21.01.2012 um 14:45 Uhr
Ist denn jetzt alles schlecht?
Durch das Lesen des neuesten Gladbachartikels und vorallem der Kommentare dazu, habe ich mich kurzerhand dafür entschlossen, mal meinen Senf dazuzugeben.
Diese teils resignierenden Kommentare über mangelnde Kreativität im Aufbauspiel, Boateng, Robben und van Buyten haben mich dazu veranlasst, das Ganze mal zu hinterfragen- oder auch nicht.
Denn wenn jetzt, wie von einem User geschrieben, alles schlecht wäre und er nicht wisse, wo er anfangen sollte diese Probleme zu bearbeiten, sehe ich rot.
Der FC Bayern ist weiterhin Tabellenführer. Wenn ich dann hier lesen muss, dass jede Mannschaft mittlerweile wisse, wie man den Bayern zu begegnen hat, ist das schlichtweg falsch. Denn in bisher 30 Pflichtspielen ist es gerade einmal einem Achtel aller Teams gelungen, diese Mannschaft zu schlagen, wobei das City-Rückspiel auch noch gesondert betrachtet werden muss. Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Bayern immer wieder Probleme mit den selben Mannschaften haben: Hannover, Mainz, Dortmund und M'gladbach. Diese ähneln sich tatsächlich in ihrer Spielweise. Genau da ist der Punkt, wo man jetzt ansetzen sollte, gegen Mannschaften, die sehr eng stehen und schnell nach vorne spielen ein Mittel zu finden. Dieses Mittel wird und darf aber nicht zu sehr vom van Gaal'schen Ballbesitzprinzip abweichen, denn diese Spielweise ist die Identität des FC Bayern und kann auch, wie in den meisten Spielen dieser Saison, sehr schön anzusehen sein.
Da liegt meiner Ansicht nach das taktische Problem, für Gegner solcher Art eine etwas abgeänderte Spielweise entwickeln zu müssen.
Auf gar keinen Fall hat der FC Bayern ein personelles Problem. Natürlich bin auch ich immer dafür den Kader zu verbessern, trotzdem hat Boateng zumeist einen sehr ordentlichen Rechtsverteidger gegeben, hat van Buyten vorallem in der Champions League tadellose Leistungen gebracht und Tymoshchuk stand gestern zum ersten mal bei einer Bundesliganiederlage der Bayern auf dem Feld. Ganz im Gegensatz zu Gustavo, mit dem bis gestern alle Niederlagen hingenommen werden mussten, was klar für Tymo und gegen den von vielen hier nahezu verehrten Brasilianer spricht.
Übrigens, auch ein Arjen Robben ist nur ein Mensch und wurde gestern nunmal optimal verteidigt. Wenn ich lesen muss, er würde immer nur den selben Trick machen, denk ich mir, dass dieser Trick bei seinen Statistiken ganz schön gut sein muss. Robben ist mehr, als "Nach-innen-ziehen-und-draufhalten"! Ich habe in einer Zeitung zuletzt gelesen: "Einen Robben haben oder nicht haben, genau darin liegt letztendlich der Unterschied" und wir werden alle sehen, was er noch leisten wird in diesem Jahr.
In diesem Sinne, danke für die Aufmerksamkeit für diesen leichten Wut-Blog, nicht unbedingt wegen der Leistung gestern, die trotz aller Beschönigung meinerseits mit "ungenügend" zu bewerten ist, sondern vorallem wegen der Kommentare unter den Artikeln.
Man sieht sich auf dem Marienplatz.
Diese teils resignierenden Kommentare über mangelnde Kreativität im Aufbauspiel, Boateng, Robben und van Buyten haben mich dazu veranlasst, das Ganze mal zu hinterfragen- oder auch nicht.
Denn wenn jetzt, wie von einem User geschrieben, alles schlecht wäre und er nicht wisse, wo er anfangen sollte diese Probleme zu bearbeiten, sehe ich rot.
Der FC Bayern ist weiterhin Tabellenführer. Wenn ich dann hier lesen muss, dass jede Mannschaft mittlerweile wisse, wie man den Bayern zu begegnen hat, ist das schlichtweg falsch. Denn in bisher 30 Pflichtspielen ist es gerade einmal einem Achtel aller Teams gelungen, diese Mannschaft zu schlagen, wobei das City-Rückspiel auch noch gesondert betrachtet werden muss. Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Bayern immer wieder Probleme mit den selben Mannschaften haben: Hannover, Mainz, Dortmund und M'gladbach. Diese ähneln sich tatsächlich in ihrer Spielweise. Genau da ist der Punkt, wo man jetzt ansetzen sollte, gegen Mannschaften, die sehr eng stehen und schnell nach vorne spielen ein Mittel zu finden. Dieses Mittel wird und darf aber nicht zu sehr vom van Gaal'schen Ballbesitzprinzip abweichen, denn diese Spielweise ist die Identität des FC Bayern und kann auch, wie in den meisten Spielen dieser Saison, sehr schön anzusehen sein.
