30.07.2009 um 15:34 Uhr
Geld regiert die Welt!!!
Geld regiert die Welt!
Auch im Fußball.
Immer wieder hört man von übernahmen von Vereinen durch Investoren, Scheichs oder Mäzen. Wie zu letzt bei Manchester City durch die Abu Dhabi Group oder auch beim Fünftligisten RB Leipzig durch Red Bull. Diese Clubs werden immer gleich als Retortenverein und künstlich aufgebaute Clubs bezeichnet ohne Herz, welche die Kultur und Tradition des Fußballs zerstören. Bei den großen Vereinen könnten diese Klischees gut passen, aber sind diese Behauptungen einem Amateurverein, wie zuletzt bei Hoffenheim, Leipzig oder auch Kiel gegenüber Fair?
Für einen Fünftligisten ist es ungemein schwer Fuß zufassen im Profi-Fußball. Da diese meistens nicht über die nötige Infrastruktur oder auch über die benötigten finanziellen Mittel verfügen. Wer sich schon mal mit den Auflagen des DFB für die Regionalliga auseinander gesetzt hat wird schnell merken, dass die Vereine eine Menge an Kapital aufbringen müssen, um einen Aufstieg realisieren zu können.
Es wird u.a. eine moderne Flutlichanlage, 5000 überdachte Sitzplätze und ein sicherer Gäste-Fanbereich benötigt. Das sind Investitionen im Millionenbereich und ohne einen liquiden Investor für einen Amateurverein nicht zu stemmen. Zudem hinzukommt, dass die Amateurvereine große einbußen im Bereich der Zuschauereinnahmen hinnehmen müssen. Durch die neue TV-Regelung kann man den ganzen Sonntag Profifußball sehen. Diese Regelung benachteiligt den Amateurfußball enorm und macht es, in Kombination mit den DFB-Auflagen, fast unmöglich ambitionierten Vereinen sich höhere Ziele zu stecken.
Hier kommen nun die Investoren ins Spiel, die kleine Vereine aufkaufen und diese in den Profisport führen wollen. Ohne einen Mäzen Dietmar Hopp wäre es für Hoffenheim unmöglich gewesen aufzusteigen. Gleiches gilt auch für andere Vereine. Daher ist es einfach nur legitim, wenn z.B. Holstein Kiel mit „Famila" und „Citti" zwei millionenschwere Konzerne hinter sich hat, die in den Verein investieren und durch den Bau einer neuen Flutlichtanlage den Aufstieg in die 3. Liga erst ermöglichten.
Durch die neuen Auflagen und Ligaverteilung ist ein zu großes Loch zwischen Profi- und Amateurfußball entstanden, welche es nun zu stopfen gilt. Deshalb wissen sich die meisten Vereine nur durch Investoren zu helfen, weil es anders nicht zu realisieren wäre.
Fazit:
Ich stehe den Investoren nicht so kritisch gegenüber, da es die einzige Waffe der Amateurvereine ist sich auch im Profifußball zu etablieren. Ein anderer Lösungsansatz wäre, dass der DFB neue Oberligen schafft und die Auflagen so abändert, dass sich auch Vereine die nicht so liquide sind sich einen Aufstieg finanzieren können. Ein weiterer Ansatz wäre, dass man für die Amateurmannschaften der Bundesligisten eine eigene Liga gründet, sodass mehr platz für Amateurvereine geschaffen wird. Denn nur so kann man die große Lücke zwischen Amateur und Profibereich verkleinern oder gar schließen. Aber solange dieses nicht geschieht bleiben Investoren ihre einzige Waffe.
Auch im Fußball.
Immer wieder hört man von übernahmen von Vereinen durch Investoren, Scheichs oder Mäzen. Wie zu letzt bei Manchester City durch die Abu Dhabi Group oder auch beim Fünftligisten RB Leipzig durch Red Bull. Diese Clubs werden immer gleich als Retortenverein und künstlich aufgebaute Clubs bezeichnet ohne Herz, welche die Kultur und Tradition des Fußballs zerstören. Bei den großen Vereinen könnten diese Klischees gut passen, aber sind diese Behauptungen einem Amateurverein, wie zuletzt bei Hoffenheim, Leipzig oder auch Kiel gegenüber Fair?
Für einen Fünftligisten ist es ungemein schwer Fuß zufassen im Profi-Fußball. Da diese meistens nicht über die nötige Infrastruktur oder auch über die benötigten finanziellen Mittel verfügen. Wer sich schon mal mit den Auflagen des DFB für die Regionalliga auseinander gesetzt hat wird schnell merken, dass die Vereine eine Menge an Kapital aufbringen müssen, um einen Aufstieg realisieren zu können.
Es wird u.a. eine moderne Flutlichanlage, 5000 überdachte Sitzplätze und ein sicherer Gäste-Fanbereich benötigt. Das sind Investitionen im Millionenbereich und ohne einen liquiden Investor für einen Amateurverein nicht zu stemmen. Zudem hinzukommt, dass die Amateurvereine große einbußen im Bereich der Zuschauereinnahmen hinnehmen müssen. Durch die neue TV-Regelung kann man den ganzen Sonntag Profifußball sehen. Diese Regelung benachteiligt den Amateurfußball enorm und macht es, in Kombination mit den DFB-Auflagen, fast unmöglich ambitionierten Vereinen sich höhere Ziele zu stecken.
Hier kommen nun die Investoren ins Spiel, die kleine Vereine aufkaufen und diese in den Profisport führen wollen. Ohne einen Mäzen Dietmar Hopp wäre es für Hoffenheim unmöglich gewesen aufzusteigen. Gleiches gilt auch für andere Vereine. Daher ist es einfach nur legitim, wenn z.B. Holstein Kiel mit „Famila" und „Citti" zwei millionenschwere Konzerne hinter sich hat, die in den Verein investieren und durch den Bau einer neuen Flutlichtanlage den Aufstieg in die 3. Liga erst ermöglichten.
Durch die neuen Auflagen und Ligaverteilung ist ein zu großes Loch zwischen Profi- und Amateurfußball entstanden, welche es nun zu stopfen gilt. Deshalb wissen sich die meisten Vereine nur durch Investoren zu helfen, weil es anders nicht zu realisieren wäre.
Fazit:
Ich stehe den Investoren nicht so kritisch gegenüber, da es die einzige Waffe der Amateurvereine ist sich auch im Profifußball zu etablieren. Ein anderer Lösungsansatz wäre, dass der DFB neue Oberligen schafft und die Auflagen so abändert, dass sich auch Vereine die nicht so liquide sind sich einen Aufstieg finanzieren können. Ein weiterer Ansatz wäre, dass man für die Amateurmannschaften der Bundesligisten eine eigene Liga gründet, sodass mehr platz für Amateurvereine geschaffen wird. Denn nur so kann man die große Lücke zwischen Amateur und Profibereich verkleinern oder gar schließen. Aber solange dieses nicht geschieht bleiben Investoren ihre einzige Waffe.
Aufrufe: 617 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 2 | Erstellt:30.07.2009
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Könnte ein bisschen länger sein, aber ich stimme dir im Großen und Ganzen zu!
Natürlich ist fast alles, was du schreibst relativ bekannt, aber es ist trotzdem eine gute übersicht und deine Argumentation ist ebenfalls sehr schlüssig.
Insgesamt ein sehr gelungener Text