21.12.2011 um 13:37 Uhr
Geschlossene Gesellschaft...
...oder der Traum von Europa!
Quer durch die erstklassige Fußballrepublik wird in schönster mantraesker Manier das Ziel EUROPA ausgegeben. EUROPA das steht für Duelle im Old Trafford, oder San Siro. EUROPA steht für epische Flutlichtdramen in Porto, oder Amsterdam. Und vor allem steht EUROPA landläufig für üppige Finanzspritzen und den zeitnahen Aufstieg in die Belleetage der ersten Bundesliga.
Doch ist das wirklich so? Bedeutet die Qualifikation für einen der europäischen Wettbewerbe tatsächlich nachhaltigen sportlichen Erfolg? Raus aus der unteren Tabellenhälfte, den Blick auf größere Ziele gerichtet?
Ein Blick auf die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends wirkt sehr ernüchternd, denn schnell wird klar, dass wir in der Bundesliga von einer Zweiklassengesellschaft sprechen - mindestens.
Betrachtet man einzig und allein die Qualifikation zu einem europäischen Wettbewerb (ohne UI-Cup) über den Ligabetrieb, so lässt sich feststellen, dass sich der Pool an Teilnehmern aus lediglich dreizehn Mannschaften speist. Den Löwenanteil der Qualifikationen halten dabei der FC Bayern München (11 Qualifikationen für CL oder EL), gefolgt von Bayer 04 Leverkusen (8) sowie Schalke 04 und Werder Bremen (je 7). Mit je 5 Qualifikationen folgen dann bereits Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin und der VFB Stuttgart. Der HSV komplettiert die Liste der Traditionsvereine auf Platz 8 mit 4 Qualifikationen.
Schaut man sich obige Aufzählung an, so wirkt dies nicht sonderlich überraschend, deckt sich die Feststellung doch weitestgehend mit der subjektiven Wahrnehmung des gemeinen Fußballfans. Obige Vereine gehören seit vielen, vielen Jahren (mit Ausnahme von Hertha BSC Berlin) zu den Mannschaften, die die Liga dominieren. Ziel ambitionierter anderer Vereine muss es also sein, in jene Phalanx der Top 8 vorzustoßen, was wiederum nach landläufiger Vorstellung finanziell nur über die Qualifikation für einen der beiden europäischen Wettbewerbe funktionieren kann. Und in der Tat gab es genau vier Vereine, denen eben ein solch überraschender Vorstoß über den Ligabetrieb gelang:
SC Freiburg, 2001/2001, Platz 6
VFL Bochum, 2003/2004, Platz 5
Hannover 96, 2010/2011, Platz 4
Mainz 05, 2010/2011, Platz 5
Auf die beiden Qualifikationen des VFL Wolfsburg gehe ich aufgrund der finanziellen Zuwendungen des Volkswagen-Konzerns nicht ein.
Viel spannender ist der Blick auf obige vier Teams. Hat sich bei jenen Teams nachhaltiger Erfolg eingestellt? Eher nicht:
Der SC Freiburg stieg in der Folgesaison der Europaqualifikation als 16. in die zweite Liga ab. Der VFL Bochum zog in der Saison 2004/2005 ebenfalls als 16. nach. Ein Fazit für Mainz und Hannover zu ziehen scheint noch zu früh, doch die aktuellen Leistungen haben mit der Leistung der Vorsaison leider nur noch wenig zu tun. Und dass die Teilnahme am europäischen Wettbewerb nicht immer mit nachhaltigem Erfolg verbunden sein muss, zeigt auch das Beispiel Hertha BSC sehr eindrucksvoll, die nach ihrem vollkommen überraschendem Platz 4 in der Saison 2008/2009 in Folgesaison als Tabellenletzter den Weg ins Unterhaus antreten mussten.
Nimmt man nun der Vollständigkeit halber noch die Vereine hinzu, die sich durch den DFB-Pokal (z.B. durch Finaleinzug) für Europa qualifiziert haben, so erweitert sich die Liste um Vereine wie Union Berlin, den 1. FC Kaiserslautern, Allemania Aachen, Eintracht Frankfurt und den Glubb aus Nürnberg. Allesamt Teams, denen die Teilnahme im europäischen Fußball keinen nachhaltigen Erfolg gebracht haben. Allesamt Vereine, die sich nicht in der Belletage der ersten Liga festsetzen konnten.
