "dort, wo sie momentan hingehören", wie es Ex-"Tiger" und Premiere-Experte Stefan Effenberg vergangene Woche - die Klinsmänner hatten jüngst bei Hannover 96 verloren - auf den Punkt brachte. Der Meister der vergangenen Saison, selbst mit Hoffnungsträger Franck Ribéry, bereits sieben Zähler hinter dem Hamburger SV.
"Wir werden wieder aufstehen"
So oder so ähnlich formuliert es Jürgen Klinsmann bereits seit drei Wochen. Zum ersten Mal nach der 2:5-Klatsche gegen Werder Bremen. Darauf die Woche selbiger Satz nach dem peinlichen 0:1 gegen stark ersatzgeschwächte Hannoveraner. Und auch nach dem letzten blamablen Spiel der Bayern, dem 3:3 nach 3:1-Führung gegen ebenfalls peronell angeschlagene Bochumer hörte man ähnliche Äußerungen von den Bayern-Offiziellen und insbesondere natürlich von Klinsi. Die Frage scheint allerdings nur: Wer hilft den Bayern denn wieder auf die Beine? Klinsmann, als Motivator besonders bei der WM06 in Erinnerung, hat dies ja bislang nicht wirklich geschafft. Wo wir auch gleich beim Problem wären. Motivator Klinsmann - aber eben nicht Trainer Klinsmann. Seine Philosophie, sein Konzept, seine Ideen - die Buddhas auf den Dächern mal ausgenommen - all das klingt immer super und innovativ. Gerade bei und vor allem vor der WM 2006 versuchte Jürgen Klinsmann unsere DFB-Elf umzukrempeln. Dies ist ihm auch sicherlich gelungen, das gute - aber auch keineswegs überragende! - Abschneiden bei der WM im eigenen Land spricht da für ihn. Doch warum scheint der Funke bei den Bayern noch nicht überzuspringen?
"Zeit, die du in der Bundesliga nicht hast"
Einer der Gründe ist sicherlich die Tatsache, dass Klinsmann vor der WM2006 auch die Zeit hatte, zu experementieren. Schließlich brauchte man sich als Gastgeber nicht für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren - Ergebnisse zählten in den dutzend Testspielen ja nicht wirklich. Abgesehen jetzt mal davon, dass viele nach der 1:4 Klatsche in Italien drei Monate vor WM-Start an Klinsmanns Fähigkeiten zweifelten und seinen Rausschmiss forderten. Letztlich ging sein Projekt ja gut - unter anderem eben aufgrund der mehr als ausreichenden Zeit, die er dafür hatte. "Zeit, die du in der Bundesliga nicht hast", wie der momentan arbeitslose und -suchende Peter Neururer sicherlich richtig analysierte - ausnahmsweise ohne sich selbst ins Gespräch um die Klinsi-Nachfolge zu bringen.
"Et löw't nich"
Weiterer und für mich entscheidender Grund für sein - man muss das Kind ja beim Namen nennen - "Misslingen": Er hat eben keinen Jogi Löw mehr an seiner Seite. Keinen genialen Taktik-Fuchs, der die Spiele lesen und mit den richtigen Anweisungen zur rechten Zeit mitentscheiden kann. Welchen Einfluss dieser bei der WM06 auf unsere DFB-Elf hatte, war ebenfalls im Sommermärchen zu sehen. Taktische Anweisungen und System-Erstellungen waren immer Löw vorbehalten, während Klinsi die Jungs heiß machen durfte. Stattdessen sitzen neben ihm auf der Bank - gut beleuchtet vom sukzessiv roter anlaufenden Uli Hoeneß - neben unzufriedenen Nationalspielern wie Borowski, Podolski und Van Bommel gut ein dutzend Assistenz-Trainer, allen voran der Mexikaner und "Chef-Assistenztrainer" und dadurch wohl rechte Hand Klinsis, Martin Vasquez. Trainerstationen: Co-Trainer bei Cal Poly Pomona, Co-Trainer der Frauenmannschaft San Diego Spirit, Co-Trainer bei Los Angeles Galaxy und ebenso bei Deportivo Chivas USA. Vereine, die man in Deutschland mit Dritt- oder Viertligisten vergleichen kann. Zwar war auch ein Jogi Löw nicht der erfolgreichste Vereins-Trainer, doch klingen Chefcoach-Stationen wie Fenerbace Istanbul oder VfB Stuttgart da schon anders. Es fehlt ihm und seinem Trainerstab einfach an nötiger Erfahrung als Vereinstrainer - so kommen Fehler zustande, die mit einem Löw an der Seite sicherlich so nicht passiert wären.
