02.Dezember 2008
15.07.2008 um 13:02 Uhr
Grunge ist tot, die Sonics auch
Seattle ist seit diesem Sommer um eine weitere Attraktion ärmer. Nachdem bereits Grunge-Rock inoffiziell mit Kurt Cobain im Jahr 1994 gestorben ist, folgen unfreiwillig 14 Jahre später die Seattle SuperSonics. Der Verein, der seit der Gründung 1967 zu den Traditionsvereinen der NBA gehört, scheint keine Zukunft mehr in der Regen-Metropole zu haben.
Hier kurz der Stream of Misery:
Die Mannschaft wurde 2001 an den Gründer und Präsidenten der Starbucks-Kette, Howard Schultz, verkauft. Klar, die Kaffee-Klitsche wurde ebenfalls in Seattle gegründet und wenn man das nötige Kleingeld wie der Howard hat, kann man auch mal einen NBA-Verein kaufen. Warum nicht? Das grüne Sonics-Logo erinnert schließlich irgendwie ja auch an dem des beliebten Coffee-Shops. Am 17. Juli 2006 verkaufte Schultz die SuperSonics für 350 Millionen US-Dollar an eine Investment-Gruppe (brauchte wohl wieder Kleingeld), die das Team nun nach Oklahomo-City umsiedeln wird. Habe gehört, dass jetzt weniger Menschen in Seattle zu Starbucks gehen.
Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt. Und die ist eben noch nicht so ganz tot. Denn Seattle hat jetzt zwar keinen NBA-Verein mehr, jedoch bleiben Name, Logo und Teamfarben bei der Stadt "reserviert". Das Problem ist nur: die Halle ist zu old school. Den modernen Standards der NBA nicht mehr genügend Sagt man. Dabei wurde sie bereits 1995 umgebaut und toppt garantiert 95% aller Hallen außerhalb der USA. 220 Millionen US-Dollar müsste die Stadt Seattle aufbringen, um die Key Arena zu sanieren. Denn sonst: kein Team. Kein neues und auch kein zugezogenes. Die NBA ist streng. Kann also noch dauern, bis wir in Seattle wieder eine NBA-Mannschaft sehen können. Um es mal mit James Hetfields Worten auszudrücken: Sad but true.
So. Ich schaue mir jetzt die Finals 96 (Bulls – Sonics) an und höre dazu "Alive" (!) von Pearl Jam. Der guten alten Zeiten willen.
Hier kurz der Stream of Misery:
Die Mannschaft wurde 2001 an den Gründer und Präsidenten der Starbucks-Kette, Howard Schultz, verkauft. Klar, die Kaffee-Klitsche wurde ebenfalls in Seattle gegründet und wenn man das nötige Kleingeld wie der Howard hat, kann man auch mal einen NBA-Verein kaufen. Warum nicht? Das grüne Sonics-Logo erinnert schließlich irgendwie ja auch an dem des beliebten Coffee-Shops. Am 17. Juli 2006 verkaufte Schultz die SuperSonics für 350 Millionen US-Dollar an eine Investment-Gruppe (brauchte wohl wieder Kleingeld), die das Team nun nach Oklahomo-City umsiedeln wird. Habe gehört, dass jetzt weniger Menschen in Seattle zu Starbucks gehen.
Aber bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt. Und die ist eben noch nicht so ganz tot. Denn Seattle hat jetzt zwar keinen NBA-Verein mehr, jedoch bleiben Name, Logo und Teamfarben bei der Stadt "reserviert". Das Problem ist nur: die Halle ist zu old school. Den modernen Standards der NBA nicht mehr genügend Sagt man. Dabei wurde sie bereits 1995 umgebaut und toppt garantiert 95% aller Hallen außerhalb der USA. 220 Millionen US-Dollar müsste die Stadt Seattle aufbringen, um die Key Arena zu sanieren. Denn sonst: kein Team. Kein neues und auch kein zugezogenes. Die NBA ist streng. Kann also noch dauern, bis wir in Seattle wieder eine NBA-Mannschaft sehen können. Um es mal mit James Hetfields Worten auszudrücken: Sad but true.
So. Ich schaue mir jetzt die Finals 96 (Bulls – Sonics) an und höre dazu "Alive" (!) von Pearl Jam. Der guten alten Zeiten willen.