Doch worin liegen die Gründe?
Grundsätzlich könnten hierfür drei Komponenten ausschlaggebend sein:
1. Ungewohnte Doppelbelastung
2. Geringe Kaderbreite bedingt durch
3. Geringer finanzieller Gewinn durch die EL
Fakt ist, dass die Einnahmen aus der EL (+ etwaige Sponsorenzuschläge) nicht hoch genug sind, um im Regelfall den Kader so qualitativ deutlich besser zu besetzen dass es reichen würde, die etablierten Europlayer nachhaltig anzugreifen. Vielmehr stellt die Teilnahme an europäischen Wettbewerben sportlich einen Nachteil dar, weil eben jene Kader nicht in der Lage sind der Doppel- und Dreifachbelastung langfristig standzuhalten.
Nachhaltige Vorstöße in den Kreis der Topteams lassen sich heutzutage wohl nur noch über das Engagement eines starken Investors realisieren, wie die Beispiele aus Sinsheim und Wolfsburg eindrucksvoll zeigen.
Aber will man um des Erfolgs willen gleich seine Seele verkaufen?
Und so werden wohl auch in Zukunft meine Träume nach sportlich besseren Zeiten nur Schäume sein. Aber ganz ehrlich:
Erste Runde Bukarest, zweite Runde Rom,
in Kopenhagen schellt das Telefon,
vielleicht nach Rotterdam, vielleicht nach Mailand,
vielleicht auch Teneriffa eine Woche Sandstrand!
EUROPAPOKAL, EUROPAPOKAL, EUROPAPOKAL, EUROPAPOKAL,... EUROPAPOKAL, EUROPAPOKAL, EUROPAPOKAL, EUROPAPOKAL!!!
Quer durch die erstklassige Fußballrepublik wird in schönster mantraesker Manier das Ziel EUROPA ausgegeben. EUROPA das steht für Duelle im Old Trafford, oder San Siro. EUROPA steht für epische Flutlichtdramen in Porto, oder Amsterdam. Und vor allem steht EUROPA landläufig für üppige Finanzspritzen und den zeitnahen Aufstieg in die Belleetage der ersten Bundesliga.
Doch ist das wirklich so? Bedeutet die Qualifikation für einen der europäischen Wettbewerbe tatsächlich nachhaltigen sportlichen Erfolg? Raus aus der unteren Tabellenhälfte, den Blick auf größere Ziele gerichtet?
Ein Blick auf die ersten zehn Jahre des neuen Jahrtausends wirkt sehr ernüchternd, denn schnell wird klar, dass wir in der Bundesliga von einer Zweiklassengesellschaft sprechen - mindestens.
Betrachtet man einzig und allein die Qualifikation zu einem europäischen Wettbewerb (ohne UI-Cup) über den Ligabetrieb, so lässt sich feststellen, dass sich der Pool an Teilnehmern aus lediglich dreizehn Mannschaften speist. Den Löwenanteil der Qualifikationen halten dabei der FC Bayern München (11 Qualifikationen für CL oder EL), gefolgt von Bayer 04 Leverkusen (8) sowie Schalke 04 und Werder Bremen (je 7). Mit je 5 Qualifikationen folgen dann bereits Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin und der VFB Stuttgart. Der HSV komplettiert die Liste der Traditionsvereine auf Platz 8 mit 4 Qualifikationen.
Schaut man sich obige Aufzählung an, so wirkt dies nicht sonderlich überraschend, deckt sich die Feststellung doch weitestgehend mit der subjektiven Wahrnehmung des gemeinen Fußballfans. Obige Vereine gehören seit vielen, vielen Jahren (mit Ausnahme von Hertha BSC Berlin) zu den Mannschaften, die die Liga dominieren. Ziel ambitionierter anderer Vereine muss es also sein, in jene Phalanx der Top 8 vorzustoßen, was wiederum nach landläufiger Vorstellung finanziell nur über die Qualifikation für einen der beiden europäischen Wettbewerbe funktionieren kann. Und in der Tat gab es genau vier Vereine, denen eben ein solch überraschender Vorstoß über den Ligabetrieb gelang:
SC Freiburg, 2001/2001, Platz 6
VFL Bochum, 2003/2004, Platz 5
Hannover 96, 2010/2011, Platz 4
Mainz 05, 2010/2011, Platz 5
Auf die beiden Qualifikationen des VFL Wolfsburg gehe ich aufgrund der finanziellen Zuwendungen des Volkswagen-Konzerns nicht ein.