Kahn doch wohl nicht wahr sein!
Dass die Bayern zudem ein Hierarchie-Problem haben, wurde ja oft genug in den Tagesblättern durchgenommen. Einen vor wenigen Wochen noch zum Kapitän bestimmten Führungsspieler wie Marc van Bommel dreimal in Folge auf die Ersatzbank zu setzen, ist schlicht ein Fehler, der selbst einem Kreisliga A oder E-Junioren-Trainer nicht passieren würde. Schließlich ist van Bommel, auch wenn oder eben gerade weil er mal mit seiner Aggressivität über die Strenge schlägt und stets rotgefährdet ist, eine der wenigen verbleibenden Führungspersönlichkeiten beim FC Bayern. Einen Oliver Kahn, der nicht nur dem gegnerischen Stürmer beim 1 gegen 1 auf sein Tor den Angstschweiß auf die Stirn zauberte , sondern auch größten Respekt bei seinen Mitspielern genoss und auch mal im eigenen Kader "handgreiflich" wurde um die Bayern-Spieler wachzurütteln, haben die Münchner dieses Jahr eben nicht mehr. Vielmehr steht jetzt ein 24-Jähriger im Tor, der weniger das "King"-Image als vielmehr das des Lieblings einer jeden Schwiegermutter besitzt. Dass der Junge Zeit braucht und nicht sofort in die Fußstapfen eines Oliver Kahn treten könne, war vor der Saison klar, auch den Bayern-Offiziellen. Doch man hielt und hält an Rensing als Nummer 1 fest . Allerdings kann dieser eben nicht Spiele aktiv, indem er die sogenannten "Unhaltbaren hält", und ebenso wenig passiv durch seine bloße Aura wie einst Olli Kahn die Spiele zu Gunsten der Bayern entscheiden. Michael Rensing ist ohne Frage ein guter Torwart, doch eine Klasse schlechter als sein Vorgänger und auch nicht auf Augenhöhe mit den Überfliegern Adler und Neuer. Die Torwart-Position ist nicht die entscheidende Ursache für das schlechte Abschneiden der Bayern bisher, aber sicher mit einer der vielen Faktoren. Der FC Bayern ist an der Position der Nummer 1 nicht meisterhaft besetzt - ob da der vor der Saison verpflichtete Jörg Butt die bessere Alternative ist, sei mal dahingestellt, denn "meisterhaft" gehalten hat der auch noch nicht. Wäre nämlich Bayer Leverkusen in den Jahren vor Adler auf dieser Position besser besetzt gewesen: Ein Meistertitel würde dann sicherlich in der Vereinschronik stehen.
Hopp oder Topp
Die Bayern haben also auch eine Art Torwart-Problem. Ebenso wie Hoffenheim, wenn die TSG denn überhaupt im Moment irgendein "Problem" hat. Dort schaut man sich nämlich momentan nach einem neuen Keeper um; der gute Schalker Neuer-Vertreter Fährmann ist dort im Gespräch und könnte unter dem nicht von einem "Assi" abhängigen Coach und "Fußball-Professor" Ralf Rangnick sicherlich zu einem Top-Keeper der Liga reifen. Dafür müsste er nur "jeden Tag ein Stückchen besser" werden...
