20.09.2011 um 15:09 Uhr
HSV - Yacht ohne Fahrer
Hallo,
zugegebenermaßen hat in den letzten Tagen und Wochen so gut wie jeder seinen Senf zum Thema "HSV" gegeben. Aber mal im Ernst:
Wie kann so ein guter Verein so unten stehen? Und das seit Jahren!
Die letzten Jahre hatte der HSV stets eine gute Mannschaft, mit der man schönen, offensiven und auch auf europäischer Ebene guten Fussball spielen könnte. Aber warum klappt es nicht? Gute Trainer hatten sie auch. Aber wo sind diese?
Der HSV ist für mich wie eine Yacht, die leider ohne Fahrer irgendwo am Hafen steht. Und jeder, der sie fährt, fährt sie ein bisschen durch die Gegend und parkt sie kurze Zeit danach wieder am Hafen und geht.
Sind es die Trainer, die "schlecht" sind? Wohl kaum.
Sind es die Spieler, die "schlecht" sind? Wohl kaum.
Was sonst?
Eine Ursachenforschung:
HSV als Sprungbrett?
Der HSV schien auf mich, ein Verein zu sein, der gute Fussballer hatte, die aber kurz davor waren, die Qualität zu haben, bei "größeren" Vereinen zu spielen. Dass es ein normaler Verlauf des Profifussballs ist, ist verständlich. Aber fehlte dem HSV nicht die Konstanz, was "Verbundenheit der Spieler mit dem Verein" betrifft?
20418 Trainer in wenigen Jahren:
Gefühlte 20418 Trainer haben für den HSV in den letzten Jahren gearbeitet. Viele von ihnen waren gute Trainer, die woanders auch Erfolge erzielen konnten. Aber wie kommt es, dass auch diese relativ schnell weg waren?
Trotz allem: Gute Leistungen in der Bundesliga und in Europa:
Für die Qualität der Spieler, der Trainer und irgendwo auch des Vereines sprechen folgende Daten der letzten 9 Bundesliga-Saisons:
In dieser Phase stand der HSV am Ende einer Saison ganze 4 Mal unter den besten 5 Mannschaften und belegte in allen neun Saison nicht schlechter als den 8. Platz..
Auch in Europa war der HSV präsent und schaffte es sogar bis ins Halbfinale der Europa League.
Gute Finanzen:
In den letzten Jahren machte der HSV ein gutes Bild in Sachen Finanzen und erzielte gute Jahresgewinne, abgesehen vom letzten Geschäftsjahr.
Das spricht sicherlich auch für die Führung unter Bernd Hoffmann und Dietmar Beiersdorfer.
Dass Jahresgewinne auch durch Transfers entstehen, zeigt das "Auge des HSV" für gute Spieler, mit den gute Ablösesummen erzielt wurden.
Aber auffällig war, dass immer wieder Spieler, die den Wert der Mannschaft spielerisch steigerten, irgendwann den Verein verließen oder verlassen mussten.
Und nun? Der Verein scheint für mich wirklich wie eine Yacht ohne Fahrer. Ein tolles Stadion, ein toller Verein, eine tolle Mannschaft, tolle Trainer, doch viele kamen und gingen nach kurzer Zeit...
...weil das Boot nicht tief genug ins Meer fuhr, sondern immer wieder nur kurze Rundgänge machte.
Es wird langsam Zeit, zu erkennen, dass es generell keine kurze Fahrt dem Strand entlang sein darf, sondern ein Fahrt durch das Meer. Und dazu gehören auch Wellen, die man überstehen muss.
zugegebenermaßen hat in den letzten Tagen und Wochen so gut wie jeder seinen Senf zum Thema "HSV" gegeben. Aber mal im Ernst:
Wie kann so ein guter Verein so unten stehen? Und das seit Jahren!
Die letzten Jahre hatte der HSV stets eine gute Mannschaft, mit der man schönen, offensiven und auch auf europäischer Ebene guten Fussball spielen könnte. Aber warum klappt es nicht? Gute Trainer hatten sie auch. Aber wo sind diese?
Der HSV ist für mich wie eine Yacht, die leider ohne Fahrer irgendwo am Hafen steht. Und jeder, der sie fährt, fährt sie ein bisschen durch die Gegend und parkt sie kurze Zeit danach wieder am Hafen und geht.
Sind es die Trainer, die "schlecht" sind? Wohl kaum.
Sind es die Spieler, die "schlecht" sind? Wohl kaum.
Was sonst?
Eine Ursachenforschung:
HSV als Sprungbrett?
Der HSV schien auf mich, ein Verein zu sein, der gute Fussballer hatte, die aber kurz davor waren, die Qualität zu haben, bei "größeren" Vereinen zu spielen. Dass es ein normaler Verlauf des Profifussballs ist, ist verständlich. Aber fehlte dem HSV nicht die Konstanz, was "Verbundenheit der Spieler mit dem Verein" betrifft?
20418 Trainer in wenigen Jahren:
Gefühlte 20418 Trainer haben für den HSV in den letzten Jahren gearbeitet. Viele von ihnen waren gute Trainer, die woanders auch Erfolge erzielen konnten. Aber wie kommt es, dass auch diese relativ schnell weg waren?
Trotz allem: Gute Leistungen in der Bundesliga und in Europa:
Für die Qualität der Spieler, der Trainer und irgendwo auch des Vereines sprechen folgende Daten der letzten 9 Bundesliga-Saisons:
In dieser Phase stand der HSV am Ende einer Saison ganze 4 Mal unter den besten 5 Mannschaften und belegte in allen neun Saison nicht schlechter als den 8. Platz..
Auch in Europa war der HSV präsent und schaffte es sogar bis ins Halbfinale der Europa League.
Gute Finanzen:
In den letzten Jahren machte der HSV ein gutes Bild in Sachen Finanzen und erzielte gute Jahresgewinne, abgesehen vom letzten Geschäftsjahr.
Das spricht sicherlich auch für die Führung unter Bernd Hoffmann und Dietmar Beiersdorfer.
Dass Jahresgewinne auch durch Transfers entstehen, zeigt das "Auge des HSV" für gute Spieler, mit den gute Ablösesummen erzielt wurden.
Aber auffällig war, dass immer wieder Spieler, die den Wert der Mannschaft spielerisch steigerten, irgendwann den Verein verließen oder verlassen mussten.
Und nun? Der Verein scheint für mich wirklich wie eine Yacht ohne Fahrer. Ein tolles Stadion, ein toller Verein, eine tolle Mannschaft, tolle Trainer, doch viele kamen und gingen nach kurzer Zeit...
...weil das Boot nicht tief genug ins Meer fuhr, sondern immer wieder nur kurze Rundgänge machte.
Es wird langsam Zeit, zu erkennen, dass es generell keine kurze Fahrt dem Strand entlang sein darf, sondern ein Fahrt durch das Meer. Und dazu gehören auch Wellen, die man überstehen muss.
Aufrufe: 1388 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 2 | Erstellt:20.09.2011
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