Viel spannender ist der Blick auf obige vier Teams. Hat sich bei jenen Teams nachhaltiger Erfolg eingestellt? Eher nicht:
Der SC Freiburg stieg in der Folgesaison der Europaqualifikation als 16. in die zweite Liga ab. Der VFL Bochum zog in der Saison 2004/2005 ebenfalls als 16. nach. Ein Fazit für Mainz und Hannover zu ziehen scheint noch zu früh, doch die aktuellen Leistungen haben mit der Leistung der Vorsaison leider nur noch wenig zu tun. Und dass die Teilnahme am europäischen Wettbewerb nicht immer mit nachhaltigem Erfolg verbunden sein muss, zeigt auch das Beispiel Hertha BSC sehr eindrucksvoll, die nach ihrem vollkommen überraschendem Platz 4 in der Saison 2008/2009 in Folgesaison als Tabellenletzter den Weg ins Unterhaus antreten mussten.
Nimmt man nun der Vollständigkeit halber noch die Vereine hinzu, die sich durch den DFB-Pokal (z.B. durch Finaleinzug) für Europa qualifiziert haben, so erweitert sich die Liste um Vereine wie Union Berlin, den 1. FC Kaiserslautern, Allemania Aachen, Eintracht Frankfurt und den Glubb aus Nürnberg. Allesamt Teams, denen die Teilnahme im europäischen Fußball keinen nachhaltigen Erfolg gebracht haben. Allesamt Vereine, die sich nicht in der Belletage der ersten Liga festsetzen konnten.
Doch worin liegen die Gründe?
Grundsätzlich könnten hierfür drei Komponenten ausschlaggebend sein:
1. Ungewohnte Doppelbelastung
2. Geringe Kaderbreite bedingt durch
3. Geringer finanzieller Gewinn durch die EL
Fakt ist, dass die Einnahmen aus der EL (+ etwaige Sponsorenzuschläge) nicht hoch genug sind, um im Regelfall den Kader so qualitativ deutlich besser zu besetzen dass es reichen würde, die etablierten Europlayer nachhaltig anzugreifen. Vielmehr stellt die Teilnahme an europäischen Wettbewerben sportlich einen Nachteil dar, weil eben jene Kader nicht in der Lage sind der Doppel- und Dreifachbelastung langfristig standzuhalten.
Nachhaltige Vorstöße in den Kreis der Topteams lassen sich heutzutage wohl nur noch über das Engagement eines starken Investors realisieren, wie die Beispiele aus Sinsheim und Wolfsburg eindrucksvoll zeigen.
Aber will man um des Erfolgs willen gleich seine Seele verkaufen?
Und so werden wohl auch in Zukunft meine Träume nach sportlich besseren Zeiten nur Schäume sein. Aber ganz ehrlich:
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Aufrufe: 465 | Kommentare: 22 | Bewertungen: 6 | Erstellt:21.12.2011
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KOMMENTARE
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21.12.2011 | 14:42 Uhr
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Gnanag :
Sehr guter Blog, auch top geschrieben, 10P.Was ich anmerken wollte:
"Nachhaltige Vorstöße in den Kreis der Topteams lassen sich heutzutage wohl nur noch über das Engagement eines starken Investors realisieren, wie die Beispiele aus Sinsheim und Wolfsburg eindrucksvoll zeigen"
Da würde ich als Gegenbeispiel noch Dortmund anführen, die es durch einen hervorragenden Trainer, ein klares Jugendkonzept und finanzielles Augenmaß geschafft haben, wieder in die Spitze der Bundesliga vorzustoßen.