"Wir werden wieder aufstehen"
So oder so ähnlich formuliert es Jürgen Klinsmann bereits seit drei Wochen. Zum ersten Mal nach der 2:5-Klatsche gegen Werder Bremen. Darauf die Woche selbiger Satz nach dem peinlichen 0:1 gegen stark ersatzgeschwächte Hannoveraner. Und auch nach dem letzten blamablen Spiel der Bayern, dem 3:3 nach 3:1-Führung gegen ebenfalls peronell angeschlagene Bochumer hörte man ähnliche Äußerungen von den Bayern-Offiziellen und insbesondere natürlich von Klinsi. Die Frage scheint allerdings nur: Wer hilft den Bayern denn wieder auf die Beine? Klinsmann, als Motivator besonders bei der WM06 in Erinnerung, hat dies ja bislang nicht wirklich geschafft. Wo wir auch gleich beim Problem wären. Motivator Klinsmann - aber eben nicht Trainer Klinsmann. Seine Philosophie, sein Konzept, seine Ideen - die Buddhas auf den Dächern mal ausgenommen - all das klingt immer super und innovativ. Gerade bei und vor allem vor der WM 2006 versuchte Jürgen Klinsmann unsere DFB-Elf umzukrempeln. Dies ist ihm auch sicherlich gelungen, das gute - aber auch keineswegs überragende! - Abschneiden bei der WM im eigenen Land spricht da für ihn. Doch warum scheint der Funke bei den Bayern noch nicht überzuspringen?
"Zeit, die du in der Bundesliga nicht hast"
Einer der Gründe ist sicherlich die Tatsache, dass Klinsmann vor der WM2006 auch die Zeit hatte, zu experementieren. Schließlich brauchte man sich als Gastgeber nicht für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren - Ergebnisse zählten in den dutzend Testspielen ja nicht wirklich. Abgesehen jetzt mal davon, dass viele nach der 1:4 Klatsche in Italien drei Monate vor WM-Start an Klinsmanns Fähigkeiten zweifelten und seinen Rausschmiss forderten. Letztlich ging sein Projekt ja gut - unter anderem eben aufgrund der mehr als ausreichenden Zeit, die er dafür hatte. "Zeit, die du in der Bundesliga nicht hast", wie der momentan arbeitslose und -suchende Peter Neururer sicherlich richtig analysierte - ausnahmsweise ohne sich selbst ins Gespräch um die Klinsi-Nachfolge zu bringen.
"Et löw't nich"
Weiterer und für mich entscheidender Grund für sein - man muss das Kind ja beim Namen nennen - "Misslingen": Er hat eben keinen Jogi Löw mehr an seiner Seite. Keinen genialen Taktik-Fuchs, der die Spiele lesen und mit den richtigen Anweisungen zur rechten Zeit mitentscheiden kann. Welchen Einfluss dieser bei der WM06 auf unsere DFB-Elf hatte, war ebenfalls im Sommermärchen zu sehen. Taktische Anweisungen und System-Erstellungen waren immer Löw vorbehalten, während Klinsi die Jungs heiß machen durfte. Stattdessen sitzen neben ihm auf der Bank - gut beleuchtet vom sukzessiv roter anlaufenden Uli Hoeneß - neben unzufriedenen Nationalspielern wie Borowski, Podolski und Van Bommel gut ein dutzend Assistenz-Trainer, allen voran der Mexikaner und "Chef-Assistenztrainer" und dadurch wohl rechte Hand Klinsis, Martin Vasquez. Trainerstationen: Co-Trainer bei Cal Poly Pomona, Co-Trainer der Frauenmannschaft San Diego Spirit, Co-Trainer bei Los Angeles Galaxy und ebenso bei Deportivo Chivas USA. Vereine, die man in Deutschland mit Dritt- oder Viertligisten vergleichen kann. Zwar war auch ein Jogi Löw nicht der erfolgreichste Vereins-Trainer, doch klingen Chefcoach-Stationen wie Fenerbace Istanbul oder VfB Stuttgart da schon anders. Es fehlt ihm und seinem Trainerstab einfach an nötiger Erfahrung als Vereinstrainer - so kommen Fehler zustande, die mit einem Löw an der Seite sicherlich so nicht passiert wären.
