15.01.2012 um 14:55 Uhr
Freiburg - zurück ins gute Licht
In einer Woche geht die Bundesliga in die Rückrunde und man darf gespannt sein, ob der SC Freiburg nach dem ganzen Chaos in den letzten beiden Wochen 2011 wieder in die Spur findet.
Es war ganz Untypisch für Freiburg, als man kurz vor Weihnachten mitbekam, dass man 6 Spieler quasi rauswarf. Auf den ersten Blick konnte man es eigentlich nachvollziehen. Typisch Freiburg eben, wollte man am Trainer festhalten und der Mannschaft zeigen, dass man sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt. Während Abdessadki mit seiner „Shampoo-Affäre" selbst ins Abseits stellte und die Edelreservisten Manuel Salz, Maximilian Nicu und Kisho Yano quasi freigestellt wurden, überraschte auf den ersten Block die Personalien Heiko Butscher und Felix Bastians.
Doch auf den zweiten Blick war das Aus von Bastians vorhersehbar. Bereits im Sommer liebäugelte der ehemalige U21-Nationalspieler mit einem Wechsel. Dank einer Ausstiegsklausel war dem SC die Hände gebunden. Am Ende blieb er und man merkte ihm an, dass er damit nicht zu 100% zufrieden war. Zwar kämpfte er und versuchte es, doch wirklich stark, so wie in seinen ersten 1 ½ Jahren, war er leider nicht. Auch seine Flanken waren nichtmehr das, was man gewohnt war. Dazu war früh klar, dass er den Vertrag nichtmehr verlängert wird. Mit Blick auf den eventuellen Abstieg kann ich es demnach nachvollziehen, dass man in der Rückrunde lieber auf Spieler baut, die auch in der kommenden Saison, egal in welcher Liga, dabei sind. Nun geht er im Sommer nach Berlin und wird dort sein Glück versuchen. Viel Erfolg.
Doch besonders die Personalie Butscher kochte in Freiburg hoch. Er war unser Kapitän und die Identifikationsfigur im Verein und bei den Fans sehr beliebt. Mittlerweile habe ich es persönlich akzeptiert, dass er den Verein verlassen hat, auch wenn ich mir bei manchen Aktionen nurnoch an den Kopf fassen kann. Zum einen die Aussage, dass er nicht an Barth oder Krmas vorbei kommen kann. In meinen Augen ist Butscher nicht schlechter als die beiden. Nun hat man mit Diagne und dem im Sommer verpflichteten Ferati zwei jüngere Spieler mit Perspektive und dazu kommt noch Immanuel Höhn aus der 2.Mannschaft. Deshalb kann ich es nun verstehen, aber die Art und Weise wie man es gemacht hat, ist unter aller Sau. Anfang der Woche nun der Wechsel nach Frankfurt. Doch auf der Vereinshomepage nichtmal ein Bericht. Kein Danke, Kein Viel Erfolg für die Zukunft. Nichts! Das finde ich einfach nur erbärmlich und beschämend, wenn man bedenkt, was Butscher in der „Nach-Finke-Ära" für den SC geleistet hat.
Nun gut, weiter gings ja nach Weihnachten, als man sich nun doch von Marcus Sorg getrennt hat. Zum einen finde ich es gut, dass man sich nun doch dazu durchgerungen hat, sich von Sorg zu trennen, doch andererseits ist es auch schon wieder lächerlich. Vor Weihnachten schmeißt man 6 Spieler raus und gibt dem Trainer das Vertrauen und nach Weihnachten muss er plötzlich selbst gehen. Aber leider passt das derzeit in die Außendarstellung des Vereins.
Nun also der Neuanfang mit Christian Streich. Wieder jemand aus dem Internen und kein Außenstehender wie Rangnick und Konsorten. Ich persönlich finde die Lösung gut. Streich kennt die meisten Spieler schon lange aus der Jugendzeit beim SC. Dazu hat er beim SC ein großes Ansehen, durch seine Erfolge in der Jugendarbeit. Ich hoffe nun einfach, dass er die jungen Spieler wie Lorenzoni, Höhn, Bickel, Ginter und Brandstetter nach und nach einbauen und den SC in der Bundesliga halten kann.
Und sollte es am Saisonende nicht reichen und der SC den bitteren Gang in die zweite Liga antreten müssen, dann ist es eben so. Wir in Freiburg müssen immer dran denken, woher wir kommen. In Freiburg muss man immer damit rechnen, dass es irgendwann mal wieder in die 2.Bundesliga gehen wird. Nur dieses Mal dürfte es dann um einiges schwieriger sein, wieder schnell in die Bundesliga zurückzukehren. Leider zieht sich die Stadiondebatte wie ein Kaugummi seit Jahren in die Länge, das schadet dem Verein in Zukunft enorm. Und sollte man absteigen kann es sein, dass sich das noch länger in die Länge ziehen wird.
Dazu gilt es in der Rückrunde, sich zurück ins gute Licht zu rücken. Gerade mit Kritik von den Fans bei Facebook oder ähnlichen geht der SC Freiburg sehr schwach mit um. Passt ihnen die kritik nicht, wird der Beitrag gelöscht. Sowas darf eigentlich nicht sein. Wenn weiter mit uns Fans so umgegangen wird, wird es der SC schwer haben. Leider ist derzeit nichtmehr viel da, von dem SC, den wir alle lieben. Genau das gilt es wieder hinzukriegen. Dass der Verein und die Fans wieder eine Einheit sind. Nur so können wir den Klassenerhalt schaffen!