Aufrufe: 1276 | Kommentare: 6 | Bewertungen: 3 | Erstellt:15.07.2008
ø 10.0
NEUESTE KOMMENTARE KOMMENTIEREN
15.07.2008 | 16:36 Uhr
Bryson : Schöner Mist
Ich ziehe im August nach Seattle. Hab mich schon ewig gefreut, endlich in einer NBA-Stadt zu wohnen. Und jetzt das...
Bryson : Schöner Mist
Ich ziehe im August nach Seattle. Hab mich schon ewig gefreut, endlich in einer NBA-Stadt zu wohnen. Und jetzt das...
15.07.2008 | 18:39 Uhr
Skibbe17 :
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab auch während der Gerüchte immer gedacht das es soweit nicht kommen würde. Doch nun ist es bittere Realität. Finde es echt schade das diese Traditionsmannschaft umgesiedelt wird... Bisschen mehr sollte man seine Traditionsmannschaften schon schützen... von seiten der NBA...
Skibbe17 :
Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hab auch während der Gerüchte immer gedacht das es soweit nicht kommen würde. Doch nun ist es bittere Realität. Finde es echt schade das diese Traditionsmannschaft umgesiedelt wird... Bisschen mehr sollte man seine Traditionsmannschaften schon schützen... von seiten der NBA...
16.07.2008 | 11:18 Uhr
Schuss_Tor_Hurra : umzug richtig
ich denke, dass der umzug der sonics nach oklahoma city schon richtig war, obwohl die nba durch den verlust seattle's viel tradition verliert. jedoch war in der letzten saison trotz rookie of the year kevin durant die key arena oft nur halbvoll. man muss also auch die wirtschaftliche seite sehen. und oklahoma city bietet viel zuschauer-potenzial, was man schon vor zwei jahren gesehen hat, als die hornets wegen hurrikan katrina in oklahoma city gespielt haben und die halle regelmäßig voll war.
der schritt der sonics von seattle nach oklahoma city war meiner meinung nach auf jeden fall richtig.
Schuss_Tor_Hurra : umzug richtig
ich denke, dass der umzug der sonics nach oklahoma city schon richtig war, obwohl die nba durch den verlust seattle's viel tradition verliert. jedoch war in der letzten saison trotz rookie of the year kevin durant die key arena oft nur halbvoll. man muss also auch die wirtschaftliche seite sehen. und oklahoma city bietet viel zuschauer-potenzial, was man schon vor zwei jahren gesehen hat, als die hornets wegen hurrikan katrina in oklahoma city gespielt haben und die halle regelmäßig voll war.
der schritt der sonics von seattle nach oklahoma city war meiner meinung nach auf jeden fall richtig.
22.07.2008 | 22:14 Uhr
Emrah :
Letztes Jahr waren die Sonics halt schlecht (alle Stars abgegeben), da ist es normal, dass man Zuschauer verliert, in den Jahren zuvor waren es immer 90 bis 100 Prozent Auslastung, das ist schon ordentlich. Aber nun ja, in Oklahoma haben jetzt schon 16.000 Fans nach einer Dauerkarte gefragt, das ist auch ganz nett. Am Ende ist es halt eine Business-Entscheidung gewesen und NBA ist nunmal auch Business.
Emrah :
Letztes Jahr waren die Sonics halt schlecht (alle Stars abgegeben), da ist es normal, dass man Zuschauer verliert, in den Jahren zuvor waren es immer 90 bis 100 Prozent Auslastung, das ist schon ordentlich. Aber nun ja, in Oklahoma haben jetzt schon 16.000 Fans nach einer Dauerkarte gefragt, das ist auch ganz nett. Am Ende ist es halt eine Business-Entscheidung gewesen und NBA ist nunmal auch Business.
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Coltcz3 : schon schade..
dass die sonics umgesiedelt werden auch wenn sie in letzter zeit nicht grad erfolgreich waren sind sie dennoch ein traditionsverein der nba und bleiben irgendwie immer mit seattle verbunden.trotzdem wünsch ich den sonics viel glück in oklahoma ,wie auch immer sie dort dann heissen werden, es wäre schön wenn sie an die schönen alten zeiten anknüpfen könnten.und immerhin hat seatlle 45 millionen kassiert,was natürlich nicht viel ist dennoch könnte man dies investieren um eben ein neues team aufzubauen,den rest müsste die stadt aus eigener tasche zahlen (ich hoffe sie macht es) und wenn sie es in 5 jahren nicht schafft gibts ja wieder 30 millionen,obwohl ich hoffe dass es dazu nicht kommen wird.