Kahn doch wohl nicht wahr sein!
Dass die Bayern zudem ein Hierarchie-Problem haben, wurde ja oft genug in den Tagesblättern durchgenommen. Einen vor wenigen Wochen noch zum Kapitän bestimmten Führungsspieler wie Marc van Bommel dreimal in Folge auf die Ersatzbank zu setzen, ist schlicht ein Fehler, der selbst einem Kreisliga A oder E-Junioren-Trainer nicht passieren würde. Schließlich ist van Bommel, auch wenn oder eben gerade weil er mal mit seiner Aggressivität über die Strenge schlägt und stets rotgefährdet ist, eine der wenigen verbleibenden Führungspersönlichkeiten beim FC Bayern. Einen Oliver Kahn, der nicht nur dem gegnerischen Stürmer beim 1 gegen 1 auf sein Tor den Angstschweiß auf die Stirn zauberte , sondern auch größten Respekt bei seinen Mitspielern genoss und auch mal im eigenen Kader "handgreiflich" wurde um die Bayern-Spieler wachzurütteln, haben die Münchner dieses Jahr eben nicht mehr. Vielmehr steht jetzt ein 24-Jähriger im Tor, der weniger das "King"-Image als vielmehr das des Lieblings einer jeden Schwiegermutter besitzt. Dass der Junge Zeit braucht und nicht sofort in die Fußstapfen eines Oliver Kahn treten könne, war vor der Saison klar, auch den Bayern-Offiziellen. Doch man hielt und hält an Rensing als Nummer 1 fest . Allerdings kann dieser eben nicht Spiele aktiv, indem er die sogenannten "Unhaltbaren hält", und ebenso wenig passiv durch seine bloße Aura wie einst Olli Kahn die Spiele zu Gunsten der Bayern entscheiden. Michael Rensing ist ohne Frage ein guter Torwart, doch eine Klasse schlechter als sein Vorgänger und auch nicht auf Augenhöhe mit den Überfliegern Adler und Neuer. Die Torwart-Position ist nicht die entscheidende Ursache für das schlechte Abschneiden der Bayern bisher, aber sicher mit einer der vielen Faktoren. Der FC Bayern ist an der Position der Nummer 1 nicht meisterhaft besetzt - ob da der vor der Saison verpflichtete Jörg Butt die bessere Alternative ist, sei mal dahingestellt, denn "meisterhaft" gehalten hat der auch noch nicht. Wäre nämlich Bayer Leverkusen in den Jahren vor Adler auf dieser Position besser besetzt gewesen: Ein Meistertitel würde dann sicherlich in der Vereinschronik stehen.
Hopp oder Topp
Die Bayern haben also auch eine Art Torwart-Problem. Ebenso wie Hoffenheim, wenn die TSG denn überhaupt im Moment irgendein "Problem" hat. Dort schaut man sich nämlich momentan nach einem neuen Keeper um; der gute Schalker Neuer-Vertreter Fährmann ist dort im Gespräch und könnte unter dem nicht von einem "Assi" abhängigen Coach und "Fußball-Professor" Ralf Rangnick sicherlich zu einem Top-Keeper der Liga reifen. Dafür müsste er nur "jeden Tag ein Stückchen besser" werden...
