16.04.2009 um 12:03 Uhr
FC Bayern - der richtige Weg?
Die letzten beiden Ergebnisse mit dem 4:0 gegen Frankfurt und dem 1:1 gegen Barca zeigen, das die Bayern wieder auf dem richtigen Weg sind, aber von Wiedergutmachung, wie Jürgen Klinsmann es formuliert hat, würde ich noch nicht sprechen.
Das Fazit welches nach dem Ausscheiden gegen Barcelona bleibt, ist, das die Mannschaft international nicht mit den ganz Großen mithalten kann.
Auch beim Rückspiel hat man wieder gesehen, das auf der Bank kaum Alternativen vorhanden waren, bei denen man sich sicher sein kann, sie könnten noch einmal neuen Schwung in die Partie bringen.
Logisches Fazit, einkaufen!?
Womöglich, aber dann brauch der FC Bayern nochmal wirklich 2 oder 3 Hochkaräter um die Mannschaft international weiterbringen zu können. Außerdem müssten sich manche Spieler auch mal auf die Bank setzen können, was allerdings in der deutschen Medienlandschaft nicht möglich zu sein scheint. Dauernd spricht man von Missverständnissen oder Fehleinkäufen, obwohl es doch immens wichtig ist auch auf der Bank noch Spieler sitzen zu haben, die auch problemlos das Tempo der ersten Mannschaft mitgehen können.
Stattdessen trauert ein Lukas Podolski 3 Jahre lang einem Geißbock hinterher, was auch von den Medien immer wieder angetrieben wird.
Alternative II
Eine Alternative zum Großeinkauf in Europa und dem Plündern des berühmtberüchtigten Festgeldkontos wäre eine Umstellung des Systems der Bayern. Eigentlich also auch das, was von Jürgen Klinsmann erwartet worden ist und was ich ihm auch immer noch zutrauen würde.
Das viel zu statische 4-4-2 der Bayern reicht womöglich für die Bundesliga geradeso, bietet aber international keinen Standard. So bietet Barca ein dynamisches 4-3-3, Manu ein 4-5-1 mit Ronaldo und Rooney als Hängenden Spitzen und auch Arsenal ein sehr modernes vielfältiges 4-3-3, oder wie gestern auch mal ein 4-4-2.
Es müsste also eine Mannschaft geformt werden, die in ein solches System reinwächst. In ein System, welches sich am internationalen, nicht am nationalen Standard orientieren sollte.
Hierzu wäre eher punktuelle Verstärkungen von Nöten, keine Verstärkungen wie ein Tim Borowski vor der Saison (schön, er war ablösefrei), der allerdings kaum ins Bayernsystem reinpasste.
Ein schönes Beispiel hierfür ist Dani Alves vom FC Barcelona. Zwar hat er beträchtliche 32Mio Euro gekostet, passt dafür aber haargenau in Anforderungsbild des FC Barcelona und bereichert das gespielte System um ein Vielfaches.
Perspektive?
Leider sehe ich für die Bayern international eher schlechte Zukunftsperspektiven, national lässt sich das schwer abschätzen.
Wenn bereits diese Saison eine Übergangssaison sein soll, frage ich mich für was und wann. Ein klarer Umbruch zu Ottmar Hitzfeld war außer den Ergebnissen nicht erkennbar und mit solch statischen und unflexiblen Schlüsselspielern wie Mark van Bommel (32), Luca Toni (31), Miro Klose (30) und teils auch Zé Roberto (34) ist auch in Zukunft definitiv international keinen Blumentopf zu gewinnen.
Wenn ich also diese Saison als Übergangssaison sehen muss, frage ich mich wehmütig nach dem Übergang zu was.
Verständnis hätte ich für einen Seuchensaison mit jungen bzw. flexiblen Spielern die erst in ein vollkommen neues System hinneinwachsen sollen. Aber bei dem status quo bleibt nur zu hoffen, das uns Hoffenheim nächstes Jahr mit dem modernen System und weniger Verletzungspech nicht den Rang ablaufen wird.
Wunsch
Also wünsche ich mir gezielte Verstärkungen von Spielern, die in ein System passen, welches offensivorientiert, dynamisch und flexibel ist.
Die Grundlage ist mit Spielern wie Lahm, Ribery, auch Schweinsteiger definitiv gegeben, allerdings müssten dazu eben jene wie Toni und Klose leider abgegeben werden, da diese ein festes, statisches 4-4-2 ohne Alternativen bedingen.
Es gibt viel zu tun, wenn in Zukunft was erreicht werden will. Und für mich wäre Jürgen Klinsmann hierfür eigentlich der perfekte Mann, wenn er sich auf seine eigenen Ideale besinnt: offen zu spielen, begeistern zu wollen und langfristig Erfolg haben zu wollen.