Die diesjährige Hinserie bestätigt zudem, dass Dortmund keine Eintagsfliege ist. Sie haben das Zeug, sich auch längerfristig zu etablieren, wofür aber natürlich die regelmäßige Qualifikation für die CL entscheidend ist. Aber solange Klopp bei Dortmund bleibt, mache ich mir um sie keine Sorgen.
@honk
Bitte keine Abwertung der CL, ich finde sie gerade jetzt mehr oder weniger ideal. Ich sehe tausendmal lieber den Tabellenvierten der PL in der CL als den Tabellenersten aus dem wilden Kurdistan.
21.12.2011 | 14:54 Uhr
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Die Wiedereinführung des Landesmeister-Wettbewerbs wäre ganz großartig. Kann deinen Vorschlag nur unterstützen. Also sag mir wo ich unterschreiben soll ;)
@gnanag
Dortmund ist tatsächlich ein gutes Beispiel, dass es auch anders kann. Allerdings glaube ich, dass die Basis für die herrvoragende Nachwuchsarbeit (davon zehrt der BVB nämlich heute noch) wurde in den fetten Jahren gelegt.
Aber grds. hast du natürlich Recht. (stuttgart funktioniert ganz ähnlich)
21.12.2011 | 14:54 Uhr
+1
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TheDood :
Guter Blog.
Viele Punkte sind natürlich richtig aber sieh es mir bitte nach wenn ich da für meinen Verein (Hannover) nicht ganz mit konform gehe.
Wir stehen immerhin noch auf einem guten 7. Platz der zumindest in was den Abstand angeht noch in der Nähe der entsprechenden Plätze liegt. Was das angeht setzen wir uns momentan denke ich doch deutlich von den Anderen genannten ab.
Diese europäische Zwei-Klassen-Gesellschaft ist ja schon häufiger Thema gewesen auch wenn sich wohl so schnell nichts daran ändern wird. Das Problem was ich eher sehe ist, dass es auch oft Mannschaften gab die nach einer sehr erfolgreichen Saison ihre Leistungsträger abgegeben haben und diese nicht adäquat ersetzen konnten. Mainz letztes Jahr (Shürrle, Holtby, Fuchs) oder auch Hertha unter Favre sind da für mich gute Beispiele, gilt aber sicher auch für die Anderen. Wir haben zum Glück alle wichitgen Spieler gehalten auch wenn man uns auch die oben genannten Punkte ein wenig anmerkt, wenn auch nicht so stark.
Es ist für mich also auch die Frage wie nachhaltig so ein versuch gestartet wird. Um sich dauerhaft zu etablieren braucht man ja nicht nur eine erfolgreiche Saison, man muss auch nachhaltige Strukturen schaffen sonst bleibt es bei der Eintagsfliege.
Bei uns bin ich da ja im Moment einigermassen optimistisch auch wenn nicht alles Gold ist wwas glänzt
21.12.2011 | 16:08 Uhr
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bei Hannover bin ich mir auch wirklich noch unsicher, wohin die Reise geht.
Objektiv lässt sich halt nur festhalten, dass die Mannschaft nicht so stark agiert wie im vergangenen Jahr.
Versteh mich nicht falsch:
Ich würde mir sogar wünschen, dass es Hannover schafft sich da oben zu etablieren. Damit bestünde zumindest die Möglichkeit dass meine Theorie falsch ist und mein Verein das auch mal schaffen kann ;)
21.12.2011 | 16:23 Uhr
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TheDood :
Stinkmops
das sehe ich ja durchaus genauso, wobei auch sagen muss, dass wir speziell zum Schluss der Rückrunde nachgelassen haben was sicherlich mit den von Dir oben angesprochenen Punkten zu tun hat aber ich denke die ersten 10-12 Spieltage waren ein recht guter Indikator dass da noch Qualität da ist, die Mannschaft ist ja fast unverändert. Klar wurde am Ende abgebaut aber man muss auch so ehrlich sein dass es dieses Jahr auch wieder schwerer wird sich zu qualifizieren als letztes Jahr...