Aufrufe: 673 | Kommentare: 4 | Bewertungen: 3 | Erstellt:06.10.2008
ø 9.3
NEUESTE KOMMENTARE KOMMENTIEREN
06.10.2008 | 13:57 Uhr
Drumania : Nee, leider nicht
Finde das Argument, das Klinsmann auf die Rolle des Motivators reduziert zu platt. Das sind alles leere Worthülsen die den Trainern schon vor die Köpfe geschmissen werden seit es Fußballtrainer gibt. Um eine Aussage über Klinsmanns taktisches Verständnis treffen zu können, müsste man schon Spieler beim FC Bayern sein. Alles andere ist Spekulation und auf höchst zweiifelhaften Indizien aufgebaut. (Inzwischen habe ich das Gefühl, manche Menschen wissen mehr über die WM Mannschaft 2006 als die WM-Mannschaft 2006 selber nur weil sie die spärlichen und selektierten 90 minuten Ausschnitte die vier wochen zusammengefasst haben gesehen haben).
Nichts für Ungut, aber der Blog spricht mich da nicht an.
Allerdings finde ich im Moment auch, dass Rensing vom Potential her nicht der beste deutsche Keeper sein wird.
Drumania : Nee, leider nicht
Finde das Argument, das Klinsmann auf die Rolle des Motivators reduziert zu platt. Das sind alles leere Worthülsen die den Trainern schon vor die Köpfe geschmissen werden seit es Fußballtrainer gibt. Um eine Aussage über Klinsmanns taktisches Verständnis treffen zu können, müsste man schon Spieler beim FC Bayern sein. Alles andere ist Spekulation und auf höchst zweiifelhaften Indizien aufgebaut. (Inzwischen habe ich das Gefühl, manche Menschen wissen mehr über die WM Mannschaft 2006 als die WM-Mannschaft 2006 selber nur weil sie die spärlichen und selektierten 90 minuten Ausschnitte die vier wochen zusammengefasst haben gesehen haben).
Nichts für Ungut, aber der Blog spricht mich da nicht an.
Allerdings finde ich im Moment auch, dass Rensing vom Potential her nicht der beste deutsche Keeper sein wird.
06.10.2008 | 14:31 Uhr
LU_Town :
Also das rumhacken auf Rensing sollte man abstellen!!!! Und die Kahn-Vergleich nerven immer mehr!! Bei einem Kahnvergleich kann auch ein Neurer oder Adler einpacken, an den kommt keiner ran!!!!! Und einen gleich starken Torhüter mit der selber "Killer-Ausstrahlung" wird es so schnell nicht mehr im Weltfussball geben!!! Oder fällt dir ein Torhüter ein, der momentan einem Gegner so einschüchtern kann wie Kahn? Ich sehe da keinen!!
Rensing wird ein super Torhüter, jedoch bezweifele ich immer mehr ob er diese Entwicklung in München packt! Denn da ist man viel zu Ungeduldig und setzt ihn zu sehr unter Druck, denn der Vergleich mit Kahn kommt immer wieder und dem kann kein junger Torhüter standhalten!
LU_Town :
Also das rumhacken auf Rensing sollte man abstellen!!!! Und die Kahn-Vergleich nerven immer mehr!! Bei einem Kahnvergleich kann auch ein Neurer oder Adler einpacken, an den kommt keiner ran!!!!! Und einen gleich starken Torhüter mit der selber "Killer-Ausstrahlung" wird es so schnell nicht mehr im Weltfussball geben!!! Oder fällt dir ein Torhüter ein, der momentan einem Gegner so einschüchtern kann wie Kahn? Ich sehe da keinen!!
Rensing wird ein super Torhüter, jedoch bezweifele ich immer mehr ob er diese Entwicklung in München packt! Denn da ist man viel zu Ungeduldig und setzt ihn zu sehr unter Druck, denn der Vergleich mit Kahn kommt immer wieder und dem kann kein junger Torhüter standhalten!
06.10.2008 | 16:22 Uhr
Drumania : richtig
ja, sehe ich auch so, Rensing ist in der Konkurrenz vieler sehr guter Torhüter ebenfalls ein guter Mann und die Vergleiche mit Kahn werden ja eh immer nur in Verbindung mit dem Nebensatz getroffen, dass man das ja auch überhaupt noch nicht vergleichen könne.