Das Fazit welches nach dem Ausscheiden gegen Barcelona bleibt, ist, das die Mannschaft international nicht mit den ganz Großen mithalten kann.
Auch beim Rückspiel hat man wieder gesehen, das auf der Bank kaum Alternativen vorhanden waren, bei denen man sich sicher sein kann, sie könnten noch einmal neuen Schwung in die Partie bringen.
Logisches Fazit, einkaufen!?
Womöglich, aber dann brauch der FC Bayern nochmal wirklich 2 oder 3 Hochkaräter um die Mannschaft international weiterbringen zu können. Außerdem müssten sich manche Spieler auch mal auf die Bank setzen können, was allerdings in der deutschen Medienlandschaft nicht möglich zu sein scheint. Dauernd spricht man von Missverständnissen oder Fehleinkäufen, obwohl es doch immens wichtig ist auch auf der Bank noch Spieler sitzen zu haben, die auch problemlos das Tempo der ersten Mannschaft mitgehen können.
Stattdessen trauert ein Lukas Podolski 3 Jahre lang einem Geißbock hinterher, was auch von den Medien immer wieder angetrieben wird.
Alternative II
Eine Alternative zum Großeinkauf in Europa und dem Plündern des berühmtberüchtigten Festgeldkontos wäre eine Umstellung des Systems der Bayern. Eigentlich also auch das, was von Jürgen Klinsmann erwartet worden ist und was ich ihm auch immer noch zutrauen würde.
Das viel zu statische 4-4-2 der Bayern reicht womöglich für die Bundesliga geradeso, bietet aber international keinen Standard. So bietet Barca ein dynamisches 4-3-3, Manu ein 4-5-1 mit Ronaldo und Rooney als Hängenden Spitzen und auch Arsenal ein sehr modernes vielfältiges 4-3-3, oder wie gestern auch mal ein 4-4-2.
Es müsste also eine Mannschaft geformt werden, die in ein solches System reinwächst. In ein System, welches sich am internationalen, nicht am nationalen Standard orientieren sollte.
Hierzu wäre eher punktuelle Verstärkungen von Nöten, keine Verstärkungen wie ein Tim Borowski vor der Saison (schön, er war ablösefrei), der allerdings kaum ins Bayernsystem reinpasste.
Ein schönes Beispiel hierfür ist Dani Alves vom FC Barcelona. Zwar hat er beträchtliche 32Mio Euro gekostet, passt dafür aber haargenau in Anforderungsbild des FC Barcelona und bereichert das gespielte System um ein Vielfaches.
Perspektive?
Leider sehe ich für die Bayern international eher schlechte Zukunftsperspektiven, national lässt sich das schwer abschätzen.
Wenn bereits diese Saison eine Übergangssaison sein soll, frage ich mich für was und wann. Ein klarer Umbruch zu Ottmar Hitzfeld war außer den Ergebnissen nicht erkennbar und mit solch statischen und unflexiblen Schlüsselspielern wie Mark van Bommel (32), Luca Toni (31), Miro Klose (30) und teils auch Zé Roberto (34) ist auch in Zukunft definitiv international keinen Blumentopf zu gewinnen.
Wenn ich also diese Saison als Übergangssaison sehen muss, frage ich mich wehmütig nach dem Übergang zu was.
Verständnis hätte ich für einen Seuchensaison mit jungen bzw. flexiblen Spielern die erst in ein vollkommen neues System hinneinwachsen sollen. Aber bei dem status quo bleibt nur zu hoffen, das uns Hoffenheim nächstes Jahr mit dem modernen System und weniger Verletzungspech nicht den Rang ablaufen wird.
Wunsch
Also wünsche ich mir gezielte Verstärkungen von Spielern, die in ein System passen, welches offensivorientiert, dynamisch und flexibel ist.
Die Grundlage ist mit Spielern wie Lahm, Ribery, auch Schweinsteiger definitiv gegeben, allerdings müssten dazu eben jene wie Toni und Klose leider abgegeben werden, da diese ein festes, statisches 4-4-2 ohne Alternativen bedingen.
Es gibt viel zu tun, wenn in Zukunft was erreicht werden will. Und für mich wäre Jürgen Klinsmann hierfür eigentlich der perfekte Mann, wenn er sich auf seine eigenen Ideale besinnt: offen zu spielen, begeistern zu wollen und langfristig Erfolg haben zu wollen.
Aufrufe: 328 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 0 | Erstellt:16.04.2009
ø 0
KOMMENTARE
Um bewerten und sortieren zu können, loggen Sie sich bitte ein.
16.04.2009 | 14:57 Uhr
0
0
Ste :
Weder nur eine Einkaufstour noch nur eine Systemumstellung bringen Erfolg. Man muss beides machen, und bei beiden Dingen sollte man Klinsmann so viel Einfluss lassen wie möglich.
COMMUNITY LOGIN
SPOX - Twitter
Statistik

