04.02.2009 um 00:50 Uhr
Frei gewinnt Air&Style 09
Colin Frei aus der Schweiz hat den Billabong Air & Style 2009 in Innsbruck gewonnen. Der 20-Jährige setzte sich in der Quarterpipe im Bergisel Stadion gegen den Weltranglistenführenden Peetu Piiroinen aus Finnland und Olivier Gittler aus Frankreich durch.

Los gings mit einem ordentlichen Fussmarsch ins Bergisel Stadion, 13.000 Besucher schlängelten sich in einer schier unendlich wirkenden Menschenmasse (Anm. d. Bl.; ca. 50% der Zuschauer waren unter 16 und der großteil von ihnen erinnerte mich schon zu früher Uhrzeit an Szenen eines von mir geliebten Films) den Berg hinauf.
Oben angekommen die erste Reaktion beim Anblick der Quarterpipe: Hammer! Wahnsinn was die Organisatoren da für eine Quarter hingeschaufelt haben. 12,20m hoch, dazu Anfahrtsgeschwindigkeiten jenseites der 80 km/h und ein Absprungwinkel nahe den 90°.
Gespannt warteten die 13.000 Fans bei extremer Kälte auf 24 der weltbesten Snowboarder welche ein Spektakel vom Feinsten bieten sollten.
Gestartet wurde in 2 Qualifikationsheats zu je 12 Fahrern, in denen schon richtig die Post abging. Da wurde sich wahrlich nichts geschenkt. Im Superfinal waren dann nur noch die besten 8 unter sich und wieder einmal war es einer der "jüngeren" Rider, der den Sieg und damit den Ring of Glory einsacken konnte.
Der 20-jährige Schweizer Colin Frei sicherte sich mit einem McTwist Indy Grab mit 244 Punkten überraschend Platz 1. Dahinter landete Peetu Piiroinen (FIN) auf Platz 2. Mit einem Backside 540 Mute Grab und 231 Punkten musste er sich, nachdem er in den Läufen zuvor noch Spitzenreiter war, im Finale dem jungen Schweizer geschlagen geben. Auf Platz 3 fand sich der Franzose Olivier Gittler mit 226 Punkten und seinem McTwist Japan wieder.
Snowboard-Legende Terje Haakonsen (34/NOR) landete bei einem seiner letzten Auftritte auf Rang fünf und auch beim Highest Air Award, bei dem er als Favorit ins Rennen ging, blieb er unter den Erwartungen zurück.
Billabong Air & Style 2009 Endstand:
1. Colin Frei (SUI) 244 Punkte; McTwist Indy Grab (6,50 m)
2. Peetu Piiroinen (FIN) 231 Punkte; Backside 540 Mute Grab (6,0 m)
3. Olivier Gittler (FRA) 226 Punkte; McTwist Japan (5,50 m)
Der bis zum letzten Heat Führende Peetu Piiroinen konnte sich aber denoch über den 2. Platz freuen. Zwar knackte er Terje Haakonsens Highest Air Rekord von 9,80 m nicht, kratzte aber deutlich an dieser Marke und sicherte sich mit 8,80m den Titel Highest Air und liegt damit nur 1m unter dem aktuellen Weltrekord. Zudem überholte er auf Grund seiner guten Leistung bei dem mit 6 Sternen, also dem Maximum, ausgezeichenten Contest in Innsbruck den Amerikaner Chas Guldemond und ist nun Spitzenreiter der Swatch TTR Weltrangliste.
Nokia Highest Air Award:
Peetu Piiroinen (FIN) 8.80 m
Swatch TTR World Snowboard Tour Ranking:
1 Peetu Piiroinen (FIN) 904.59 Punkte
2 Chas Guldemond (USA) 811.87 Punkte
3 Janne Korpi (FIN) 702.01 Punkte
Andrew Hourmont, Gründer und Veranstalter des Billabong Air&Style dazu: "Jeder der 13.000 Fans und 24 Fahrer hat heute einen Abend erlebt, den er so schnell nicht vergessen wird. Der Billabong Air&Style am Bergisel hat erneut seine Ausnahmestellung in Sachen Weltklasse-Sport und Atmosphäre unter Beweis gestellt."
Maßgeblichen Anteil daran hatten auch Deichkind und Mando Diao die den Hexenkessel mächtig zum kochen brachten, was bei den Außentemperaturen auch bitter nötig war.
Weiter ging's dann auf einer der zahlreichen After-Show-Partys, wo bis tief in die Nacht zu fetten Beats abgezappelt wurde und aufgrund feucht-fröhlicher Umstände nicht näher eingegangen werden kann.
Zu guter Letzt aber noch ein kleiner, verzweifelter Hilfeschrei des Gewinners Colin Frei. Sein Board wurde in der Nacht aus dem Hotel entwendet, und nun steht er hilflos da und weiß nicht weiter. Bei Kenntnis über den Verbleib der Geisel erwägt das Air & Style Team auch eine Belohnung.