Aber auch im Vergleich mit Neuer und Adler sieht Rensing meiner Meinung nach nicht so aus, als könnte er den Konkurrenzkampf mit denen auf lange Sicht gewinnen.
Adler ist jetzt schon sehr weit und könnte auch ohne weiteres bereits im Nationaltor stehen (auch wenn Enke sich das gleichermaßen verdient hat).
Als Schalke Fan bin ich natürlich dem Manuel Neuer sehr verbunden, und hoffe, dass er es schafft. Er hatte viel Pech in der Schlüsselphase des Lehmann Abschieds unglückliche Szenen wie gegen Chelsea London und diese langwierige Verletzung zu erleben, deswegen steht er jetzt etwas in der Bringschuld, aber er zeigt auch immer wieder gerade unter großem Druck Aktionen, die andeuten, dass er über sich und den Status des normalen guten deutschen Torhüters hinauswachsen kann. Es ist kein Zufall, dass er immer wieder Spiele wie das gegen porto oder gestern Abend die Torvorlage zeigt. Er lebt für die Herausforderung und hat eine Siegermentalität wie sie für einen 21-jährigen atemberaubend ist.
Trotzdem denke ich, dass im Moment Rene Adler konstanter herausragende Torwartleistungen dargeboten hat und die Nase erstmal vorne hat.
So oder so, die beiden werden die Zukunft des deutschen Nationaltorhüters unter sich ausmachen und ich bin absolut sicher, dass die lange Tradition legendärer deutscher Keeper um zwei kapitel erweitert wird.
Drumania : richtig
ja, sehe ich auch so, Rensing ist in der Konkurrenz vieler sehr guter Torhüter ebenfalls ein guter Mann und die Vergleiche mit Kahn werden ja eh immer nur in Verbindung mit dem Nebensatz getroffen, dass man das ja auch überhaupt noch nicht vergleichen könne.
Aber auch im Vergleich mit Neuer und Adler sieht Rensing meiner Meinung nach nicht so aus, als könnte er den Konkurrenzkampf mit denen auf lange Sicht gewinnen.
Adler ist jetzt schon sehr weit und könnte auch ohne weiteres bereits im Nationaltor stehen (auch wenn Enke sich das gleichermaßen verdient hat).
Als Schalke Fan bin ich natürlich dem Manuel Neuer sehr verbunden, und hoffe, dass er es schafft. Er hatte viel Pech in der Schlüsselphase des Lehmann Abschieds unglückliche Szenen wie gegen Chelsea London und diese langwierige Verletzung zu erleben, deswegen steht er jetzt etwas in der Bringschuld, aber er zeigt auch immer wieder gerade unter großem Druck Aktionen, die andeuten, dass er über sich und den Status des normalen guten deutschen Torhüters hinauswachsen kann. Es ist kein Zufall, dass er immer wieder Spiele wie das gegen porto oder gestern Abend die Torvorlage zeigt. Er lebt für die Herausforderung und hat eine Siegermentalität wie sie für einen 21-jährigen atemberaubend ist.
Trotzdem denke ich, dass im Moment Rene Adler konstanter herausragende Torwartleistungen dargeboten hat und die Nase erstmal vorne hat.
So oder so, die beiden werden die Zukunft des deutschen Nationaltorhüters unter sich ausmachen und ich bin absolut sicher, dass die lange Tradition legendärer deutscher Keeper um zwei kapitel erweitert wird.
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schmarTikus : :P
ich finds eig mal ganz gut..dass bayern mal nicht ganz oben in der BL stehen..jedoch int. würde ich es schade finden..wenn sie früh ausscheiden -,-
ich bin mal auf die nächsten spiele gespannt..ein sieg wird langsam pflicht ! und wenn sie nun das nächste spiel in der Bl verlieren..wirds langsam eng für klinsi
achja..guter blog