Da liegt meiner Ansicht nach das taktische Problem, für Gegner solcher Art eine etwas abgeänderte Spielweise entwickeln zu müssen.
Auf gar keinen Fall hat der FC Bayern ein personelles Problem. Natürlich bin auch ich immer dafür den Kader zu verbessern, trotzdem hat Boateng zumeist einen sehr ordentlichen Rechtsverteidger gegeben, hat van Buyten vorallem in der Champions League tadellose Leistungen gebracht und Tymoshchuk stand gestern zum ersten mal bei einer Bundesliganiederlage der Bayern auf dem Feld. Ganz im Gegensatz zu Gustavo, mit dem bis gestern alle Niederlagen hingenommen werden mussten, was klar für Tymo und gegen den von vielen hier nahezu verehrten Brasilianer spricht.
Übrigens, auch ein Arjen Robben ist nur ein Mensch und wurde gestern nunmal optimal verteidigt. Wenn ich lesen muss, er würde immer nur den selben Trick machen, denk ich mir, dass dieser Trick bei seinen Statistiken ganz schön gut sein muss. Robben ist mehr, als "Nach-innen-ziehen-und-draufhalten"! Ich habe in einer Zeitung zuletzt gelesen: "Einen Robben haben oder nicht haben, genau darin liegt letztendlich der Unterschied" und wir werden alle sehen, was er noch leisten wird in diesem Jahr.
In diesem Sinne, danke für die Aufmerksamkeit für diesen leichten Wut-Blog, nicht unbedingt wegen der Leistung gestern, die trotz aller Beschönigung meinerseits mit "ungenügend" zu bewerten ist, sondern vorallem wegen der Kommentare unter den Artikeln.
Man sieht sich auf dem Marienplatz.
Aufrufe: 580 | Kommentare: 8 | Bewertungen: 4 | Erstellt:21.01.2012
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KOMMENTARE
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21.01.2012 | 15:28 Uhr
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21.01.2012 | 15:41 Uhr
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redcompletion: Was hat Tymo damit zu tun, dass Bayern offensiv nichts zambringt? Es stehn ja noch genug andere Offensivspieler auf dem Platz.
Es gibt Spieler, deren Aufgabe bezieht sich mehr auf die defensive und dann gibt es Spieler, deren Aufgabe bezieht sich mehr auf die offensive, modernes Mannschaftsspiel hin oder her.
Spieler wie Kroos, Müller, Robben, Gomez oder auch Schweinsteiger hätten es richten müssen, aber die waren scheinbar nicht in der Lage.
Mal ganz abgesehen davon, dass es offensichtlich ein paar Mängel an der Einstellung gegeben hat, war einfach auffällig, dass Bayern die spielerischen Ideen gefehlt haben, um sich gegen die nahezu perfekt organisierte Defensive von Gladbach Großchancen herauszuspielen.
21.01.2012 | 15:54 Uhr
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Trotzdem bin ich gespannt, ob nächste Woche nicht eventuell Scheinsteiger und Kroos die "Doppel 8" spielen, in einem Heimspiel gegen eine neu zusammengewürfelte Mannschaft müsste das machbar sein.
21.01.2012 | 17:09 Uhr
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PatNr1 :
Ziemlicher Nonsense Blog, den kein Mensch braucht und noch nicht mal die Kernkritiken wurden erfasst. Warum spielt Heynckes nicht mit Boateng in der IV und Rafinha rechts?
Nach der Umstellung, ca. ab der 70. Minute ist Bayern komplett anders aufgetreten und hatte sogar den Anschlusstreffer noch auf dem Fuß.
Robben kann nicht mit Boateng, daher auch seine schwache Vorstellung. Er ist irgendwann nur noch in der Mitte gestanden, da er meist gegen drei Gegenspieler anrennen musste, ohne dass ihn Boateng einmal vernünftig unterstützte!
Ich würde gerne mal wissen, welche taktische Ausrichtung Heynckes der Mannschaft mitgegeben hat. Da ist kein Konzept erkennbar. Mit "wir sind sowieso am besten" und "wir hatten die beste Vorbereitung" gewinnt man halt kein Spiel.
21.01.2012 | 17:15 Uhr
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Und ich kritisiere Robben doch gar nicht?! Aber natürlich hast du recht, dass ihm die Unterstützung fehlte. Aber was hier einige immer an Rafinha und Gustavo so berauschend finden weiß ich nicht.
Außerdem kann Heynckes Arbeit nicht so schlecht sein, denn die Mannschaft hat unter seiner Regie die Gegentoranzahl nahezu halbiert und trotzdem nicht viel weniger Tore geschossen als unter vGaal
21.01.2012 | 17:35 Uhr
+1
-1
DerDugen :
Robben ist mehr, als "Nach-innen-ziehen-und-draufhalten"!gestern nicht
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