Los gings mit einem ordentlichen Fussmarsch ins Bergisel Stadion, 13.000 Besucher schlängelten sich in einer schier unendlich wirkenden Menschenmasse (Anm. d. Bl.; ca. 50% der Zuschauer waren unter 16 und der großteil von ihnen erinnerte mich schon zu früher Uhrzeit an Szenen eines von mir geliebten Films) den Berg hinauf.
Oben angekommen die erste Reaktion beim Anblick der Quarterpipe: Hammer! Wahnsinn was die Organisatoren da für eine Quarter hingeschaufelt haben. 12,20m hoch, dazu Anfahrtsgeschwindigkeiten jenseites der 80 km/h und ein Absprungwinkel nahe den 90°.
Gespannt warteten die 13.000 Fans bei extremer Kälte auf 24 der weltbesten Snowboarder welche ein Spektakel vom Feinsten bieten sollten.
Gestartet wurde in 2 Qualifikationsheats zu je 12 Fahrern, in denen schon richtig die Post abging. Da wurde sich wahrlich nichts geschenkt. Im Superfinal waren dann nur noch die besten 8 unter sich und wieder einmal war es einer der "jüngeren" Rider, der den Sieg und damit den Ring of Glory einsacken konnte.
Der 20-jährige Schweizer Colin Frei sicherte sich mit einem McTwist Indy Grab mit 244 Punkten überraschend Platz 1. Dahinter landete Peetu Piiroinen (FIN) auf Platz 2. Mit einem Backside 540 Mute Grab und 231 Punkten musste er sich, nachdem er in den Läufen zuvor noch Spitzenreiter war, im Finale dem jungen Schweizer geschlagen geben. Auf Platz 3 fand sich der Franzose Olivier Gittler mit 226 Punkten und seinem McTwist Japan wieder.
Snowboard-Legende Terje Haakonsen (34/NOR) landete bei einem seiner letzten Auftritte auf Rang fünf und auch beim Highest Air Award, bei dem er als Favorit ins Rennen ging, blieb er unter den Erwartungen zurück.
Billabong Air & Style 2009 Endstand:
1. Colin Frei (SUI) 244 Punkte; McTwist Indy Grab (6,50 m)
2. Peetu Piiroinen (FIN) 231 Punkte; Backside 540 Mute Grab (6,0 m)
3. Olivier Gittler (FRA) 226 Punkte; McTwist Japan (5,50 m)
Der bis zum letzten Heat Führende Peetu Piiroinen konnte sich aber denoch über den 2. Platz freuen. Zwar knackte er Terje Haakonsens Highest Air Rekord von 9,80 m nicht, kratzte aber deutlich an dieser Marke und sicherte sich mit 8,80m den Titel Highest Air und liegt damit nur 1m unter dem aktuellen Weltrekord. Zudem überholte er auf Grund seiner guten Leistung bei dem mit 6 Sternen, also dem Maximum, ausgezeichenten Contest in Innsbruck den Amerikaner Chas Guldemond und ist nun Spitzenreiter der Swatch TTR Weltrangliste.
Nokia Highest Air Award:
Peetu Piiroinen (FIN) 8.80 m
Swatch TTR World Snowboard Tour Ranking:
1 Peetu Piiroinen (FIN) 904.59 Punkte
2 Chas Guldemond (USA) 811.87 Punkte
3 Janne Korpi (FIN) 702.01 Punkte
Andrew Hourmont, Gründer und Veranstalter des Billabong Air&Style dazu: "Jeder der 13.000 Fans und 24 Fahrer hat heute einen Abend erlebt, den er so schnell nicht vergessen wird. Der Billabong Air&Style am Bergisel hat erneut seine Ausnahmestellung in Sachen Weltklasse-Sport und Atmosphäre unter Beweis gestellt."
Maßgeblichen Anteil daran hatten auch Deichkind und Mando Diao die den Hexenkessel mächtig zum kochen brachten, was bei den Außentemperaturen auch bitter nötig war.
Weiter ging's dann auf einer der zahlreichen After-Show-Partys, wo bis tief in die Nacht zu fetten Beats abgezappelt wurde und aufgrund feucht-fröhlicher Umstände nicht näher eingegangen werden kann.
Zu guter Letzt aber noch ein kleiner, verzweifelter Hilfeschrei des Gewinners Colin Frei. Sein Board wurde in der Nacht aus dem Hotel entwendet, und nun steht er hilflos da und weiß nicht weiter. Bei Kenntnis über den Verbleib der Geisel erwägt das Air & Style Team auch eine Belohnung.
Aufrufe: 597 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 3 | Erstellt:04.02.2009
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