12.02.2008 um 14:47 Uhr
Fehlentscheidungen von Hitzfeld
Ich als Bayernfan halte eigentlich sehr viel von Ottmar Hitzfeld, schließlich hat er ja schon einige Titel gesammelt. Aber das Unentschieden gegen Bremen, dass sich für einen Bayernfan eher wie eine Niederlage anfühlt, geht wohl auf seine Kappe.
Dabei hatte er doch in der Winterpause angekündigt härter durchgreifen zu wollen, wovon auch jetzt wieder wenig zu sehen war. Schon die Aufstellung hat mir vor Spielbeginn Kopfschmerzen bereitet. Schweinsteiger als Ersatz für Ribery aufzustellen war, wie zu erwarten, ein Fehlgriff. Man muss sich fragen, warum ein Spieler der seit mehreren Monaten seiner Form hinterherläuft, den aktuell besser spielenden Schlaudraff und Kroos vorgezogen wird. Vor Allendingen Schlaudraff, der in der Vorbereitung jedes Spiel mitgemacht hat und dabei klasse Leistungen gezeigt hat, hätte es langsam verdient, auch in der Bundesliga mal mehr als nur 20 Minuten zu spielen.
Wobei er natürlich auch eine Alternative im Angriff für den formschwachen Klose wäre, der in den letzten elf BL-Spielen ein ganzes Tor geschossen hat.
Auch am Sonntag zeigte er wieder eine sehr schwache Leistung und wurde zwar viel zu spät, aber trotzdem folgerichtig nach 75 Minuten ausgewechselt. Für ihn kam Podolski, der sich nach seiner guten Leistung im Länderspiel zwar auch seinen Einsatz verdient hat – aber ist laut Hitzfelds Aussagen am Ende der Winterpause nicht Schlaudraff Stürmer Nr.3?
Womit man direkt beim ewigen Thema Podolski ist. Ihm wird vorgeworfen, dass er seine – seltenen – Chancen, sich in die Mannschaft zu spielen nicht nutze. Und das, obwohl er bei seinen Kurzeinsätzen in der Regel mehr Aktionen hat, als andere Bayernspieler während der ganzen Partie. Man muss sich nur an die beiden Spiele gegen Bolton (57 Minuten, 2 Tore) und gegen Thessaloniki (28 Minuten, 2 Torvorlagen) im UEFA-Cup erinnern.
Ein weiterer Spieler, der eindeutig zu wenige Einsätze bekommt ist Toni Kroos. Über seinem herausragenden Talent schwebt permanent der „Fall Deisler", da man an der Säbener Straße panische Angst vor einer neuen Version hat. Dabei wirkt Kroos abgeklärt, bodenständig und ist dazu aktuell der einzige Spieler bei Bayern, der eine Standartsituation ausführen kann. Außerdem zeigen die vielen Beispiele bei anderen europäischen Topclubs, dass ein junger Spieler an Herausforderungen nicht scheitern muss – man denke nur an Messi oder C. Ronaldo.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die späten Auswechslungen. In der Regel dürfen Spieler, die eine schlechte Leistung zeigen, trotzdem mindestens bis zur 70. Minute spielen, bevor sie ausgewechselt werden. Klose und Sagnol zum Beispiel hätten es schon zur Halbzeit „verdient" gehabt, duschen zu gehen. Dabei hat man in dieser Saison schon bei Werder gesehen, was ein früher Wechsel bewirken kann, wie man im Spiel gegen Leverkusen gesehen hat (zwei Wechsel nach 30 Minuten).
Wenn Hitzfeld sagt, er werde jetzt härter durchgreifen, dann muss er es in den nächsten Wochen zeigen. Da er ein exzellenter Trainer ist, glaube ich auch daran, dass er die Dinge in den Griff bekommt und die Spieler spielen lässt, die es auch verdient haben. Schließlich soll man doch aus Fehlern lernen.
Dabei hatte er doch in der Winterpause angekündigt härter durchgreifen zu wollen, wovon auch jetzt wieder wenig zu sehen war. Schon die Aufstellung hat mir vor Spielbeginn Kopfschmerzen bereitet. Schweinsteiger als Ersatz für Ribery aufzustellen war, wie zu erwarten, ein Fehlgriff. Man muss sich fragen, warum ein Spieler der seit mehreren Monaten seiner Form hinterherläuft, den aktuell besser spielenden Schlaudraff und Kroos vorgezogen wird. Vor Allendingen Schlaudraff, der in der Vorbereitung jedes Spiel mitgemacht hat und dabei klasse Leistungen gezeigt hat, hätte es langsam verdient, auch in der Bundesliga mal mehr als nur 20 Minuten zu spielen.
Wobei er natürlich auch eine Alternative im Angriff für den formschwachen Klose wäre, der in den letzten elf BL-Spielen ein ganzes Tor geschossen hat.
Auch am Sonntag zeigte er wieder eine sehr schwache Leistung und wurde zwar viel zu spät, aber trotzdem folgerichtig nach 75 Minuten ausgewechselt. Für ihn kam Podolski, der sich nach seiner guten Leistung im Länderspiel zwar auch seinen Einsatz verdient hat – aber ist laut Hitzfelds Aussagen am Ende der Winterpause nicht Schlaudraff Stürmer Nr.3?
Womit man direkt beim ewigen Thema Podolski ist. Ihm wird vorgeworfen, dass er seine – seltenen – Chancen, sich in die Mannschaft zu spielen nicht nutze. Und das, obwohl er bei seinen Kurzeinsätzen in der Regel mehr Aktionen hat, als andere Bayernspieler während der ganzen Partie. Man muss sich nur an die beiden Spiele gegen Bolton (57 Minuten, 2 Tore) und gegen Thessaloniki (28 Minuten, 2 Torvorlagen) im UEFA-Cup erinnern.
Ein weiterer Spieler, der eindeutig zu wenige Einsätze bekommt ist Toni Kroos. Über seinem herausragenden Talent schwebt permanent der „Fall Deisler", da man an der Säbener Straße panische Angst vor einer neuen Version hat. Dabei wirkt Kroos abgeklärt, bodenständig und ist dazu aktuell der einzige Spieler bei Bayern, der eine Standartsituation ausführen kann. Außerdem zeigen die vielen Beispiele bei anderen europäischen Topclubs, dass ein junger Spieler an Herausforderungen nicht scheitern muss – man denke nur an Messi oder C. Ronaldo.
Ein weiterer Kritikpunkt sind die späten Auswechslungen. In der Regel dürfen Spieler, die eine schlechte Leistung zeigen, trotzdem mindestens bis zur 70. Minute spielen, bevor sie ausgewechselt werden. Klose und Sagnol zum Beispiel hätten es schon zur Halbzeit „verdient" gehabt, duschen zu gehen. Dabei hat man in dieser Saison schon bei Werder gesehen, was ein früher Wechsel bewirken kann, wie man im Spiel gegen Leverkusen gesehen hat (zwei Wechsel nach 30 Minuten).
Wenn Hitzfeld sagt, er werde jetzt härter durchgreifen, dann muss er es in den nächsten Wochen zeigen. Da er ein exzellenter Trainer ist, glaube ich auch daran, dass er die Dinge in den Griff bekommt und die Spieler spielen lässt, die es auch verdient haben. Schließlich soll man doch aus Fehlern lernen.
Aufrufe: 400 | Kommentare: 0 | Bewertungen: 0 | Erstellt:12.02.2008
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