Wollte damit auch nur anmerken dass wir uns trotz Allem noch stark von den genannten (Fast-)Absteigern absetzen
22.12.2011 | 09:39 Uhr
+1
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xxlhonk :
Das Problem ist, dass Mannschaften, die sich eher Überraschend qualifizieren, sich a. Finanziell zu viel erwarten und dann b. In der Breite nicht die Qualität im Kader haben oder sich C. Dafür finanziell übernehmen und damit auch noch das Gehaltsgefüge kaputt machen.Zumal die erfolgreichen Spieler immer Begehrlichkeiten bei Anden Vereinen wecken und damit ihre Gagen erhöhen.
Ich finde die EL daher ein Ding, dass man machen kann, aber nicht zu ernst nehmen sollte. Wenn man abwägen muss, würde ich den eingeschlagenen Weg fortsetzen und dafür ein frühes EL Ausscheiden in Kauf nehmen anstatt die Meisterschaft zu vernachlässigen und dort dann Probleme zu bekommen. Nur wenn es dort attraktivere Teams gibt, kann man da irgendwann mehr Geld verdienen.
Die CL hingegen ist eine reine Wir-machen-die-reichen-Riecher Nummer. Die verzehrt den Wettbewerb immer mehr. Auch in den Ligen durch die hohen Einnahmen. Und ich persönlich finde es blöd, wenn da der Drite aus Spanien gegen den Zweiten aus Deutschland spielt. Das ist UEfA Cup.
Und das sollte es auch bleiben.
22.12.2011 | 09:47 Uhr
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taneu :
Ich will es mal so formulieren: wenn man dauerhaft in der Tabelle oben mitspielen will, muss man zwangsläufig die Eruo-League in Kauf nehmen.Und der SChlussabsatz ist großartig
22.12.2011 | 11:03 Uhr
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Das derzeitige System trägt ganz wesentlich dazu bei, dass die ganz Großen noch größer werden und die kleinen noch kleiner. Heute werden für 19 jährige Nachwuchstorhüter mit einer Hand voll Spiele 8 Mio. Ablöse gezahlt, während sich weniger finanzstarke Clubs noch verstärkter in der Transfernische umschauen müssen. Die Schere klafft immer weiter auseinander. Zu ändern ist dies nach meinem Empfinden auch nur über die Abschaffung von 50+1. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
@taneu
Stell Dir mal vor, dass der 1. FC Köln es schaffen sollte, sich für die kommende EL zu qualifizieren. Das bringt vielleicht gesicherte Mehreinnahmen von 500 - 1000 TEUR. Das genügt bei weitem nicht, um den Kader so zu verstärken, dass man sich da oben mal festsetzen könnte.
Und sehr ich mir auch wünsche mal ein Pflichtspiel des FC gegen Liverpool zu sehen, so sehr befürchte ich auch, dass wir dieser Sache nicht gewachsen wären
22.12.2011 | 11:08 Uhr
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xxlhonk :
@stinkmopsDu kannst KEIN EffZeh-Fan sein.
So realistisch sind die nicht.
Nie

Und ja, sowohl 50+1 als auch den Rest unterschreibe ich genau so.
Zu mal der Abstand der Bayern (in Sachen Einnahmen) sooo riesig ist, dass wir die nie wieder einholen. Außer, die kaufen sich 5-6 Megaflops und holen sich Oenning als Trainer.
Oder Veh.
Oder Babbel..
Aber selbst dann.
Und das schlimmste ist, dass wir mit Platz 3 in der UEFA Wertung den Bayern noch in die Karten spielen, weil die immer locker Vierter werden.
Selbst wenn ich die trainieren würde.
Und damit sind die immer in der CL.
Und immer am dicken geld.
Im Gegensatz zu Dortmund.
Die frisst bald der eigene Erfolg.
Die Spieler werden immer teurer und unzufriedener.
Guck dir Barrios an.
Da geht es doch schon los...
Ich finde nicht, dass die CL dem System gut tut.
Im Gegenteil.
Und ich will den Europapokal der Landesmeister und auch den der Pokalsieger zurück.
Im KO-Modus.
Genau wie die EL.
KO-Modus.
Zack.
Dass ist spannender und deutlich gerechter
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EL ist Mist.
Die gehört echt abgeschafft.
Oder man wertet die CL ab und macht sie zu dem was sie eigtl. mal war.
Der Europapokal der Landesmeister (und nicht der Tabellendritten und Vierten)