In diesem Sinne noch ein kleines Wortspiel zum Abschluss
Noch 17 STREICHe bis zum Klassenerhalt! Ich glaube dran!
gruß
Michi
Es war ganz Untypisch für Freiburg, als man kurz vor Weihnachten mitbekam, dass man 6 Spieler quasi rauswarf. Auf den ersten Blick konnte man es eigentlich nachvollziehen. Typisch Freiburg eben, wollte man am Trainer festhalten und der Mannschaft zeigen, dass man sich nicht auf der Nase herumtanzen lässt. Während Abdessadki mit seiner „Shampoo-Affäre" selbst ins Abseits stellte und die Edelreservisten Manuel Salz, Maximilian Nicu und Kisho Yano quasi freigestellt wurden, überraschte auf den ersten Block die Personalien Heiko Butscher und Felix Bastians.
Doch auf den zweiten Blick war das Aus von Bastians vorhersehbar. Bereits im Sommer liebäugelte der ehemalige U21-Nationalspieler mit einem Wechsel. Dank einer Ausstiegsklausel war dem SC die Hände gebunden. Am Ende blieb er und man merkte ihm an, dass er damit nicht zu 100% zufrieden war. Zwar kämpfte er und versuchte es, doch wirklich stark, so wie in seinen ersten 1 ½ Jahren, war er leider nicht. Auch seine Flanken waren nichtmehr das, was man gewohnt war. Dazu war früh klar, dass er den Vertrag nichtmehr verlängert wird. Mit Blick auf den eventuellen Abstieg kann ich es demnach nachvollziehen, dass man in der Rückrunde lieber auf Spieler baut, die auch in der kommenden Saison, egal in welcher Liga, dabei sind. Nun geht er im Sommer nach Berlin und wird dort sein Glück versuchen. Viel Erfolg.
Doch besonders die Personalie Butscher kochte in Freiburg hoch. Er war unser Kapitän und die Identifikationsfigur im Verein und bei den Fans sehr beliebt. Mittlerweile habe ich es persönlich akzeptiert, dass er den Verein verlassen hat, auch wenn ich mir bei manchen Aktionen nurnoch an den Kopf fassen kann. Zum einen die Aussage, dass er nicht an Barth oder Krmas vorbei kommen kann. In meinen Augen ist Butscher nicht schlechter als die beiden. Nun hat man mit Diagne und dem im Sommer verpflichteten Ferati zwei jüngere Spieler mit Perspektive und dazu kommt noch Immanuel Höhn aus der 2.Mannschaft. Deshalb kann ich es nun verstehen, aber die Art und Weise wie man es gemacht hat, ist unter aller Sau. Anfang der Woche nun der Wechsel nach Frankfurt. Doch auf der Vereinshomepage nichtmal ein Bericht. Kein Danke, Kein Viel Erfolg für die Zukunft. Nichts! Das finde ich einfach nur erbärmlich und beschämend, wenn man bedenkt, was Butscher in der „Nach-Finke-Ära" für den SC geleistet hat.
Nun gut, weiter gings ja nach Weihnachten, als man sich nun doch von Marcus Sorg getrennt hat. Zum einen finde ich es gut, dass man sich nun doch dazu durchgerungen hat, sich von Sorg zu trennen, doch andererseits ist es auch schon wieder lächerlich. Vor Weihnachten schmeißt man 6 Spieler raus und gibt dem Trainer das Vertrauen und nach Weihnachten muss er plötzlich selbst gehen. Aber leider passt das derzeit in die Außendarstellung des Vereins.
Nun also der Neuanfang mit Christian Streich. Wieder jemand aus dem Internen und kein Außenstehender wie Rangnick und Konsorten. Ich persönlich finde die Lösung gut. Streich kennt die meisten Spieler schon lange aus der Jugendzeit beim SC. Dazu hat er beim SC ein großes Ansehen, durch seine Erfolge in der Jugendarbeit. Ich hoffe nun einfach, dass er die jungen Spieler wie Lorenzoni, Höhn, Bickel, Ginter und Brandstetter nach und nach einbauen und den SC in der Bundesliga halten kann.
Und sollte es am Saisonende nicht reichen und der SC den bitteren Gang in die zweite Liga antreten müssen, dann ist es eben so. Wir in Freiburg müssen immer dran denken, woher wir kommen. In Freiburg muss man immer damit rechnen, dass es irgendwann mal wieder in die 2.Bundesliga gehen wird. Nur dieses Mal dürfte es dann um einiges schwieriger sein, wieder schnell in die Bundesliga zurückzukehren. Leider zieht sich die Stadiondebatte wie ein Kaugummi seit Jahren in die Länge, das schadet dem Verein in Zukunft enorm. Und sollte man absteigen kann es sein, dass sich das noch länger in die Länge ziehen wird.
Dazu gilt es in der Rückrunde, sich zurück ins gute Licht zu rücken. Gerade mit Kritik von den Fans bei Facebook oder ähnlichen geht der SC Freiburg sehr schwach mit um. Passt ihnen die kritik nicht, wird der Beitrag gelöscht. Sowas darf eigentlich nicht sein. Wenn weiter mit uns Fans so umgegangen wird, wird es der SC schwer haben. Leider ist derzeit nichtmehr viel da, von dem SC, den wir alle lieben. Genau das gilt es wieder hinzukriegen. Dass der Verein und die Fans wieder eine Einheit sind. Nur so können wir den Klassenerhalt schaffen!
In diesem Sinne noch ein kleines Wortspiel zum Abschluss
Noch 17 STREICHe bis zum Klassenerhalt! Ich glaube dran!
gruß
Michi
Aufrufe: 293 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 1 | Erstellt:15.01.2012
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