17.03.2011 um 21:55 Uhr
Erfolg ist planbar - na und?
Viele Trainer, die bei einem Club anfangen, stellen ein Konzept vor. Dieses Konzept soll schnell Erfolg bringen und diesen möglichst langfristig sichern. Das Konzept kann Transferpolitik, Spielphilosophie, Taktik, oder sogar Vereinsstrukturen umfassen. Eines haben alle Konzepte aber gemeinsam: Sie verändern was.
Auch beim FC Bayern gab es Trainer mit Konzepten. Ein Klinsmann mit Buddhas, ein Magath mit Medizinbällen oder zuletzt ein van Gaal mit Jugend forscht. Alle Konzepte sind über kurz oder lang gescheitert. die Gründe im einzelnen waren häufig aussetzender Erfolg, sowie eine vergiftete Arbeitsatmosphäre.
Doch das Grundübel sitzt in der Chefetage. Denn dort herrscht seit fast einem Jahrzehnt Konzeptlosigkeit.
Der FC Bayern München hat keine Vereinsphilosophie, kein Motto nach dem sich Trainer und Spieler richten müssen. Real Madrid definiert sich durch Stars und große Namen, Barcelona durch Kurzpassspiel und Ästhetik. Italienische Mannschaften durch eine starke Defensive. Der FC Bayern schwankt jährlich zwischen Arbeitsfußball und Spektakel. Spieler werden scheinbar spontan und zufällig eingekauft. Es entsteht nie der Eindruck, dass die Verantwortlichen ein langfristiges Ziel verfolgen. Es herrscht Stillstand. Ein internationaler Titel wäre aktuell nur Zufall und mit viel Glück verbunden. Eine Ära auf nationaler Ebene mit einer Mannschaft, über die man noch Jahrzehnte später spricht, ist utopisch.
Und so wird Bayern weiterhin Trainer mit Konzepten haben. Es wird gut anfangen, doch dann an dem Querstellen des Vorstandes gegen jede Veränderung im Verein scheitern. Man wird wieder Umsummen an Geld ausgeben und sich letzendlich wieder fragen: Wie soll es weitergehen?
Die Antwort wird nur mit dem Einkehren der Vernunft in die Chefetage oder mit dem Einkehren der Chefetage in den Ruhestand zu finden sein.
Auch beim FC Bayern gab es Trainer mit Konzepten. Ein Klinsmann mit Buddhas, ein Magath mit Medizinbällen oder zuletzt ein van Gaal mit Jugend forscht. Alle Konzepte sind über kurz oder lang gescheitert. die Gründe im einzelnen waren häufig aussetzender Erfolg, sowie eine vergiftete Arbeitsatmosphäre.
Doch das Grundübel sitzt in der Chefetage. Denn dort herrscht seit fast einem Jahrzehnt Konzeptlosigkeit.
Der FC Bayern München hat keine Vereinsphilosophie, kein Motto nach dem sich Trainer und Spieler richten müssen. Real Madrid definiert sich durch Stars und große Namen, Barcelona durch Kurzpassspiel und Ästhetik. Italienische Mannschaften durch eine starke Defensive. Der FC Bayern schwankt jährlich zwischen Arbeitsfußball und Spektakel. Spieler werden scheinbar spontan und zufällig eingekauft. Es entsteht nie der Eindruck, dass die Verantwortlichen ein langfristiges Ziel verfolgen. Es herrscht Stillstand. Ein internationaler Titel wäre aktuell nur Zufall und mit viel Glück verbunden. Eine Ära auf nationaler Ebene mit einer Mannschaft, über die man noch Jahrzehnte später spricht, ist utopisch.
Und so wird Bayern weiterhin Trainer mit Konzepten haben. Es wird gut anfangen, doch dann an dem Querstellen des Vorstandes gegen jede Veränderung im Verein scheitern. Man wird wieder Umsummen an Geld ausgeben und sich letzendlich wieder fragen: Wie soll es weitergehen?
Die Antwort wird nur mit dem Einkehren der Vernunft in die Chefetage oder mit dem Einkehren der Chefetage in den Ruhestand zu finden sein.
Aufrufe: 263 | Kommentare: 1 | Bewertungen: 1 | Erstellt:17.03.2011
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KOMMENTARE
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17.03.2011 | 23:21 Uhr
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DerBaron : Konzepte
Das mit den Konzepten ist so eine Sache. Bei Klinsmann war es wohl mehr eine Philosophie, kein Konzept
über das Thema Trainer und deren Einfluss auf den persönlichen Erfolg habe ich auch einen kleinen Blog geschrieben, mit ähnlichem Fazit, was die Fühungsetage angeht, nicht nur beim FC Bayern. Gruß
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