23.02.2008 um 15:30 Uhr
Helden der Vergangenheit
In unregelmäßigen Abständen möchte ich, angereichert mit Fakten und Zitaten, unter dem Titel "Helden der Vergangenheit" Spieler vorstellen, die zu ihrer aktiven Zeit Großes zu leisten imstande waren, aber dennoch nie den wirklich großen Durchbruch geschafft hatten.
Den Anfang macht einer der wahrscheinlich traurigsten Helden.
Was macht eigentlich…Martin Max?
Er war ein Torjäger durch und durch, egal in welcher Mannschaft, egal bei welcher Konkurrenz auch immer, stets hat er sich durchgesetzt.
Seine Bundesliga Karriere begann er 1989 bei Borussia Mönchengladbach und wechselte nach der Saison 1995 zu Schalke 04. Im Gepäck hatte er den DFB-Pokal-Sieg. 1997 wurde er mit den Eurofightern UEFA-CUP-Sieger.
Von 1999-2002 spielte er bei den Münchner Löwen. Im Jahre 2000 und 2002 wurde er dort Torschützenkönig.
Sein Einsatz in der Nationalelf wurde von Experten und Fans gefordert.
Am 17. April 2002 absolvierte Max endlich ein Länderspiel, als er bei der Partie Deutschland gegen Argentinien eingewechselt wurde. Es sollte sein letzter Einsatz mit dem "Adler auf der Brust" gewesen sein.
2003 wechselte er zu Hansa Rostock und wurde mit 20 Treffern in 33 Spielen zum besten deutschen Torjäger dieser Spielzeit. Damit eröffnete sich die Diskussion um seine Teilnahme an der EM 2004 in Portugal.
Leider wurde er nicht berücksichtigt.
Heute leitet er das "Martin Max Fußballcamp" und trat im Jahr 2007 seine erste Trainerstelle beim Bezirksligisten TSV Grafing an.
Fakten: Mit 126 Treffern in 396 Spielen liegt er auf Platz 22 der erfolgreichsten Torschützen der Bundesliga.
Fazit: Martin Max hätte ein ganz großer seiner Zunft werden könne, hat aber nie Ansprüche angemeldet. Eine Lobby beim DFB hatte er nie. Sein Einziger Einsatz in der Auswahl des DFB resultiert einzig und allein aus dem Druck, der von der Öffentlichkeit auf das damalige Trainerteam aufgebaut wurde. Ich hätte mir gewünscht, man hätte es ernsthaft mit ihm versucht.
Zitat von Martin Max:
"Man fragt sich doch, ob Skibbe noch alle Tassen im Schrank hat, wenn er so einen Mist erzählt, dass er mich noch mal beobachten will, meine Laufwege studieren, und das nach 15 Jahren Bundesliga", sagte der 35 Jahre alte Stürmer dem Berliner "Tagesspiegel". Bundestrainer Michael Skibbe hatte damals angekündigt, Max im Hinblick auf eine eventuelle EM-Nominierung beobachten zu wollen.
Den Anfang macht einer der wahrscheinlich traurigsten Helden.
Was macht eigentlich…Martin Max?
Er war ein Torjäger durch und durch, egal in welcher Mannschaft, egal bei welcher Konkurrenz auch immer, stets hat er sich durchgesetzt.
Seine Bundesliga Karriere begann er 1989 bei Borussia Mönchengladbach und wechselte nach der Saison 1995 zu Schalke 04. Im Gepäck hatte er den DFB-Pokal-Sieg. 1997 wurde er mit den Eurofightern UEFA-CUP-Sieger.
Von 1999-2002 spielte er bei den Münchner Löwen. Im Jahre 2000 und 2002 wurde er dort Torschützenkönig.
Sein Einsatz in der Nationalelf wurde von Experten und Fans gefordert.
Am 17. April 2002 absolvierte Max endlich ein Länderspiel, als er bei der Partie Deutschland gegen Argentinien eingewechselt wurde. Es sollte sein letzter Einsatz mit dem "Adler auf der Brust" gewesen sein.
2003 wechselte er zu Hansa Rostock und wurde mit 20 Treffern in 33 Spielen zum besten deutschen Torjäger dieser Spielzeit. Damit eröffnete sich die Diskussion um seine Teilnahme an der EM 2004 in Portugal.
Leider wurde er nicht berücksichtigt.
Heute leitet er das "Martin Max Fußballcamp" und trat im Jahr 2007 seine erste Trainerstelle beim Bezirksligisten TSV Grafing an.
Fakten: Mit 126 Treffern in 396 Spielen liegt er auf Platz 22 der erfolgreichsten Torschützen der Bundesliga.
Fazit: Martin Max hätte ein ganz großer seiner Zunft werden könne, hat aber nie Ansprüche angemeldet. Eine Lobby beim DFB hatte er nie. Sein Einziger Einsatz in der Auswahl des DFB resultiert einzig und allein aus dem Druck, der von der Öffentlichkeit auf das damalige Trainerteam aufgebaut wurde. Ich hätte mir gewünscht, man hätte es ernsthaft mit ihm versucht.
Zitat von Martin Max:
"Man fragt sich doch, ob Skibbe noch alle Tassen im Schrank hat, wenn er so einen Mist erzählt, dass er mich noch mal beobachten will, meine Laufwege studieren, und das nach 15 Jahren Bundesliga", sagte der 35 Jahre alte Stürmer dem Berliner "Tagesspiegel". Bundestrainer Michael Skibbe hatte damals angekündigt, Max im Hinblick auf eine eventuelle EM-Nominierung beobachten zu wollen.
Aufrufe: 2929 | Kommentare: 2 | Bewertungen: 3 | Erstellt:23.02.2008
ø 8.7
KOMMENTARE
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26.02.2008 | 07:47 Uhr
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schnuffel : Martin Max
Ja, Ja das war schon ein Guter. Er hat aber immer bei den falschen Vereinen, im Hinblick einer Lobby für die Nationalelf, gespielt.
26.02.2008 | 22:39 Uhr
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batigoal74 : Falsche Bundestrainer
Warum bei ihm das Leistungsprinzip nicht galt, kann ich trotzdem nicht verstehen, hatten wir doch zu der Zeit echte Defizite im Sturm.
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