14.10.2011 um 20:11 Uhr
HSV, Trainerkündigung verbieten!
Thorsten Fink kommt. Ein junger Trainer, der mit seinem sympathischen und seriös aussehenden Gesicht die Beruhigung beim HSV fördern kann.
Ob die Mannschaft gut vorankommen wird oder nicht, ist hier nicht die Frage. Ich schreibe diesen kurzen Beitrag bewusst vor dem ersten Spiel unter Thorsten Fink, weil ich die folgende Meinung unabhängig vom Resultat des ersten Spieles vertrete:
Der HSV muss endlich Konstanz zeigen - und zwar in Sachen "Trainer"!!!
Der Mannschaft und dem Umfeld um den Verein herum muss klar und deutlich gemacht werden, dass der Trainer nicht zur Diskussion steht, sondern die Mannschaft als Ganzes! Zum Begriff "Mannschaft" gehören Spieler, Trainer, Manager, Platzwart, Physiologen usw. Also alle!
Und wenn es nicht gut läuft, dann muss das Ganze eine Lösung finden und nicht den Trainer wieder als Hauptkritikpunkt betrachten.
Natürlich ist der Trainer verantwortlich für Taktik, Spielausrichtung usw. Doch gerade der HSV muss erkennen, dass die letzten Jahre viele Trainer gegangen sind, nicht weil sie alle schlecht waren.
Den Spielern muss viel Verantwortung übertragen werden, die die Bedeutung trägt: "Wenn es nicht gut läuft, dann seid auch ihr dafür verantwortlich!"
Mit Thorsten Fink kommt ein junger Trainer, der Spaß in den Verein wie Jürgen Klopp oder Mirko Slomka bringen kann. Doch auch Jürgen Klopp oder Mirko Slomka erleben Wochen, in denen die Punkte nicht gesammelt werden können. Und gerade in diesen Wochen kann der Verein seine Einstellung gegenüber dem Trainer zeigen.
Der HSV darf in solchen Wochen nicht ansatzweise den Medien oder dem Umfeld erlauben, über den Trainer zu diskutieren. Auch die Anhänger des Vereins sollten sich einprägen, dass man einen Trainer für etwa 3 Jahre verpflichtet hat. In diesen 3 Jahren wird man wahrscheinlich schöne und weniger schöne Spiele erleben. Aber der Gesamterfolg des Vereins müsste seine Orientierung nicht nach den Spielen richten, sondern nach der Konstanz - und zwar vor allem in Sachen "Trainer".
Viel Erfolg, HSV!
Ob die Mannschaft gut vorankommen wird oder nicht, ist hier nicht die Frage. Ich schreibe diesen kurzen Beitrag bewusst vor
Der HSV muss endlich Konstanz zeigen - und zwar in Sachen "Trainer"!!!
Der Mannschaft und dem Umfeld um den Verein herum muss klar und deutlich gemacht werden, dass der Trainer nicht zur Diskussion steht, sondern die Mannschaft als Ganzes! Zum Begriff "Mannschaft" gehören Spieler, Trainer, Manager, Platzwart, Physiologen usw. Also alle!
Und wenn es nicht gut läuft, dann muss das Ganze eine Lösung finden und nicht den Trainer wieder als Hauptkritikpunkt betrachten.
Natürlich ist der Trainer verantwortlich für Taktik, Spielausrichtung usw. Doch gerade der HSV muss erkennen, dass die letzten Jahre viele Trainer gegangen sind, nicht weil sie alle schlecht waren.
Den Spielern muss viel Verantwortung übertragen werden, die die Bedeutung trägt: "Wenn es nicht gut läuft, dann seid auch ihr dafür verantwortlich!"
Mit Thorsten Fink kommt ein junger Trainer, der Spaß in den Verein wie Jürgen Klopp oder Mirko Slomka bringen kann. Doch auch Jürgen Klopp oder Mirko Slomka erleben Wochen, in denen die Punkte nicht gesammelt werden können. Und gerade in diesen Wochen kann der Verein seine Einstellung gegenüber dem Trainer zeigen.
Der HSV darf in solchen Wochen nicht ansatzweise den Medien oder dem Umfeld erlauben, über den Trainer zu diskutieren. Auch die Anhänger des Vereins sollten sich einprägen, dass man einen Trainer für etwa 3 Jahre verpflichtet hat. In diesen 3 Jahren wird man wahrscheinlich schöne und weniger schöne Spiele erleben. Aber der Gesamterfolg des Vereins müsste seine Orientierung nicht nach den Spielen richten, sondern nach der Konstanz - und zwar vor allem in Sachen "Trainer".
Viel Erfolg, HSV!
Aufrufe: 774 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 0 | Erstellt:14.10.2011
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Man redet immer von "der Mannschaft", als ob es sich hier um einen monolithischen, unveränderlichen Block handeln würde. Das ist nicht der Fall.
Michael Oenning beispielsweise hat in seiner Zeit beim HSV mit zwei verschiedenen Mannschaften gespielt; Dass man sich gesagt hat, "wir halten am Trainer fest und wechseln Spieler aus" war für mich ein Zeichen dafür, dass man eben nicht alles am Trainer festmacht. Der Erfolg in der Vorbereitung schien diese Entscheidung auch zu rechtfertigen. Leider - denn ich hätte Oenning den Erfolg durchaus gegönnt - hat er sich aber für andere Aufstellungen entschieden, als die Saison neu begann, und deshalb ist die gegenwärtige Situation durchaus ihm zuzuschreiben und nicht dem Team, denn dass dieses etwas leisten kann bewies es unter Cardoso. Hier jetzt "Konstanz zu zeigen in Sachen Trainer" wäre in der Tat ein Fehler gewesen, so sehr ich mir diese Konstanz an sich wünsche.
Ich hoffe, dass Fink länger bleibt und verspreche mir von ihm so einiges, aber Welpenschutz darf er deshalb nicht geniessen... man muss doch auch genau hinsehen, woran die Dinge liegen, und dann entsprechend die Konsequenzen ziehen, sei es bei den Spielern, oder sei es beim Trainer. Aber zunächst mal muss man die nächsten Spiele abwarten um das beurteilen zu können.